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Life can be so shitty sometimes...

Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P16 / Mix
Eustass 'Captain" Kid Monkey D. Ruffy Puma D. Ace / Gol D. Ace Sabo Trafalgar Law
19.06.2022
15.07.2022
3
5.062
 
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19.06.2022 1.078
 
Hey…können sich einige von euch eigentlich an mich erinnern? Falls nicht oder ihr euch verwirrt anschaut, eine kleine Vorstellung meiner Wenigkeit…*tief Luft hol* ich hatte ca. 2015 hier eine One Piece Fanfiction geschrieben und regelmäßig wöchentlich hochgeladen. Die wirklich wirklich viele Grammatik und Rechtschreibfehler beinhaltet hatte.

Ich war am Anfang eines Fernstudiums in Belletristik gewesen und dementsprechend extrem unerfahren/naiv gewesen. Tjajajaja, aufgrund dessen hatte ich die Fanfiction, trotz der vielen positiven Feedbacks und lieben Kommentare, gelöscht. Böse Autorin, ich weiß. Aber da sie einen besonderen Platz in meinem Herzen hat, wollte ich die Story zum neuen Leben erwachen.
Yeah….wuhu…. glaubt mir, das wird für alle eine tolle Erfahrung und ich hoffe ihr habt mir mein Verbrechen damals verziehen bzw. den Neuankömmlingen hier wird es hoffentlich auch gefallen.^^ Na denn auf geht’s werte Leser bzw Leserinnen. Halten Sie Popcorn, Süßgetränke und eventuell Taschentücher bereit. Denn das hier wird eine Achterbahnfahrt der Gefühle werden.
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Liebes Leben,

Ganz Ehrlich. Fick dich doch einfach selbst!

….Wow, ja okay. Vielleicht eine etwas merkwürdige Begrüßung und Einladung gleich zu Beginn. Aber so bin ich nun mal. Ich hätte natürlich einfach mit „Hey“, „Hallo“ oder  sogar mit einem lustigen „Hola“ beginnen können. Bloß bin ich nicht der Typ für Belanglosigkeiten und komme gerne schnell auf den Punkt.

Doch vielleicht stelle ich mir besser weiter vor, bevor es für uns beide peinlich endet.
Meine Name ist Ace…und nein, ich bin nicht das Getränk mit den vielen gesunden Vitaminen. Ich bin (tatsächlich wer hätte das gedacht?!) eine lebende Person auf zwei Beinen mit einer normalen Gesundheit. Vielleicht auch nur körperlich betrachtet…das klingt jetzt für dich mehr Psycho, als ich es eigentlich meine…

…Noch da? Gut.

Jedenfalls bin ich, wie du bereits festgestellt hast, ziemlich schroff, chronisch ironisch und zurück weisend zu meinen Mitmenschen. Insbesondere meinen Klassenkameraden gegenüber. Ich bin Schüler der Gesamt-Oberschule Grandline in Berlin und besuche die zehnte Klasse. Freunde habe ich nicht wirklich und bleibe sowieso lieber der einsame Wolf. Am liebsten bin ich auf meinen Skateboard und meinen Walkman immer überall unterwegs.
Jaaaaaa…jetzt wirst du dir denken: „Ernsthaft, alter?! Du hörst heutzutage noch Kassetten?! Hast du kein Geld für ein Smartphone und Spotify?“

Erstens bin ich im Besitz eines Smartphones, dessen Funktion als Telefon für mich dient und ausreicht, weil mich sonst diese ganzen Apps wie Instagram oder TikTok mich die ganze Zeit über bloß ablenken würden. Zweitens ist mir Spotify zu eingefahren und unverschämt voll von Werbung. Eine Kassette oder eine CD hingegen kann man ungestört immer wieder von vorne spulen. …Und vielleicht mag es eventuell auch daran, dass dies die einzigen Sachen sind, die ich von meinen leiblichen Eltern noch besitze und übrig habe.

Mein Vater ist bei einem Polizeieinsatz und meine Mutter war kurz nach meiner Geburt an eine mir unbekannte Krankheit gestorben. Trotz meiner Recherche habe ich nicht viel darüber in Kenntnis setzen können. Aber gut, sie sind beide halt tot und darauf muss ich irgendwann klar kommen. Was bringen bitte Tränen, die an der Situation eh nichts ändern können? Ich bin und werde immer ein Waisenkind bleiben. Der Junge, der ohne Eltern aufgewachsen ist…melancholisch zu sein, ist nicht so mein Ding.

