Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Harter Weg für die Liebe

Kurzbeschreibung
GeschichteRomance, Freundschaft / P16 / Gen
Eishi Tsukasa Etsuya Eizan Nene Kinokuni Rindo Kobayashi
20.07.2022
27.09.2022
60
91.124
2
Alle Kapitel
60 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
23.09.2022 1.516
 
Eizan begann jetzt zu lachen und glaubte wirklich noch immer das Nené das nicht ernst gemeint hatte.
Aber dann sah er ihren Blick und verstummte sofort.
„Ich meine das vollkommen ernst Etsuya, natürlich muss ich noch Takeru davon erzählen, aber da gibt es bei der Vorgeschichte bestimmt keine Einwände von ihm.
Außerdem wird ihr schon nichts passieren, wir werden sie nur einsperren, mehr nicht.
Ich mache das nur für uns und unsere Kinder."
Meinte Nené und Eizan war noch nicht so ganz überzeugt von ihrem Plan.
„Nené das ist eine schwere Straftat und denk doch an die Kinder wenn du ins Gefängnis kommst, vorausgesetzt du wirst diese Idee überhaupt überleben.
Es geht hier schließlich um meine Mutter und nicht Oma Lieselotte von nebenan."
Versuchte es Eizan noch einmal mit Vernunft bei ihr.

„Du musst da ja nicht mitmachen Etsuya, aber bitte verrate mich dann auch nicht in Ordnung?
Wenn du allerdings eine andere Idee hast um diesen ganzen Wahnsinn hier zu beenden bin ich für alle Vorschläge offen.
Außerdem könntest du dir doch so ein paar schöne Tage mit deiner Mutter machen.
Ihr könntet euch endlich mal so richtig aussprechen."
Meinte Nené und lächelte ihn zuckersüß an, sie war ja schon fast so wie seine Eltern.
Die Zeit bei Masahiro hatte ihr also eindeutig nicht gut getan.
„Irgendwie hast du ja recht Nené, wir müssen diesen Wahnsinn endlich beenden.
Meine Eltern können nicht denken sie würden mit wirklich allem durchkommen und es passiert ihr ja nichts dabei.
Ich habe mal recherchiert als du mir das mit deiner Mutter erzählt hast.
Ich wollte es einfach nicht glauben das meine Eltern zu so etwas fähig sind, allerdings kannst du froh sein das deine Mutter noch lebt.
Ich werde da besser nicht auf die Details eingehen, aber sie hatte mehrere Brüche und hat Monate im Krankenhaus verbracht.
Meine Eltern waren nicht einmal dort um sich zu entschuldigen, stattdessen haben sie deinen Vater seine Existenz genommen und ins Koma gebracht.
Es tut mir alles so wahnsinnig leid Nene."

Sagte er und schloss Nené in seine Arme, war froh das sie bisher in Sicherheit gewesen ist.
„Du brauchst dich nicht zu entschuldigen, denn du hast damit überhaupt nichts zu tun.
Ich werde jetzt Takeru anrufen und mit ihm über denn Plan sprechen, sobald wir zu einer Einigung gekommen sind werde ich dir natürlich bescheid geben."
Meinte Nené und musste sich jetzt leider erstmal von Eizan verabschieden.
Er nahm noch einmal seine Babys in denn arm, küsste sie auf die Stirn und legte sie dann schweren Herzens wieder in denn Kinderwagen.
„Papa ist jetzt endlich für euch da."
Lächelte er sie an.
Danach küsste er Nené noch eine gefühlte Ewigkeit, bis die Zwillinge langsam Hunger bekamen und lauter wurden.
Nené eilte jetzt schnell zurück zu Masahiros Haus und wurde dort bereits von ihm erwartet.
Er hatte Nené in der Kamera gesehen und stand schon an der Tür.
„Nené, was fällt dir eigentlich ein einfach alleine draußen rumzulaufen?
Weißt du denn nicht was dir da alles passieren kann, jeder weiß jetzt wer du bist."
Meckerte Masahiro wütend und Nené war wieder einmal mehr als genervt von ihm, drängte sich an ihm vorbei.

„Wenn habe ich es denn bitte schön erst zu verdanken das ich keinen Schritt mit denn Kindern mehr alleine machen kann?
Wenn du nicht auf diese dümmliche Idee gekommen wärst diesen schwachsinnigen Zeitungsartikel zu veröffentlichen hätte doch niemand jemals von denn Kindern erfahren und du müsstest dich jetzt nicht als Fake Vater aufspielen.
Macht es dir eigentlich Spaß mich hier festzuhalten und Papa für deine Nichte und Neffe zu spielen?
Ich werde dich niemals verstehen Masahiro."
Meckerte Nené jetzt rum und funkelte ihn böse an, als Masahiro plötzlich blitzschnell auf sie zugekommen war und direkt vor ihr stand.

Er umfasste ihre Hüfte und küsste Nené gierig.
„Wenn du dich so darüber aufregst das die Zwillinge nicht meine Kinder sind, könntest du es ja ändern und wir arbeiten an einem gemeinsamen Kind.
Bitte Nené, ich sehne mich jede Nacht nach dir und das du endlich bereit für mich bist, vergiss Etsuya doch mal endlich."
Sagte er und küsste ihren Hals, seine Hand wanderte schon an ihren Po.
Dann wich Nené allerdings von ihm und schnappte sich die Zwillinge.
„Es tut mir sehr leid aber meine Kinder haben Hunger."
Sagte Nené, betonte das meine Kinder mit Absicht und ließ einen enttäuschten Masahiro zurück, wie lange konnte Nené ihn wohl noch hinhalten?
Aber darüber dachte Nené jetzt noch nicht nach und versorgte die Geschwister während sie ihren Bruder anrief.

