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Grauer König

von Rar22
Kurzbeschreibung
GeschichteRomance, Familie / P18 / Het
Cobra Lucy Heartfilia
13.07.2022
09.08.2022
9
18.970
5
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Dieses Kapitel
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06.08.2022 2.110
 
Tief atmete Lucy durch und strich über das Kleid.
Sie sah zu Mira die sie fröhlich ansah und beinahe anfing zu weinen.
„Endlich…“, hauchte Lucy und wurde von Sorana umarmt.
„Ja endlich heiratet ihr, hat ja nun auch lang genug gedauert!“, sagte die weißhaarige und Lucy nickte.
„Naja es gab viel zu tun.“, murmelte Mira und die Blonde nickte.
Sie hatten in einem Jahr gelernt mit den Kräften umzugehen, das Graue Königreich besichtigt und die Bewohner kennen gelernt.
Alle hatten sich gefreut das sie dort waren und ihnen versprochen sie zu unterstützen.
Sie hatten deswegen dem Volk versprochen sie zu beschützen, auch wenn die Barriere ziemlich sicher war.
Aber sie vermuteten das der weiße Prinz und die schwarze Prinzessin sie in dem Königreich vermuteten.
„Es geht los, komm…“, sagte Mira und nahm die Schleppe von ihrem Kleid und sie liefen zusammen aus dem Raum.
Ihre Hochzeit fand draußen vor dem Schloss statt, erhöht so das viele Stadtbewohner dabei zu sehen konnten.
Sie zitterte ein wenig als sie raus traten und über den roten Teppich liefen.
Die Menschen jubelten ihr zu und sie wurde ein wenig rot.
Dann ging sie auch schon die Treppen zum schloss hoch und sah Cobra dort stehen.
Er wirkte auch nervös, sah sie aber lächelnd an.
Langsam ging sie auf ihn zu und nahm seine Hand als sie vor ihm stand.
„Du bist wunderschön.“, flüsterte er und sie lächelte.
„Du siehst auch sehr gut aus.“, hauchte sie.
Er nahm auch ihre andere Hand und sie sahen zu dem Mann der vor ihnen stand.
„Wir haben uns heute hier zusammen gefunden um die weiße Prinzessin Lucy und den schwarzen Prinzen Cobra miteinander zu vermählen.“, fing er an und Lucy trat noch einen Schritt auf Cobra zu.
„Nun frage ich sie schwarzer Prinz, in meiner Funktion als der oberste Priester des grauen Königsreichs, wollte ihr die hier anwesende weiße Prinzessin zu ihrer Gemahlin nehmen?“, fragte er und Cobra lächelte.
„Ja ich will.“, sagte er und sofort jubelte das Volk.
„Und nun frage ich sie weiße Prinzessin, in meiner Funktion als der oberste Priester des grauen Königsreichs, wollte ihr den hier anwesenden schwarzen Prinz zu ihrem Gemahl nehmen?“,  fragte er Lucy und sofort sammelten sich Tränen in ihren Augen.
„Ja ich will.“, sagte sie.
Noch bevor der Priester etwas sagen konnte zog Cobra sie an sich und küsste sie.
Sie schlang ihre Arme um seinen Nacken und schloss die Augen.
Sie beide lächelten in den Kuss hinein, sie hörten die Jubelrufe und die Fanfahren die los tröteten.
Nur langsam lösten sie sich von einander und Lucy harkte sich bei ihm ein.
Zusammen verließen sie das Podest und gingen die Treppen hinunter.
Die Bewohner der Stadt winkten ihnen zu und riefen ihnen Glückwünsche zu.
Lucy sah ihn an und musste lächeln.
Am Ende wartete eine Kutsche auf sie die eine Stadtrundfahrt mit ihnen machen würde und sie dann zurück zum Schloss bringen würde.
Dann würde es ein Fest geben.
Cobra öffnete die Tür und bevor sie einsteigen konnte hörten sie beide jemanden Lucys Namen rufen.
Die Blonde sah zur Seite und erschrocken auf Natsu, Gray, Wendy und Erza.
„Das sind nicht dieselben.“, hauchte sie und Cobra nickte als er ihr in die Kutsche half.
Er stieg nach ihr ein und sofort fuhr die Kutsche los.
Lucy sah aus dem Fenster als sie an den vier vorbei fuhren und erkannte das Gildenzeichen auf Natsus Arm.
Tief atmete sie durch und spürte wie Cobra ihre Hand nahm.
„Alles ist gut, sie können uns nichts tun.“, sagte er und sie nickte langsam.
„Was machen sie hier? Wie kommen sie überhaupt hierher?“, fragte sie leise und er nahm ihr Gesicht in seine Hände.
„Ignorier sie, wir machen uns morgen darüber Gedanken, heute ist unser Hochzeitstag! Nur wir sind heute wichtig!“, sagte er und sie nickte langsam.
Sie atmete tief durch und lächelte.
„Du hast recht, hier können sie uns nichts anhaben.“, flüsterte sie und er nickte sofort.
Sanft küsste er sie und zog sie näher an sich.

Natsu und die anderen sahen perplex der Kutsche nach in die Lucy und Cobra gestiegen waren.
