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Noch ein Gedichtband

von Hamlet
Kurzbeschreibung
GedichtAllgemein / P12 / Gen
19.06.2022
24.11.2022
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231
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24.11.2022 128
 
Heute

Mein Leid ist klein
Im Schrecken dieser uns’rer Welt
Und doch, das Dunkel, das mich hält
Könnt, ach!, nicht tiefer sein.

Drum träume ich
Und wache doch dabei.
Das Dunkel drängt und fliegen muss ich, frei,
In meinen Hain, so hoffnungsgrün, so unerschütterlich.

In diesem Land
Bewegst du dich durch Blütenwälder,
Streifst sonnenhell durch Sommerfelder
Und ich bin dort, an deiner Hand.

Und all dein Glanz
Strömt auf mich, in mich ein.
Dein ganzes edles Sein
Ein warmer Liebestanz.

Schon ruft die Nacht!
Schon taumelt, ächzt das Bild,
Der Wirklichkeit, so heiter und so wild,
In Blut und Ernte dargebracht.

Bald lieg‘ ich still,
Allein nur mit der Zeit.
Es ist, was geht und was verweilt
Erstickt in meiner Ewigkeit,
Die fürchtet, was sie will.
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