Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

When I fell in love with you

von Kazuko-
Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P16 / MaleSlash
Draco Malfoy Harry Potter
21.07.2022
18.11.2022
31
45.279
8
Alle Kapitel
45 Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
 
21.07.2022 710
 
,,Ich hab Sirius Black umgebracht! Ich hab Sirius getötet!", lachend und voller Vorfreude tanzte Bellatrix Lestrange durch die Korridore der Mysteriums Abteilung. Ihr hässliches Gesicht war Harry zugewandt der vor Zorn mit dem Zauberstab auf ihr zulief das Bild seines Patenonkels im Kopf, der ihn immer zur Seite gestanden hatte, Sirius...

Niemanden hatte er sich so nahe gefühlt wie Sirius ... dem besten Freund seines Vaters. Er war ihm so nahe, dass er für Harry eine Vaterfigur geworden war, mit seinem Lächeln und der komischen auch ein wenig verrückten Art. Er hatte nie an Harry gezweifelt und war immer zu auf seiner Seite gewesen. Wie ein richtiger Vater...

Und nun? Nun ist auch Sirius gestorben, wie seine Eltern, wie Diggory ... und er, er selber war daran Schuld. Sie hätten nicht sterben müssen, nicht, wenn Harry niemals geboren wäre...

,,Hörst du mir überhaupt zu?", riss Hermines beleidigte Stimme ihn aus den Gedanken. Harry sah seine beste Freundin stumpf an. ,,Was?", fragte er langsam. ,,Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass Malfoy jetzt ein Todesser ist.", meinte Ron. ,,Ron!", zischte Hermine. ,,Ich glaube das ist Harry momentan egal.", meinte Hermine.

,,Natürlich ist Malfoy jetzt ein Todesser!", meinte Harry scharf. ,,Harry ...", meinte Hermine langsam. ,,Warum sollte du-weißt-schon-wer jemanden wie Malfoy in seinen Reihen haben wollen?", fragte sie. ,,Genau! Der taugt doch zu nichts.", stimmte Ron Hermine zu. ,,Ich weiß was ich gesehen habe.", meinte Harry und wandte sich von seinen Freunden ab.

In seinem Kopf stellte er sich vor, wie Malfoy in einem Abteil saß und seinen Freunden stolz von seiner Aufnahme bei den Todessern berichtete, wie üblich mit diesem hässlichen Malfoy-grinsen auf dem Gesicht.

Aber Draco saß zu diesem Zeitpunkt allein in einem Abteil und starrte aus dem Fenster während er versuchte die unerträglichen Schmerzen in seinem linken Oberarm zu ignorieren. Während er die Landschaften an sich vorbeiziehen sah dachte er an den wohl schlimmsten Sommer seines Lebens, der Sommer, der soeben umgegangen ist.

Er dachte daran wie vor seiner Haustür stand, und zusehen musste wie sein zorniger Vater versuchte sich gegen die Auroren zu wehren die ihn eine Stunde später nach Askaban gebracht hatten. Das war schon schlimm für ihn gewesen. Er hasste seinen Vater, ohne Zweifel, egal was er versuchte, sein Vater würde nie stolz auf ihn sein.

Er hasste es, dass sein Vater ihn immer so einen Druck gemacht hätte, aber wenn sein Vater nicht nach Askaban gekommen wäre, dann wäre das viel schlimmere nicht passiert...

Voldemort...gefesselt auf einem Stuhl, war Draco nicht in der Lage gewesen, sich gegen Voldemort zu wehren, und selbst wenn, er hätte sich niemals getraut sich gegen ihn zu wehren. Er war eben ein Feigling, aber zugeben würde er es niemals. Gefesselt, so fest, dass die Bänder in seine Haut geschnitten hatten. Die kalten roten Augen des gruseligen Zauberers auf ihn gerichtet, hatte er gnadenlos das dunkle Mal auf Dracos linken Arm gebrannt.

Ohne Gnade hatte er ihn seelischen und physische Schmerzen zugefügt. Und dann sollte er auch noch, wenn er nicht selber sterben wollte, Dumbledore töten. Draco fing an zu weinen. Das ist alles Potters Schuld! Ohne ihn wäre das niemals passiert! Er würde das Leben dieses Möchtegern Helden zur Hölle machen, so wie er eben sein Leben zur Hölle gemacht hatte!

Er fing an sich die Tränen aus dem Gesicht zu wischen. Potter hatte es viel einfacher. Der Idiot wird von allem gefeiert, hat keine Familie die ihm Druck machte und wurde mehr als nur geliebt. Wieso konnte sein Leben nicht so einfach sein? Wieso konnte er nicht auch wie er Freunde haben die ihm zur Seite standen?

Crabbe und Goyle futterten sich nur voll denen war doch alles egal. Parkinson war eine Nervensäge und Zabini dachte doch eh immer nur an das eine. Weasley und Granger waren da sicher tausend mal bessere Freunde für Potter. Und er? Eigentlich hatte er wirklich niemanden. Alles woran er festgehalten hatte war sein Vater und das eher aus Verzweiflung, weil er zu nichts im Stande war, außer zu versuchen seinen Vater stolz zu machen.

Er zitterte und raufte sich die Haare. Wie kommt er aus diesem Alptraum wieder raus!? Da würde ihm nicht einmal Professor Snape helfen können...

Niemand....
Review schreiben
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast