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Sentinel

Kurzbeschreibung
GeschichteSci-Fi, Liebesgeschichte / P18 / Het
Anakin Skywalker / Darth Vader Padmé Naberrie Amidala Sheev Palpatine / Darth Sidious
20.06.2022
23.06.2022
2
7.955
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23.06.2022 4.350
 
Anmerkung dea Autors: ich besitze Star Wars nicht, Anakin Skywalker, Padmé Naberrie oder andere Charaktere. Es ist alles Eigentum von Lucasfilm. Ich schreibe Geschichten nur zum Spaß und ohne Entgelt .Warum so viel Sex…tja, weil wir von George Lucas nicht genug bekommen haben ;-).

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Diese Geschichte spielt vor langer Zeit in einer weit, weit entfernten Galaxis ....

Eine Empfählung ist fast wie eine Bewertung, also hier Kapitel 2



Sentinel , Kapitel 2.

Coruscant 34 bby – 26bby

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In der Hangarbucht Nr.1 des Senats, landete der Naboo Kreuzer, am Bord Anakin Skywalker, der zehnjährige Neffe des Vizekanzlers Sheev Palpatine. Er erwartete ihn persönlich. Palpatine wusste wie man einen Vertrauensvorschuss bekommt und später wollte er ihn ganz für sich haben. Anakin war froh ihn zu sehen, er wusste nicht genau wo er landen würde, man hat ihm das nicht gesagt, er war noch ein Kind.

„Anakin mein Junge, schön dich wieder zu sehen, es scheint mir so lange her zu sein. Wir fliegen gleich weiter zum Jedi Tempel, ich begleite dich.“

Palpatine wollte mit seiner Präsenz die Wichtigkeit des neuen Padawans unterstreichen, aber die Jedi wussten schon wie wichtig der Junge war und schickten gleich seinen zukünftigen Meister um ihn in Empfang zu nehmen.

„Euer Exzellenz, Anakin, willkommen im Jedi Tempel.“

„Meister Kenobi, schön, dass Sie uns persönlich empfangen. Ich bin außerordentlich froh Sie als Meister von Anakin zu sehen. Anakin mein Junge, du hättest keinem besseren Meister zugeteilt werden können. Du bist in besten Händen und ich hoffe du wirst dich mit Meister Kenobi gut verstehen.“

„Danke für das Vertrauen Exzellenz. Ich werde mein Bestes geben aus Anakin den besten Jedi Ritter zu machen, den es je gegeben hat.“

„Ich erwarte nicht weniger, Meister Kenobi. Und du Anakin, du musst auch dein Bestes geben.“

„Das werde ich tun, Onkel.“

„Ich werde euch jetzt verlassen, die Pflicht ruft, Meister Kenobi. Ich erwarte regelmäßige Berichte über den Vorschritt meines Neffens. Ich wünsche Ihnen noch einen Guten Tag.“

„Das werden sie bekommen Exzellenz. Ich wünsche Ihnen auch noch guten Tag.“

Palpatine ging und der Meister Obi-Wan Kenobi führte Anakin durch die Hallen und Korridore des Tempels bis sie seine Wohnung erreicht haben.

„So Anakin, das ist unsere Wohnung. Weisst du überhaupt wie das Leben im Tempel abläuft, wie sich dein Leben hier gestalten wird, oder soll ich dir alles erklären?“

„Ich habe nur eine vage Vorstellung von dem was mich erwartet, aber ich würde es gerne genau wissen.“

„Gut, dann fangen wir mal an. Alle Kinder in deinem Alter, die hierher kommen um als Jedi ausgebildet zu werden, nennt man Padawane. Jeder wird einem Jedi Ritter oder Jedi Meister zugeteilt. Wer welchem Jedi Ritter oder Meister zugeteilt wird, entscheidet eine Jedi Kommission, nach der Beurteilung der Eigenschaften des Kindes. Da ich der beste Meister bin, habe ich den besten Padawan bekommen…..“

Anakin machte große Augen und wollte gerade etwas fragen, aber Obi-Wan fuhr fort.

„….das war nur ein Scherz Anakin…..“

Anakin lächelte. Gut, dass es hier nicht nur ernst und trostlos sein wird.

„…also Anakin, es gibt auch Scherze, aber der größte Teil deiner Ausbildung ist ernst und du muss gut zuhören was ich dir sage und gehorchen. Wenn ich etwas von dir verlange, ich weiss warum ich das tue…. und du sollst mich mit Meister ansprechen, OK. ?“

„“Ja…äh....ja, Meister.“

„Die Ausbildung hat keine bestimmte Dauer, du wirst in den Stand eines Ritters erhoben wenn ich der Meinung bin, dass du so weit bist. Du musst dich einer Prüfung stellen und dann entscheidet der Jedi Rat ob du in den Stand eines Ritters erhoben wirst oder nicht. Nachher gibt es eine Zeremonie bei der dir dein Padawan Zopf abgeschnitten wird und du zu Ritter erklärt wirst.“

„Und wann werde ich ein Meister?“

„Wir wollen zuerst die erste Hürde nehmen, also Padawan. Ja, zuerst müssen wir die Haare schneiden, dir bleiben hinten am Kopf die Haare länger, sodass die gebunden werden können und rechts, seitlich, wirst du einen Zopf tragen. Ein Padawan wohnt immer zusammen mit seines Meisters. Jeder Ritter hat ein großes Zimmer, das er mit seinem Padawan teilt. Du hast Glück, dass ich ein Meister bin und eine ganze Wohnung habe, so hast du hier ein Zimmer für dich alleine.“

„Darf ich aus dem Tempel raus?“

„Nur in meiner Begleitung. Kontakt mit Fremden ist nicht erlaubt, du darfst nur deine Mutter unter meiner Aufsicht kontaktieren, wie auch deinen Onkel.“

Oh, das hört sich nicht gut an, dachte er. Wie wird er mit Padmé in Kontakt bleiben?

„Kann ich meine Freunde auf Naboo kontaktieren ?“

„Nein. Dein Unterricht findet jeden Tag statt, ausser sonntags, dann gibt es nur Sparring.“

„Sparring?“

„Übung mit dem Lichtschwert. Du hast alle Fächer wie die Schüler der Mittelstufe, dazu kommen noch spezifische Lehren der Jedi. Du wirst fast rund um die Uhr beschäftigt sein, aber ich habe gehört, dass du ein kluger Junge bist und schnell lernst, so glaube ich, das wird dich nicht so viel Mühe kosten.“

„Wann muss ich aufstehen, wann schlafen gehen?“

„Aufstehen ist um 0600, duschen, danach Frühstück in der Kantine, Unterricht bis 0900, meditieren, Sparring, duschen, Mittagessen, Pause bis 1400, Unterricht bis 1700, Sparring bis 1900, duschen, meditieren, Abendessen, frei.“

„Ziemlich anstrengend.“

„Willst du Jedi Ritter werden?“

„Ja.“

„Dann musst du da durch.“

„Ich schaffe das. Und was ist mit Missionen?“

„Die gibt es auch. Du als mein Padawan kommst mit mir mit, darfst aber an den militärischen Operationen nicht teilnehmen, nur beobachten. Wenn du fliegen gelernt hast….in einigen Jahren, darfst du auch fliegen. Für heute habe ich für dich keine Aufgaben, ordne deine Sachen in den Schrank und dann kannst du dich mit anderen Padawanen im Garten des Tempels treffen, austauschen, essen gehen und Tempel besichtigen. Schau dir die Bibliothek an, da wirst du viel Zeit verbringen. Wir sehen uns heute Abend.“

