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Vier Häuser - Eine Freundschaft    // Eine Harry Potter Fanfiction

Kurzbeschreibung
GeschichteFantasy, Freundschaft / P12 / Mix
OC (Own Character)
23.06.2022
23.06.2022
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Es war der 1. September 1990, und heute war endlich der Tag an dem Victoria nach Hogwarts kam. Schon die ganze Woche war sie aufgeregt auf diesen Tag. Jetzt waren sie endlich am Kings Kross Bahnhof angekommen. „Cedric, du zuerst! Vici danach und Charlotte als letztes mit mir zusammen.“, meinte Amos, ihr Vater zu ihrem großen Bruder. Dieser kommt dieses Jahr in das zweite Jahr. Victorias kleine Schwester Charlotte würde erst nächstes Jahr nach Hogwarts kommen.
Staunend sah sich Victoria um. Überall waren Zauberer und Hexen mit ihren Kindern und Familienangehörigen, und auf dem Gleis stand ein scharlachroter Zug. Cedric war gegangen, um seine Freude zu suchen. „Hör zu Vici. Ich wünsche dir ganz viel Spaß in Hogwarts, und es ist egal in welches Haus du kommst, ich habe dich ganz doll lieb. Du findest sicher tolle Freunde und wirst eine schlaue Schülerin, das weiß ich. Aber so viel Spaß du auch haben magst, vergiss nicht mir zu schreiben okay?“ Die blondbraunhaarige nickte. „Ich werde dir gleich schreiben, wenn ich in Hogwarts bin! Ich wette Flash wird sich richtig freuen.“, lächelte sie und schaute auf den Käfig auf dem Gepäckwagen, wo eine weiß– braune, mittelgroße Eule saß.
„Oh, die Zeit! Los geh in den Zug und Such dir schnell ein Abteil, bevor alle vollkommen besetzt sind! Ich habe dich lieb mein Kleiner Fuchs. Viel Spaß, wir sehen uns in den Ferien.“, meinte Amos nach einem Blick auf die Zeit. „Tschüss Vici!“, winkte Charlotte, als Victoria in den Zug einstieg.
Viele Abteile waren schon voll, aber nach ein wenig suchen fand sie ein fast Leeres. Ein Mädchen saß schon drin. Dunkle, lange Haare. „Hey, kann ich hier sitzen?“, machte sich Victoria bemerkbar. Das Mädchen sah auf. Waldgrüne Augen und wenige Sommersprossen.
„Klar, hier ist frei. Ist es auch dein erstes Jahr?“ Lächelnd ging Victoria in das Abteil und verstaute ihr Gepäck. „Ja, es ist mein erstes Jahr. Ich bin Victoria Diggory, und du?“                                                                                                                                               „Ich bin Livia Wood. Nett dich kennenzulernen.“ Die Mädchen redeten für fünf Minuten ein wenig, ehe es wieder an der Tür klopfte. „Können wir uns hier hinsetzten? Alle Abteile sind schon voll.“, fragte ein hellblondes Mädchen mit Hellblauen Augen. Hinter ihr stand ein schwarzhaariges Mädchen mit dunkelblauen Augen. „Gerne!“ Auch die beiden verstauten ihr Gepäck, und setzten sich dann gegenüber von Livia und Victoria. „Auch euer erstes Jahr? Oder seid ihr Zweitklässler?“, fragte das Schwarzhaarige Mädchen. „Erstklässler. Ich bin Livia Wood und das ist Victoria Diggory.“
„Ich bin Jasmin Lovegood.“, stellte sich die hellblonde vor.
„Alyssa Malfoy. Nett euch kennenzulernen.“, fügte die schwarzhaarige hinzu.
„Seht wir fahren los! Wir sollten uns verabschieden.“, sagte Jasmin.
Man konnte wirklich gut hören, wie der Zug langsam anheizte. Die vier Mädchen beugten sich aus dem Fenster und winkten ihren Familien zu, bis sie nicht mehr zu sehen waren.
„Was glaubt ihr in welches Haus ihr kommt?“, fing Jasmin an. „An sich ist es mir egal, aber irgendwie möchte ich voll gerne nach Gryffindor. Hufflepuff wäre aber auch cool.“                                                                                                                                                  „Meine Familie sagt das ich ja nach Slytherin kommen soll, aber ich finde jedes Haus cool, ich bin nicht wie meine Familie.“, schnaubte Alyssa.
´ Das sie nicht wie ihre Familie ist, das freut mich. Dad meint immer das die Malfoy Familie ziemlich kalt und teilweise auch rassistisch ist. Aber Alyssa ist voll nett drauf. ´, dachte sich Victoria.
„Also mein Vater und mein Bruder sind beide in Hufflepuff gewesen, das hört sich gut für mich an. Gryffindor passt vielleicht nicht so zu mir, genauso wie Slytherin. Und Ravenclaw, vielleicht.“, meinte Victoria lächelnd.
