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Jedes Ende ist der Beginn von etwas Neuem

Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P18 / MaleSlash
Alexandra Rietz Christian Alsleben Gerrit Grass Michael Naseband Robert Ritter
23.07.2022
12.08.2022
14
13.449
1
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Dieses Kapitel
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04.08.2022 980
 
Gerrit ging es besser er fühlte sich wohl und konnte zumindest schon wieder im Büro arbeiten . Geduld war nicht gerade eine Tugend von ihm , aber er gab sich Mühe sich einzufügen. Heute mußte er ins  Krankenhaus es sah gut aus , er mußte zwar weiter die Krücken benutzen aber sonst konnte er sich wieder ohne Stütze bewegen. Michael machte sich Sorgen das er zuviel machte , aber konnte ihn Verstehen und versuchte ihn liebevoll zu Bremsen. Gerrit merkte es er war ihm nicht böse und schaltete einen Gang zurück . Michael und Robert mußten zu einem  Tatort ein Obdachloser war tot aufgefunden worden . Michael sah die Angst in Gerrits Augen er dachte sofort an den Professor. Michael versuchte ihn zu beruhigen „ Ich verspreche dir sofort anzurufen wenn wir am Tatort sind . Gerrit schluckte er versuchte sich zu beruhigen ,und nickte Michael zu der hätte ihn gern jetzt in den Arm genommen aber das ging hier nicht. Er wuschelte ihm liebevoll durchs Haar „ Bitte bleib ruhig ," sagte er und fuhr mit Robert zum Tatort.
Es war nicht der Professor Michael fiel ein Stein vom Herzen , natürlich war es schlimm das überhaupt ein Mensch gestorben war . Er rief Gerrrit an und er konnte seine Erleichterung in der Stimme hören , dann machte er sich mit Robert an die Arbeit . Aber keiner wollte so richtig mit ihnen reden , wie alle die auf der Straße lebten waren sie vorsichtig. Plötzlich sah Michael den Professor er stand etwas abseits und beobachtete sie bei ihrer Arbeit , er befragte noch ein bis zwei Leute und ging dann zu ihm hin. Er sprach ihn an und sie gingen ein Stück zur Seite „ Sie werden nicht mit euch sprechen aber mit Gerrit würden sie reden , sagte er ihm vertrauen sie ." Er selbst konnte keine Angaben machen er war in einem anderen Stadtteil gewesen. Frustriert fuhren sie zurück sie hatten nichts erfahren , war er nur ein zufälliges Opfer oder hing es mit dem Tod des Dealers zusammen. Gerrit sah ihnen ihre Unzufriedenheit an er kannte das wie oft war er schon gegen solche Mauern gerannt. Aber oft konnte man es den Leuten nicht verübeln sie hatten Angst .
„ Bitte nehmt mich das nächste Mal mit sie vertrauen mir , und ich komm mit den Krücken gut zurecht ." Michael war dagegen bei Gefahr konnten sie ihn nicht genug beschützen , von ihm kam ein klares Nein. Gerrrit war wütend er konnte es nicht ausstehen wenn man ihn wie ein Kind behandelte , ja er war noch nicht fit aber er hatte auch nicht vor sich in Gefahr zu bringen. Den Rest des Tages arbeitete er still vor sich hin , man konnte sehen wie es in ihm arbeitete . Er wollte nicht mit zu Michael er hatte immer noch seine Wohnung , und er kam wieder allein zurecht. Er machte sich eine Kleinigkeit zu essen aber es schmeckte ihm nicht , ihm war klar er war manchmal ein sturer Idiot . Frank konnte immer damit umgehen er ließ ihn dann einfach in Ruhe , abends stand er dann mit etwas zu trinken vor der Tür. Aber Frank war nicht mehr da er fühlte sich einsam und allein , er setzte sich und guckte irgendwas im Fernsehen .
Er überlegte ob er Michael anrufen sollte , nein sagte sein sturer Kopf er hatte nichts falsch gemacht . Aber sein Herz sagte etwas anderes er hatte sich in Michael verliebt , in seine Stimme und seine starken Hände er fühlte sich wohl bei ihm. Er nahm den Hörer ab aber legte wieder auf warum sollte er ihn anrufen , wenn er ihm etwas bedeutete konnte er ja auch anrufen. Müde und zerschlagen kämpfte er sich am nächsten Tag ins K11, er hatte fast nichts geschlafen und in seinem Schädel hämmerte es. Er schluckte schon die zweite Tablette und Alex sah ihn besorgt an , Michael war schon früh mit Robert zu den Obdachlosen gefahren. Er war genauso schlecht drauf wie Gerrit und Robert wußte dann läßt man ihn besser in Ruhe . Sie kamen in keinem ihrer Fälle wirklich voran , der Professor war nicht zu finden keiner konnte oder wollte ihnen sagen wo er war.  Sie fuhren zurück und hofften das Alex und Gerrit etwas von zwei Zeugen erfahren hatten die heute ins K11 geladen waren.
Alex saß alleine im Büro einer der Zeugen hatte eine gute  Beschreibung geliefert , sie konnten ein Phantombild anfertigen. Der andere hatte nichts auffälliges gesehen Michael blickte auf Gerrits leeren Platz , Alex hatte ihn nach Hause geschickt es ging ihm nicht gut . Max hatte ihn gefahren und erzählte das er Migräne hatte , an solchen Tagen hatte Frank  ihn oft nach Hause gefahren . Michael hatte ein schlechtes Gewissen er hätte gestern noch zu ihm fahren sollen . Er rief bei ihm an aber es meldete sich niemand , er entschloss sich zu ihm zu fahren . Max gab ihm den Zweitschlüssel  den Gerrit im Präsidium hinterlegt hatte. Er klingelte aber es öffnete niemand leise ging er hinein , er fand ihn auf der Couch er sah blass aus und schlief unruhig. Er versuchte ihn zu wecken verwirrt machte Gerrit die Augen auf , aber gleich wieder zu das Licht schmerzte an seinen Augen. Michael schaltete die Deckenbeleuchtung aus , und eine kleine Lampe auf dem Sideboard an . Dankbar sah Gerrit ihn an „ Entschuldige sagte er mit leiser Stimme ich hab wahnsinnig Kopfschmerzen . "
Michael schüttelte den Kopf „ Wir sind beide dumm sagte er , anstatt vernünftig miteinander zu reden es tut mir leid ." Er half ihm hoch und brachte ihn ins Schlafzimmer „ Leg dich hin ich bleib hier und besorg eine Kleinigkeit zu essen. " Gerrit hatte keinen Hunger aber er wußte da ließ Michael nicht mit sich reden , er schaffte zwar nur die halbe Portion aber Michael war zufrieden. „ Schlaf jetzt und mach dir keine Gedanken mehr ," sagte Michael und küsste ihn liebevoll „ Über alles andere reden wir wenn es dir wieder besser geht ," Gerrit lächelte ihn an er liebte diesen coolen harten Mann .
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