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You'll turn around and say Goodbye!?

Kurzbeschreibung
GeschichteRomance, Liebesgeschichte / P16 / Het
Aaliyah Mendes Karen Mendes Manuel Mendes OC (Own Character) Shawn Peter Raul Mendes
18.07.2022
22.09.2022
22
70.500
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22.09.2022 4.633
 
Heyho! Gibt was Neues von mir! Und was soll ich sagen? Vor knapp einer Woche gab es hier das letzte Update und ich habe mich über die geknackten 1300 Aufrufe gefreut. Doch nun geht's bereits steil auf die 1700 Aufrufe zu. Unfassbar. Ich habe ehrlicherweise nicht damit gerechnet, dass die Story rund um Shawn und Val so ein Interesse weckt. Kurz gesagt, ich freu mich einfach! :) Nun aber viel Spaß mit dem neuen Kapitel. :))))

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Kapitel 22: For the first Time

- Val -

Ich sah mich nach Shawn um, in der gleichen Sekunde piepte mein Handy wie wild drauf los. Irritiert nahm ich es in die Hände und hatte innerhalb scheinbar weniger Sekunden 45 ungelesene Nachrichten im Gruppenchat mit meinen besten Freundinnen. Ganz vorne dabei war Sophie.
»neue Nachricht von Sophie um 11:21 Uhr in ‚the coolest canadian giiiiiiiiirls ever‘: Vally, sag mir nicht, dass ihr wirklich zusammen seid? Du hast es uns nicht gesagt? Ich sehe gerade die ViP News von iHeart Radio online und genau darunter den Post von Shawn! Fuck, ich freu mich so sehr für euch! Du hättest ja ruhig mal was sagen können! Ich liebe Dich trotzdem, aber oh man, ich kann nicht fassen, dass er bei 70 Millionen Menschen einfach so postet, dass er vergeben ist! AN DICH!!!«
Staunend sah ich auf mein Handy. Wie bitte was? Ich verstand nur Bahnhof und begann so gleich meine Antwort zu tippen.
»Valerie in ‚the coolest canadian giiiiiiiiirls ever‘ um 11:25 Uhr: Warte was? Ich habe nicht den blassesten Schimmer was Du da sagst? Wir sind erst ein paar Tage zusammen und irgendwie habe ich es glatt vergessen, weil wir jede freie Minute miteinander verbringen. Tut mir leid Sophie… Aber nochmal für Begriffsstutzige, welchen Post meinst Du? Ich war in den letzten Tagen nicht wirklich online…«
Augenblicklich bekam ich die Antwort mit dem passenden Screenshot von Sophie geschickt. Meine Kinnlade klinkte sich bis auf den Boden hin aus und somit war ich mehr als sprachlos als ich mir alles durchlas.
»neue Nachricht von Sophie in ‚the coolest canadian giiiiiiiirls ever‘ um 11:29 Uhr: DAS (!) meine ich Du Dummi! Der Post ging eben online und alles ist bereits voll damit! Selbst auf den Fluren unserer alten Schule, genau vor meinem Büro höre ich kein anderes Thema als das Shawn Mendes eine Freundin hat!«