Der freute sich das Nené sich bei ihm meldet, bis sie ihm erzählte was Nené mit ihm vorhatte.
„Glaubst du denn es würde sie zur Vernunft bringen wenn wir sie entführen und ihr endlich klar machen das Etsuya und ich einfach zusammen gehören?"
Fragte sie hoffnungsvoll und war gespannt auf die Antwort von Takeru der allerdings erstmal tief durchatmen musste und seine Worte versuchte sorgsam zu wählen.
„Nené, gibt es denn da keinen anderen Weg außer sie zu entführen?
Bitte Schlaf noch einmal eine Nacht darüber und morgen kommst du mich besuchen, es muss doch eine straffreie Lösung geben wo wir nicht im Gefängnis landen.
Wir haben beide eine Familie und Karriere vor uns."
Versuchte sie jetzt auch Takeru von dieser Idee abzubringen und Nené war bockig.
„Aber Takeru, überleg doch mal was diese Monster unserer Mutter angetan haben.
Ich möchte seiner Mutter ja gar nichts antun, sondern nur das Etsuyas Eltern uns endlich in Ruhe lassen werden.
Ich halte das alles nicht mehr aus, dieses Mal ist es nicht nach 1 Jahr vorbei wie damals, Masahiro glaubt ich wäre sein Eigentum.
Takeru ich kann nicht mehr und möchte doch einfach nur mit meiner Familie glücklich sein, kannst du das denn nicht verstehen?"

Nené klang wirklich sehr verzweifelt und musste aus dem Teufelskreis rausgeholt werden, aber eine Entführung?
„Nené ich weiß das du völlig am Ende bist, aber ich habe Angst das du schließlich das Opfer sein wirst und nicht Etsuyas Mutter.
Sie werden keine Skrupel haben dich zu töten und dann?"
„Aber Takeru, mit rechtlichen Schritten kommen wir doch nicht weiter.
Niemanden wird etwas passieren, auch nicht mir, bitte du musst uns einfach helfen."
Flehte Nené ihn jetzt schließlich an und Takeru war völlig hilflos, sah seine kleine Tochter an und Marie.
Wenn er sich vorstellen müsste von ihnen getrennt zu sein wegen seinen Schwiegereltern wurde ihm ganz schlecht, dazu hatte er damals alles mitbekommen was es mit seinem Vater gemacht hatte alles zu verlieren.

„Am besten kommst du morgen erstmal vorbei und lässt dir alles noch einmal durch denn Kopf gehen in Ordnung?
Schlaf erstmal darüber und dann sehen wir uns morgen Nene, sei dir bitte bewusst was du damit auslöst."
Sagte Takeru und so ging Nené schließlich schlafen nachdem er aufgelegt hatte.
Die Zwillinge schliefen wieder bei Nené und waren wieder einmal sehr brav.
Sie hatte heute keinen Unterricht und sagte dem Security das sie zu ihrem Bruder wolle, der Nené dann auch dort hin brachte.
„Oh Wow, du bist jetzt also auch voll in die Eizan Familie integriert oder?"
Fragte Takeru seine Schwester als er raus kam um ihr mit denn Kindern zu helfen.
Sie erzählte Takeru was die letzten Tage passiert ist und das Etsuya jetzt endlich Verantwortung übernehmen würde, was Takeru natürlich sehr gut fand.
„Nun zu deinem Plan Nené, wie stellst du dir das eigentlich vor?"
„Ich habe ebenfalls mit Nimue geschrieben und auch sie würde uns helfen und seine Mutter Noriko ablenken damit du es einfach hast sie zu kidnappen."
Takeru sah sie noch immer nicht überzeugt an.
„Nimue wird sie also vom Haus weglocken damit auch Etsuyas Vater nicht dabei sein wird, dann geht sie mit ihr an eine ruhige Ecke vorbei wo du denn beiden auflauern wirst.
Wir bringen sie natürlich nicht zu dir wegen Marie, ich habe eine hübsche Hütte in denn Bergen gefunden.
Noriko wird natürlich essen und trinken bekommen und nach Möglichkeit nicht gefesselt."

Nené sah Takeru jetzt hoffnungsvoll an.
„In Ordnung, wenn selbst Nimue mitmacht bin ich dabei, befreien wir euch."
Lächelte er und blickte auf die Zwillinge, Nené umarmte ihn überglücklich.
Abends erzählte sie Eizan davon und er bot jetzt doch an zu helfen.
Nach 3 Tagen war es dann so weit, der Plan startete.
Nimue verließ mit Noriko die sichere Villa und sie fuhren in die Stadt, natürlich waren die beiden Frauen dort die Attraktion des Tages.
Nimue wiegte sie erst in Sicherheit bevor sie nach einer Nachricht von Nené an einer bestimmten Stelle vorbei ging wo Takeru und Etsuya sie zu fassen bekamen, Nimue tat wie vorher abgesprochen so als wüsste sie von nichts.
Sie wehrte sich heftig, hatte aber natürlich keine Chance gegen die beiden Männer.
„Mum, ich bin es Etsuya, keine Sorge."
Beruhigte sie Eizan im Wagen von Takeru und setzte sich zu ihr nach hinten.
„Was soll dieser Kindergarten hier eigentlich?
Was habt ihr mit mir vor?"
Fragte sie eher wütend und keineswegs beängstigt, Sorgen machte sich diese Frau jedenfalls nicht.
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast