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When I fell in love with you

von Kazuko-
Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P16 / MaleSlash
Draco Malfoy Harry Potter
21.07.2022
18.11.2022
31
45.279
8
Alle Kapitel
45 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
19.09.2022 1.545
 
,,Ich habe noch nie jemanden so schlecht Schach spielen sehen wie dich Harry.", grinste Draco und nippte an seiner Teetasse. ,,Ich bin noch in Übung.", schmollte Harry und überlegte fiebrig seinen nächsten Zug. ,,Ich bringe dir das noch bei. Dich beim Spielen zuzusehen tut einem ja fast Leid.", meinte Draco. ,,Sei nicht so gemein!", meinte Harry leicht beleidigt. Draco kicherte. ,,Bauer nach D5.", meinte Harry nun und sah zu wie sich sein Bauer fortbewegte.

Draco dachte nach. Nicht über seinen nächsten Zug, sondern über Harry. Was war das heute Morgen gewesen? Dieses Gefühl, als Harry ihn geküsst hatte? Dieses Gefühl ganz weit weg in der Realität zu sein, dieses Gefühl von Schwerelosigkeit und das Gefühl wie sein ganzer Körper angenehm warm Kribbelt. Was war das gewesen?

,,Draco, du bist dran.", meinte Harry ungeduldig.  ,,Harry?", fragte Draco langsam und setzte seinen Läufer. ,,Ja?", fragte Harry und legte seinen Kopf leicht schief. Draco sah ihn in die grünen Augen.  ,,Was ist los? Geht es dir nicht gut?", fragte Harry sofort besorgt. Draco lächelte leicht und sah nachdenklich auf das Schachbrett.

,,Du machst dir immer sofort Sorgen um mich.", stellte Draco fest. ,,Natürlich. Wir sind immerhin Freunde.", meinte Harry und setzte seinen Springer. ,,Ja, es ist nur, daran bin ich nicht gewöhnt.", lächelte er. ,,Bis ich nach Hogwarts kam, kannte ich das Gefühl, wenn sich jemand um dich sorgt auch nicht.", gab Harry zu. ,,Haben sich die Muggel nie Sorgen gemacht?", erkundigte sich Draco. Harry schüttelte den Kopf und sah auf das Schachbrett.

,,Die Muggel, also die Dursleys, sie haben sich nie um mich gesorgt.", meinte Harry. ,,Sie sind gut darin mich zu hassen. Mein Cousin liebt es mir das Leben noch schwerer zu machen, als es eigentlich ist.", meinte Harry. ,,Meine Kindheit bestand daraus, wie ein Hauself zu leben und sämtliche Hausarbeiten zu erledigen. Ich konnte leider nie wirklich in mein Zimmer zur Ruhe kommen.", meinte Harry. ,,Bis zu meinem 11. Lebensjahr habe ich sogar in einem Schrank gelebt.", lächelte Harry schwach.

,,Das ist ja schrecklich.", meinte Draco. ,,Wieso hast du dir das gefallen lassen?", fragte er. ,,Ich wusste nicht wie, ich dachte immer irgendwie, dass ich es verdient habe.", meinte Harry leise. ,,Weil ich der festen Überzeugung war, dass Freaks nun mal so behandelt werden müssen.", flüsterte er. Er sah Draco an. ,,Ich habe noch nie wirklich mit jemanden darüber geredet.", erzählte er und sah beschämt weg.

,,Und wie bist du aufgewachsen?", wollte Harry wissen. Draco sah sofort weg. ,,Draco?", fragte Harry vorsichtig. ,,Willst du es wirklich hören?", flüsterte Draco leise. Harry nahm seine Hand. ,,Sonst hätte ich nicht gefragt.", lächelte er sanft. ,,Naja, ich musste nie irgendwelche Hausarbeiten erledigen.", gab er zu. ,,Meine Kindheit begann ähnlich wie du es dir sicher immer vorgestellt hast.", begann Draco.