„Baby? Ist irgendetwas passiert?“ erklang mit mehr als belustigtem Unterton die Stimme meines Freundes. Wie gebannt legte ich mein Handy zur Seite und stand auf um zu ihm zu gehen. Mein Herz klopfte wie wild und ich glaubte, es würde mir wohl jeden Moment aus dem Brustkorb springen. „Sophie hat mir ziemlich aufgeregt geschrieben…“ begann ich. „Deine beste Freundin? Mit ihr waren wir doch in einer Stufe, richtig?“ informierte er sich und ich nickte. „Richtig.“ - „Und was wollte sie?“ schmunzelte er mir entgegen. Shawn schien mit aller Macht zu versuchen ernst zu bleiben. „Sie hat mitbekommen, dass wir wieder ein Paar sind und freut sich ziemlich für uns. Und war ein klein wenig böse auf mich, weil ich ihr nichts davon gesagt habe. Naja und da wäre noch ein Bild, dass sie mir geschickt hat. Viel mehr ein Screenshot…“ - „Ein Screenshot? Wovon?“ Man, Shawn zog das wirklich eisern durch. Grinste jedoch breit über das gesamte Gesicht. Lachend stellte ich mich direkt vor ihn und sah zu ihm hoch. Zu meinem Riesen, wenn man so wollte. „Das weißt Du genau…“ brummte ich empor. „Ja?“ grinste er und legte seine Arme um mich herum um mir sofort einen Kuss aufzudrücken. „Das lesen jetzt wirklich 70 Millionen Menschen?“ murmelte ich gegen sein Shirt. „Und wenn es eine Milliarde Menschen wären. Ich musste einfach selbst etwas schreiben…Ich habe extra darauf geachtet, dass man uns nicht direkt erkennt. Ich wollte es nicht so plakativ posten.“ - „Es ist unfassbar süß und romantisch und aufmerksam. Ich weiß nicht was ich dazu sagen soll. Ich meine, dass…. Shawn, Du weißt, dass das nicht nötig gewesen wäre.“ stotterte ich vor mich hin und spürte wie sich meine Augen begann mit Tränen zu füllen. Kurz lachte Shawn auf und legte seine Hände an meine Wangen, damit er damit mein Gesicht nur so umrahmte. „Oh Baby, nicht weinen. Ich wollte es posten. Ich weiß, dass Du keinerlei Ansprüche stellst.“ Leise schniefend schlang ich meine Arme fest um ihn herum und seufzte zufrieden aber irgendwie auch gerührt auf. „Geht es wieder?“ erkundigte Shawn sich sofort. Stumm nickte ich. „Gut…“ nuschelte Shawn in meine Haare hinein und strich über meinen Rücken. Ohne ein Gefühl für Raum und Zeit zu haben, standen wir hier zwischen seinem Wohnzimmer und der großzügigen modernen Küche Arm in Arm da. „Kann ich mir ein paar der Kommentare durchlesen?“ nuschelte ich aus dem Nichts drauf los. Überrascht sah Shawn zu mir. „Natürlich kannst Du sie dir durchlesen. Es ist öffentlich. Gib bitte nur nichts auf irgendwelche negativen Menschen Baby. Ich habe selbst noch nicht nachgesehen.“
Erneut nickend löste ich mich von ihm, nahm jedoch seine Hand und zog ihn mit mir zu seiner großen Couch. Er verstand sofort. Lächelte leicht, legte sich hin und ich krabbelte mit meinem Handy in den Händen an seine Seite. Sobald ich gemütlich lag entsperrte ich es, öffnete Instagram und besuchte Shawns offizielle Seite. Zu meiner Schande folgte ich ihm da noch nicht einmal. Schnell änderte ich diesen Zustand. ‚Valthesmurf folgt jetzt shawnmendes‘. Heiser lachte Shawn auf. „Schön, dass meine Freundin mir nun auch folgt.“ merkte er an als ich nur die Augen verdrehte. Doch da fiel mir schon sein Post auf. Noch einmal las ich ihn mir durch und musste dabei ganz automatisch lächeln. Zumindest bis zu dem Zeitpunkt als ich sah, wie viele Menschen es kommentiert hatten und dazu erst die, die es geliked hatten. Fast 9 Millionen Menschen. Um die Zahl zu nennen: 8.792.478 Menschen gefiel dieses Bild. Mehr als 90.000 Kommentare unter diesem Bild.
