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Is it Love? Die Macht von Musik

von Arsinia
Kurzbeschreibung
GeschichteLiebesgeschichte, Erotik / P18 / Het
Adam Peterson Colin Spencer Matt Ortega
17.07.2022
12.08.2022
19
49.854
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06.08.2022 2.962
 
Colin nahm mich an der Hand und wir gingen wieder zurück. Gemeinsam gingen wir auf die Bühne und das Publikum flippte total aus, als wir wieder anfingen zu spielen. Und während wir spielten, fühlte ich wieder diese Bindung zu Colin. Unsere Musik hat sich nicht verändert und es machte mich glücklich. Nachdem das Konzert vorbei war, waren wir wieder hinten. Adam kam sofort auf mich zu und nahm mich in den Arm.
„Es ist so schön, dich wieder in der Band zu haben,“ kam es von ihm. Wir schauten uns an und mussten lächeln.
„Seit wann ist sie wieder dabei?“ fragte Doris.
„Seit heute Abend und ich will kein Scheiß mehr hören, wir haben das Album zusammen gemacht und wir werden auch den Rest zusammen machen, gewöhn dich daran,“ antwortete Colin und zog mich von Adam weg.
„Hey, was soll das?“ fragte ich nach und schaute über meine Schulter.
„Du bleibst bei mir Kätzchen,“ sagte er nur, setzte sich hin und zog mich auf seinen Schoß.
„Ich glaube du spinnst,“ meckerte ich und wollte aufstehen, doch er legte einen Arm um meine Hüfte und hielt mich fest.
„Wo willst du hin?“ wollte er wissen.
„Mich auf was bequemeres setzten,“ antwortete ich. Colin zog eine Augenbraue hoch und kam mit seinem Gesicht näher.
„Ich glaube nicht, dass du da jetzt sitzen willst, während die anderen hier sind,“ flüsterte er mir ins Ohr. Als ich verstand, was er meinte, wurde ich knallrot und schlug ihn gegen die Schulter.
„Hey, ihr seid also wieder vollständig,“ kam es von Matt, der gerade zu uns kam. Er schaute mich mit einem schelmischen Grinsen an.
„Was?“ fragte ich.
„Du und Colin habt also wieder zusammen gefunden,“ antwortete er und setzte sich neben uns. In dem Augenblick kamen auch die Fans und drängten sich wieder zu uns. Einige Mädchen schauten mich böse an, da ich immer noch auf dem Schoß von Colin saß.
„Lass mich aufstehen, sonst zerfleischen mich deine Fans,“ sagte ich zu ihm, doch er grinste nur.
„Hör auf zu grinsen, das ist nicht witzig,“ meinte ich, doch Colin zuckte nur mit den Schultern und fing einen Unterhaltung mit Matt an.  Wir saßen gerade mal eine halbe Stunde hinten, als ich merkte, wie Colin mit seinen Fingern, über meinen Rücken strich. Ich versuchte mir nichts anmerken zu lassen, aber als er meinen Po erreichte, zuckte ich kurz zusammen und schaute ihn an. Colin aber machte mit seiner Unterhaltung weiter. Als ich auf die Uhr schaute, merkte ich, wie spät es ist.
„Okay Leute, für mich wird es Zeit, nach Hause zu gehen, wir drei sehen uns Montag und euch beide, nächste Woche,“ sagte ich zur Verabschiedung und stand auf. Auch Colin stand auf und folgte mir.
„Ich bin ein großes Mädchen, ich komm schon nach Hause,“ meinte ich zu ihm.
„Nein, ich bringe dich lieber, dann weiß ich, dass du sicher angekommen bist,“ sagte er und nickte den anderen zum Abschied. Ich sah, dass Doris alles andere als erfreut war und mich am liebsten umgebracht hätte. Draußen angekommen, stiegen wir in seinem Wagen und er fuhr los. Während der Fahrt, legte er seine Hand auf meinem Oberschenkel und strich immer wieder über ihn.
„Colin, konzentrier dich auf das Fahren und nimm deine Hand da weg,“ sagte ich.
„Kätzchen, ich kann beides,“ meinte er, nahm sie aber weg. An einer Ampel, hielt er an, weil sie rot war.
