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Duskwood - Hinter der Maske

Kurzbeschreibung
GeschichteKrimi, Liebesgeschichte / P16 / Het
Der Hacker Mann ohne Gesicht OC (Own Character)
19.06.2022
29.06.2022
3
5.625
 
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29.06.2022 2.722
 
„Ich glaub, mich tritt ein Pferd", brüllte Dan Mary freudig entgegen, als sie sich an der Tür ihm vorstellte. Er war genau, wie sie sich ihn vorgestellt hatte. Groß, breit und laut. Ein Bär in Menschengestalt, der bei Bedarf entweder austeilen konnte oder zum Teddybär taugte. Kurz gesagt: Harte Schale, weicher softie Kern.

„Schön dich endlich mal im echten Leben kennenzulernen", lachte Mary. Im nächsten Moment wurde sie schon von Dan umarmt und in die Luft gehoben.

„Jessy schau mal, wer da ist?" Und während er das sagte, kam Jessy aus der Küche gelaufen. Fragend sah sie Mary an. „Das ist Mary!"

„Oh mein Gott!", quietschte Jessy überschwänglich und rannte stürmisch auf ihre Freundin zu. „Du bist es wirklich. Ich freue mich so dich zu sehen. Komm rein. Wir haben so viel zu besprechen." Ehe sie sich versah, wurde Mary von den beiden ins Wohnzimmer geschoben. Es sah hier noch sehr wüst aus, stellte Mary schnell fest. Überall standen Kartons herum, die teils ausgepackt waren und teils übereinandergestellt wurden. Amüsanter Weise stand der Alkohol schon in den offenen Schränken. Auf der Couch lagen einige Decken und Kissen, die dadurch für etwas Ambiente sorgten. Das war eindeutig Jessys Werk. Dafür war sonst wenig Deko oder ähnliches vorhanden.

„Setz dich. Willst du was trinken?", fragte Dan lautstark aus der Küche.

„Ein Wasser für den Anfang."

„Wie langweilig", lachte er.

„Ich bin so aufgeregt, dass du hier bist. Wie lange bist du schon da?", platze Jessy heraus.

„Seit gestern Nachmittag."

„Und wo wohnst du?"

„Im Motel. Somit war Lilly die erste, die ich von euch getroffen habe." Jessy schaute sie betroffen an. „Aber ich habe ihr verboten euch Bescheid zu geben. Ich musste erst Mal hier ankommen. Es war eine lange Fahrt und ..." Wieder diese Gefühle. Wieder dieser Kloß im Hals.

„Alles gut. Ich verstehe dich voll", versicherte Jessy ihr. „Nachdem Richy mich angerufen hatte, kam ich drei Tage nicht aus dem Bett. Ich habe nur weinen müssen. Es war so furchtbar"

„Und warum hast du dich nicht gemeldet? Wir hätten doch zusammen heulen können", versuchte Mary die Situation irgendwie aufzulockern, denn sie wusste genau, wie Jessy sich fühlte. Nachdem Richy den Video-Call mit Jessy beendet hatte, den Mary mitlauschen konnte, wusste sie nicht, was sie tun sollte. Richy meinte, Mary solle es allen erklären. Aber wie stellte man sowas an? Wie erklärt man einer Gruppe praktisch fremder Freunde, dass deren bester Freund und Kumpel sie so lange angelogen hatte. Dass er für alles Schreckliche der letzten Zeit verantwortlich war und eine Freundin entführt und ein anderes Mädchen in den Selbstmord getrieben hatte. Dass er all seine Freunden bedroht hatte. Mary brachte es kaum übers Herz, als sie den anderen die Situation erklären musste. Es brach ihr das Herz und noch immer lag dieser Schatten auf ihrer Seele.

„Ich weiß, was du meinst. Richy hat ja auch mit mir telefoniert und mir dann geschrieben. Es war so surreal. Ich konnte es kaum glauben, was er mir da alles offenbarte." Diese Erinnerungen lösten in Mary Flashbacks aus, die sie in der ersten Woche nach den Ereignissen nicht schlafen ließen.

