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Amortentia

Kurzbeschreibung
GeschichteLiebesgeschichte / P16 / MaleSlash
Harry Potter Severus Snape
26.06.2022
22.09.2022
12
20.547
16
Alle Kapitel
44 Reviews
Dieses Kapitel
5 Reviews
 
 
22.09.2022 1.429
 
Hey, ich hab es geschafft, ein kleines Kapitel bis heute zu schreiben :)) Ich fahre ab morgen auf Studienfahrt und hätte ein schlechtes Gewissen, wenn dieses Kapitel erst in 10 Tagen oder so kommen würde.

An dieser Stelle DANKE ich ALLEN die ein Review hinterlassen haben. Ihr seid die Besten. Danke für euer Verständnis und das positive Feedback zu dem letzten Kapitel. Ohne eure lieben Worte, wäre das Kapitel bis heute wahrscheinlich nicht zustande gekommen. ALSO DANKE!! ❤️❤️❤️


bellyache - Billie Eilish

Harrys Gehirn brauchte nur eine Millisekunde, um die Information zu bearbeiten, bevor ein leises „Remus“ seine Lippen verließ und er sich in die Arme des älteren Mannes stürzte. Dieser erwiderte die Umarmung sofort. Irgendwann, nach einer gefühlten Ewigkeit, konnte er sich dann von ihm lösen und schaute ihn überrascht an.
„Was machst du den hier?“ Fragte er.

„Ich wollte dich schon seit das Schuljahr in Hogwarts begonnen hat, besuchen. Seit ich mehr in der Natur lebe, haben wir uns fast gar nicht mehr gesehen. Nach dem Artikel, habe ich alle Vorkehrungen getroffen, um für einen etwas längeren Zeitraum hier zu bleiben. Es muss gerade nicht einfach für dich sein und ich will dich einfach nur unterstützen. Ich will dir zeigen, dass ich immer für dich da bin.“ Erklärte er und lächelte Harry an.

„Remus wird für einen längeren Zeitraum hier in Hogwarts bleiben. Ich kann in ein paar Dingen seine Unterstützung gebrauchen. Er bekommt eigene Quartiere im ersten Stock.“ Ergänzte Professor Dumbledore.

Auch McGonagall schenkte Harry ein warmes Lächeln, bevor sie sagte „Alle Anwesenden hier im Raum wissen, dass die Lage nicht gerade einfach im Turm für dich ist. Alle außer Longbottom sind eine Schande für Gryffindor. So sehr ich auch bedauere das zu sagen, egal wie viele Strafarbeiten wir weiterhin verteilen werden, was wir natürlich weiterhin tun fortsetzen werden, du bist nicht sicher genug in Gryffindor. Professor Snape, Professor Dumbledore und ich sind der Meinung, dass du deine eigenen Räumlichkeiten bekommen solltest. Damit es jedoch nicht wie eine Isolation oder eine Strafe wirkt, haben wir beschlossen, dass du mit deinem und Remus´ Einverständnis dein eigenes Zimmer in seinen Räumlichkeiten bekommen wirst. Wärst du damit einverstanden?“

Nachdem Minerva ihre Idee vorgestellt hatte, begannen Harrys Augen zu leuchten. Ein breites Lächeln war nun auf seinem Gesicht zu sehen. Alle Anwesenden im Raum konnten Harrys Freude erkennen, spätestens nachdem sich sein Lächeln nochmals vergrößert hatte und er heftig mit dem Kopf nickte.

„Sehr schön, wir haben die Quartiere schon vorbereitet. Wir hatten gehofft, dass du dich für diese Variante entscheiden würdest. Ich werde die Hauselfen bitten, all deine Sachen aus dem Raum der Wünsche und die Reste aus dem Turm in dein neues Zimmer zu bringen.“ Das Funkeln in den Augen des alten Mannes hatte sich nur verstärkt, wenn das überhaupt möglich war. „Und darf ich noch anmerken Harry, Miss Parkinson hat ein wahres Wunder vollbracht. Das Umstyling ist ihr wirklich gelungen.“

„Das Stimmt. Ich kann mich noch genau erinnern, als du noch ein Baby warst. Du bist wahrlich zu einem sehr schönen jungen Mann geworden.“ Fügte Minerva mit einem Zwinkern hinzu.

Anscheinend war das Treffen nun vorbei. Denn Severus Snape verließ ohne jegliche Worte des Abschiedes das Büro, während sein Umhang hinterher flatterte. Nach einem kurzen Abschied machten sich auch Remus und Harry auf den Weg in ihre neuen Räumlichkeiten. Da es kurz vor dem Abendessen war, kamen ihnen viele Schüler entgegen, alle starrten sie etwas neugierig an, denn ein paar von ihnen kannten Remus.

Das war jedenfalls Harrys Erklärung dafür, dass eigentlich alle Schüler, die an ihnen vorbeikamen, sie anstarrten und begannen aufgeregt zu flüstern. Der Gryffindor hatte durch das Wiedersehen mit Remus komplett verdrängt, dass er jetzt komplett anders aussah.

Beide schwiegen sich somit an, wollten sie nicht, dass irgendjemand die ersten richtigen Worte, nach so vielen Monaten mitbekamen.

Als sie endlich im ersten Stock angekommen waren und die Tür hinter sich geschlossen hatten, warf Harry sich wieder in die Arme des Älteren. Immerhin war Remus wie ein Vater für ihn und Harry war einfach erleichtert, dass ihn seine Sexualität nicht störte.

