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Träume, Wünsche, Wirklichkeit

Kurzbeschreibung
GedichtHumor, Poesie / P6 / Gen
03.07.2022
03.07.2022
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03.07.2022 222
 
Am Deich da steht ein einsam‘ Schaf,
das sehnsüchtig den Blick auswarf
auf das große, große Meer
und dabei dachte: „Ach, wie sehr
würd‘ ich gern mit den Wellen sausen
und - wie sie - am Strand aufbrausen.
Das wär schön. Ach, wär‘ das fein,
würd‘ ich das erste Seeschaf sein.“
Doch plötzlich kommen Wolkenhaufen
und das Schaf beginnt zu laufen.
Der Regen fällt und dann – ein Knall
„Okay, nass bin ich ja schon mal.“


Zur gleichen Zeit steht auf der Wiese
Ein strammer Bock, genannt der Riese.
Dessen größtes Ziel auf Erden,
war’s, der Allerflinkeste zu werden.
„Ich will so schnell sein wie der Blitz,
denn dann wär‘ ich – ohne Witz –
der schnellste Bock auf jeder Strecke.
Und da halt ich jede Wette!“
So scharrt er laut mit seinen Hufen
und hört die Schafe lauthals rufen.
Ein Blitz, ein Knall, ein schwarzer Fleck,
nie war ein Schafbock schneller weg.


Währenddessen schwimmt im Meer
ein kleiner Krebs und der lacht sehr
über’s Schaf, das ziemlich Nasse,
und den Bock, die schwarze Masse.
„Nun guckt euch diese Trottel an:
Der schwarze Witz und Shaun, der Schwamm.
Ihr solltet eure Fressen sehen.
Das konnte doch nur danebengehen.“
Das war das Letzte, was er sagte,
da kurz darauf das Netz ihn packte.
Einmal noch wurd‘ der Krebs gesehen
als Mittagssnack für zwei Mark zehn.
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