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Jedes Ende ist der Beginn von etwas Neuem

Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P18 / MaleSlash
Alexandra Rietz Christian Alsleben Gerrit Grass Michael Naseband Robert Ritter
23.07.2022
12.08.2022
14
13.449
1
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Dieses Kapitel
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23.07.2022 942
 
Michael kannte die ganze Geschichte und er konnte sich vorstellen wie gelähmt man hier war. Langsam kehrte wieder Normalität ein aber immer noch redeten alle darüber . Vor allem von Gerrit  sie redeten viel und gerne über ihn . Michael und seine Leute passten hier rein da war man sich sicher , aber sie vermissten ihre Leute. „ Ich würde ihn gern mal kennenlernen ," sagte Robert Michael und Alex sahen ihn fragend an . „ Na diesen Gerrrit Grass ," sagte er  überall redete man über ihn , und irgendwer fragte immer wie es ihm geht. Michael nickte auch er hatte schon oft mitbekommen das jemand nach ihm fragte, und jeder schien ihn gern zu haben . Ein Obdachloser der bei Michael eine Aussage machen mußte , kam ins Büro und blieb vor seinem Schreibtisch an dem Robert jetzt saß stehen. „ Der Junge wie geht es ihm , " fragte er Robert wußte wen er meinte „ Wir wissen nicht fiel er ist immer noch im Ausland im Krankenhaus ." Der Obdachlose erzählte ihm wie schmerzlich er vermisst wurde , er hatte immer ein offenes Ohr für ihre Sorgen .
Er half ihnen bei den Behörden und anderen Angelegenheiten , manchmal wenn er Zeit hatte setzte er sich zu ihnen und hörte ihnen zu. „ Wissen sie sagte er viele bemitleiden uns , doch würden sie sich nicht mit uns an einem Tisch setzen ." Robert wurde ein bißchen verlegen er wußte wie recht der Mann hatte , auch er fühlte sich in ihrer Gegenwart nicht immer wohl. „ Für ihn waren wir Menschen und jeder hat sein Schicksal ,"  er gab ihnen immer das Gefühl das sie etwas wert waren. Im Winter kamen die drei vom K11 oft zu ihnen , brachten warme Sachen die sie unter den Kollegen gesammelt hatten . Sie brachten warmes Essen und Trinken und versuchten sie irgendwo unterzubringen . „ Es ist furchtbar das die beiden Tod sind aber mit Gottes Hilfe schafft der Junge es , wir denken jeden Tag an ihn. Er ließ drei ziemlich nachdenkliche  Menschen zurück , für sie war alles so selbstverständlich .
Das warme Essen und sich etwas zum Anziehen kaufen , zu wissen wo man wohnt und schläft .
In den nächsten Tagen hatten sie nicht viel Zeit darüber nachzudenken , sie hatten eine Einbrecherbande verhaftet . Die Tage vergingen mit Verhöre und Schreibarbeiten , aber sie spürten das irgendwas anders war. Die Leute im Präsidium waren irgendwie nervös und unruhig  , Michael fragte  den DOC zu ihm hatten sie einen guten Draht. Der DOC erzählte ihnen das es so aussah das Gerrit zurückkommt „ Er ist noch nicht wieder ganz fit aber auf einem guten Weg und darüber freuen sich alle hier." Gerrits Verletzungen waren sehr schwer„ Anfangs haben wie jeden Tag damit gerechnet seine Todesnachricht zu bekommen," der DOC schluckte man merkte wie nah es ihm immer noch ging. Für sie alle war es ein schwerer Schock gewesen , sie alle waren Polizisten und wußten das die Gefahr zu ihrem Alltag zählte . Aber jetzt freuten sie sich und hofften das er wieder nach Hause zurück kam , wie es weiterging das würden sie sehen . Sie alle waren bereit ihm zu helfen er gehörte zu ihnen , und er sollte wissen er war nicht allein.
Michael war beeindruckt wie die Menschen hier dachten , er hatte Freunde und Bekannte aber ob die dazu bereit waren . Überhaupt hatte er festgestellt das hier Zusammengehörigkeit nicht nur ein Wort war , es gab hier und da mal kleine verbale Attacken. Aber im Großen und Ganzen zogen hier alle an einem Strang , das gefiel ihm da hatte er schon ganz andere Sachen  erlebt. Sie hatten ihn und seine Leute freundlich aufgenommen ,für das was vor ihrer Zeit passiert war konnten sie nichts . Max bat ihnen nachzusehen das sie nicht gerne ins K 11 kamen ,  es war alles noch so frisch und sie vermissten ihre Kollegen immer noch sehr. Es war nichts gegen sie und irgendwann  würden sie damit wieder klar kommen . Max erzählte bereitwillig über Gerrit was für ein verrückter eigenwilliger  Kerl er war . Wie verbissen er sein konnte wenn er eine Spur verfolgte , und wie unerbittlich er sein konnte wenn man sich an Kinder und Frauen vergriff. Aber auch wie humorvoll er war  und das er mit seinem Charme auch die Polizeipräsidentin  um den Finger wickelte . Man konnte ihn immer anrufen er fragte nicht er war einfach da , und ein Nein gab es bei ihm nicht . Michael schmunzelte für Max schien Gerrit ein ganz besonderer Mensch zu sein , aber ähnliche Worte hatte er auch schon von anderen gehört.
Die nächsten Tage waren ruhig und der ungeliebte Schreibkram konnte erledigt werden , Robert versuchte ein paar Notizen zu entziffern die noch in einer der Schubladen lagen. Er wolltest nicht wegwerfen aber er konnte es beim besten Willen nicht lesen.  Auch Michael schüttelte den Kopf was für eine Sauschrift , Max kam rein und Robert zeigte ihm die Zettel , der lachte sie waren von Gerrit aber er konnte sie lesen und nahm sie an sich .
„ Frank hat immer zu ihm gesagt er soll seine Notizen aufmalen , " worauf Gerrit immer empört erwiderte das er eine schöne Schrift hatte.  Max schluckte es gab so viele Erinnerungen und sie schmerzten immer noch . „ Hoffentlich kommt er wenigstens bald wieder ," sagte er traurig und ging mit gesenktem Kopf aus dem Büro. Robert hatte ein schlechtes Gewissen hätte er die blöden Notizen bloß in der Schublade gelassen . Michael schüttelte den Kopf es würde immer wieder solche Situationen geben , und sie würden noch lange weh tun. Aber irgendwann würden sie Verblassen und der Schmerz würde nachlassen.  Dann würden sie Geschichten über sie erzählen  , und sich gerne zurück erinnern an die schönen Stunden die sie miteinander verbracht hatten.
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