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Der König

Kurzbeschreibung
GedichtHumor / P12 / Gen
23.07.2022
23.07.2022
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Es saß einmal auf einem Throne,
Ein Arsch. Auf seinem Haupt ne Krone.
Die trug er, damit jeder sah,
ER sei der König. Wunderbar.

So sprach er mitten in die Ruh´:
“Mein Volk so höret mir nun zu.
Ich, der König, werd euch sagen,
Wie sich die Zukunft wird zu tragen.”

“Was ich in meinem Glanz ersonnen,
Sollt ihr nun hören, voller Wonnen.”
Da nur er weiß, wie es geht,
Wird öfter einmal rumgebläht.

Und so begann der große König,
Die Worten war´n wie immer wenig.
Aber dafür umso lauter,
Der Geruch davon Vertrauter.

Es knallt und ballert, rummst und kracht,
Jeder Ton zeigt seine Macht.
Die Untertanen starren still:
Was der Arsch wohl wieder will.

Nach viel Gerumpel und Getöse,
Nach dem geleert nun das Gekröse,
Verhallt gesagter Schall im Raum,
Und über bleibt, man glaubt es kaum.
Wie jedes Mal nur Schall und Rauch,
Unglaublich stinken, tut es auch!
 
 
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