„Du konntest es doch nicht wissen. Niemand von uns hätte gedacht, dass Richy dazu in der Lage wäre, Hannah zu entführen. Es fällt mir immer noch schwer zu glauben, dass mein bester Freund mich einfach auf der Straße..."

„Was ist denn hier los?", störte Dan die emotionale Unterredung.

„Jetzt nicht, Dan", wies Mary ihn an, nicht mit seiner ungehobelten Art den Moment zu zerstören.

„Doch genau jetzt. Ich muss mir seit zwei Wochen das Gejammer und Geheule der Leute reinziehen. Darauf habe ich echt keinen Bock mehr. Jessy ist nur am Flennen, weil Richy so ein Arschloch ist."

„Dan!", empörte sich Mary.

„Was denn? Ist doch so! Der ist bei mir unten durch. Schade, dass ich ihn nur am Arm getroffen habe."

„Dan es reicht!" Mary konnte nicht glauben, dass Dan so dermaßen unsensibel war.

„Schon gut. Er hat recht", stimmte Jessy Dan zu. Mary sah sie sprachlos an. Sie war eindeutig nicht mehr die Jessy, die sie kennen und lieben gelernt hatte. „Wir haben alle eine schlimme Zeit durchgemacht. Ich wollte dich in den letzten Tagen einfach nicht mit meinem Gefühlskram belasten, da du Jake ja im Feuer verloren hattest."

„Das weißt du nicht!", protestierte Mary empört. Ihr linkes Auge begann zu zucken und sie bekam plötzlich Bauchschmerzen.

„Entschuldige. Ich dachte, du wüsstest es."

„Was soll ich wissen?", versuchte Mary in einer gezwungen ruhigen Art zu sagen, obwohl sie doch so viel lieber geschrien hätte um diesen Schmerz aus ihrem Kopf zu vertreiben.

„Oh.", murmelte Jessy. Mary biss die Zähne zusammen und funkelte ihre Freundin an, weiter zu reden. „Nachdem der Brand gelöscht war, haben sie die Mine komplett durchkämt. Dabei haben sie völlig verbrannte menschliche Überreste in der Nähe gefunden. Sie wissen es noch nicht genau, aber es war wohl ein Mann." Mary drehte sich der Magen um und sie konnte nicht mehr klar denken. „Mary?"

„Mir geht es nicht so gut. Wo finde ich eine Toilette?"

„Ähm, da hinten links." So schnell sie konnte rannte sie ins Bad. Ihre Hände zitterten, als sie den Wasserhahn aufdrehte und erstmal nur laufen ließ. Es dauerte etwas, bis sie sich beruhigt hatte und sich Wasser ins Gesicht spritzte.

„Einatmen. 1..., 2..., 3..., 4..., ausatmen. Nicht weinen!", sagte sie laut zu sich selbst.

„Warum erzählst du ihr das, verdammt. Kannst du nicht einmal was für dich behalten?", fuhr Dan Jessy an.

„Weil sie die Wahrheit verdient. Wir können es ihr doch nicht verheimlichen." Während Mary dem Gespräch lauschte, klopfte es an der Tür.

„Na endlich." Dans schwere Schritte waren zu hören. Dann öffnete er die Tür. „Tommyboy, na was geht?"

„Geht schon." Mary wusste, dass sie sich nicht lange hier verstecken konnte. Das eine Leiche in den Minen gefunden wurde, war noch kein Indiz, dass es sich dabei um Jake handeln muss. Wenn sie was aus der letzten Zeit gelernt hatte, war es, nicht aufzugeben, selbst wenn es aussichtslos erschien. So atmete sie noch mal tief durch und öffnete die Badezimmertür. Vor ihr stand nun Thomas, der sie fragend ansah. Es belustigte sie immer wieder, dass niemand sie erkannte, aber sie über alle Bescheid wusste.