,,Meine Eltern haben immer dafür gesorgt, dass ich wunschlos Glücklich war.", lächelte Draco. ,,Ich hatte viele Freunde von den bekannten meines Vaters, aber irgendwann begann sich mein Vater Sorgen zu machen, weil ich noch keine Anzeichen für Magie gezeigt hatte, sie hatten angst ich könnte ein Squib sein.", meinte Draco. ,,Mein Vater hat dann etliche Versuche unternommen um die Magie irgendwie aus mir raus zu bekommen bis er mich immer und immer wieder unter Wasser gedrückt hatte.", hauchte Draco leise. ,,Dann habe ich Magie gezeigt und ich dachte, jetzt habe ich Ruhe.", meinte Draco und sah Harry an. ,,Aber die hatte ich nicht.", sagte er.

,,Wieso?", wollte Harry wissen. ,,Mein Vater dachte, weil sich die Magie bei mir so spät gezeigt hatte, dass ich ein schwacher Zauberer wäre, also ... hat er mich dazu gezwungen bis ich nach Hogwarts kam jeden Tag mehrere Stunden das Zaubern zu trainieren. Er hat mir beigebracht, dass es schwach ist Gefühle zu zeigen und sobald ich Schwäche zeigen würde, würde ich sterben. Er hat mir beigebracht, dass nur Leute mit reinem Blut wertgeschätzt werden sollten und das vor allem Muggelgeborene  Dreck sind. Ich habe es natürlich geglaubt, weil meine Freunde auch so erzogen wurden, ich habe es nie in Frage gestellt.", meinte Draco.

,,Wieso? Wie kann man das nicht in Frage stellen?", fragte Harry ungläubig. ,,Wenn dir beigebracht wird, wie das kleine Einmaleins funktioniert, hast du es doch auch nie hinterfragt.", erklärte Draco. ,,Oder, dass es 7 Kontinente gibt, so war das bei uns mit den Muggelstämmigen, um ehrlich zu sein benutze ich gerade den Begriff Muggelstämmig das erste mal.", meinte Draco.

,,Mir hat man jeden Tag Druck gemacht unbedingt erfolgreich werden zu müssen, selbst als ich dann in Hogwarts war.", erklärte Draco. ,,Und dann kam er zurück ...", flüsterte er. ,,Voldemort?", fragte Harry leise. Draco nickte und Tränen stiegen in ihm auf. ,,Ja ... und seit dem wurde ich ... zum Todesser ausgebildet und die Bestrafungen wurden härter.", meinte Draco. ,,Bestrafungen? Meinst du -", fing Harry an. ,,Folter.", meinte Draco und nun musste er sich die Tränen wegwischen. Seit ich sieben bin wendet mein Vater folter an mir an, aber es wurde immer schlimmer und ...", Draco schniefte.

Harry stand auf und zog ihn in den Arm. ,,Darüber habe ich auch noch nie geredet.", meinte Draco schwach. Harry lächelte traurig. ,,Keiner wird dir mehr was antun Draco. Niemand auf dieser Welt.", versprach er und sah ihn an. ,,Jetzt heule ich wieder.", schniefte Draco und sah beschämt weg. ,,Heulsuse.", witzelte Harry. Draco wurde rot an den Wangen.

,,Draco?", meinte Harry. Draco sah ihn an. ,,Ich meine das ernst. Ich werde nicht zulassen, dass dir jemand was antut.", versprach er und wischte ihm die letzten Tränen weg. ,,Wir werden gemeinsam den Krieg durchstehen, okey? Ich werde Voldemort besiegen.", beschloss Harry. ,,Warte was? Ich dachte du bist nicht mehr der Auserwählte!", warf Draco ein. ,,Irgendjemand muss es tun und diesmal, will ich ihn nicht besiegen, weil es alle von mir erwarten Draco. Diesmal will ich ihn besiegen, weil ich es will.", beschloss er.