Jedenfalls hat mein Vater viele Kassetten besessen und zu besonderen Anlässen für meine Mutter Mix Tapes erstellt beziehungsweise aufgenommen. Er ist besonders ein Fan von Rock und Metal gewesen.
Schon cool muss ich zugeben und Geschmack hat dieser Mann definitiv gehabt. Wer weiß, vielleicht hätten wir zusammen in einer Werkstatt zusammen an irgendwelchen Maschinen rumgebastelt oder über uns Dinge ausgetauscht, die sich nur Männer gegenseitig erzählen würden. Während meine Mutter uns frisch gepresste Limonade und saubere Handtücher gebracht hätte…aber weißt du was? Das Leben kann echt ein ziemliches Arschloch sein.

Als hätte er nur auf die passende Pause meines innerliches Monologes gewartet, spüre ich plötzlich wie etwas hartes meinen Hinterkopf trifft. Durch die Wucht werde ich aus meinen Gleichgewicht gerissen und lande von meinem Skateboard mit dem Gesicht voran direkt auf den harten Betonboden des Bürgersteigs. Die Stelle, auf welche gelandet bin, beginnt fürchterlich zu brennen. Ich habe wohl eine kleine Platzwunde an der Stirn. Nicht das erste Mal. Fast schon alltäglich und Teil meiner morgendlichen Routine zur Schule.

Ladies und Gentleman, darf ich Ihnen vorstellen? Fucking Eustass Kid! Der große selbsternannte König auf dem Schulhof und anscheinend mittlerweile auch auf der offenen Straße. Und ich törichter Bauer habe es anscheinend tatsächlich gewagt, ungefragt auf seinem Weg zu skaten. Natürlich ist es seine Berechtigung mich auf die Fresse fliegen zu lassen. Ich hätte nie gedacht, wie unfassbar lang ein letztes Schuljahr sein konnte.

„Ops, hoppla. Da ist mir ausversehen der Ball ausgerutscht. Mein Fehler“, höre ich ihn sagen und kann diese Gehässigkeit darin dabei deutlich heraus hören. Du miese rothaarige unverschämte Ratte! Du und ich wissen ganz genau, dass du das gerade mit voller boshafter Absicht getan hast!

Ich wage es gar nicht zu ihm aufzublicken und starre sturr das einst schwarze Leder seiner Stiefel an, dessen Lack durch die kalte Witterung des Herbstes wie das Laub von den Bäumen Stück für Stück abzufallen und gräulich geworden ist.
Stattdessen warte ich wie ein Opossum, das sich tot stellt, darauf, dass er sich wieder verziehen und mich hoffentlich für den Rest des Tages in Frieden zu lassen würde. Doch Kid ist nicht grundlos besonders bei den jüngeren Schülern unserer Schule gefürchtet und berüchtigt.

Er packt mich zur Unterstreichung meiner Aussage grob an der Kapuze meines braunen Sweatshirts, wodurch sich mein Kragen dicht an meine Kehle presst. Ich beginne zu würgen durch diese Simulation und kann jetzt deutlich sein penetrantes Deodorant riechen. In Kombination mit dem bissigen Geruch von Nikotin seiner Zigaretten, die er anscheinend wie Luft zu inhalieren schien.

„Hat da jemand seine Zunge beim Sturz abgebissen oder was? Kommt davon, wenn man unachtsam mit seiner Musik auf volle Pulle durch die Gegend fährt und null auf sein Umfeld achtet. Hat man euch das im Waisenhaus nicht beigebracht?“, fragt mich dieser Idiot provokant und zog fester am Stoff meines Oberteils, bevor er mich prompt wieder loslässt und ich zum zweiten Mal heute den dreckigen Boden vor seinen Füßen buchstäblich küssen darf.

„Tss, du scheiß Versager!“, knurrt er noch und ich kann anhand seiner immer leiser werdenden Schritte hören, dass er sich von mir wieder entfernt. Gnädigerweise heute ausnahmsweise ohne seinen Tritt gegen meinen Bauch. Welch Glückspilz ich doch bin.

Achja!
Habe ich eigentlich schon erwähnt, wie unfassbar schön das Leben meinerseits doch eigentlich ist?
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