„Hi", lächelte Mary zaghaft. So schnell konnte sie dann doch nicht von deprimiert auf freundlich umswitchen.

„Ähm, hallo". Dabei wurde Thomas sogar etwas rot. Machte ihre Anwesenheit ihn etwa verlegen?

„Tommyboy, was los? Warum wirst du denn rot?", neckte Dan ihn mit einem Knuff gegen die Schulter. Thomas räusperte sich beschämt und wurde nur noch röter. „Das ist Mary!"

„Was, wirklich?", Thomas riss die Augen auf. „Das ist ja toll, dass du hier bist!"

„Hi Thomas", begrüßte ihn Mary nochmals. Dann drückte sie ihn fest, was er wohl so nicht erwartet hatte. Er machte einen ungepflegten Eindruck auf sie. Sein Bart war zottelig und die Haare hatten schon lange kein Shampoo mehr aus der Nähe gesehen. Er ließ sich wohl seit der Trennung gehen.

„So nun steht hier nicht so doof rum, sondern kommt rein. Das Essen ist schon fertig. Tommyboy, du isst doch immer noch nur Blumen?", fragte Dan in seiner stets freundlichen Art, ob Thomas noch vegetarisch essen würde.

„Ach Dan, sei doch einfach mal weniger du, in Ordnung?", stupste Mary ihn an. Dann gingen alle in Richtung des Wohnzimmers.

Es war gerade so genug Platz an dem kleinen Couchtisch, dass Thomas, Dan, Jessy und Mary am Tisch essen konnten. Wenn noch mehr gekommen wären, dann hätte diejenige auf dem Boden essen müssen. Es gab drei verschiedene Varianten an Nudeln. Dan gab zu, dass er nur das kochen konnte. Jessy und Mary tranken ein Glas Rotwein, aber so ganz traf er nicht Marys Geschmack. Aber die Stimmung war toll. Alle waren für diesen einen Moment unbeschwert und erzählten sich lustige Geschichten. Eine handelte davon, wie Thomas zu einer Kostümparty mit dem Thema „Biene Maja" eingeladen wurde. Dabei hatte er die Termine vertauscht und war dann bei einer Dinnerparty seines Chefs im Bienenkostüm erschienen. Die Story machte schnell die Runde in Duskwood und alle lachten. Selbst Thomas konnte darüber lachen, obwohl man ihm ansah, wie peinlich ihm die Aktion war.

„Und dann fragte mich mein Chef, ob ich auch etwas Honig dabei hätte", lachte Thomas.

„Ich wäre im Erdboden versunken", quietsche Mary.

„Das bin ich auch, glaube mir."

„Schade, dass wir nicht dabei waren", johlte Jessy vergnügt. Sie hatte schon Tränen in den Augen.

„So, wie sieht es aus mit Nachtisch?", fragte Dan in die Runde.

„Was gibt es denn?" Jessy räumte dabei die Teller weg.

„Jack Daniels, Jim Bean, Wodka, Tequila", auch alles als Cocktails.

„Ich dachte zwar eher an was Süßes, aber nun gut", feixte Mary spöttisch. Aber Alkohol ging auch.

„Da musst du dir Tommyboy nehmen, der ist ein ganz Süßer." Mary schaute zu Thomas rüber, dem der Spruch wohl unglaublich peinlich war.

„Lass das, Dan", sagte er Zähneknirschend.

„Wie geht es dir?", versuchte Mary Thomas abzulenken.

„Ach", murmelte Thomas verlegen. „Willst du die kurze oder die lange Fassung?"

„Gern die lange Fassung, dass weißt du doch" Mary lächelte Thomas freundlich an und legte ihre Hand mitfühlend auf seinen Arm. Das schien ihn nur noch mehr aus dem Konzept zu bringen.

