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When I fell in love with you

von Kazuko-
Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P16 / MaleSlash
Draco Malfoy Harry Potter
21.07.2022
30.09.2022
26
35.643
5
Alle Kapitel
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Dieses Kapitel
1 Review
 
23.09.2022 1.279
 
Harry starrte aus dem Fenster während Professor Binns versuchte seiner Klasse etwas über die Geschichte der Zauberei zu erzählen. In den ersten beiden Stunden nach den Weihnachtsferien sofort Professor Binns zu haben, war doch schon etwas hart. Harry fand dieses Fach schon immer zum einschlafen und hatte sich nicht mehr als nur einmal gefragt, ob auf Binns Stimme ein Schlafzauber lag.

Er sah sich in der Klasse um, die aus Gryffindors und Ravenclaws bestand. Hermine, die direkt neben ihm saß, notierte sie artig alles was Binns erzählte. Da war sie aber auch wirklich die einzige!

Ron hatte sein Kopf auf einem Bücherstapel gelegt und schlief seelenruhig mit einer Schreibfeder in der Hand. Dean und Seamus sahen sich heimlich Schokofroschkarten an. Drei Hexen aus Ravenclaw hingegen sahen sich die neue Ausgabe der Hexenwoche an und ein Ravenclaw Junge las entspannt ein Buch.

Er dachte an Draco der zu diesem Zeitpunkt in Verwandlung saß. schmunzelnd stellte er sich ihn total verschlafen an seinem Platz sitzend vor und gar nicht darauf hörte, was Professor McGonagall da sagte.

Mit den ungekämmten weißblonden Strähnen im Gesicht und den müden Sturmgrauen Augen. Wie er seine Schreibfeder in den Fingern drehte und diesen total genervten Blick hatte.

Harry mochte Draco sehr. In seiner Gegenwart wirkte alles immer so leicht, als gäbe es keine Schwerkraft. Er fühlte sich wohl und es fühlte sich an, als hätte er unendlich viel Energie. Eigentlich war sein Plan gewesen alleine gegen Voldemort anzugehen sobald sein 6. Schuljahr vollendet war, doch jetzt war er ja sogar froh, dass er Draco an seiner Seite wusste.

Harry sah verwirrt auf, als Hermines genervtes Schnauben ihn aus seinen wunderschönen Gedanken riss. Er sah sie an, doch sie sah, mit einem besonders kalten Blick, zu Lavender Brown, die verträumt zu Ron sah.

Bei Harry ging ein Licht auf und er sah verwundert zu Hermine. Er hatte bis jetzt nur Augen für Draco gehabt, dass ihm gar nicht aufgefallen war, dass Hermine sich doch tatsächlich Hals über Kopf in seinen besten Freund verknallt hatte.

Harry sah nachdenklich auf sein Schulbuch welches sicher einige Hundert Jahre hinter sich hatte. War er auch verknallt? War das was er bei Draco fühlte, dieses unbeschreibliche Gefühl, war das wahre Liebe? Vielleicht war er ja wirklich in Draco verliebt? Er? In Draco Malfoy? Das war ihm aber doch irgendwie zu verrückt.

Leise beugte er sich zu Hermine vor. ,,Mine?", fragte er vorsichtig. Hermine sah ihn erschrocken an und er bekam ihr buschiges Haar ins Gesicht. Angeekelt zog Harry ein paar Haare aus seinem Mund.

,,Tut mir leid, was ist denn?", fragte sie. ,,Wenn du - wenn du bei Ron bist, wie fühlt sich das an?", fragte er vorsichtig. ,,Was?", fragte sie und wurde so gleich Rosa an den Wangen. ,,Mir ist doch aufgefallen, wie du Ron ansiehst.", meinte Harry.

Hermine zögerte und wich Harrys neugierigem Blick aus, in dem sie auf ihr Schulbuch sah. ,,Sag es ihm nicht, okey Harry?", fragte sie leise. Harry nickte. ,,Ich bewundere Ron für sein so selbstbewusstes Auftreten und seine lebhafte art. Er ist lustig und ich fühle mich bei ihm irgendwie, zuhause. Als würde ich zu ihm gehören. Es ist leichter in seiner Anwesenheit für die Schule zu arbeiten, der Leistungsdruck fällt dann einfach von meinen Schultern. Ich mache mir keine Sorgen, weil er einfach da ist. Das klingt seltsam oder?", fragte sie und wurde rot.

Dann vergrub sie ihre Hände beschämt ins Gesicht. ,,Das klingt total peinlich.", seufzte sie leise und frustriert. ,,Wenn du wüsstest wie ich über Draco reden würde.", lächelte Harry schwach. Hermine sah Harry an. ,,Ah? Das hat aber ewig gedauert bis dir aufgefallen ist, dass du auf ihn stehst!", meinte sie. ,,Du, du findest das nicht, seltsam?", fragte er.