Tief atmete ich durch und öffnete die Kommentare. Sanft küsste Shawn meine Schläfe. Einige blaue Harken fielen mir sofort auf. Darunter Andrew – sein Manager, aber eben auch Justin und seine Frau gratulierten. »justinbieber: congrats! Your girl is awesome!«,
»haileybieber: you are so cute together. Wish you all the best Shawn!« Ich scrollte weiter und entdeckte noch mehr Prominente unter den Kommentaren.»edsheeran: so glad that you are happy again!«, »ryantedder: wow a blurry pic. Come on, show us your pure love!«, Dazu kamen noch viele Menschen mehr, die ich zum Teil nicht einmal zuordnen konnte. Ebenfalls viele Fans gratulierten. »supportingmendes4ever: awwww! I’m so happy for u and your girlfriend shawn!«, »shawnismylifesaver: omg you are so cute! I can’t handle it!«, »shawnsfuturewife: aww, like a prince and his princess«, »shawnsgirl01: i’m happy for you, wish you all the best. i love you so much!« Wie sollte es jedoch anders sein, gab es auch die negativen Stimmen. Hier jedoch ebenfalls in Form von Kommentaren. Schluckend begann ich auch davon einige zu lesen. »mendesismyboyfriend: wtf? Really? so ugly that u can not show her face? Wow!«, »shawnismyhusband: can’t be real, it’s promotion for the new album. I’m pretty sure«, »shawnismylife: she's taking our boy away from us. who is this bitch? what does she want from shawn?« Schluckend strich ich meine Haare zur Seite. „Uff, okay, viele Kommentare sind ja echt süß, aber das letzte hier ist krank.“ bemerkte ich. Shawn nahm sein Handy und las selbst nach. Staunend sah er denselben Kommentar, den ich eben noch gelesen hatte. „Crazy. Das lasse ich nicht auf mir sitzen.“ - „Was hast Du jetzt vor?“ Er winkte jedoch lediglich ab und begann zu tippen.
Erst als Shawn fertig war, zeigte er mir eine Nachricht, die er geschrieben hatte, an diesen Account.
»Nachricht von shawnmendes an shawnismylife via Instagram: Ich bin noch hier. Mich nimmt niemand irgendjemandem weg. Du solltest dich als Fan doch für mich freuen oder sehe ich das falsch? Ich teile mein Leben mit euch, wenn ich so etwas lese, werde ich das nicht mehr tun. Wenn Dir das lieber ist, nur zu. Shawn«
„Meinst Du, dass das eine gute Idee war?“ fragte ich leise und hauchte einen Kuss in seine Halsbeuge. Seine Haut reagierte sofort auf meine Liebkosung. „Definitiv. Ich lasse solche Kommentare nicht zu.“ Doch ganz zum Schluss bekam Shawn noch eine wirklich zuckersüße Benachrichtigung. Ein weiterer Kommentar unter unserem Foto.
»protectingshawn99: oh god, i don't think anyone saw your live this morning. i could see your girlfriend kissing you at the end! She is just so so so so so beautiful! :)))« Grinsend sah Shawn zu mir. „Ich sagte doch, der Fokus allein entscheidet. Manche von ihnen haben dich heute Morgen gesehen Baby. Und ebenso wie ich, sind sie regelrecht vernarrt in dich.« Kichernd versteckte ich mein Gesicht an seiner Brust. „No way Mendes. Hör auf damit, ich werde total rot.“ - „Das war meine Absicht Baby.“ Sanft küsste er mein Haar, legte sein Handy beiseite, nahm mir meines ebenso ab und umschloss mich wieder einmal mit seinen Armen. So gleich begann er zu summen. Wieder war es der gleiche Song. Can’t take my Eyes off you von Franki Valli. Grinsend lag ich in seinen Armen, schloss die Augen und genoss einfach nur die wunderbare Stimme meines Freundes. „Der Song? Verrätst Du mir wieso? Seit Dad’s Geburtstags summst Du ihn immer und immer wieder.“ murmelte ich leise gegen sein Shirt. Shawn schmunzelte zu mir herunter. „Er beschreibt meinen Blick auf dich. Wie ich dich sehe, was ich fühle…“ - „Shawn, damit komme ich nicht zurecht…“ kicherte ich vor mich hin und legte meine Hände vors Gesicht. Leise lachte Shawn vollkommen herzlich auf. „Was soll ich denn sonst sagen? Wenn ich nicht wüsste, dass Du irgendwann etwas nach mir werfen würdest, würde ich Dir den ganzen Tag sagen was Du mir bedeutest Baby…“ Grinsend biss ich mir auf die Unterlippe und sah zu ihm. „Manchmal bist Du einfach so kitschig Mendes…“ Shawn verzog unterdessen seine Augenbrauen, leicht blitzten seine Augen gar schelmisch auf, bevor er mich packte und meinen Hals küsste. Gierig und mit vollem Einsatz seiner Zunge. Schwer keuchte ich auf. „Shawn!“ - „Hm...immer noch kitschig?