„Also ich komme wahrscheinlich nach Ravenclaw, genauso wie mein Bruder. Unsere ganze Familie ist Ravenclaw und irgendwie passt es auch, aber es wäre auch cool mal anders zu sein und in ein anderes Haus zu kommen.“, prahlte Jasmin.
„Du hast einen Zwillingsbruder? Wie heißt er?“, fragte Livia neugierig. „Oh, er heißt Justin. Er ist eher schüchtern und ein paar Minuten jünger als ich. Jetzt gerade ist er mit einem Freund von ihm.“                                                                                               „Ich habe auch einen Bruder. Er ist schon im vierten Jahr in Hogwarts und sein Name ist Oliver. Er ist Hüter im Quidditch Team und wir spielen immer zuhause zusammen.“, meinte Livia glücklich.                                                                                                  „Mein Bruder liebt Quidditch auch. Sein Name ist Cedric und er kommt in das zweite Jahr. Dann habe ich noch eine kleine Schwester namens Charlotte, sie kommt erst nächstes Jahr nach Hogwarts.“                                                                                           „Ich habe nur einen kleinen Bruder namens Draco. Er ist manchmal ganz okay aber manchmal auch echt blöd. Er kommt auch erst nächstes Jahr nach Hogwarts.“, erzählte Alyssa.
Für drei Stunden unterhielten sich die Mädchen über alles Mögliche, wie die Fächer wohl sein Mögen und was für Lehrer sie bekommen. Sie lernten sich immer besser kennen und wurden Freunde.
Victoria fand heraus das Jasmin sich sehr für Wahrsagen interessierte und das Alyssa Zaubertränke liebte. Livia mochte keine Schule an sich aber sie liebte Quidditch, Magische Wesen und Verteidigung.
„Was magst du so gerne an magischen Tierwesen? Ich liebe sie auch! Zuhause habe ich einen Knuddelmuff.“, fragte Jasmin Livia als sie das erzählte. „Nicht Tierwesen. Magische Wesen. Wie Vampire oder Werwölfe! Ich mag die Sagen dazu und frage mich wie das so ist. Aber Tierwesen sind auch richtig cool.“, erklärte Livia.
„Also ich mag Pflanzen gerne. Aber Verwandlung und Tierwesen sind auch Super! Habt ihr schon Berufswünsche? Ich würde gerne ein Heiler oder irgendwas mit Pflanzen werden.“, hackte sich Victoria ein.                                                                                                                                                           „Heiler ist cool! Also vielleicht Professor. Oder im Ministerium. Das ist immer so schwierig zu sagen, weil es noch sehr viele Jahre sind.“, grübelte Alyssa. „Professor wäre es auch bei mir. Vielleicht Professor für Wahrsagen. Oder Forscher für Magische Tierwesen.“, meinte Jasmin mit glänzenden Augen.                                                                                                                                                                    „Also ich wäre ja gerne professionelle Quidditch Spielerin, aber das ist ja immer ein wenig schwer. Vielleicht auch Forscherin für Magische Wesen oder Professorin in Verteidigung.“
Nach einer halben Stunde klopfte es an der Tür.
„Hallo Kinder, möchtet ihr etwas von meinem Süßigkeiten Wagen?“
Die vier Mädchen holten sich alle etwas Kleines und naschten. Den Rest die Fahrt unterhielten sie sich noch, bis sie fast da waren. Ein junge mit blonden Haaren kam in ihr Abteil.
„Hey, mir wurde gerade gesagt, dass wir unsere Uniforme anziehen sollen, weil wir fast da sind. Ich wollte euch das nur sagen.“ Also zogen sich die vier Mädchen um und einige Minuten danach kamen sie in Hogwarts an.
Es war bereits dunkel und auf dem Bahnsteig waren überall Kinder. Ein großer Haariger Mann mit einer Laterne rief nach ihnen.
„Erstklässler zu mir! Kommt zu mir Erstklässler, wir gehen jetzt zu den Booten.“
Victoria setzte sich mit ihren neuen Freundinnen in ein Boot und sie fuhren gemeinsam mit den Anderen Booten über einen großen See. Als sie um eine Ecke fuhren konnten sie zum ersten Mal das Schloss Hogwarts sehen, in dem sie die nächsten 7 Jahre unterrichtet werden. „Wow, das sieht ja wundervoll aus!“, sprach Jasmin die Gedanken aller anderen im Boot aus.
Victoria freute sich, endlich war sie in Hogwarts, und sie hatte schon so tolle Freunde gefunden. Sobald sie über dem See waren, wurden sie durch ein Tor in das Innere des Schlosses geleitet.                                                                                                                       Sie waren jetzt in der Eingangshalle, und über ihren Köpfen waren viele Treppen. Kurz waren sie alleine, bis eine ältere, strengaussehende Frau zu ihnen kam.
