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Mickey, Donald, Goofy - die drei Musketiere FF

Kurzbeschreibung
GeschichteLiebesgeschichte / P12 / Het
17.06.2022
18.08.2022
8
17.593
 
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06.08.2022 2.319
 
Zeit verging langsam, nach dem Gespräch. Es musste daran liegen, dass Beide sich nach einem Wiedersehen sehnten. Lange ziehen sich jegliche Aktivitäten, dennoch kommt es dazu, dass es weit nach 22 Uhr wird und Karlo noch immer nicht fertig ist mit seinen Pflichten. Von ihm wurde verlangt gewisses an Papierkram zu unterzeichnen. Einiges hatte sich zusammen gestaut und so war er noch immer am Schreiben, als es an der Türe seines Büros klopfte und er müde um Eintritt bat. Er hob allerdings seinen Blick nicht, weshalb er erst aufmerksam auf den Besucher war, nachdem die Türe aufging und sich wieder schloss. Als er aufsah, stand eine kleine Person, im dunkelroten Umhang und Kapuze weit übers Gesicht gezogen, am Anfang, des Raumes.
“Was wollen sie?” Fragte er dann skeptisch und legte seine Hand auf den Tisch, nahe an seinen Degen.
“Ich bin hier, um Sie zu berauben!” Sagte der Fremde.
Die Stimme hörte sich allerdings komisch an. Tief, doch verstellt, wahrscheinlich weiblich.
“So?” Fragte Karlo dennoch noch immer skeptisch und legte seine Finger nun über den Griff der Waffe.
“Ja, und zwar,” Sprach die Verhüllte, doch zog dann die Kapuze ab: “Deine Zeit mein Lieber!”  
Es war Minnie.
Erleichtert nahm der Kapitän seine Hand von seiner Waffe.
“Eure Majestät, Ihr seid es nur... ich meine...”
“Ich weiß, bin ich froh dich zu sehen!” Sagte sie und kam auf ihn zu, um auf seinen Schoss zu springen, auf was er sie mittendrin auffing und sie in seine Arme nahm.
“Gleiches gilt für mich aber, Prinzessin Minnie, was macht ihr um diese Zeit hier? Solltet ihr nicht schlafen?“
„Nun, schon, aber ich wollte dich unbedingt noch mal sehen,“ Sie gähnte: „Also habe ich mich raus geschlichen.“  
Er sah sie für einen Moment verwundert an, bevor er dann ein Lächeln aufsetzte und ihr einen Kuss auf die Stirn gab.
„Ihr seid schon was Besonderes hm?“ Fragte er auf was sie verlegen lächelte.  
„Ach was, aber was machst du denn hier noch so spät?“ Fragte Sie.
„Meinen Pflichten nachgehen,“ Sagte er nach einem tiefen Seufzer: „Es ist einiges zusammen gekommen über die Zeit, welche wir weg waren.“  
„Oh, dann ist es ja nicht so schlecht, dass ich hier bin. Dann kann ich dir Gesellschaft leisten.“  
„Wenn Ihr nicht einschlaft?“ Fragte er und grinste sie an, auf was sie kicherte doch mit dem Kopf schüttelte.  
„Aber nicht doch, ich halte das schon aus und bleibe wach, bis du fertig bist.“  

Nach 20 Minuten war sie eingeschlafen, auf was der Kapitän sich ein Schmunzeln nicht verkneifen konnte und sie auf dem Sofa im Büro ablegte. Er setzte sich auf das auch wieder an seinen Platz und hatte so einen guten Blick auf die Hoheit vor sich. Noch ein wenig hatte er zu tun, was sich gut traf, denn er war nun, wo die Prinzessin mal wieder so vorbei geschneit war, nicht wirklich in der Lage sich zu konzentrieren. Kaum war er fertig dachte er an das Glück was er hatte, tatsächlich jemanden gefunden zu haben, welcher ihn so liebt, wie nicht mal seine Mutter es getan hatte. Es waren nur einige Tage, welche er das erfahren durfte, doch jetzt, wo er wusste das die Prinzessin gleich fühlt, war er sich sicher, dass es nur noch besser werden konnte. Er konnte nur nicht ahnen, dass seine Handlanger schon dabei waren sich an ihren Racheplan zu machen.

