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Das Gesetz der Zeit

von Iralenya
Kurzbeschreibung
GeschichteMystery, Liebesgeschichte / P16 / Het
Hermine Granger Kingsley Shacklebolt
05.07.2022
05.07.2022
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Vorwort

Liebe Windmalerin,

viel zu spät kommt nun der Prolog für deinen Beitrag online. Leider war mir einiges dazwischengekommen und ich habe mehrere Ideen angefangen und wieder verworfen. Es tut mir sehr leid. Am ersten Kapitel arbeite ich ebenfalls bereits und hoffe, es dir bald präsentieren zu können. Ich hoffe, dass dir und den anderen Lesern der Anfang zusagt.

Ira.


~ 0 ~
Intro


Freitag – 03. September 1976

Das Ministerium verkündet den Tod von Zaubereiministerin Aniko Raven.


Fassungslos starrte Hermine auf die Titelschlagzeile des Tagespropheten. 1976? Wie sollte das nur möglich sein? Sie biss sich auf die Unterlippe, legte die Zeitung aus der Hand und kniff sich selbst. Doch das Bild änderte sich nicht und als sie den Tagespropheten wieder aufnahm, hatte sich auch dort nichts verändert. Noch immer war es das Jahr 1976 und die Schlagzeile berichtete von dem Ableben der beliebten Ministerin. Hermine hatte über sie gelesen. Aniko Raven hatte sich sehr für das Gleichgewicht in der magischen Welt eingesetzt, für die Gleichstellung der Frauen und Männer, hatte den magischen Wesen einige Rechte zurückgegeben. Und war ermordet worden. Stirnrunzelnd schlug Hermine die zweite Seite auf und überflog den Artikel. Darin stand noch nichts von einem Mord und dann wurde ihr siedeheiß bewusst, dass das Ministerium das erst in zwei Monaten herausfinden würde. Aber wieso war sie selbst dann hier? So viele Jahre vor ihrer Geburt? Es musste eine Zeitreise dahinterstecken, doch sie konnte sich nicht erinnern, einen Zeitumkehrer in der Hand gehalten zu haben. Wie aber war sie dann hier gelandet? Und wieso war es für ihre Mitschüler nicht irritierend, dass sie hier saß? Müssten sie nicht verwirrt sein? Immerhin kannten sie sich nicht. Doch am Tisch der Gryffindors ging es wie eh und je gesellig zu, die Schüler lachten und scherzen. Fast hatte Hermine den Eindruck unsichtbar zu sein. Ein Schatten. Nicht da. Umso mehr zuckte sie zusammen, als ihr plötzlich jemand auf die Schulter tippte. Erschrocken sprang sie hoch und stieß mit ihrem Knie gegen die Unterseite des Tisches.
»Schatz? Ist alles in Ordnung?«
Schatz? Noch immer mit Tränen in den Augen sah Hermine über die Schulter und starrte den jungen Mann an, der ihr bekannt vorkam.
»Kingsley?«, hauchte sie überfordert und fassungslos. Die Erkenntnis war so plötzlich in ihrem Kopf, dass ihr schlecht wurde. Und ehe ihr offensichtlicher Freund etwas sagen konnte, verließ sie schnell die Bank und lief an Kingsley vorbei, ignorierte das Getuschel und rannte aus der Großen Halle und kurz darauf aus dem Schloss und über die Wiese, bis sie den Rand des Verbotenen Waldes erreichte und dort zusammenbrach.
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