„Bis dann, Meister.“

Anakin nahm seine Tasche, ging in sein Zimmer und wunderte sich wie alles sauber und ordentlich war. Das Zimmer war nicht gross, aber er brauchte kein größeres wenn er den ganzen Tag im Unterricht oder beim Sparring verbringen wird. Als er rein kam, sah er rechts von der Tür ein Regal wo der Schreibtisch eigelassen war, einen Drehstuhl hatte er auch. Links vom Schreibtisch war ein Fenster mit Innenschalusie. Auf der gegenüber liegenden Seite der Tür, in der Ecke war ein Bett, nicht gerade breit wie zuhause, aber auch kein Kinderbett, neben dem Bett ein Nachttisch. Auf der linken Seite hinter der Tür war ein begehbarer Schrank, gleich danach eine Tür. Er ging hin und öffnete die Tür, es war ein Duschbad. Er hatte eigenes Bad. Gut, dachte Anakin. Er packte seine Sachen aus und ordnete sie im Schrank ein. Das Bild, das Padmé für ihn gemalt hatte, würde er am liebsten an die Wand hängen, aber er hatte das Gefühl, dass hier Gefühle zu zeigen, überhaupt nicht gut ankommt. Er nahm eine Regalplatte aus dem Schrank und legt sie auf die tiefer liegende, dazwischen blieb die Zeichnung verborgen. Er konnte sie immer nehmen und anschauen. Auf dem Bild war der Planer Naboo, darunter in großen Buchstaben Anakin und Padmé, statt und, das Zeichen für Unendlichkeit. Sein Meister würde den Versteck nicht finden. Er wechselte die Kleidung nicht, ging zum Essen und dann in den Tempelgarten. Er wusste gleich, dass er hier viel Zeit verbringen würde. Der Garten war groß und perfekt angelegt. Es gab viele alte Bäume, viele Sträucher, Wege und Bänke und vor allem viele Blumen aus allen Ecken der Galaxis. Er erinnerte sich wie er mit Padmé durch die Wiesen von Naboo streifte, wie Padmé die Blumen mochte. Er kann ihr nicht schreiben, er würde so gerne. Mutter kann er nur selten kontaktieren und das unter Aufsicht….das war ungerecht. Seinen Onkel konnte er kontaktieren, aber er stand ihm nicht so nah. Er wollte noch die Bibliothek besuchen. Alle Korridore und Räume, außer Wohnungen, waren riesengroß und beängstigend hoch. Die Bibliothek bestand aus vier Hallen von denen sich jede mit einem anderen Thema beschäftigte. Die Gänge waren breit, in der Mitte die Tisch und Stühle für die Studenten. Auf beiden Seiten der Gänge waren zweistöckige Reihen mit Holobüchern, aber in einer Abteilung standen auch echte Bücher auf Papier oder Pergament geschrieben, tausende von Jahren alt. Die bekam nicht jeder zu sehen oder berühren, nur mit besonderer Erlaubnis der Bibliothekarin, Jedi Meisterin Jocasta Nu.

„Guten Tag. Ich bin neu hier. Mein Name ist Anakin Skywalker, ich bin jetzt der Padawan von Meister Kenobi.“

„Ich bin Meister Jocasta Nu, die Bibliothekarin, freut mich dich kennen zu lernen. Du hast Glück Anakin, dein Meister, Meister Kenobi ist einer der berühmtesten Meister des Ordens, er ist auch der Mitglied des Hohen Rates. Hast du das schon gewusst?“

„Nein. Was ist der Hohe Rat?“

„Das ist ein Gremium von zwölf Meistern die den Orden leiten. Der besteht aus fünf ständigen Mitgliedern auf Lebenszeit, vier Mitgliedern die im Alter austreten können und drei Mitgliedern deren Mitgliedschaft auf eine bestimmte Zahl der Jahre festgelegt ist. Es gibt immer einen Vorsitzenden, das ist zur Zeit Master Windu.“

„Und wenn es zu Abstimmung kommt, ist eine gerade Zahl nicht gerade vorteilhaft.“

„Eine sehr kluge Bemerkung, Anakin. Nun, so ein Problem wird so gelöst, dass es zu einer gemeinsamen Lösung durch Diskussion und Meditation kommt.“

„Meister Kenobi sagte mir ich soll mich hier umschauen, ich werde hier viel Zeit verbringen.“

„Ja. An jedem Gang steht was dort zu finden ist, wenn du etwas bestimmtes suchst und nicht findest, kannst du mich fragen.“

„Ich interessiere mich für Mathematik und Informatik.“

„Das ist der dritte Gang links.“

„Danke, Meister Nu.“

“Viel Spaß, Anakin.“

Anakin stöberte durch die Holos die sich mit Mathematik beschäftigten, fand alles war er später noch studieren wollte, neben den tägliche Aufgaben über die ihm sein Meister erzählt hatte.