„Machst du jetzt offiziell wieder bei der Band mit?“ fragte er mich auf einmal.
„Wie willst du den Produzenten davon überzeugen, dass du mich erst rauswirfst und dann wieder aufnimmst?“ wollte ich wissen.
„Ehrlich gesagt, war es sogar seine Idee,“ antwortete er.
„Wirklich?“ kam es ungläubig von mir. Colin fuhr wieder los.
„Ja, wir hatten ein paar Bewerber, doch keiner kam an dein Talent ran und schon gar nicht, an dass, was zwischen uns ist,“ erklärte er.
„Also war ich nur die Notlösung, klasse,“ murmelte ich und schaute etwas enttäuscht aus dem Fenster.
„Nein, du warst die einzige Lösung, wie du es schon damals gesagt hast,“ sagte er.
„Du meinst, als du mich nicht in der Band haben wolltest?“ neckte ich und schaute Colin wieder an.
„Ich wollte dich damals nicht in der Band, aus dem einzigen Grund, weil ich wusste, dass ich nicht die Finger von dir lassen kann,“ meinte Colin.
„Ernsthaft? Dann hast du aber eine merkwürdige Art es zu zeigen,“ sagte ich. Bei mir zu Hause angekommen, stieg ich aus und ging zur Tür.
„Hey,“ kam es von Colin, der plötzlich hinter mir stand. Ich drehte mich zu ihm um und schon lagen seine Lippen auf meine. Der Kuss war etwas zögerlich und sanft. Colin löste ihn und schaute mir in die Augen.
„Träum von mir, mein Kätzchen,“ sagte er und verschwand in seinem Auto. Ich sah ihn hinterher und ging dann in meine Wohnung.


Am Montag erzählte ich Lisa alles. Sie war total aufgeregt und freute sich. Danach erzählte sie mir von ihrem Wochenende und fragte mich, ob wir heute nicht wieder zusammen zum Pole-Dance gehen wollen. Ich stimmte zu, da ich mal auch Zeit mit ihr verbringen wollte. Gerade saß ich an meinem Rechner, als ich Matt sein blödes Grinsen sah.
„Was hast du jetzt schon wieder?“ fragte ich nach.
„Du und Colin kamt beide zu spät am Samstag und dann fuhr er dich auch noch nach Hause, was habt ihr beide denn getrieben?“ fragte er und betonte das letzte Wort etwas deutlicher. Genervt seufzte ich und wollte gerade antworten, als wir beide das Klackern hoher Absätze hören. Wir wussten beide, wer da kommt. Die Personalchefin Cassidy.
„Ich hoffe sie machen ihre Arbeit mit mehr Elan,“ sprach sie mich an. Ich drehte mich um.
„Natürlich mache ich das,“ sagte ich ihr. Sie musterte mich etwas, bevor sich ein spöttisches Lächeln auf ihre Lippen schlich.
„Sie haben heute Morgen wohl im Kleiderschrank ihrer Mutter gewühlt, die Kleidung ist doch etwas altmodisch,“ spottete sie. Bei diesen Worten, ballte ich meine Hände zu Fäusten, da ich es überhaupt nicht leiden konnte, wenn man meine Eltern ansprach. Ich stand auf und schaute sie an.
„Nehmen sie das sofort zurück,“ sagte ich knurrend. Cassidy blickt änderte sich ebenfalls und war jetzt was zwischen herablassend und eingebildet.
„Ich glaube mich gerade verhört zu haben, wie reden sie den mit mir?“ fragte sie.
„Nehmen sie es zurück oder ich zeige ihnen gleich, wie ich mit ihnen reden kann,“ stellte ich das Ultimatum. Jetzt war auch sie wütend und kam ein Schritt auf mich zu.
„Noch bin ich ihre Vorgesetzte, also denken sie nochmal über ihr Worte nach, bevor ich sie wirklich feuern werde,“ zischte sie zwischen den Zähnen vor. Ich musste mich wirklich zusammen reißen, ihr nicht eine zu verpassen. Plötzlich änderte sich ihre Miene und sie lächelte charmant und machte einen Schritt zurück von mir.