„Das war doch unsere Lucy oder?“, fragte er und sie alle nickten.
„Eindeutig! Sie war auf jeden Fall nicht so wie diese merkwürdige schwarze Lucy,.“, meinte Gray und schüttelte sich.
Ihnen allen lief ein kalter Schauer über den Rücken, diese komische schwarze Lucy war wirklich geisteskrank.
„Wieso haut sie dann einfach ab? Und sah es für euch auch so aus als hätte sie geheiratet?“, fragte Natsu wieder und sie alle nickten.
Gray meinte sie sollten einfach der Kutsche folgen, sie irgendwo aufhalten wo sie ungestört waren und dann mit Lucy reden.
Als sie sich umdrehen standen Soldaten vor ihnen und sahen sie wütend an.
„Wer seid ihr und was wollt ihr von der weißen Prinzessin?!“, fragte jemand ernst und sie alle sahen zu Erza und dann zu der Person vor ihnen, die genauso wie Erza aussah.
Die rothaarige aus Fiore seufzte und murmelte das sie nicht schon wieder gegen sich selbst kämpfen wollte und sah sich suchend nach einem Ausweg um.
„Wer bist du?“, fragte die andere Erza dann jedoch und Natsu sah sie verwirrt an.
„Erza Scarlett und du?“, fragte Erza ernst und sie sah sie erstaunt an.
„Erza Riva, sie sind aus der anderen Welt, der schwarze Prinz hat mir von ihnen erzählt.“, sagte sie und die vier sahen sie erstaunt an, als sie das Schwert weg steckte und den Soldaten befahl zu gehen.
„Der schwarze Prinz?“, fragte Gray verwirrt und sie nickte.
„Der schwarze Prinz Cobra und die weiße Prinzessin Lucy, diejenigen die laut der Prophezeiung unsere Welt retten.“, sagte sie wieder und die vier sahen noch verwirrter drein.
„Lucy ist eine weiße Prinzessin? Sie ist aber nicht mit dieser schwarzen verwandt oder?“  fragte Natsu dem schon der Kopf schwirrte.
„Um Himmels Willen nein! Wir retteten den Prinzen aus den klauen der schwarzen Prinzessin und die Prinzessin aus den Fängen des weißen Prinzen!“, rief sie aufgebracht und er nickte nur.
„Müssen sie jedes mal Prinz und Prinzessin sagen, mein Kopf tut schon weh…“, murmelte Happy und Erza Riva seufzte leise.
„Was wollt ihr von der weißen Prinzessin?“, fragte sie und Erza Scarlett erklärte ihr sofort wieso sie hergekommen waren.
Diese nickte nur blinzelte aber verwirrt als sie meinte in ihrer Welt seien erst 3 Wochen vergangen.
„Sie sind seit einem Jahr hier, sie lernten die schwarze und weiße Kraft zu kontrollieren und sie miteinander zu verbinden.“, sagte sie nachdenklich.
Einige Zeit war es still zwischen ihnen, bis sie tief durchatmete und sie bat mit ins Schloss zu kommen.
Die vier nickten langsam und hörten sie sagen das heute die Hochzeit der beiden war und sie bitte die Festlichkeiten nicht stören sollten.
Sie konnten einen Tag später mit den beiden reden.
Erza gab sich damit einverstanden und sah Natsu ernst an als er etwas dagegen sagen wollte.
Leise zischte sie das sie auf sie hören sollten, immerhin war dies Lucys Hochzeitstag und sie waren nicht besonders nett zu ihr gewesen.
Langsam nickte er und sie folgten der anderen Erza ins Schloss.
Sie trafen dort auch auf Mira und Sorana und sahen die kurz blinzelnd an, bis ihnen bewusst wurde das diese auch aus dieser Welt waren.
Sie wurden in ein Zimmer gebracht, in dem es mehrere Schlafzimmer gab, es war wie eine kleine Wohnung für sie alle.
„Ich oder jemand anderes wird euch morgen abholen, wenn ihr mit ihnen reden könnt.“, sagte Erza Riva und sie nickten.
Natsu ließ sich auf eines der Sofas fallen und sah zum Fenster.
„Also das ist nicht Edolas!“, sagte er und sie alle nickten.
„Trotzdem gibt es uns hier scheinbar auch, also zumindest Erza, Mira und Angel.“, sagte er wieder und wieder nickten alle.
„Naja und Lucy gibt es auch, ich vermute einfach mal das dieser weiße Prinz so wie Cobra aussieht.“, sagte Gray.
Sie alle seufzten und sahen auf den Tisch.
Nachdem Levy und Fried raus bekommen hatten, wie sie in die andere Welt kamen ohne sich umzubringen waren sie sofort los gestürmt, ohne einen Plan.
Sie hatten keine Ahnung was sie zu Lucy und Cobra sagen sollten, außer das sie sich wohl entschuldigen mussten.
Sie hatten Racer im Gefängnis besucht, er hatte ihnen gesagt das Cobra selbst nicht wusste wieso er Lucy gewollt hatte, aber er gewusst hatte, das Lucy seine Zukunft ist.