Der nächste Tag war der schwerste. Zuerst ging sein Meister mit ihm um die passende Robe auszusuchen. Die Padawane waren genauso gekleidet wie Ritter und Meister, es war wie so eine Art Uniform, aber nicht ganz. Die Farbe war nicht festgelegt, aber die meisten trugen die Kleidung in beige oder braunen Tönen. Sein Meister bevorzugte helle Farben, also beige. Anakin entschied sich, sich seinem Meister anzupassen. Alle Tunika-Schichten in hell beige. Die Hose war aus demselben Material und selbe Farbe wie die äußere Tunika. Der Versorgungsgürtel in braun, sowie die Stiefeln. Der Umhang war auch braun. Sein Meister war zufrieden.Anakin musste sich an alles zuerst gewöhnen, an diese Reihenfolge, die immer die gleiche war und vor allem, genau zu befolgen was sein Meister ihm sagte. Das essen in der Kantine schmeckte ihm nicht, nicht, dass es schlecht war, nein, er war nur ein verwöhntes Kind was das essen betraf. Seine Mutter kochte gut und bereitete ihm immer die Gerichte die er gerne aß, besonders Süßigkeiten. So etwas gab es im Tempel selten, hier wurde auf gesunde Ernährung geachtet. Der Unterricht war manchmal trocken und langweilig. Anakin wusste in voraus was kommen würde. Er war ein Mathematik-Genie, war den anderen weit voraus. Eigentlich war es in mehreren Fächern so. Alle Fächer die mit Technik zu tun hatten, waren seine Glanzpunkte. Er war gut in Geschichte, stöberte immer im Jedi Archiv, er wurde Liebling von Meister Nu. Mit Naturwissenschaften war Anakin nicht so begeistert, aber er gab sich Mühe. Seine Schwachpunkte waren malen und vor allem meditieren, was seinen Meister ärgerte, er musste immer Anakin daran erinnern das zu tun, sonst kann er keine Verbindung zu Macht herstellen. Anakin tat sich schwer darin, er war einbisschen unkonzentriert. Er dachte oft an Padmé….was macht sie jetzt, wie geht es ihr ohne ihn? ….und er konnte ihr nicht schreiben, sie nicht anrufen. Er wusste nicht einmal wie es seiner Mutter geht.Mit seinem Meister war er im ersten Jahr ein Mal auf einer Mission. Es war nicht gefährlich, eigentlich war sein Meister eher als Botschafter aufgetreten. Anakin war noch ein Kind, aber verfolgte ganz aufmerksam die Interaktionen seines Meisters und wunderte sich über seine Fähigkeiten sich zu beherrschen bei allen Provokationen des Gegners, er fand immer das richtige Wort und blieb immer sachlich…..und dann erinnerte er sich an das was ihm Meister Nu sagte; Obi-Wan Kenobi wäre einer der berühmtesten Meister des Ordens. Ja, er sah, dass seine mentale Fähigkeiten nicht zu übertreffen waren, aber wie gut war er im Kampf? Es wird noch dauern bis er auch diese Fähigkeiten seines Meisters kennenlernen würde.

Man könnte sagen, das erste Jahr im Tempel verlief in der Anpassung. Anakin wollte sich anpassen, er wollte bleiben, wollte Jedi werden. Manchmal fand er das was er gerade tun musste unlogisch, oder unnötig, oder lächerlich und dann sagte er das seinem Meister. Er schien ihm als ob sein Meister gerade mit ihm weniger Geduld hatte als mit allen anderen, er fühlte sich irgendwie unverstanden. Obi-Wan ging nicht immer mit ihm zum Palpatine, obwohl er gerne hätte. Er wollte nicht, dass jemand anders Einfluss auf Anakin ausüben würde, auch wenn das der Vizekanzler selbst ist. Er war der Lehrer und Meister. Immer wenn Anakin alleine Palpatine besuchte, hatte sich sein Verhalten geändert, wenn auch nur für kurze Zeit. Obi-Wan achtete darauf Anakin bei solchen Besuchen zu begleiten und bemerkte, dass Palpatine nicht erfreut war. Obi-Wan misstraute dem Vizekanzler immer mehr.