“ nuschelte er gegen meine Haut und hörte nicht auf mit dieser süßen Folter. „Nein… nicht kitschig…“ brachte ich schwer über die Lippen als er sich nur langsam von mir löste und meine Haut noch immer kribbelte. Deutlich spürte ich noch immer ganz genau wo sich eben seine Lippen befanden. Tief atmete ich durch. Unterdessen stahl Shawn sich grinsend einen Kuss, stand auf und schlenderte in die Küche. Sprachlos sah ich ihm hinterher. Denn noch immer wusste ich nicht, was ich sagen sollte. Zum ersten Mal hatte er es geschafft, dass ich nicht wusste, was ich hätte sagen sollen. „Sprache verloren?“ stieß Shawn grinsend hervor als er wieder zu mir stieß, jedoch vor mir stehen blieb. „Äh...ähm…“ Mehr brachte ich nicht hervor und amüsierte ihn damit tierisch. „Baby, so habe ich dich ja noch nie erlebt. So einfach konnte dich nie etwas aus dem Konzept bringen…“ - „Scheinbar jetzt schon… So wie Du an meinem Hals warst…“ presste ich hervor, denn ich hatte noch immer nicht den blassesten Schimmer was mein Freund hier versuchte. War es Verführung? War es ein Scherz? Wollte er mir zeigen, dass er nicht mehr der siebzehn jährige Junge, sondern zu einem Mann geworden war? Keinen Dunst – ehrlich nicht. Mein Körper hatte jedoch den klaren Durchblick was das mit ihm veranstaltet hatte. Alles zog sich wohlig zusammen, ganz tief in mir drinnen. Das Gefühl eines kalten und zu gleich heißen Schauers überfiel mich. Eine Gänsehaut nach der anderen erfasste mich. Ich war hin und weg von dem Kerl, der hier vor mir stand. Gefühlt noch mehr, als vor fünf Jahren, noch mehr, als mir als kleiner pubertierender Teenager klar geworden war, dass Shawn mehr als nur ein Freund war. Erst jetzt verstand ich so wirklich, wie sehr mein Herz für ihn schlug, wie sehr ich wollte, dass ich die Person war, die ihn glücklich machte. Schweigend stellte ich mich auf das riesige Sofa, so das ich nun leicht auf ihn hinunter sehen konnte und lächelte verliebt. Ich umschlang seinen Hals mit meinen Armen und küsste ihn einfach nur noch als würde mein Leben davon abhängen. „Ich liebe dich so sehr…“ nuschelte ich kaum hörbar gegen seine Lippen. Grinsend erwiderte er den Kuss und umfasste meine schmale Taille als er sich zu mir reckte. „Und ich dich…“ murmelte er leise zurück, hob mich hoch, hielt mich an meinen Hüften fest, als ich meine Beine um ihn schlang. Lachend schüttelte ich den Kopf. „Du bist wahnsinnig.“ - „Ich weiß.“ grinste er schräg, küsste mich, zückte sein Handy als er mich plötzlich nur noch mit einem Arm festhielt. „Ich bin zu schwer, lass mich runter…“ bat ich ihn, doch Shawn schüttelte nur den Kopf, küsste mich voller Zuneigung und schoss ein Foto von uns beiden. „Du bist weder zu schwer, noch hast Du irgendeinen anderen Makel, Du bist perfekt für mich, weil Du genauso bist, wie Du bist Val.“ raunte er mit ernstem Blick auf mich gerichtet. Ich wusste nicht wohin mit mir. So viele Komplimente, so viel Liebe, so viel Zuneigung, so viel unerschütterliche Nähe. Schluckend voller Rührung schaffte ich es kaum ihm in die Augen zu sehen. Mein Körper bebte. „Baby… ist Dir kalt? Wir haben Ende August…“ Voller Vorsicht ließ Shawn mich runter und zog mich in seine Arme, ganz nah an sich heran um mich zu wärmen. „Mir ist nicht kalt…“ schniefte ich leise vor mich hin, so das ich mir nicht sicher war, ob er mich überhaupt gehört hatte. „Was ist es dann?“ - „Ich bin einerseits total überfordert davon, andererseits will ich, dass es niemals aufhört und wieder anders, weiß ich nicht, was ich darauf erwidern soll. Ich meine, schon als wir uns das erste mal wieder gesehen haben, hast Du mir Komplimente gemacht, mir gezeigt, dass ich schön bin, begehrenswert. Das… ich glaube daran muss ich mich wohl erst gewöhnen…“ stotterte ich unbeholfen vor mich hin. „Ich will dich nicht überfordern Baby, ich werde versuchen mich etwas zurück zuhalten, versprochen.“ Vorsichtig nickte ich und atmete erleichtert darüber das Shawn so viel Verständnis hatte durch. „Danke…“ Sanft drückte er einen Kuss auf meine Stirn. „Nicht dafür…“

In völliger Stille standen wir Arm in Arm da in seinem Apartment, niemand von uns sagte ein Wort. Ein Moment voller Magie. Wir waren uns nah, ganz ohne das wir ein Wort miteinander wechselten oder gar körperlich wurden. Wir waren einfach nur da. Zumindest bis zu dem Moment, den ich mal wieder hätte verfluchen können. Wieder wurden wir von einem klingelnden Handy gestört. Schwer seufzend legte Shawn seinen Kopf in den Nacken und ließ mich los. Sein Blick lag entschuldigend auf mir, als er sein Handy wieder aus der Hosentasche kramte und auf den Display sah. Irritiert nahm Shawn den Anruf an.