„Ich bin immer für dich da, Welpe. Immerhin weiß ich genau, was du gerade durchmachst. Sirius und ich mussten sowas auch ertragen. Wobei James da eine große Hilfe war. Und ich bin mir sicher, dass es die anderen nicht wirklich interessiert hat. Bei dir ist es leider anders. Vor 20 Jahren hätte ich nicht gedacht, dass dies heute noch so ein großes Thema sein wird.“

(In Englischen Fis nennt Remus Harry oft Cub. Ich würde jetzt einfach mal die Übersetzung Welpe nehmen. Ich finde das einfach so süß und bestehe darauf, dass Remus ihn so nennen wird. Immerhin sieht sein Wolf Harry ja als seinen Jungen an, in dieser FF jedenfalls :))

„Du und Sirius waren also wirklich zusammen und du bist nicht sauer oder enttäuscht von mir, dass ich schwul bin?“ Fragte Harry unsicher.

„Oh, Harry, natürlich nicht. Ich finde rein gar nichts schlimm daran, wenn man auf das eigene Geschlecht steht. Meine Präferenzen liegen ja auch bei meinem eigenen Geschlecht. Ja, es stimmt, dass wir beide zusammen waren. Wir hatten eigentlich vor, dich zu fragen, ob du mit uns zusammen wohnen willst, wenn alles vorbei ist. Doch leider konnte Sirius diesen Zeitpunkt nicht überleben.“ Remus machte eine kurze Pause und wischte sich eine Tränke aus dem Augenwinkel, bevor er weiterzusprechen begann „Wir haben schon damals ein Haus gekauft, abgelegen von den Zauberern und Muggel. In einem wunderschönen Wald, direkt an einem See. Die letzten Monate, nach der großen Schlacht, habe ich damit verbracht, das Haus weiter einzurichten und wohn bereit zu machen. Ich wollte dich fragen, ob du, wenn du noch keine Unterkunft nach deinem Abschluss hast, vielleicht gerne bei mir leben würdest? Du musst dich jetzt natürlich nicht gezwungen fühlen, ja zu …..ah.“ Bevor er diesen Satz auch nur beenden konnte, wurde er nochmal ganz fest von Harry gedrückt, während dieser gleichzeitig „JAA, ich würde gerne mit dir wohnen!!“ schrie.

„Das freut mich wirklich, Harry. Danke. Es ist nicht selbstverständlich, dass du damit einverstanden bist, mit einem Werwolf zu leben, immerhin kann es auch Gefahren bringen. Zwar sieht mein innerer Wolf als mein Welpe an, doch man kann nie wirklich sicher sein, ob ich nicht doch irgendwann durchdrehen sollte. Ein weiterer Grund, warum ich dich nie für deine Vorlieben verurteilen würde, immerhin bist du mir, einem Werwolf, sehr tolerant gegenüber, das ist nicht selbstverständlich. Somit könnte ich dich nie für etwas verurteilen, was einfach zu dir gehört und du nicht beeinflussen kannst.“

Dieses kleine Statement von Remus tat Harry im Herzen wirklich weh. Ihm war irgendwie gar nicht bewusst gewesen, dass der ältere noch so damit zu kämpfen hatte. So versprach er sich selbst, dies zu ändern.

„Remus, ich habe keine Angst vor dir, wirklich nicht. Du bist immer noch du. Meine Meinung von dir wird nicht davon beeinflusst, dass du ein Werwolf bist. In gewisser Maßen ist es echt cool, du kannst besser hören und bist viel stärker. Wir beide werden schon eine Lösung für deine schmerzhaften Verwandlungen finden.“

Während die Stimmung in den neuen Quartieren von Remus und Harry sehr friedlich und auch eigentlich relativ fröhlich war, sah dies in den Kerkern von Hogwarts ganz anders aus. Ein sehr aufgebrachter Tränkemeister war damit beschäftigt, viele und sehr gemeine Zauber auf eine Trainingspuppe zu schleudern, um sich irgendwie von seinen Gedanken abzulenken.

„Wie kann Merlin mir das nur antun. Er war vorher schon total attraktiv, doch jetzt, da weiß ich nicht, wie lange ich mich noch von ihm fernhalten kann. Immerhin ist es zwar nicht das attraktive Aussehen, was ihn so besonders macht, sondern das Gesamtpaket. Er ist einfach Harry. Liebenswert. Hilfsbereit. Fröhlich. Selbstlos. Unberechenbar. Einfach nur Harry.“
Murmelte der Tränkemeister vor sich hin. Er war noch eine halbe Ewigkeit damit beschäftigt, seine ganzen Gefühle an dieser Trainingspuppe auszulassen, bevor er sich seiner abendlichen Routine unterzog und mit einem Tee an den Kamin setzte.

`Es ist schwer zuzugeben, aber ich bin neidisch auf Lupin. Trotzdem muss ich höflich bleiben, um langsam Harrys Vertrauen und Aufmerksamkeit zu gewinnen. Ich muss anfangen ihm mehr zu zeigen, was ich von ihm will, ohne ihn zu verschrecken und zu offensichtlich zu sein. Er muss wenigstens anfangen, mich zu mögen und sich in meiner Gegenwart wohlfühlen. Vielleicht sollte ich damit starten, mich mit ihm anzufreunden und erst nach seinem Abschluss etwas mit ihm anzufangen. Besser erstmal überhaupt in seinem Leben sein, als gar nicht. Trotzdem muss ich mir irgendetwas für die Schüler überlegen, die ihm Avancen machen werden. Das werde ich nicht zulassen … So groß ist meine Geduld dann auch wieder nicht.´



Fortsetzung folgt......

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