Im zweiten Jahr der Ausbildung war Anakin immer mehr mit seinen Aufgaben beschäftigt, der Rhythmus hat sich eingespielt. Zuvor schwierige Pflicht so früh den Tag zu beginnen, machte ihm keine Schwierigkeiten mehr, er genoss sogar früh aufzustehen und zu meditieren, in der macht zu verweilen, mit sich selbst allein zu sein. Manchmal, aber jetzt seltener, dachte er an Padme. Palpatine erlaubte ein Treffen mit seiner Mutter. Shmi kam nach Coruscant, blieb als Gast bei ihrem Cousin und traf ihren Sohn einege male. Es war genug dachte Palpatine wie auch Obi-Wan, sie wollten den Jungen nicht verwirren oder aus der Bahn werfen. Shmi war traurig, zeigte es aber nicht. Sie dachte es sei zu früh das Kind von seiner Mutter ganz zu lösen, aber sie hoffte es ist zu seinem Besten. In einem unbeobachteten Augenblich erkundigte sich Anakin nach Padmé. Shmi sagte ihm nur, dass es ihr gut geht, mehr durfte sie nicht. Anakin akzeptierte die Antwort.Als seine Mutter abgereist war, musste Anakin mit seinem Meister auf eine Mission. Diese endete in einem Konflikt mit Waffen. Anakin durfte nur aus dem Schiff beobachten und war fasziniert wie sein Meister mit Leichtigkeit kämpfte und siegte, wie er seinen defensiven Kampfstil gekonnt einsetzte. Er bewunderte Obi-Wan, obwohl er einen anderen Kampfstil favorisierte. In der Ausbildung lernte er alle Kampfstilarten, erst später konnte er sich für einen Kampfstil entscheiden, welcher zu seinem Charakter passt.

Im dritten Jahr der Ausbildung war Anakin zwölf und, dann im vierten Jahr dreizehn, mitten in der Pubertät und schwierig….Stimmbruch, schlecht gelaunt, aufmüpfig, eigensinnig, alles in allem, Obi-Wan hatte so seine Schwierigkeiten mit ihm. Anakin war sein erster Padawan, er hatte keine Erfahrung und konnte nicht vergleichen. Obi-Wan war, im weiteren Sinne, gut befreundet mit Jedi Ritter Siri Tachi, die einen Padawan hatte, der nur zwei Jahre älter war als Anakin. Sie diskutierten über ihre Padawane, verglichen sie und gaben einander Ratschläge. Sie hofften ihre Padawane würden Freunde werden. Gerade das Gegenteil war aufgetreten. Es entstand eine regelrechte Rivalität. Oft mussten sie schlichten. Anakin wusste, und jetzt verstand er, wie sein Meister zu Siri Tachi stand, er wusste, dass er mit ihr schlief, Siris Padawan Ferus Olin auch. Es war nur so, dass Ferus fünfzehn war und in seine Meisterin hoffnungslos verliebt. Er hasste deswegen Obi-Wan, der ein Mann in seinen besten Jahren und noch sehr attraktiv war, und so hasste er auch Anakin, aber nicht nur deswegen. Ferus war hervorragend in allem, aber Anakin war immer nur ein bisschen besser. Er gewann immer die Sparring Kämpfe, es war frustrierend für Ferus.