„Kann es sein, das sie nur wegen dieser Welt zusammen kamen?“, fragte Wendy leise und sie alle zuckten mit den Schultern.
„Es ist auf jeden Fall merkwürdig und dann sind sie irgendwelche aus einer Prophezeiung. Würde mich interessieren was die besagt.“, meinte Gray nachdenklich.
„Die Prophezeiung besagt das, eines Tages werden der schwarze Prinz und die weiße Prinzessin kommen, doch nicht wie die Vorgänger werden sie sich hassen, sondern sie werden sich lieben, noch bis über den tot hinaus. Sie werden diejenigen sein die den grauen König das Licht des Tages und die Schatten der Nacht lehren. Der Graue König der die Länder vereint und Ewigwährenden Frieden bringt.“, hörten sie und sahen zur Tür.
Wendy blinzelte und sah mit roten Wangen zur Seite.
Die Frau in der Tür sag aus wie sie, nur als Erwachsene, genauso wie in Edolas damals.
Wieso war sie in allen anderen Welten schon erwachsen?
„Und wer ist der Graue König?“, fragte Erza und die blauhaarige setzte sich einfach auf einen freien Sessel.
„Das Kind der beiden, wann auch immer es geboren werden mag.“, sagte sie und die vier blinzelten für einen Moment.
„Also müssen sie ein Kind bekommen und es ausbilden damit dieses sich im Kampf opfert oder was?“, fragte Gray perplex.
„Es muss sich nicht opfern, wir wollen das der graue König lebt, sonst machen Drakon und Weiska weiterhin was sie wollen.“, sagte sie ein wenig überheblich.
„Und du bist überhaupt?“, fragte Natsu.
„Wendy Firce, ich gehöre zu den Spionen die Weiska und Drakon auskundschaften.“, erklärte sie und die vier nickten.
Erza fragte sie was sie hier wollte und sie seufzte.
„Hab euer ankommen gesehen und wie ihr der schwarzen Prinzessin entkommen seid, euer ankommen hier in Graulit und das ihr mit der weißen Prinzessin reden wollt. Ich wollte wissen wer ihr seid und ob ihr ihr wohl schaden wollt.“, sagte sie und verschränkte die Arme.
„Wir würden Lucy niemals schaden!“, rief Natsu wütend und sie verengte die Augen.
„Sie und der schwarze Prinz haben sich das Leben genommen um vor euch in eine andere Welt zu fliehen, wollt ihr mir wirklich erzählen ihr würdet ihr nie etwas tun?“, fragte sie zischend und sofort sahen sie alle auf den Boden.
„Wie seid ihr überhaupt hergekommen? Die meisten aus der anderen Welt können ihre Magie hier nicht einsetzen, ihr schon!“, sagte sie und die vier sahen sich kurz an.
„Wir waren schon mal in einer anderen Welt, naja da gab es solche Beeren, wir haben einfach versucht ob sie hier auch funktionieren.“, sagte Erza und sie nickte verstehend.
„Naja, wie auch immer. Ich behalte euch im Auge und wenn ihr unserer Prinzessin weh tun solltet, werde ich euch im Schlaf meucheln!“, sagte sie ernst und verließ den Raum.
„Unsere Wendy mag ich lieber.“, murmelte Happy und sofort nickte Charle.
Erza seufzte und sah raus, es wurde fast schon dunkel und vor einiger Zeit hatte Musik angefangen zu spielen, also feierten sie wohl nun das Hochzeitsfest.
Leise meinte sie das sie etwas essen sollten und sich danach hinlegen, immerhin waren sie nun 3 Tage ohne richtige Pause unterwegs gewesen und mussten sich erholen.
Gray murmelte das Natsu außerdem stinken würde und er so sicher keiner Prinzessin gegenüber treten wollte.
Sofort sah der pinkhaarige ihn beleidigt an und meinte das er auch nicht besser riechen würde und selbst duschen gehen sollte.
„Gray hat sich wenigstens am Fluss gewaschen! Du gehst noch vor dem Essen duschen, sonst gibt’s kein Essen für dich und Happy!“, befahl Erza und sofort sah Happy beleidigt auf.
„NAAATSUUU! Geh sofort duschen!“, rief Happy und packte ihn am Schal und wollte ihn ins Bad fliegen, Gray stand schon an der Tür und hielt diese für ihn auf.
„Ich kann selber duschen, lass los!“, rief Natsu beleidigt, sah aber panisch zu Erza die meinte das sie ihn sonst gleich waschen würde, wenn er nicht sofort ginge.
Sofort nickte er und flitzte ins Bad, erschöpft seufzte die rothaarige und fragte leise ob der Natsu aus dieser Welt wohl auch so war.
„Den lernen wir sicher noch kennen.“, murmelte Gray und fuhr sich durch die Haare.
Sie nickte und stellte sich mit Wendy an die Küchenzeile, zusammen suchten sie Lebensmittel raus und fingen an etwas zum Abendessen zu machen, sie alle hatten nun auch wirklich Hunger.
Aber sie waren auch nervös, sie fragten sich ob Lucy überhaupt mit ihnen reden würde.
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