„Ja?-----Warte mal, ganz langsam Andrew, nochmal von vorne…“ Scheinbar telefonierte er also mit seinem Manager. So viel hatte ich bereits verstanden. „Was meinst Du damit, dass ich nach L.A muss? ---------- Ja, ich weiß, dass das erst geplant war, aber das haben wir gecancelt. ----------Warum will das Label die Party denn da machen? Sonst sind wir in New York gewesen oder in Toronto geblieben….--------------- Du weißt genau, warum ich gerade nicht weit weg fliegen will. Ich als Künstler durfte immer mitentscheiden wo dieses Release stattfindet, warum jetzt nicht mehr? So ganz plötzlich? Geht Smith es gegen den Strich, dass ich meine Beziehung öffentlich gemacht habe? Dann kann er sich schon mal einen neuen Künstler suchen und ich sehe mich nach einem anderen Label um.“ Shawns Stimme klang fest und streng, so voller Konsequenz. Beunruhigt verfolgte ich seine Unterhaltung, wie er dabei so auf und ab ging in seiner Wohnung. Mit Blicken und Kopf nicken versuchte ich ihm klarzumachen, dass alles in Ordnung war. Minimal schüttelte er jedoch den Kopf und fokussierte sich so gleich wieder auf das Gespräch mit seinem Freund und Manager. „Andrew, mir ist das ehrlich gesagt ziemlich egal. Ich entscheide, wann und wo ich mein Album präsentiere. New York oder Toronto, Akustikset für die Gäste, mit Band, gutes Essen und Getränke, eventuell laden wir ein paar Fans ein. Nicht mehr, verstanden? Ich will keine Hollywood Glitzerparty. In erster Linie will ich Musik machen, Menschen damit erreichen und sie berühren. Dafür stehe ich mit meiner Musik und das hat nichts mit Val zu tun. ------- Ja, natürlich will ich sie und meine Familie dabei haben, aber das ist nicht ausschlaggebend und das weiß sie auch ------------ Ja, darüber haben wir auch gesprochen...------------Es ist mir egal, bieg das irgendwie hin Andrew. Smith hört auf dich. Du kennst ihn besser als jeder andere ---------------- Gut, bye….“ Angestrengt und genervt zu gleich wischte Shawn sich durch seine Haare, gleichzeitig aber auch sein Gesicht. „Alles okay…?“ fragte ich vorsichtig. Tief atmete er durch und rang sich ein nicken ab. Ich wusste das er log. Wie gedruckt wenn man so wollte. „Sagst Du mir, was Andrew wirklich wollte? Ich habe nur irgendetwas von Release mitbekommen und – ich tippe auf Los Angeles – als das Wort Hollywood fiel.“ - „Baby, nimm es mir nicht übel, aber ich brauche einen Moment für mich, okay? Ich werde mich jetzt umziehen und dann laufen gehen. Den Kopf frei bekommen, allein. Du kannst hier tun und lassen was Du möchtest. Ich bin so in ein bis zwei Stunden wieder da – versprochen...“ Schnell drückte er mir einen leichten Kuss auf die Wange und verschwand schon in seinem Schlafzimmer. Nur wenig später, hörte ich wie die Wohnungstür sich schloss. Mit hängenden Schultern ließ ich mich auf seine Couch sinken. Ohne ein Wort zu sagen – wenn auch mit Vorwarnung – war er verschwunden. Seufzend lehnte ich mich zurück und starrte Löcher an die Decke. Allein hier zu sitzen war nicht das, was ich wollte. Ich wollte für Shawn da sein, ihm zuhören, ihm gut zu sprechen, so wie er es immer bei mir tat. Kurzum entschloss ich mich so, mir eine seiner kurzen Jogginghosen zu schnappen, meine Haare zusammen zubinden, ein großes Shirt anzuziehen und ebenfalls laufen zu gehen. Irgendwo würde ich ihn hier schon aufspüren. Das ließ ich ihn nicht mit sich allein ausmachen. Fest entschlossen lief ich los und bemerkte schnell, dass sich hinter mir Menschen unterhielten. „Da wohnt doch Shawn Mendes, meint ihr, dass ist seine neue Freundin?