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My own Way (Next Gen 3)

von Erymea
Kurzbeschreibung
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P12 / Gen
Azumane Asahi Matsukawa Issei OC (Own Character) Sawamura Daichi Sugawara Koushi
25.06.2022
17.10.2022
63
63.556
7
Alle Kapitel
78 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
23.09.2022 1.034
 
■■■TRIGGERWARNUNG: sexueller Übergriff, K.O Tropfen■■■

Die Schule ging weiter und das Interhigh stand vor der Tür. Um das Team optimal unterstützen zu können, hatte ich den Förderunterricht die Woche davor ausfallen lassen. Kawatabi war zwar nicht begeistert gewesen aber nachdem sich Wakatoshi-Sama mit ihm unterhalten hatte, gab es keine Diskussionen mehr. Als ich in der Halle stand und mir Notizen machte, wurde mir bewusst, wie sehr ich das doch vermisst hatte. Auf der anderen Seite bewunderte ich Saki dafür, das sie einen tollen Job gemacht hatte. Ich lächelte und war froh, das der Volleyballclub auch im nächsten Jahr eine Managerin haben würde.
"Sora-Chan, bist du in Gedanken?"
"Karen-San... Ich bitte um Entschuldigung."
Die Trainerin lachte und stellte sich neben mich.
"Keine Sorge... Wir alle denken dasselbe. Jetzt ist schon Mai, Naos Unfall im Januar, das Interhigh... Irgendwie kommt keine Ruhe rein."
"Dieses Jahr hat es echt in sich."
Sie lachte und blickte mich an.
"Als ich in eurem Alter war, da hatte ich mich gerade mit Toshi vertragen. Danach arbeiteten Ash und ich an unserer Beachvolleyball-Karriere um bei Olympia antreten zu können. Damals kam mir das alles sehr aufregend vor aber im Gegensatz zu euren... Abenteuern... waren das Peanuts", lachte sie. Ich erwiderte ihr Lachen.
"Ja... Es war bisher sehr aufregend."

"Okay, das war's für heute. Räumt die Bälle weg und dann ab nach Hause!"
Wakatoshi-Sama blickte alle Anwesenden auffordernd an und wandte sich dann zum gehen.
"Pst! Sora-Chan!" Irritiert blickte ich mich um.und sah Naoki am Geräteraum stehen. Grinsend winkte er mich zu sich.
"Was ist denn?", fragte ich neugierig und lief zu ihm. Suguru war ebenfalls bei ihm. Die beiden bedeuteten mir still zu sein und zeigten dann auf einen Mattenwagen. Dort lag eine selig schlummernde Saki.
"Oooooooooch", seufzte ich. Dann schickte ich die Jungs zum umziehen. Ich wandte mich wieder Saki zu und lächelte. Die jüngere hatte bisher einen super Job gemacht, damit ich mich mehr aufs Stipendium konzentrieren konnte.
"Hey... Saki-Chan... aufwachen..."
"So....ra? Entschuldige...Ich war so müde..."
"Alles in Ordnung. Du scheinst heute allgemein ziemlich erschöpft zu sein... Nicht?"
Sie nickte und setzte sich auf.
"Ich habe mit meinem Bruder zu Mittag gegessen und er hatte mir noch einen Saft gekauft. Alles war okay, bis ich auf einmal so müde wurde."
Ich nickte und wir verließen den Geräteraum.
"Ich rufe Kawatabi-Sensei an, dann kann er dich nach Hause bringen."
"Danke, Sora-Nee."
Schnell griff ich nach meinem Handy und wählte Kawatabis Nummer.
"Sora-Chan!", meldete er sich fröhlich.
"Sensei. Könnten Sie bitte in Sporthalle Vier kommen? Saki-Chan geht es nicht besonders."
"Ich bin unterwegs."
Die Leitung klickte und er hatte aufgelegt. Langsam begleitete ich Saki nach draußen und gemeinsam warteten wir auf Kawatabi-Sensei. Dieser kam glücklicherweise recht schnell.
"Danke, das du mich angerufen hast, Sora-Chan."
"Ach was... Passen Sie bitte auf sie auf."
"Aber natürlich."
Er lächelte mich an und nahm dann die Hand seiner Schwester.
"Gute Besserung, Saki-Chan!"