Das vierte Jahr verlief ähnlich in Rivalität der beiden Teenager und Anakin fing an diese Rivalität zu genießen….zum Leiden seines Meisters. Die beiden bekämpften sich auf allen Gebieten. Der einzige Unterschied war, das Anakin kein Interesse am weiblichen Geschlecht zeigte, er dachte immer noch ab und zu an Padmé. Wie sieht sie jetzt aus? Immer noch pummelig oder nicht mehr? Dieses Verhalten von Anakin kam dem Ferus nur gelegen um Anakin zu diffamieren. Er brachte Geschichten im Umlauf, Anakin sei schwul. OK. , Anakin konnte nicht nachweisen, dass Ferus diese Geschichten verbreitete und wollte sich auch nicht mit ihm deswegen prügeln, er wäre vielleicht unterlegen, obwohl er schon größer als Obi-Wan war, aber immer noch kleiner als Ferus. Er entschied sich für eine List und hoffte Ferus würde ausflippen und ihn vor allen angreifen, was Konsequenzen haben würde. Als er mit seinem Meister bei Siri Tachi war, die ein großes Zimmer mit ihrem Padawan teilte, sagte er zu ihr, nach dem sie ihm ein Stück Kuchen aus der Kantine brachte, dass er sie unendlich lieb hat und umarmte sie eng und gab ihr einen kleinen Kuss auf den Mund. Obi-Wan machte große Augen, aber die Reaktion von Ferus war wie erwartet. Ferus rastete völlig aus und schlug ihn nieder. Anakin wehrte sich nicht, nur um vor dem Obi-Wan die Wirkung zu verstärken. Ja ! Heimgezahlt. Anakin hat wieder gewonnen. Siri und Obi-Wan wussten wieso und warum und ließen es gelten. Anakin war exzellent in Mathematik und Informatik. Es zeichnete sich langsam ab was er später studieren wird, falls er sich nicht alleine dem Jedi Weg widmet. Im Lichtschwertkampf war Anakin nicht zu besiegen, Obi-Wan war stolz. Anakins Kampfstil entsprach seinem Charakter, er kämpfte Shien/Djem So, ein Stil der geeignet war zu Abwehr von Blasterschüssen aber auch zum Duellieren, was viel Kraft durch die Macht und Ausdauer erforderte. Seine größte Leidenschaft war das Fliegen, seine Fähigkeiten durch die Macht die Dinge zu sehen bevor sie passieren, machten ihn zum besten Piloten der Galaxis….so sagte man.Anakin schloss die Mittelstufe mit summa cum laude ab.

Jedi High School war für Anakin keine Herausforderung, so beschloss sein Onkel ihn gleichzeitig auf die Militärakademie zu schicken, was nicht gerade auf Begeisterung von Obi-Wan stieß. Er hatte befürchtet es würde ihn unnötig belasten, aber das letzte Wort hatte Palpatine. Missionen und Einsätze wurden immer mehr. Er durfte jetzt an den Kampfhandlungen teilnehmen und das tat er sehr erfolgreich. Es schien zuerst es würde ohne Probleme verlaufen, bis Anakin anfing unter Alpträumen zu leiden. Die Heilerin Meister Unduli half wie sie konnte, sagte Obi-Wan er sollte mehr Kontakt zu seiner Mutter haben. Es wurde ihm zugestanden…..von Palpatine. Von seiner Mutter erfuhr er, dass es Padmé gut geht und war beruhigt. Leider wusste seine Mutter über das Leiden von Padmé nichts.High School wurde im regulären Rock absolviert, die Militärakademie noch ein Jahr früher, Anakin hatte beim Verlassen den Rang eines Lieutenents und die Jedi erhoben ihn in den Stand eines Jedi Ritters. Im Vierten Jahr der High School hatte Anakin einige Einsätze am äußeren Rand wo er sein Können unter Beweis stellte und wurde in kurzer Zeit zum Captain befördert.

Er bereitete sich auf das Studium vor: Mathematik und Informatik. Seine Fliegerei vergas er nicht, er wollte bei den Galaktischen Sommerspielen mit Kunstflug als Vertreter von Naboo an den Start gehen.

Palpatine dachte, dass es an der Zeit ist die zweite Phase seines Plans in die Wege zu leiten. Der Mandat des alten Senators von Naboo war abgelaufen, der neue Senator musste ernannt werden. Die Königin von Naboo stimmte dem Vizekanzler zu den Graf Ruwee Naberrie mit dieser Aufgabe zu betrauen.