„Wo soll ich anfangen? Ach ja, bevor du mich nach Hannah fragst, wir haben uns getrennt und auch keinen Kontakt mehr", erklärte er traurig. „Es ging einfach nicht mehr. Immer wenn ich sie ansah, kamen die Erinnerungen hoch und ich konnte einfach nicht über alles einfach hinwegsehen. Dafür war einfach zu viel passiert. Sie war auch nicht mehr die Hannah, die ich kannte. Das Ganze hat sie gebrochen. Ich bin nicht stark genug für uns zwei. Darum musste ich weg. Weg von ihr."

„Das tut mir wirklich leid für dich, Thomas. Eine Trennung ist nie einfach. Egal für welche Seite."

„Weißt du was? Ich habe ihr nicht mal gesagt, dass Schluss ist. Ich bin einfach gegangen und habe mich nicht mehr gemeldet. Das ist jetzt eine Woche her und es tut so verdammt weh." Er schluckte seine Trauer herunter. Dabei schaute er verlegen zur Seite. In seinen Augen erkannte sie Tränen.

„Aber wie es scheint, liebst du sie noch immer. Vielleicht braucht ihr beide nur Abstand und dann wird es wieder?"

„Möglich, aber im Moment kann ich es nicht."

„Nun stell dich doch nicht so an und melde dich bei Hannah", ermutigte Jessy ihn aus der Küche. „Es ist völlig normal, nach allem, was wir erlebt und erfahren haben, Abstand zu brauchen. Nimm dir die Zeit, Thomas, aber sag es Hannah auch so. Sie braucht dich doch auch."

„Mhm", brummte Thomas. Er hatte sehr an der Trennung zu knabbern. Doch schon im Vorfeld hatte er sich von Hannah abgrenzen wollen. Es gab so viele Gespräche mit Mary, wo er andeutete, dass er mit ihrem Fehlverhalten und ihren Taten nicht zurechtkam. Vielleicht wäre eine Trennung der beiden doch besser. Aber sich einfach nicht mehr zu melden, war nicht in Ordnung von Thomas. Mary wusste genau, wie sich das anfühlte.

Dan unterbrach die Unterhaltung, indem er sich zwischen Mary und Thomas lautstark die Flaschen und die Gläser platzierte. Das war wohl Dans Methode um das Thema zu wechseln. Jessy setzte sich wieder neben Mary, während Dan allen einen Wodka Shot eingoss.

„Hoch die Tassen, auf Mary und meine neue Wohnung", rief er laut.

„Jawohl!", ertönte es durch die Runde und die Gläser wurden in einem Zug geleert. So ging das noch drei weitere Male, bis alle gut einen sitzen hatten.

Jessy flüsterte Mary zu: „Ich habe Richy im Gefängnis besucht, aber sag es niemanden."

„Was?" Mary sah ihre Freundin ungläubig an und zog sie zu einem direkten Gespräch zur Seite, während Dan und Thomas sich lautstark über Sport unterhielten.

„Ja, er hat mich angerufen und wollte unbedingt mit mir sprechen."

„Und du bist einfach hin? Nach allem, was passiert ist?" Mary konnte es noch immer nicht glauben.

„Er tat mir so leid. Weißt du, er hat mich angerufen, bevor er die Mine angezündet hat. Er hat sich bei mir entschuldigt. Ich musste einfach zu ihm und ihn zur Rede stellen. Sei bitte nicht böse deswegen."

„Jessy, ich bin nicht böse, sondern nur besorgt. Er hat dich angegriffen und uns alle die ganze Zeit belogen. Ich konnte es selbst kaum glauben, als er mir schrieb. Richy war immer so..." Mary versuchte die richtigen Worte zu finden. Dabei versuchte sie ihre Emotionen zu überspielen. „Immer so freundlich, fröhlich, aufgeweckt. Dass er eine solche dunkle sowie bösartige Seite an sich hat, hätte ich nie geglaubt."