Am Schultor warteten die Jungs und Yuuko auf mich. Letztere wirkte etwas genervt.
"Sora! Da bist du ja endlich! Noch weitere fünf Minuten mit diesen schrägen Vögeln und ich wäre durchgeknallt!"
Ich lachte und schüttelte den Kopf.
"Ich bitte aufrichtig um Entschuldigung, liebe Yuuko. Aber Saki-Chan ging es nicht gut und ich habe Kawatabi-Sensei angerufen, damit er sie abholt."
"Du hast Kawatabis Nummer?"
Naoki wirkte von dieser Info wenig begeistert.
"Ja. Wir besprechen darüber immer die Termine für den Förderunterricht."
"Können wir jetzt endlich gehen? Ich habe Hunger", mischte sich nun Suguru ein.
"Ja, gehen wir ins Aoi. Mama hat heute leckere Crepes!"
"Das klingt nach einem Plan. Nao, hör auf zu schmollen und komm", lachte Suguru und zog seinen Freund mit sich. Yuuko hakte sich bei mir unter und zusammen liefen wir zur Bushaltestelle.
Später im Café erhielt ich eine Nachricht, das es Saki wieder besser ging.
"Mit Saki-Chan ist alles in Ordnung", verkündete ich meinen Freunden dann auch direkt.

Am nächsten Tag saß ich im Förderunterricht und zerbrach mir den Kopf über eine Gleichung. Es war, als wäre die gesamte Formel aus meinem Kopf gelöscht worden.
"Sora-Chan, vielleicht solltest du eine kleine Pause machen. Hier. Trink etwas."
Kawatabi stellte mir ein Glas Wasser vor die Nase. Dankend nahm ich einen Schluck und beugte mich wieder über das Arbeitsblatt. Aber ich konnte mich auch weiterhin kaum konzentrieren. Stattdessen merkte ich, wie mir immer öfter die Augen zufielen.
"Sensei... Ich glaube... Ich glaube, das gibt heute nichts..."
"Das sehe ich Sora-Chan... Komm... Ich bringe dich ins Krankenzimmer."
Er legte mir einen Arm um die Hüfte als ich mich aufgerappelt hatte und führte mich aus dem Raum.
"Meine...Tasche..."
"Ich bringe sie dir später", beruhigte er mich und wir setzten unseren Weg fort. Da ich mittlerweile eher taumelte als lief, hob mich Kawatabi auf seine Arme.
"Sensei..", protestierte ich schwach, doch er beachtete mich nicht. Dann fiel mir auf, das wir gar nicht zum Krankenzimmer liefen.
"Sensei...Das ist... der falsche...Weg..."
"Aber nein, Sora-Chan. Das ist eine Abkürzung. Mach die Augen zu."
Ich gehorchte ihm und spürte, wie mein Körper immer schwerer wurde.
Schließlich wurde ich auf etwas weichem abgelegt und ich spürte eine leichte Berührung an meiner Wange.
"Meine Sora-Chan..."
"Nao?"
"Ich bin hier, Süße."
Flatternd öffnete ich die Augen und blickte in Kawatabis Gesicht. Schlagartig war ich wach und versuchte mich aufzurichten. Doch mein Körper fühlte sich seltsam schwer an. Kawatabi kniete über mir.
"Sensei? Was soll das?", fragte ich ihn leicht panisch. Kawatabi lächelte.
"Meine geliebte Sora-Chan. Ich habe dich lediglich in den Geräteraum von Halle Eins gebracht... Damit uns niemand stören kann."
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