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Naboo 34 bby – 26bby

Was den Schwierigkeitsgrad betrifft, war die Mittelstufe für Padmé ein leichtes Spiel. Sie war sehr intelligent, hatte ausgeprägten Sinn für Zusammenhänge, viel mehr als alle andere Mädchen und Jungs. Ja, die haben sie beneidet, manche gehasst. Das hat eine Reihe von Attacken zu Folge, verbale und Körperliche. Beide hat sie schwer vertragen. Die verbalen Attacken belasteten ihre Psyche, die Körperlichen heilten bis die Neuen ihre Spuren hinterließen. Die Attacken hörten nicht auf, sie waren an der Tagesordnung. Die Lehrer konnten nur dann handeln wenn die Schuldigen in flagranti ertappt wurden, auch dann gab es keine bewegende Entscheidungen die solche miese Taten verurteilten. Die Missetäter fühlten sich in ihrem Handeln bestätigt.

Padmé leidete zunehmend. Ihre Eltern sahen zu wie Padme jedes Jahr sich immer mehr wehrte, aber nur das Opfer wurde bestraft. Endlich handelten sie und der Direktor versprach Gerechtigkeit. Zuerst war Ruhe. Einige Zeit lang hörten die Attacken auf. Danach fing es wieder an, aber diesmal waren es keine körperliche Attacken die Spuren hinterließen, es waren subtile Bemerkungen oder Taten, Geschichte die in Umlauf gebracht wurden und ähnliches. Ihre Eltern sahen zu wie ihre Tochter immer weniger aß und sich absonderte. Sie dachten es ist normal, sie ist in der Pubertät die sich nicht unbedingt so manifestieren muss wie bei Sola. Sola war frech und rebellisch gewesen, Padmé jetzt sehr zurückgezogen, introvertiert. Sie haben es falsch gedeutet. Padmé litt. Aus einem süßen pummeligen Mädchen würde ein schlanker in sich gekehrter Teenager. Sie aß wenig, kämpfte mit ihrem Kummer. Padmé war ein hübsches Mädchen mit schönen Gesichtszügen und braunen Augen, unter denen sich nur leicht die dunklen Ringe abzeichneten. Ihr Haar war braun, immer noch lang und voller Locken. Sie wusste, dass sie jetzt gut aussah, was noch mehr Neid brachte. Sie konnte nicht erwarten die Mittelstufe abzuschließen….aber es half nichts, sie würde weiterhin mit denselben Mitschülern in die High School gehen. Die Feindschaft der Mädchen blieb, aber das Verhalten der Jungs hatte sich geändert. Die steckten voll in der Pubertät, hatten nur Mädchen im Kopf und Padme war ein wunderschönes. Das brachte noch mehr Probleme für Padmé….aber sie interessierte sich nicht für diese Jungs. Sie dachte oft an Anakin. Wie geht es ihm jetzt? Ist er schon Ritter geworden? Wie sieht er jetzt aus? Bestimmt hübsch, er war immer hübsch.Ihre Eltern entschieden, sie in die Fechterschule zu geben, sie soll sich mehr bewegen. Padmé war selbst überrascht wieviel Spaß ihr das Fechten bereitete. Es war kein Lichtschwertkampf Stil, das war nur den Macht sensiblen vorbehalten, nur die konnten das Lichtschwert mit der Macht bewegen. Das was Padme lernte war eine alte Kunst, die vor tausenden von Jahren als eine Kampfpraxis ausgeübt wurde, im Krieg zu attackieren und sich zu verteidigen. Der Legende nach, wurde diese Kunst von den Auswanderer gebracht, angeblich von Menschen aus einer anderen Galaxis, die auswandern mussten weil sie ihren eigenen Planeten selbst zerstörten, einem Planeten namens Erde. Was keine Legende sagte, was aber die Tatsache war, war es gerade diese Specie Mensch, die von tausenden von Jahren die Galaxis besiedelte, sich stark vermehrte und die andere Species verdrängte. Sie brachten ihre Kultur, Mentalität, ihre ganze Lebensweise mit und drückte der ganzen Galaxis eigen Stempel auf…..Wie auch immer, Padme fand sich selbst in der Kunst