„Denkst du, wie es mir dabei ging. Er ist mein bester Freund. Darum brauchte ich Antworten. Doch als ich bei ihm war, war er wieder der Richy von früher. Doch irgendwas war anders an ihm. Er wollte mir etwas sagen, tat es aber nicht. Tatsächlich fragte er dann nach dir."

„Nach mir? Was denn?", wollte Mary unbedingt wissen.

„Ob du dich schon gemeldet hättest oder vielleicht sogar hier wärst. Es schien fast so, als ob er auf ein Treffen mit dir warten würde. Ich denke, du solltest auch mal zu ihm. Telefonieren darf er aktuell nicht." Jessy sah Mary eindringlich an. Es war ihr ernst damit, dass wusste Mary.

„Ich überlege es mir, in Ordnung?"

„Danke. Das bedeutet mir wirklich viel. Richy ist mir trotz allem immer noch sehr wichtig und vielleicht erzählt er dir mehr. Ihr hattet ja schon immer irgendwie einen guten Draht zueinander." Da hatte Jessy recht. Doch genau diese Tatsache schmerzte Mary, denn in diesen Momenten, wo sie sich gut mit Richy verstand, belog er sie die ganze Zeit. Wie konnte sie ihm da noch vertrauen?

„Wie geht es eigentlich deinem Bruder?", versuchte Mary abzulenken.

„Soweit gut, glaube ich. Habe seit seiner Verhaftung nicht mehr mit ihm sprechen können. Er wollte keinen Besuch von mir."

„Dabei hast du dich für ihn so ins Zeug gelegt. Das ist wirklich undankbar von ihm." So charmant wie Phil zu Mary war, so arschiger war er zu seiner Schwester.

„Ach lass gut sein, Mary. Er ist nun mal so", erklärte Jessy geknickt. Sie sah auch verändert aus. Die fröhliche Frau, die sie am Anfang noch war, verschwand hinter einer Maske auf Trauer und Einsamkeit. Kein Wunder, dass sie Trost bei Dan gesucht hatte, dachte Mary.

„Über was redet ihr da eigentlich?", fragte Dan neugierig.

„Über dich natürlich", erwiderte Mary grinsend. Er lachte laut.

„Dann habt ihr ja nur Gutes zu erzählen."

„Ganz sicher, Jack Daniels", provozierte Mary. Dan lachte weiter, aber Jessy sah betroffen zur Seite. Anscheinend gefiel es ihr nicht, dass er dem Alkohol immer noch sehr zu getan war. Das hinderte ihn aber nicht daran, nun den Tequila zu öffnen.

„Was macht eigentlich dein Hackerboy", lallte Dan nach dem vierten Glas.

„Du drückst immer genau in die Wunde oder Dan?" Mary war nicht nach diesem Thema.

„Erzähl schon."

„Dan, hör auf! Wir haben doch schon vorhin darüber gesprochen", zischte Jessy ihn an. Sie war aber auch schon gut dabei.

„Kann ja sein, dass sie doch Kontakt zueinander haben. Weiß ja keiner, wer die Leiche in den Minen ist."

„Ich habe keine Ahnung, wo er ist oder ob er noch lebt. Das ist eine beschissene Situation, die mich echt fertigmacht. So, jetzt weißt du es, zufrieden?"

„Nö, aber passt schon", erklärte er. Mary ertrug es nicht länger und ging auf die Toilette. Da lief sie Thomas in die Arme. Angetrunken wie sie war, umarmte sie ihn erneut.

„Mach dir nicht solche Gedanken. Hannah wird dir schon verzeihen und du ihr auch", lallte sie.

„Vielleicht will ich das gar nicht. Vielleicht mag ich ja schon eine andere", flüsterte er ihr ins Ohr und gab Mary einen Kuss auf die Wange. Verdattert ließ er sie stehen. Was war das gerade?, fragte sie sich. Sie sollte jetzt wohl besser auf Wasser umsteigen.
 
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