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Eine Band mit gewissen Vorzügen

von Klopapia
Kurzbeschreibung
GeschichteRomance, Erotik / P18 / MaleSlash
Paul Landers Richard Kruspe Till Lindemann
20.06.2022
24.06.2022
4
5.070
2
Alle Kapitel
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Dieses Kapitel
1 Review
 
23.06.2022 1.369
 
Die warme Sonne weckt mich mit ihren kraftvollen hellen Strahlen, so ein schöner Morgen. Ich strecke mich der wohligen Hitze entgegen und krieche unter der Decke hervor. Ein Blick auf mein Handy verrät mir, dass ich noch einige Stunden bis zur Abfahrt Zeit habe. Neben meinem Handy entdecke ich einen frisch gebrühten Kaffee, der Geruch zieht mir in die Nase und ich genieße jede Sekunde davon. Nichts geht über einen leckeren Kaffee und eine Zigarette, auf dem Balkon sitzend mit nichts als einem Handtuch um die Hüfte gewickelt.
Sobald ich den Balkon betrete sehe ich Paul vor seinem Kaffee sitzen und sich den Kopf halten, ich muss lachen. „Sei bloß leise, das dröhnt noch mehr!“, wirft er mir genervt entgegen. Das ist also seine verkaterte Art, mir guten Morgen zu sagen. Lachend werfe ich zurück: „Ich wünsche dir auch einen wundervollen gute Morgen, gut geschlafen?“, mein Tonfall ist halb lachend, halb ernst und sofort schleicht sich ein leises Lächeln Paules Gesicht, er scheint an die Nacht zu denken. „Besser denn je, danke dass du geblieben bist. Ich habe deine Nähe sehr genossen. Das ganze Alleinsein in der letzten Zeit war wohl etwas zu viel.“ „Gern geschehen, Paulchen, ich hab es auch genossen nicht allein schlafen zu müssen. Eine rauchen?“ Über die Anmachversuche reden wir nicht nochmal genauer.

Eigentlich raucht Paul nicht, doch heute morgen kann er dem verheißungsvollen Nikotinkick nicht entweichen. Er zieht ein paar Mal und lehnt sich voller Entspannung im Stuhl zurück, als wäre er gerade gekommen, schließt die Augen, genießt den kleinen Kreislaufeinbruch und lässt sich von den Sonnenstrahlen kitzeln. Ich tue es ihm gleich, lehne mich zurück, lasse der herrlichen Wirkung der ersten Zigarette ihren Lauf und nippe ab und zu an meinem Kaffee. So sitzen wir noch eine ganze Weile schweigend nebeneinander.

Paul ist einer der wenigen Menschen, neben dem ich mich selbst schweigend wohl fühle, egal wie lange wir beieinander sind. Seine Aura strahlt so eine Ruhe und Gelassenheit aus, dass sie mich immer wieder abholt und beruhigt. In seiner Anwesenheit kann ich alles vergessen, den ganzen Band und Alltagsstress, jegliche Anspannung fällt von mir ab.

Es wird langsam Zeit, sich auf die Abreise vorzubereiten. Ich stehe von dem bequemen Rattan Sessel auf, sauge die vorerst letzten Sonnenstrahlen in mich auf und atme lautstark aus. Paul schaut mich fragend an: ,,Wohin denn, schöner Mann?” Ein Lächeln breitet sich auf meinem Gesicht aus. ,,Hast du mal auf die Uhr geschaut? Ich muss langsam mal rüber und meine Sachen packen. Wir fahren heute weiter nach München, schon vergessen?” ,,Ach stimmt ja. Fuck.”, er rollt langsam mit den Augen und hält sich wieder den Kopf. ,,Na dann, schwing mal deinen süßen Arsch in dein Zimmer. Aber bloß nicht zu schnell, ich will ihn mir nochmal angucken wenn ich schon nicht ran darf.” Und wieder dieser lustvolle Blick. Der süße Paul scannt meinen kompletten Körper von oben bis unten. Ich drehe mich so elegant wie möglich und lassen ganz zufällig mein Handtuch fallen. Mein gegenüber macht Anstalten aufzustehen, doch ich gehe schnellen Schrittes und laut lachend durch das Zimmer, sammele meine Klamotten ein und verschwinde in mein Eigenes.
Meine Sachen sind schnell gepackt oder eher in den Koffer geschmissen, wie man’s nimmt. Aber es passt, das ist die Hauptsache. Nachdem mein Koffer gepackt neben der Tür steht und ich frisch geduscht auf dem Bett sitze, lasse ich mich nach hinten fallen und starre an die Decke. Ich lasse die letzten Stunde Revue passieren und muss schon wieder anfangen zu grinsen. Dieser Paule, schafft es mit seinem Charme und seinem hinreißenden Körper immer wieder mich völlig aus dem Konzept zu bringen.

Ich muss ihn nochmal sehen bevor wir fahren, allein. Bevor ich überhaupt die Chance habe, mich in das Nachbarzimmer zu begeben klopft es an der Tür. Ich wickel mir ein Handtuch um, stapfe mit nassen Füßen zur Tür und mache auf.