“ Augen verdrehend versuchte ich es auszublenden und lief weiter. Naheliegend war, dass ich ihn irgendwo am Wasser finden würde. Irgendwo hier würde ich ihn aufspüren. So joggte ich am Hafen entlang und entdeckte ihn eine halbe Stunde später mit einem Kaffeebecher am Anfang des Yachthafens. Er saß dort auf einer Holzbank und sah auf die Boote und das Wasser des Lake Ontario. Es hatte ihn schon immer beruhigt. Schon als Kind, war Wasser sein Element gewesen. Ruhig ging ich von hinten auf ihn zu und legte meine Arme um ihn herum. Shawn zuckte zusammen, legte dann jedoch seine Hände auf meine Unterarme. „Was machst Du hier?“ fragte er leise, drehte seinen Kopf zu mir, küsste meine Wange und schmiegte sich etwas an mich heran. „Du bist noch nie ohne mich laufen gegangen. Ob früher oder heute, ist das einfach kein gutes Zeichen…“ erwiderte ich mit gedämpfter Stimme und ging um die Bank herum, damit ich mich neben ihn setzen konnte. Shawns Mundwinkel zuckten leicht amüsiert. „Du kennst mich eben wie niemand anderes.“ merkte er an und nahm meine Hand in seine. „Inzwischen konnte ich mir einen Reim darauf machen, was ihr wohl besprochen habt, also was stört dich so sehr daran, dass es in Hollywood stattfinden soll und nicht hier? Wegen mir, ist kein Grund…“ Wohl wissend nickte er. „Ich weiß, aber ich will gerade nicht so viel Pendeln, ich freue mich meine Familie so oft es geht zu sehen, dich bei mir zu haben. Am liebsten wäre mir eine Party hier in Toronto, mit meiner Familie, deinen Eltern, Sophie und deinen Mädchen, vielleicht ein paar meiner Jungs, meine Band, die Leute vom Label. Klein und gemütlich eben. Ich bin müde von all den Reisen, dem dauerhaften Blitzlichtgewitter um mich herum. Bald reise ich doch sowieso wieder um den gesamten Erdball, wenn die Welttour ansteht zum neuen Album. Die Planungen laufen….“ sprach Shawn und kam in einen regelrechten Redefluss, der noch lange nicht beendet schien. „Weißt Du Baby, ich habe das Gefühl, gerade einfach mal normal zu sein. Mit Dir, mit meiner Familie, deinen Eltern. Ich bin wirklich nur mal Shawn. Shawn aus Pickering, der halt nebenbei etwas Musik macht und nicht der kanadische Superstar…“ Kaum das er ausgesprochen hatte, zog er mich zu sich und verbarg sein Gesicht an meiner Halsbeuge. Tief atmete er immer wieder ein und aus. „Auch wenn ich vor Dir mit Tayra zusammen war, war ich trotzdem verflucht einsam ab einem gewissen Punkt. Das heißt, dass Hier, möchte ich auf gar keinen Fall irgendwie in Gefahr bringen. Das tut mir einfach gut, Du tust mir gut, unsere Familien tun mir gut.“ Lächelnd strich ich ihm durch die Haare. „Das bringst Du damit nicht in Gefahr. Natürlich ist das alles für mich noch neu und unbekannt, aber ich lerne schnell. Und wenn Du möchtest begleite ich dich gerne wohin auch immer, solange ich noch keinen neuen Studienplatz habe, danach geht es ja auch noch, nur eben etwas eingeschränkt. Wo auch immer Du mich brauchst, ich werde da sein Shawn…“ Den Kopf hebend sah er zu mir, nahm mein Gesicht in seine Hände und küsste mich voller Liebe. „Ich weiß, aber auch das Label muss begreifen, dass ich keine Puppe bin, die man einfach so herumschubsen kann. Und das zeige ich ihnen damit.