,,Du ... willst es?", fragte Draco irritiert. ,,Ja Draco. Ich will Lord Voldemort besiegen. Damit du nicht mehr leiden musst.", lächelte er. ,,Was? Stopp! Halt, nein Harry!", meinte Draco und schüttelte den Kopf. ,,Dich gegen ihn zu stellen und dein Leben zu riskieren nur, weil ich dir meine Lebensgeschichte erzählt habe, du sollst es nicht für mich tun, ich will das nicht Harry!", meinte Draco entschlossen. ,,Aber ich will es. Ich will, dass du eine sichere Zukunft hast. Ich will, dass er dir die ganzen Drohbriefe nicht mehr schickt. Und wenn er tot ist Draco, dann verblasst immerhin ein wenig das Mal.", meinte er.

,,So viele leiden wegen ihm, und du willst ihn nur meinetwegen besiegen?", fragte Draco. ,,Ja. Ich werde ihn besiegen Draco. Versprochen!", lächelte Harry. Draco schüttelte den Kopf erneut. ,,Harry das ist wahnsinnig!", widersprach er. ,,Sich gegen ihn zu stellen ist Selbstmord! Das schaffst du nicht. Selbst wenn du der Auserwählte bist!", meinte Draco. ,,Ich werde ihn nicht aus Auserwählten besiegen, sondern als Harry! Und nicht für diese bekloppte Welt, sondern für dich Draco!", meinte er.

Draco stand auf und stellte sich langsam vor ihn. Er seufzte und schloss einen Moment die Augen ehe er Harrys warmen Hände nahm. ,,Dann helfe ich dir.", sagte er. ,,Was?", fragte Harry. ,,Ich lasse dich doch nicht alleine gegen Voldemort kämpfen, schon gar nicht wenn ich der Grund bin du Idiot! Natürlich machen wir das dann gemeinsam! Du und ich! Wir beenden diesen bescheuerten Krieg! Verstanden?", fragte Draco. ,Aber -", warf Harry ein. ,,Kein aber!", unterbrach ihn Draco. ,,Wir beenden diesen Krieg zusammen! Du und ich! Harry und Draco! Verstanden Harry Potter? Ich lasse nicht zu, dass du Alleingänge machst!", beschloss er.

Harry schloss seine Augen, dann lächelte er ergeben. ,,Draco?", fragte er. ,,Nein! Wir beenden es! Wir werden ihn besiegen! Wir müssen einfach! Ich lass dich das nicht all-", Harry schüttelte den Kopf und zog ihn in einen Kuss. Draco riss verwundert die Augen auf und starrte Harry einfach wie hypnotisiert an. All seine Worte die er noch loswerden wollte waren verschwunden. ,,Du redest manchmal zu viel Draco.", lächelte er. ,,Das war jetzt unser dritter Kuss.", hauchte Draco mit roten Wangen. ,,Wir sind komisch.", meinte Harry. Draco nickte und blinzelte verwundert als Harry ihn erneut küsste und hoch hob. Draco schloss die Augen und legte seine Hände an Harrys Wangen während er nun auf dem Tisch saß. ,,Draco?", hauchte Harry und sah ihn an. ,,Ja?", fragte Draco.

,,Das ist glaube ich mein schönstes Weihnachten in Hogwarts.", lächelte Harry. ,,Meins auch.", grinste Draco und strich ihm grinsend durch das Haar. ,,Fröhliche Weihnachten Harry.", lächelte er. ,,Fröhliche Weihnachten Draco.", lächelte Harry. ,,Was macht ihr beiden da?", Draco zuckte erschrocken zusammen und fiel vom Tisch. Harry wirbelte herum. Draco setzte sich auf und starrte Weasley verdutzt an.

,,Ron! Schleich dich doch nicht so an!", meinte Harry und zog Draco auf die Beine. ,,Kommt ihr? Das Mittagessen hat schon angefangen!", meinte er und lief vor. Draco lächelte nur und folgte Harry aus der Bibliothek.
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