Ja unten waren die Biegel Brüder bereits dabei sich aus dem Verlies zu schleichen. Es war nicht schwer herauszukommen, waren sie nicht umsonst die Panzerknacker. Doch da keiner Wache hielt, nutzen sie die Gelegenheit und machten sich auf und hinaus. Leise schlichen sie hinaus und erst dort überlegten sie darüber, was sie zu tun hatten. Nur kaum standen sie einige Meter vom Hauptquartier, hörten sie drei Stimmen miteinander sprechen, auf was die Ausbrecher sich versteckten, bis sie sahen, wer es war.

“Ach Leute, das wars, zurück auf der Straße.” Sprach es um die Ecke bis dann Micky Maus um diese bog und seine Freunde ihm gleichtaten.  
Sie wurden vor einigen Stunden entlassen, denn auch wenn die Musketiere mit Schuld waren, war ihr verhalten in den Augen des Musketier Kapitäns mehr als selbstsüchtig gewesen. Schließlich wussten sie, dass sie nicht für diese Arbeit zugelassen waren, weshalb sie ablehnen hätten sollen, was sie nicht taten, aus selbstsüchtigen Gründen. Und dann waren sie nicht einmal in der Lage die Prinzessin im Geringsten sicher zu behalten. Drum liefen sie mit ihren wenigen Sachen durch die Straßen.  
“Jungs, ich habe es!” Flüsterte dann der Dienstagseinbrecher und lief auf die drei Arbeitslosen zu.

“Hey ihr drei, habt ihr kurz eine Minute?” Fragte er, auf was Donald direkt aufschrie.
“Nun beruhig dich, ich will euch nichts Böses. Oder eher, wir wollen euch nichts Böses.”
Sagte er und deutete auf seine Brüder, welche hinzutraten.
“Na sicher, seid ihr nicht diejenigen, welche noch heute verhaftet wurden?” Fragte Micky, auf was der zweite Große von ihnen mit den Augen rollte.
“Ja ja, aber wir sind ja nur wieder ausgebrochen, um die Prinzessin zu warnen.”
“Die Prinzessin zu warnen?” Fragte Donald.
“Ganz genau, denn sie ist in Gefahr und wir können es auch beweisen!”  
“Also ich glaube euch kein Wort und was genau überhaupt soll denn passieren?” Fragte Micky.
“Nun, Kapitän Karlo plant schon seit einer Weile den Thron an sich zu nehmen, dem entsprechend muss er ja auch die Prinzessin loswerden!” Sagte der Kleinste.
Die drei Arbeitslosen sahen sich auf das an.
“Einen Moment bitte.” Bat der Mäuserich und drehte sich mit seinen Freunden kurz um, um miteinander zu reden.

“Glaubt ihr, wir sollten versuchen ihnen zu glauben?” Fragte er.
“Auf garkeinen Fall, das sind Verbrecher, die hintergehen uns und stecken uns anstatt von ihnen in den Kerker.” Sagte Donald.
“Also ich weiß nicht.”
“Ich auch nicht. Was wenn sie recht haben? Die Prinzessin scheint immer öfter mit Kapitän Karlo zu sprechen. Zumal, was haben wir schon zu verlieren, wir sind schon gefeuert.”
“Naja, stimmt und auch wenn das Nebensache ist, aber vielleicht können wir so doch noch beweisen, dass wir geeignete Musketiere sind!” Sagte Goofy, auf was Donald seufzte, doch ebenfalls einwilligte.
“Also gut, dann zeigt mal eure Beweise.”
“Schön euch auf unserer Seite zu haben, wir müssen hinunter in das Verließ. Ins Geheimverließ des Kapitäns, wir müssen nur sicherstellen, dass keiner da ist. Am besten wir...” Begann der Dienstagseinbrecher zu erzählen, doch hörte dann Schritte vom Ausgang des Hauptquartiers kommen.
Schnell huschten alle hinter etwas, um sich zu verstecken und warteten, um zu sehen wer nun herauskäme.