“ - „Du weißt schon was Du tust, dass ist dein Spezialgebiet.“ Albern grinste er und verschwand wieder an meiner Halsbeuge. „Nicht nur das…“ raunte er und begann wieder mich zu necken. Ein heftiges Keuchen unterdrückend biss ich mir auf die Unterlippe. Schluckend presste ich irgendwie seinen Namen über meine Lippen. „Shawn… nicht hier…“ - „Warum nicht?!“ murmelte er fast kaum hörbar gegen meine unfassbar empfindsame Haut. „Zu viele Menschen…“ Shawn ließ sich jedoch nicht abbringen und machte ganz ungeniert weiter. Tief atmete ich durch und spürte deutlich wie meine Unterlippe begann zu beben. „Hier zwischen den Booten? Zu viele Menschen?“ schmunzelte er. Deutlich unterdrückte ich mir ein leises Stöhnen, weil seine Neckereien mich so unsagbar erregten. „Hm…“ - „Sicher, dass es die Menschen sind…?“ fragte er ganz gezielt nach, zog mich auf seinen Schoß und legte zum ersten mal offensiv seine Hände an meinen Hintern, als seine Lippen von meinem Hals zu meinen Lippen wanderten. „Ich weiß nicht…“ gab ich unsicher zu, legte meine Arme trotzdem um seinen Hals. „Gefällt es Dir hier so ganz öffentlich mit mir zu sitzen. Dass wir uns küssen und uns nah sind?“ Sanft strich er über meine Wange. Einen Moment nahm ich mir, dachte über die Frage nach, die Shawn mir da gerade gestellt hatte. Und nun? Gefiel es mir? War es nicht immer das gewesen, was mich früher immer gestört hatte? Bei John? Das man nie wie ein frisch verliebtes Paar einfach mal irgendwo herumknutschte? Leicht lächelnd sah ihm in die Augen und nickte. „Es gefällt mir sogar sehr…“ flüsterte ich leise. „Was gefällt Dir am Besten?“ grinste er gegen meine Lippen und strich an meiner Taille auf und ab. Schmunzelnd verdrehte ich die Augen, griff in seine Haare und küsste ihn. Intensiv, ausdauernd und leidenschaftlicher als jemals zuvor. Ich steckte alles rein, was ich nur so zu bieten hatte. Deutlich spürte ich sein Grinsen an meinen Lippen, als er den Kuss erwiderte. „Ich wusste es…“ raunte er und schob eine seiner Hände an meinem Rücken unter das lockere Shirt, dass ich mir aus seinem Schrank gezogen hatte, bevor ich los gelaufen war um meinen Freund zu finden. „Ja?“ schmunzelte ich und presste mich näher an ihn heran. So sehr, dass nun Shawn in den Kuss hinein keuchen musste und wir uns aus Luftnot lösen mussten.

Schwer atmend sahen wir einander an. Nur langsam beruhigte sich mein Herzschlag, alles in mir kribbelte und zog sich lustvoll zusammen. Und so nahm ich meinen ganzen Mut zusammen, drückte ein Becken leicht gegen seines und küsste ihn erneut. „Ich würde gerne zu Dir nach Hause…“ hauchte ich gegen Shawns Lippen. Einen Moment lang sah er mich verwirrt an, bis auch er begriff, welche Intension hinter meiner Aussage lag. „Deswegen also…“ schmunzelte er mir entgegen als ich so gleich von ihm herunter stieg, ihm noch einen Kuss aufhauchte, während es um uns herum blitzte und wild knipste. Jedoch, ganz wie Shawn es gesagt hatte, wahrten die Fotografen die er kannte einen gewissen Abstand. Belustigt stand Shawn nun ebenfalls auf, nahm meine Hand fest in seine und ging mit mir schnellen Schrittes zurück ohne nur einmal auf die Fotojäger einzugehen.