,,Ein Mädchen an deiner Seite passt eh nicht zu dir. Und ihr seid süß zusammen. Ich bin sicher er hat für dich die gleichen Gefühle.", meinte sie. Harry bezweifelte es. ,,Ich will ihn auch nicht damit belasten.", seufzte er nur und sah wieder aus dem Fenster.

Er beobachtete wie Erstklässler draußen im Schnee rumrannten und sich mit Schneebällen abwarfen. Harry lächelte und sah zu den Bergen am Horizont wo er in der ferne doch tatsächlich einen Hippogreif fliegen sah.

In der Pause suchte er sofort nach Draco den er auch in der Eingangshalle sofort sah. Er hielt in den Händen ein Brief und Harry sah sofort die blanke Panik in seinen Augen. Die Hände des blonden zitterten unkontrolliert.

Harry lief auf ihn zu und sofort sah er wie Draco den Brief in seine Schultasche verschwinden ließ. ,,Hey Draco. Alles in Ordnung?", fragte Harry besorgt. Draco lächelte. ,,Ja, die McGonagall hat uns wieder ein Haufen Hausaufgaben gegeben.", brummte er. Harry lächelte.

,,Was war das für ein Brief?", fragte Harry neugierig. ,,Nichts besonderes. Meine Mutter ist nur ziemlich einsam.", lächelte er. Harry glaubte ihm nicht, doch er ließ es erstmal so stehen.

,,Draco? Ich wollte dich was fragen.", fing Harry an. ,,Ja?", fragte Draco interessiert. ,,Ich wollte Fragen ob wir nach der Schu-",  ,,Harry!", erschrocken wirbelte Harry herum und sah zu Dumbledore. ,,Oh, Professor Dumbledore.", meinte er und trat einen Schritt zurück.

,,Wieso ignorieren Sie meine Briefe?", fragte Dumbledore ruhig. ,,Ehm -", ,,Ich möchte Sie heute Abend in meinen Büro sehen. Andernfalls wird die Sache noch richtig ungemütlich.", meinte er lächelnd.

,,Dann wird es wohl ungemütlich, Professor. Ich gehe meinen eigenen Weg!", meinte Harry mutig. ,,Seien Sie nicht albern Harry! Wir treffen uns um 8 in meinen Büro, keine widerrede, oder Ihnen droht der Schulverweis.", meinte er streng und ging.

,,Alter Sack!", schnaubte Draco und sah Harry an. ,,Soll ich mitkommen?", bot er an. Harry nickte schweigend. Draco legte ihn mitfühlend eine Hand auf die Schulter. ,,Ich hab eine Idee.", meinte Draco und nahm Harrys Hand. ,,W-welche?", fragte Harry irritiert als Draco ihn durch die Korridore zog.

Sie liefen runter in die Kerker. ,,Harry? Du vertraust mir doch, oder?", fragte er. ,,Ja! ich vertraue dir!", rief Harry als sie zu den Kerkern runter rannten. ,,Gut!", lächelte Draco und sie blieben ruckartig vor einer Tür stehen.

Harry wusste genau wo sie standen. Professor Snapes Büro. ,,Draco! Was machen wir hier!?", fragte Harry. ,,Du hast gesagt, dass du mir vertraust. Dann lass mich nur machen.", meinte er. ,,Aber -", Draco klopfte an der Tür.

,,Ja bitte?", kam die kalte Stimme Snapes. ,,Draco das ist eine schlechte Idee!", meinte Harry doch Draco zog Harry in Snapes Büro. Professor Snape saß an seinem Pult und runzelte irritiert die Stirn.

,,Draco und - Mr. Potter ... eine eigenartige Kombination, was kann ich für euch tun.", fragte er. Draco lies Harry los und trat zu Snapes Pult hervor. ,,Severus, wir brauchen deine Hilfe.", meinte Draco ernst. Harry sah irritiert zu Draco. Duzt er Snape gerade?

,,Ich bin -", er sah langsam zu Harry. ,, - ganz Ohr.", meinte er ruhig und schob seine Papiere zur Seite. ,,Harry wird von Professor Dumbledore erpresst!", schoss es Draco direkt aus dem Mund. ,,Draco.", warf Harry unsicher ein. ,,Wenn er sich nicht weiter die Erinnerungen von Voldemort ansieht, droht ihn der Rauswurf aus Hogwarts.", meinte Draco. Harry nickte unsicher. ,,Kannst du etwas tun?", fragte Draco.

,,Ihr habt euch zusammengetan.", stellte Snape fest. ,,Wir sind Freunde.", meinte Draco. ,,Bitte Severus.", flehte Draco.

,,Mir ist eure Freundschaft durch aus aufgefallen. Draco vertraust du ihm?", fragte Snape. Draco nickte. Snape beugte sich langsam nach vorne und sah beide streng an.

,,Ihr müsst mir jetzt gut zuhören ... ich habe einen Plan ...",
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