Es war Karlo, welcher die Prinzessin wieder in ihr Schloss trug. Micky will erst etwas tun, doch wird von dem anderen Großen der Biegel Brüder abgehalten. Sie sahen also nur stumm dabei zu, wie der Kater die Maus langsam zurück ins Schloss trug.
“Ich versteh das nicht, wenn stimmt was ihr sagt, dann würde er sie vom Schloss her und nicht dorthin tragen.” Sagte Micky
“Alles Taktik, wir versprechen euch, wir wissen, wovon wir reden, jetzt kommt.” Sie taten wie ihnen geheißen.  

Da die Ehemaligen Handlanger wussten, wie man hinunterkam, zeigten sie den drei Arbeitslosen den Weg und nach kurzem Nachsehen nach Klara Bella, liefen sie vorsichtig hinein.  

“Also, wo sind eure Beweise?” Fragte Goofy, auf was der Dienstagseinbrecher ein Buch vom Thron nahm.
“Hier ist schon mal ein Buch mit seinen Plänen drin.” Er gab es an Micky und ging weiter und nimmt einen Kalender von einem Tisch um die Ecke.  
“Sein Kalender in welchem er vor einer Weile alles notiert hatte und...” Er ging weiter und reichte ein Gemälde an sie.
“Das wurde am Anfang gemacht, braucht ihr noch mehr?” Fragte er, auf was sich die drei Freunde ansahen und mit dem Kopf schüttelten.  
“Nein, wir müssen uns beeilen, sonst kommt er noch damit durch!” Sagte Micky entschlossen und wollte los gehen, doch wurde vom Kleinsten aufgehalten.
“Aber doch nicht jetzt, wir brauchen einen guten Plan, damit das funktioniert.” Sagte er, auf was sich die Freunde erneut ansahen und sich dann mit den eigentlichen Verbrechern zusammenschlossen.  

Kaum waren sie also fertig, machten sich alle wieder hinaus, mit den Dingen, welche bewiesen, was der Kapitän geplant hatte. Das was sie also tun mussten, war also nur noch zu warten.  

Der schwarze Kater kam auf das auch wieder zurück, doch begab sich hinauf in sein Zimmer, denn er wusste ja noch nicht, dass die ehemaligen Handlanger entwischt und mit Beweismaterial verschwunden waren. Was er also tat, war es, sich bereit fürs Bett zu machen, doch er wusste, dass er nicht allzu bald schlafen könnte. Nein, er dachte erneut an alles was so in den letzten Tagen geschehen war, doch noch später erinnerte er sich auch an seinen eigentlichen Plan die Prinzessin zu kidnappen. Er musste zugeben, jetzt wo er herausgefunden hat, wie sehr er sie eigentlich mag und dass dies auf Gegenseitigkeit beruht, kann er sich kaum mehr erklären, wie er nur daran denken konnte ihr so etwas anzutun. Der Plan war es sie dann auch noch in irgendeinen Turm zu sperren, in welchem sie für den Rest ihres Lebens die Zeit frusten würde. Er fuhr auf das auf dem Stuhl zusammen, auf welchem er für einen Tee saß.  
‘Was hatte ich mir dabei gedacht? ’ Dachte er sich, zog sich seine Uniform wieder an und machte sich da hinunter ins Verließ, denkend an jegliche Dinge, welche an seinen Plan erinnern könnten, welche er zu vernichten hatte.  
Dies nicht zwangsläufig, um Beweise loszuwerden, mehr, weil ihm begann sehr schlecht zu werden, beim Gedanken an das, was er tun wollte.  

Als er aber unten ankam, traf er auf nichts von allem, was er dort abgelegt hatte. Es machte ihm Angst. Wo waren die Sachen hin, wer hatte sie genommen? Das war es, was er sich zuerst fragte, doch wanderten seine Gedanken direkt dahin, wo sie zuerst sein mussten. Mit großen Schritten lief er also zum Kerker, wo er seine ehemaligen Handlanger zuletzt gesehen hatte, doch wie er sich denken konnte, waren sie nicht länger dort. Erschrocken stand er für einen Moment vor der offenen Türe, bevor er nach Alarm schlagen ließ und den schlafenden Musketier, welcher hätte Wache stehen sollen, aufweckte.
“Verdammt nochmal, wie kann es sein, dass ich von absoluten Idioten umzingelt bin?!” Fragte er außer sich und machte sich, so schnell er konnte, hinauf.
Wo konnten sie hin sein, waren sie allein, hatten sie alles an sich gerissen, was dazu führen könnte, dass alles, was doch so schön gewesen war, zu nicht gemacht wird. Was würde er jetzt nur tun?