„Hallo Gabriel,“ sagte sie und ging an mir vorbei. Sie gingen beide weg, dass konnte ich hören, doch ich war immer noch wütend. Plötzlich legte sich eine Hand auf meine Schulter.
„Prinzessin, beruhige dich,“ kam es von Matt.
„Bin gleich wieder da, ich werde mich beruhigen gehen,“ sagte ich, ohne mich umzudrehen und machte mich auf dem Weg zu den Aufzügen. Mit dem fuhr ich in die 40.Etage und ging in Colin sein Büro. Er saß wieder vor seinen Monitoren und hörte Musik. Ich schloss die Tür und drehte das Schloss, damit niemand rein kann. Ich nahm seine Kopfhörer ab, weswegen er mich fragend und überrascht anschaute, drehte seinen Stuhl zu mir, setzte mich auf seinen Schoß und küsste ihn. Zuerst reagierte er nicht, aber nach ein paar Sekunden, umschlangen seine Arme mich und drückte mich noch mehr an sich. Seine Lippen verschlangen meine regelrecht. Dieser Kuss war alles andere als sanft. Er war hart und feurig, da ich immer noch wütend auf diese Schlampe war. Wir lösten ihn nach ein paar Minuten.
„Kätzchen, wo kam das den her?“ fragte er mich.
„Cassidy,“ antwortete ich, bevor ich seinen Mund wieder in Beschlag nahm. Colin schien es egal zu sein, er machte einfach mit. Wir lösten ihn wieder und ich schmiegte mich an ihn.
„Kätzchen, es gefällt mir zwar, dass du gerade so bist, aber wenn du nicht gleich aufstehst, verlässt du dieses Büro erst, wenn ich mit dir fertig bin,“ flüsterte Colin. Ich musste grinsen.
„Eine nette Art zu sagen, verpiss dich,“ meinte ich und schaute ihn an. Meine Hand legte ich an seine Wange und fing an, sie zu streicheln. Colin schaute mich einfach nur an.
„Was geht in deinem hübschen Kopf vor?“ fragte ich ungewollt.
„Tut mir leid,“ murmelte ich schnell hinter her.
„Das muss es nicht,“ sagte er nur und drückte mich wieder an sich. Wir blieben ein paar Minuten in der Stille sitzen.
„Okay Kätzchen, ich muss jetzt wirklich weiterarbeiten und du auch,“ unterbrach er die Stille.
„Okay,“ sagte ich etwas enttäuscht, da ich seine Wärme sehr genossen habe. Ich stand auf, drehte mich um und wollte gehen, als ich plötzlich einen Schlag auf meinen Hintern spürte. Erschrocken drehte ich mich um und schaute ihn wütend an. Colin grinste nur frech.
„Dann halte ihn mir nicht hin,“ sagte er nur und machte sich wieder an die Arbeit. Auch ich ging zurück zur meiner Box und fing mit meiner Arbeit an.
„Und Prinzessin? Wieder etwas ruhiger?“ fragte mich Matt.
„Ja, es geht mir wieder besser,“ antwortete ich und er nickte zufrieden. In der Mittagspause holten wir uns was von Bob.
„Und was macht ihr heute noch?“ fragte Matt. Colin zuckte nur mit den Schultern.
„Ich gehe heute Abend mit Lisa weg,“ antwortete ich und nahm einen Bissen.
„Wohin geht es?“ fragte Colin.
„Das ist ein Geheimnis,“ sagte ich und grinste nur.
„Du wirst es mir sowieso sagen,“ kam es nur von ihm.
„Wenn du meinst,“ meinte ich und aß weiter. Den restlichen Tag, machte ich meinen Job und freute mich schon auf das Treffen mit Lisa. Wir tobten uns bei dem Training ganz schön aus. Lisa erzählte nebenbei von ihrem heißen Nachbarn. Ihre neue Eroberung, auch wenn es nichts Ernstes wird, da Lisa leider Pech in Sachen Beziehungen hat. Doch sie ist ein aufgewecktes Mädchen und lässt sich nicht unterkriegen. Zuhause war ich mehr als erschöpft. Momentan lag ich ausgestreckt auf meine Couch und wollte mich nicht mehr bewegen, bis mein Handy piepte. Ich nahm es vom Tisch und schaute nach.