„Guten Abend liebe Erstklässler. Ich bin Professor McGonnagal und unterrichte das Fach Verwandlung, welches ihr auch bekommen werdet. Ihr werdet eure Lehrer und Vorgesetzten mit Sir oder Professor ansprechen, als Zeichen der Höflichkeit. Wir Lehrer werden das Gleiche machen. Ihr werdet gleich mit mir in die Große Halle reingehen und den Einsortiertest machen. Hier in Hogwarts gibt es vier Häuser. Gryffindor, Hufflepuff, Ravenclaw und Slytherin. Jedes Haus ist besonders und kein Haus ist besser als das andere, auch nicht nach gewissen Vorgeschichten.“, erklärte Professor McGonnagal ernst.
„Was für Vorgeschichten?“, fragte ein Junge neben Alyssa sie.                                            
„Jeder Dunkle Zauberer war in Slytherin. Aber das bedeutet nicht das auch gute Zauberer aus Slytherin kommen können. Es ist immer noch ein tolles edles Haus wie jedes andere.“, antwortete Alyssa ihm. Und schon kam die Professorin wieder und öffnete die Türen.
Die Kinder wurden in eine Halle geleitet in der vier Tische nebeneinander Standen, und an diesen Tischen saßen Schüler. An ihren Roben konnte man erkennen in welchem Haus sie waren. Die Erstklässler liefen durch die Mitte. Vor allen Tischen war waagerecht noch ein Tisch aufgebaut, dieser war ein wenig erhoben und die Lehrer saßen an diesem. In der Mitte, auf einem Großen Thron, Albus Dumbeldore. In der Halle hingen überall Banner in den verschiedenen Farben der Häuser, und in der Luft schwebten Kerzen. Vor dem Lehrertisch stand ein Hocker und auf diesem ein etwas heruntergekommener Hut.
„Ich werde euch gleich nach der Reihe vorlesen, dann kommt ihr nach vorne und euch wird der Hut aufgesetzt.
„Wer von uns wird als erstes dran sein?“, flüsterte Jasmin.                                                                      
„Ich, und du als nächstes dann Jasmin. Dann Alyssa und als letztes Livia. Ich wünsche euch allen das ihr in ein Haus kommt, das ihr mögt.“, meinte Victoria.
„Victoria Diggory!“
Als Victoria ihren Namen hörte schaute sie ein letztes Mal zu den Mädchen und ging nach vorne.
„Ah, Hallo. Ich sehe du bist loyal, aber auch hartnäckig. Ich denke ich weiß, wo ich dich hinstecke.
HUFFLEPUFF!“
Victoria lächelte. Das war ein tolles Haus. Lächelnd ging sie zum Tisch der Dachse und setzte sich. Sie sah sich die Zeremonie weiterhin lächelnd an, bis sie den Jungen von Zug sah, welcher ihnen gesagt hatte das sie die Roben anziehen sollten. Er war auch ein Erstklässler.
„Marlen Levis!“
Eben dieser Junge ging jetzt nach vorne, und bekam den Hut aufgesetzt, welcher bald schon antwortete.
„HUFFLEPUFF!“
Kurz darauf setzte er sich neben ihr. Nachdem die Zeremonie beendet war, fing Dumbeldore an zu reden.                                                                                                                                                                    „Guten Abend liebe Schüler und willkommen in einem neuen Jahr hier in Hogwarts! Von mir nur eine kleine Erinnerung: Der verbotene Wald ist immer noch verboten, also dort nicht reingehen. Das wars, ich wünsche einen Guten Appetit.“ Und schon erschien ein Festessen auf den Tischen.
„Hey, ich bin Marlen. Marlen Levis. Du bist Victoria?“, fing ihr Nachbar mit der blonden ein Gespräch an. Victoria sah ihn an. Er war dünn und hatte Blonde Haare und dunkelblaue Augen.                      
„Ja, ich bin Victoria. Victoria Theresa Isabella Diggory. Nett dich kennenzulernen.“
Während des Essens unterhielten sich die zwei also, und lernten sich kennen. Nach dem Essen wurden sie von zwei älteren Schülern in den Hufflepuff Gemeinschaftsraum gebracht und Marlen und Victoria sagten sich Gute Nacht, als sie getrennt in die Schlafsäle der Jungs und der Mädchen gingen.                                                                                                                                                                  
Victoria wohnte mir drei anderen Mädchen in einem Schlafsaal und sie waren alle sehr nett. Der Schlafsaal war Dunkel gehalten, und beherbergte vier Himmelbetten mit Gelben Vorhängen. Ihre Sachen waren vor ihrem Bett. Das blonde Mädchen war zu müde, um auszupacken, also zog sie sich um und legte sich in das große Bett, ihre Mitbewohnerinnen genauso.
 
 
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