des Fechtens. Innerhalb von drei Jahren gewann sie mehrere Turniere, nicht nur auf Naboo. Sie trainierte hart, jeden Tag. Der Trainer war begeistert und spornte sie an. Er sagte ihren Eltern, dass diese Sportart eine der Disziplinen ist, die bei den Galaktischen Sommerspielen ausgetragen wird und wenn Padme weite so enthusiastisch bleibt und fleißig trainiert, könnte sie bei den Galaktischen Spielen Naboo vertreten. Natürlich müsste sie sich qualifizieren, es war die Regel. Padmé hat schon einige Turniere gewonnen und dachte, es würde ihr gelingen. Nun, bis zu den nächsten Galaktischen Sommerspielen war noch Zeit, noch ganze fünf Jahre. Die Spiele fanden alle zehn Jahre statt, es war immer ein riesen Spektakel der mit viel Aufwand organisiert wurde, was viel Zeit in Anspruch nahm. Padmé trainierte fleißig und gewann viele Turniere. Auch dieser Erfolg brachte die Eifersucht der Mitschülerinnen mit sich, nur jetzt war Padmés Körper durchtrainiert, sie schlug zurück und nur wenige wagten sie anzugreifen. Jetzt war ihr Körper von blauen Flecken verschont, aber ihre Seele hatte viele Narben. Sie fühlte sich unverstanden und von allen im Stich gelassen. Sie hatte nicht mal ihre Schwester, Sola war weg. Sie hatte geheiratet, besser gesagt sie wurde verheiratet. Padmé dachte oft nach und fragte sich was das Schicksal für sie bereit hält. Sie wurde noch niemanden versprochen, sie wird studieren gehen, so hat ihr der Vater versprochen. Sie war sein kleines Mädchen, aber am Ende wird sie den Ehemann, den ihre Eltern für sie aussuchen, akzeptieren müssen. So weit ist es noch nicht, dachte Padmé und kurz vor ihrem High School Abschluss erfuhr sie, dass ihr Vater der zukünftige Senator von Naboo sein wird. Sie hat sich für ihn gefreut und auch für sich, da sie so dem Theed Royal University entkommen wird, wo sie wieder all diese Mädchen und Jungs, die sie seit Jahren ertragen musste, treffen würde. Sie wird Politikwissenschaften auf Coruscant studieren….auf der Galactic University Coruscant, GUC, der ersten, der besten Universität in der Galaxis. Sie hoffte, sie würde dort keine böse Mädchen treffen, es gibt so viele andere Species, vielleicht sind nicht alle so gemein wie die Menschen. Sie fragte sich warum sie ausgerechnet als Mensch geboren werden musste. Liegt die Bosheit in menschlichen Genen oder sind nur diese Mädchen auf Naboo so böse gewesen? Sogar Anakin hat sich nie gemeldet, hat nie geschrieben. Hat er sie vergessen? Sie trug sein Japor Talisman immer noch um den Hals. Das tat sie immer zuhause. Sie wollte nicht, dass ihr in der Schule das kostbare Stück von dem Hals gerissen wird. Das war das Kostbarste was sie hatte. Sie wusste nicht, dass Anakin ihr nicht schreiben durfte.

Der große Tag des Umzugs nach Coruscant war gekommen und Padmé war aufgeregt, was durfte sie mitnehmen was nicht, was würde sie brauchen, was ist dort vorhanden?

„Nimm nur deine neuesten Kleider, deine persönlichen Sachen, deine Fechtausrüstung, einige Gegenstände die dir etwas bedeuten, Liebes. Wir haben dort alles. Eine große Villa in der besten Gegend wurde gekauft, aber für Vater, der immer schnell den Senat erreichen muss, gibt es eine große Wohnung in Republika 500. Du wirst wahrscheinlich auch dort residieren, da es in der Nähe von der Universität ist. Es muss alles heute noch in den Naboo Kreuzer, wir fliegen morgenfrüh weg.“

Am nächsten Morgen, nach dem letzten Frühstück auf Naboo, hob sich der Kreuzer und verliess die Atmosphäre von Naboo in Richtung Coruscant.
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