Kaum zehn Minuten marschierten wir regelrecht durch Downtown, da erreichten wir schon das hohe Gebäude in dem Shawn diese wunderbare Wohnung gehörte. Mit dem Einstieg in den Aufzug begann ich zu grinsen und schob meine Hände unter sein Shirt. Belustigt, jedoch mit funkelnden Augen beobachtete er jede noch so kleine Bewegung meinerseits. „Am liebsten würde ich Dir dein Shirt wohl schon hier ausziehen.“ gab ich ein wenig gierig zu und schien Shawn damit sehr zu belustigen. „Hier? Wir sind im Fahrstuhl.“ lachte er, während ich nur mit den Schultern zuckte.
Erleichtert, als sich der Fahrstuhl im fünfzehnten Stock öffnete, zog ich meinen Freund an der Hand raus zu seinem Apartment, zog ihn zu mir herunter und küsste ihn. Innig, gierig und leidenschaftlich. Wohlig seufzte er in den Kuss hinein, öffnete mehr schwerfällig als leicht die Tür und ließ uns damit endlich eintreten. Auf der Stelle schlang ich meine Arme um seinen Hals, ebenso tat es Shawn mir gleich und umrahmte meine schmale Taille mit seinen muskulösen Armen um mich an sich heran zu drücken. Schneller als ich hätte gucken können, saß ich auf dem Tresen der Küche, biss mir lasziv auf die Unterlippe und zog Shawn sein Shirt über den Kopf. Bereitwillig ließ er es sich ausziehen, drückte danach seine Lippen jedoch wieder fest auf meine und erkundete meinen Mund. Im selben Atemzug schob ich schon seine Jogginghose von seinem Hintern und nahm die Boxershort dabei direkt mit. Wieder grinste er gegen meine Lippen. „Du bist ziemlich gierig und schnell heute Baby…“ merkte er an, schob seine Hände unter mein Shirt und ließ es nur Sekunden später zu Boden segeln. Seine Lippen trafen erst meine Halsbeuge, dann mein Schlüsselbein, bis er sich noch ein kleines Stück weiter herunter küsste und den BH öffnete. Dieser segelte ebenfalls zu Boden. „Ich liebe Dich so sehr…“ raunte er gegen meine Haut, die sofort begann zu prickeln. Bis zu meinem Bauchnabel küsste er sich nach unten, ließ seine Finger über meinen Körper fahren und kam erst wieder zu mir nach oben, nachdem ich die Jogginghose los geworden war, die ich mir aus seinem Schrank genommen hatte. „Viel besser…“ nuschelte er gegen meine Haut, küsste meinen Hals erneut entlang um sofort als er in mich eindrang mein Stöhnen mit einem intensiven Kuss gar zu ersticken. Ganz im Einklang miteinander fanden wir schnell einen gemeinsamen Rhythmus. Immer wieder fuhr ich mit meinen Händen über Shawns Brust und den gesamten Oberkörper. Unsere Lippen verschmolzen parallel miteinander, dass wir einfach nicht genug vom anderen bekommen konnten, bis Shawns Stöße in mich hinein immer fester wurden und in mir alles mit einem Mal ganz plötzlich explodierte. Ich erlag einem wilden ekstatischen Orgasmus und ließ meinen Kopf an seine Schulter sinken, während Shawn sich noch immer in mir befand.  

Mein Herz sprang nur so gegen meinen Brustkorb. Ich war weder in der Lage anständig zu atmen noch irgendetwas zu sagen. Den Körper von einem leichten nassen Film überzogen, bekam ich eine Gänsehaut, als Shawn sich aus mir herauszog, seine Hände an meine Taille glitten und mir anschließend die wirren Haarsträhnen aus dem Gesicht strichen. „Warum so wild?“ grinste er leicht gegen meine Lippen und küsste mich voller Liebe.
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