Colin:     Kätzchen, hast du morgen schon was vor?
Nein, wieso?
Colin:     Wir sollen morgen zum Studio kommen, der Produzent will mit uns reden.
Weiß er denn schon, dass ich wieder dabei bin?
Coli:     Habe es ihn heute gesagt.
Cool.
Colin:     Was machst du grad?
Faul auf der Couch liegen und du?
Colin:     Liege im Bett
Allein oder mit jemanden drin?


Doch es kam keine Antwort mehr, was mich aufsetzen ließ. >Schreib mir, dass du alleine bist. Bitte Colin? Schreib.< Doch ich bekam keine Nachricht. Ich kämpfte mit den Tränen, da ich anfing, wieder daran zu Zweifel, dass er es ernst meint. >Was ist, wenn er mit einem anderen Mädchen im Bett liegt und sie gerade miteinander geschlafen haben? Wenn seine ganze Aufmerksamkeit und Zärtlichkeit nur gespielt war?< Meine Hand fing an zu zittern und die ersten Tränen kullerten über meine Wangen. Colin schrieb aber nichts mehr, auch nach einer halben Stunde, kam nichts.
„Du hast es Versprochen,“ schluchzte ich. Ich nahm mein Handy und schrieb Adam.

Hey, na wie geht es dir?
Adam:     Hey, schön dass du schreibst. Mir geht es gut. Was machst du gerade?
Sitze zuhause und du?
Adam:     Ich bin auch gerade nach Hause gekommen, war mit Colin und Doris unterwegs.
Ah, was habt ihr schönes gemacht?
Adam:     Wir waren in einer Kneipe, aber ich bin früher schon los, weil ich morgen zeitig raus muss.
Also ist Colin noch in der Kneipe?
Adam:     Ich glaube schon, er war zumindest noch da, als ich los war.
Lasst mich raten, ihr wurdet wieder von hübschen Mädchen belagert?
Adam:     Kennst uns doch, immer wenn wir da sind, du solltest mal mitkommen
Nächstes Mal vielleicht, wenn ich davon erfahren sollte
Adam:     Hat Colin dir nicht Bescheid gegeben? Es war doch seine Idee, uns heute dort zu treffen
Nein, er sagte mir nichts, ich hätte sowieso nicht kommen können, war mit einer Freundin verabredet.
Adam:     Verstehe, aber das nächste Mal, bist dabei?
Kommt drauf an, ob ich Zeit habe. Die Mädels sind bestimmt ausgerastet, als sie euch sahen.
Adam:     Jepp, eine saß sogar auf Colin sein Schoss und küsste ihn.
Aha, du ich muss mich langsam bettfertig machen, bin echt müde. Wünsche dir noch eine gute Nacht
Adam:     Hab ich was falsch gemacht?
Nein, alles okay, bin nur müde vom Training
Adam:     Okay, dann schlaf schön


Ich schmiss mein Handy und legte mein Gesicht in die Hände. Wieder einmal weinte ich wegen ihm. Wieder hat er mich belogen und außen vorgelassen. Wieder bin ich auf ihn reingefallen.
„Du bist so dumm, Mädchen,“ schimpfte ich mit mir selbst.
„Er ist ein Rockstar, also warum bildest du dir ein, was Besonderes für ihn zu sein? Du bist einfach nur ein Zeitvertreib, wenn er mal wieder Lust hat,“ schluchzte ich. >Warum tue ich mir das immer wieder an? Machen meine Gefühle für ihn, mich blind vor dem allen? Er spielt mit mir und es ist ihm egal, was ich dabei empfinde. Er zeigt ja nie, was er fühlt und er hat auch nie irgendwas in dieser Hinsicht gesagt.< Irgendwann hatte ich keine Tränen mehr und ich ging ins Bad. Dort duschte ich und machte mich dann fertig, um ins Bett zu gehen. Am nächsten Tag, trafen wir uns wieder bei Colin zuhause. Ich lächelte zwar und machte auf glücklich, doch in Wirklichkeit war mir zum Heulen zumute. Jedes Mal, wenn Colin mich berührte oder mir versuchte näher zu kommen, hätte ich ihm am liebsten geschlagen.