Paul. Als hätte er meine Gedanken lesen können steht er vor mir und grinst verheißungsvoll. ,,Wir haben noch was zu klären, der Herr!” Er drückt mich in mein Zimmer zurück, steuert direkt auf das Bett zu und schubst mich auf den Rücken. In unvorstellbarer Langsamkeit zieht er sich aus, erst das Shirt, dann die Socken, die Hose und so steht er vor mir. In Boxershirt und mit dem laszivsten Lächeln auf den Lippen, was ich je gesehen habe. Meine Hände sind hinter meinem Kopf verschränkt, ich beobachte ihn ganz genau, nehme jeden Millimeter seines Körpers wahr und mein Leib füllt sich mit Vorfreude sowie Lust.

Einer unbändigen Lust. Ich muss ihn haben, sofort.

Meine Hand wandert langsam zu meinem Schwanz und erst jetzt merke ich, wie hart ich bereits bin. Das hat noch keine Frau dieser Welt geschafft, nicht in der kurzen Zeit. Auch Paul scheint meinen Ständer bemerkt zu haben und leckt sich genüsslich über die Lippen.
,,Wow, was ist das denn? Das kann ich aber nicht so stehen lassen, was wenn die anderen das sehen?” So schnell er kann kriecht Paul ins Bett und bedeckt meinen kompletten Körper mit Küssen, ehe er sich meinem besten Stück widmet.

Zärtlicher denn je leckt er meinen Schaft entlang, er greift hart in meinen Oberschenkel, es macht mich verrückt. Er umschließt meine Eichel mit seinen zarten Lippen und saugt stöhnend meinen Lusttropfen in sich hinein. Plötzlich nimmt er meinen prallen Schwanz in seinem Mund auf, bis zum Anschlag, er funkelt mich mit seinen wunderschönen blauen Augen an.

Paul kann so unfassbar gut blasen. Ich drehe völlig durch.

Keuchend greife ich in sein kurzes Haar und gebe ihm einen Rhythmus vor, er geht darauf ein und ich muss mich zusammenreißen ihm nicht sofort in den Mund zu spritzen. Die Wellen des Orgasmus kommen immer näher, ich schließe meine Augen und genieße den Moment in vollen Zügen. Ich will ihn mit meinem kompletten Körper spüren, seinen markanten Körpergeruch in mich aufsaugen und seinen Schwanz an meinem fühlen.

,,Setz dich hin, ich will dich an mir spüren.”, raune ich den Kleinen befehlend an, er tut was ich sage. Wir umschlingen uns, drücken uns aneinander, knutschen wild und erkunden den Körper des anderen mit unseren schweiß feuchten Händen.

Unsere Becken und Schwänze reiben aneinander und ich werde noch härter. Wir stöhnen gemeinsam laut auf und genießen jede Sekunde dieses magischen Augenblicks.

,,Scheiße bist du gut...ich glaub...ich glaub ich komme gleich”, keucht er mir ins Ohr, was mich noch mehr erregt. Ich bewege mein Becken etwas schneller und greife mit einer Hand seinen Schwanz, meine andere Hand lege ich in seinen Nacken und ziehe ihn noch näher zu mir heran. Langsam schiebe ich die Vorhaut vor und zurück, mein Tempo steigt schnell, ich kann nicht mehr.

Unsere Augen treffen sich, er stöhnt lauter und intensiver, ich merke dass es gleich kommt. Ich bearbeite ihn noch schneller und behalte seine Augen im Blick, das gibt ihm den Rest. Paulchen wirft seinen Kopf in den Nacken, ich spüre wie sein Schwanz anfängt stark zu zucken und er sein warmes Sperma auf meinem Unterkörper verteilt. Seine Geilheit macht mich so an, dass auch mein Ständer anfängt zu zucken, die Wellen meines herannahenden Orgasmus übermannen mich, ich gebe mich ihnen hin, stöhne ein letztes Mal den Namen meines gegenüber und verteile meinen Samen auf seinem Schwanz.

Paul und ich schauen uns noch einmal tief in die Augen, küssen uns und lassen uns in die weichen Kissen fallen.

,,Wow!”, mehr bin ich nicht in der Lage von mir zu geben. Mein Kopf dreht sich auf die Seite und ich erblicke ein breit grinsendes Gesicht neben mir. Zärtlich streiche ich ihm über die Wange. ,,Das war wirklich geil.”, er lächelt noch stärker als er das sagt. Nach einer gefühlten Ewigkeit voller Streicheleinheiten und Küsse, stehen wir auf, duschen schnell und ziehen uns an. ,,Was für eine Sauerei, derjenige der das sauber machen muss tut mir vielleicht Leid!”, lache ich Paulchen entgegen. Als Antwort fängt auch er an zu lachen. Schnell schnappen wir uns unsere Koffer und eilen ins Foyer, wo der Rest der Gruppe bereits ungeduldig auf uns wartet.


Hey, ich möchte einfach mal danke sagen. Danke, dass du diese Geschichte liest und vielleicht sogar ein kleines Review da lässt.
*Disclaimer*: Es wird bald etwas emotionaler und das Gevögel rückt erstmal etwas in den Hintergrund.
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