Es musste nur nicht lang warten, bis ihm eine Antwort geliefert wurde und er den Dienstagseinbrecher an der Brücke zum Schloss sah, welcher ihm höhnisch zuwinkte.  
“Bon Soirée, mon Kapitän, haben Sie uns schon vermisst?” Fragte er, doch der Angesprochene kam ohne ein Wort und nur mit finsterer Miene auf ihn zu.  
Der Biegel begann auf das über die Brücke zu laufen, wohin der schwarze Kater ebenfalls schnell folgte. Es trieb ihn ins Schloss, doch gerade als er dachte, er hätte den Ausbrecher eingeholt, rennt dieser in den hell beleuchteten Thronsaal, was bereits ein Zeichen darauf war, dass die Jagd nicht mehr als eine Falle war. Dennoch rannte der Hauptmann, ohne zu zögern, in den Saal, wo erschrak. Das Bild, welches sich bot, ließ sein Herz einen Schlag aussetzen, denn er war enttarnt. Die Gegenstände, welche er gesucht hatte, waren vor der geweckten Majestät ausgebreitet worden. Die Frage, wie es sein konnte, dass nur einer der Handlanger zu finden war, wurde durch die ehemaligen Hausmeister beantwortet, welche wohl mit ihnen unter einer Decke zu stecken schienen. Und das schlimmste, alles war nun mit Sicherheit der Prinzessin erzählt worden, welche bereits bitterlich weinte, als er eintrat. Seine wütende Miene verschwand und er stand nur noch stumm und von sich selbst enttäuscht da. Minnie entdeckte ihn da auch, auf was sie von ihrem Thron aufstand und auf ihn zuging.

“Alles was du gesagt hast, alles was du gemacht hast, alles war eine Lüge?” Fragte sie und schluchzte tief.
“Nein, ich meine...” Doch noch während er antworten wollte, kamen zwei seiner Männer, welche allerdings nach seinen Armen griffen und sie zusammenbanden.
“Wa-was soll das?” Fragte er die beiden Männer.
“Sie sind festgenommen.” Sagte einer von ihnen, auf was der Musketier Hauptmann sich erst versuchte zu lösen, doch dich dann wieder an die Prinzessin wendete.  
“Eure Majestät, Minnie, bitte, ich kann es erklären...”
“Die Beweise sind Handfest Kapitän Karlo!” Sagte die Angesprochene nun frustriert, doch dennoch verunsichert, über das, was sie fühlen soll.
“E-es tut mir leid, ich bin ehrlich, ich wollte diesen Plan durchführen, aber seit der Dienstagnacht hat sich alles geändert. Ich, war töricht, selbstsüchtig und widerlich, aber dem ist nicht mehr so, seitdem wir uns so nahegekommen sind. Bitte, glaubt mir...”
“Zeit ist abgelaufen, wer glaubt denn so einen Schwachsinn?” Fragte der andere Musketier auf all das genervt und begann dann an seinem ehemaligen Kapitän zu zerren, so wie der andere auch.
Er sträubte sich und auch die Prinzessin wurde dann unsicher.
“Wartet, bitte, ich will ihn reden hören. Ich will hören was er zu sagen hat, ich will und kann nicht glauben, dass alles nur eine Lüge ist!” Schrie sie dann, auf was die Kammerzofe sich vor die Prinzessin stellte und sie davon abhielt hinterher zu rufen.  
“Eure Hoheit, egal wie sehr ihr es euch einredet, er ist ein Lügner. Lasst ihn gehen, er hat es nicht besser verdient!” Sagte sie und gab den Musketieren das Zeichen dafür, dass sie weiter gehen sollen. “Nein, bitte!” Rief Minnie hinterher, doch sie blieben nicht stehen.  

Immer weiter entfernten sich die Drei, doch es ging nicht an dem schwarzen Kater vorbei, wie laut und verzweifelt die Hoheit hinter ihm her schrie. Tatsächlich hatte er das Gefühl, das war schlimmer, als wenn sie ihn einfach gehen lassen hätte. Sie liebte ihn wirklich.  

Wie sollte dass jetzt noch werden?
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