„Na dann, lasst uns losfahren,“ kam es von Adam und wir machten uns auf dem Weg. Colin setzte sich nach vorne, also ließ ich Doris dort auch einsteigen und verkrümelte mich nach hinten. Dort setzte ich mir die Kopfhörer auf, machte Musik an und legte meinen Kopf auf meine Arme ab. Als die Musik anfing, schloss ich meine Augen. Irgendwann schüttelte mich jemand, weswegen ich die Augen aufmachte und die Person anschaute. Adam lächelte freundlich und nickte in Richtung Tür. Ich nahm meine Kopfhörer ab und stieg aus.
„Wir sind schon da?“ fragte ich nach.
„Ja, du hast die ganze Fahrt geschlafen,“ antwortete Adam und wir gingen rein. Der Produzent erwartete uns schon. Er schaute mich skeptisch an, was mir gar nicht gefiel. >Was schaust du mich so an? Colin hat mich rausgeschmissen, es war also nicht meine Schuld, also warum dieser Blick, als würde ich an allem schuld sein?< Er erklärte uns dann seinen Plan. Wir sollten, um das Album zu promoten, Konzerte geben, damit wir Aufmerksamkeit erregen können. Die Tour soll ein Monat dauern und wir haben Konzerte an der Küste entlang. Wir stimmten zu und er sagte uns, dass es nächste Woche dann losgeht. Nachdem er uns noch ein paar Einzelheiten gab, konnten wir dann gehen.
„Einen ganzen Monaten touren wir die Küste entlang, könnt ihr euch das vorstellen?“ fragte uns Adam. Ich sah, dass auch Doris sich freute.
„Ein Traum wird war, wir bekommen den ersten Geschmack davon, auf einer richtigen Bühne zu stehen, mit tausenden von Fans, die nur gekommen sind, um uns spielen zu hören,“ kam es von ihr.
„Endlich zahlt sich die harte Arbeit aus, die wir seit Jahren in dieser Band investiert haben,“ sagte Colin, was wie ein Messerstich in mein Herz ging, da ich ja erst seit einer Weile bei ihnen bin. Wir stiegen wieder ein und ich machte es mir hinten wieder bequem. Mit den Kopfhörern auf den Ohren, machte ich meine Augen zu und tat so, als würde ich schlafen. >Ein Monat mit ihnen unterwegs. Keine Möglichkeit, alleine zu sein. Will ich das wirklich?< Plötzlich spürte ich eine Hand an meiner Wange. Sofort zuckte ich zusammen und setzte mich auf. Colin hatte sich nach hinten zu mir gesetzt und schaute mich jetzt an. Er nahm mir die Hörer ab.
„Was ist los Kätzchen?“ wollte er wissen, sprach aber etwas leiser, damit die anderen beiden es nicht hören.
„Alles okay,“ antwortete ich nur.
„Seit heute Morgen, bist du schon die ganze Zeit in Gedanken,“ sagte er.
„Ich muss über einiges nachdenken,“ erklärte ich ihm.
„Über was?“ fragte er nach, doch ich schüttelte nur den Kopf.
„Kätzchen? Was ist los?“ bohrte er nach.
„Warum hast du mir gestern nicht mehr geschrieben?“ stellte ich endlich meine Frage. Colin schaute mich an, sagte aber nichts.
„Ich habe dir schon mal gesagt, dass Schweigen auch eine Antwort ist,“ erinnerte ich ihn.
„Ich habe deine Nachricht nicht mehr gelesen, weil ich eingeschlafen bin,“ antwortete er mir endlich. Ich musste kurz grinsen.
„Eingeschlafen also, dann solltest du zum Arzt gehen, wenn das so schnell kommt,“ meinte ich und drehte mich weg. Ich merkte wie Colin sich wegsetzte. >Auch das ist eine Antwort.< Natürlich erwähnte ich das Gespräch mit Adam nicht, da ich nicht wollte, dass er mit in die Sache gezogen wurde. >Warum reagiere ich eigentlich so? Er und ich sind ja nicht zusammen, also kann es mir doch egal sein, wenn er mit anderen Frauen schläft?<
Zuhause angekommen, verabschiedete ich mich von den drei und ging rein. >Das kann ja, was werden.<
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