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Eine Band mit gewissen Vorzügen

von Klopapia
Kurzbeschreibung
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Christian "Flake" Lorenz Christoph "Doom" Schneider Oliver Riedel Paul Landers Richard Kruspe Till Lindemann
20.06.2022
16.07.2022
13
20.027
3
Alle Kapitel
13 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 
20.06.2022 802
 
+

Und eine weitere Show geschafft, ein weiteres unbeschreibliches Konzert vor einer tobenden Menge denen man ansieht und riecht, dass sie Spaß hatten. Es war nicht das erste und nicht das letzte Konzert dieser Tour, aber irgendwie hatte es etwas magisches. Jetzt will ich aber einfach nur aus den Klamotten raus, die Ruhe genießen und vor allem eins: DUSCHEN! Natürlich macht immer Spaß, vor einer Menge zu spielen die zum Teil weite Reisen auf sich nimmt, nur um uns live zu sehen, aber es ist auch immer anstrengend und Kräfte zehrend. Im Backstage Bereich begeben wir uns alle, was Till, Paul, Flake, Christoph, Oliver und mich, Richard, einschließt, in die Dusche. Wir duschen nach der Show immer gemeinsam, ein komisches Ritual was seit einigen Jahren besteht, keiner weiß woher es kommt, aber damit aufhören wollen wir auch nicht.

Wir machen schon eine ganze Weile zusammen Musik und sind mittlerweile eher eine große Freundesgruppe, die alles miteinander teilt, sein es Probleme und Sorgen oder lustige Geschichten aus dem alltäglichen Leben. Wir sind immer füreinander da und helfen uns, wenn es bei einem Mal nicht so gut läuft. Jeder einzelne von uns hat seine persönlichen Eigenarten, aber genau dadurch ergänzen wir uns wohl so perfekt. Jeder der Jungs hat einen großen Platz in meinem Herzen gewonnen und ich wüsste nicht, was ich in manch einer Situation ohne die Unterstützung meiner Freunde gemacht hätte.

So stehen wir nun also zu sechst in der Großraumdusche und ich beobachte Paul und seinen wundervollen Körper. Mir wird ganz warm ums Herz, naja, ein paar Zentimeter tiefer aber was spielt das schon für eine Rolle. Ich versuche mich abzulenken und seife mich ein, doch als meine Hand meinen Schritt berührt merke ich, dass es zwecklos ist. Ich fixiere Paul mit meinen Augen, er dreht sich nach einer Zeit zu mir um und ich nicke ihm zu, natürlich versteht er sofort, und begleitet mich in einen abgelegenen Bereich. Wir knutschen hemmungslos und berühren uns an allen Stellen die wir erreichen können. In diesem Moment interessieren wir uns nur für uns. Uns und unseren nackten Körper, die sich aneinander schmiegen. Langsam und Pauls Körper voller Küsse bedeckend begebe ich mich auf meine Knie um dem süßen Mann vor mir einen Blowjob zu geben, der ihn selbst in die Knie zwingt. Nachdem Paulchen fertig ist, wische ich mir jegliche Beweise aus dem Gesicht. Wir begeben uns zurück in die Dusche und waschen uns, als sei nie etwas passiert. Natürlich begrüßen uns die Vier mit einem verschmitzten Grinsen auf den Lippen, selbst Till, dem meine kleinen Späßchen mit Paul sonst nicht so sehr in den Kram passen. ,,Was ist, wenn ihr euch irgendwann nicht mehr fröhlich durch die Gegend vögelt? Ich will nicht, dass die Band darunter leidet nur weil ihr eure Finger nicht bei euch behalten könnt!”, so steht Till dann immer vor mir, fuchtelt mit seinem Finger vor meiner Nase rum, seine breiten Schultern ausgestreckt und jedes Mal muss ich mich beherrschen, ihm nicht gleich ins Gesicht zu schreien, wie unfassbar gut er aussieht.

Ja, ich mag vielleicht wirken wie ein Arschloch, aber das stimmt so nicht. Ich habe einfach nur einen Narren an Paulchen und Till gefressen und könnte jede freie Minute irgendwo mit Ihnen verbringen.

Nach der ausführlichen Dusche werden wir in eine Kneipe gefahren, ebenfalls eins unserer kleinen Rituale. Jetzt erstmal eine Runde Vodka-E für alle, das ist auch bitter nötig nach dem Stress der letzten Wochen und Monate.

Seit fünf langen Monaten sind wir jetzt schon auf Tour, quer durch die Welt gereist, haben viele neue Menschen kennengelernt und unvergessliche Konzerte gespielt. Es ist nicht so, dass ich es nicht liebe mit ‘meinen’ Jungs unterwegs zu sein, aber solange von zu Hause weg zu sein, nur in Hotels zu schlafen und sich hauptsächlich von Fast Food zu ernähren schlaucht ziemlich. Umso besser, dass es genug Abende wie diesen gibt, wo wir einfach mal den ganzen Bandstress und Alltagssorgen vergessen können.

Wir sitzen an einem großen Tisch in einer kleinen, aber schön dekorierten Kneipe irgendwo im Nirgendwo und genießen jeden Drink, jedes Gespräch und jeden schlechten Witz. Nach einiger Zeit steigt der Alkoholpegel und Flake verabschiedet sich als erster, obwohl es erst ein Uhr morgens ist. Christoph und Oliver klinken sich gegen zwei Uhr auch aus, ,,Wir sind müde und auf der Fahrt morgen werden wir auch nicht viel schlafen können, langsam ist es Zeit für’s Bett. Viel Spaß euch noch und macht nicht zu lange.” Na gut, dann halt nur noch wir drei. Die Gesprächsthemen passen sich dem Pegel an und es dauert nicht lange, bis wir uns gegenseitig unsere witzigsten Sexerlebnisse erzählen.

+

Das war das erste Kapitel, ich hoffe du hattest Spaß beim Lesen. Ich würde mich freuen, wenn du mir deine Meinung/deine Kritik oder einen Verbesserungsvorschlag da lassen würdest. -Klopapia
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