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Snape in den 20er

von Nekko
Kurzbeschreibung
GeschichteSchmerz/Trost, Liebesgeschichte / P18 / Het
Hermine Granger Pansy Parkinson Severus Snape
15.06.2022
24.07.2022
4
15.996
25
Alle Kapitel
14 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
 
15.06.2022 3.067
 
Titel:  Snape in den 20er

Autorin: Nekko

Disclaimer: Charaktere gehören JKR.

Pairing:  Hermine/Severus《Was auch sonst?!》 ;D

Zusammenfassung:  Zusammenfassung:  Severus Snape trank nichtsahnend seinen morgendlichen Kaffee. Dass es kein gewöhnlicher Kaffee ist, wusste er zu diesem Zeitpunkt nicht. Er würde es früher oder später erfahren. In diesem Fall später….-- Snamione! --

Warnung:  Sexuelle Handlungen zwischen Lehrer und Schüler. OOC


Anmerkung: Hey alle zusammen! Wer hätte das gedacht? Es wurde wieder eine Snamione :)
Ich musste diese Geschichte einfach niederschreiben. Eine kleine Geschichte, die euch einfach nur erfreuen soll.

Zeitraum:  Nach dem siebten Buch. Hermine ist nach dem grossen Krieg nach Hogwarts zurückgekehrt, um ihr siebtes Jahr nachzuholen. Snape blieb zwar weiterhin streng, aber er wurde fair. Er unterrichtete wieder Zaubertränke.

Und nun viel Spaß!

++++


Snape in den 20er

Kapitel 1



Nichtsahnend saß Severus Snape am Frühstück in der großen Halle und trank seinen üblichen Kaffee. Das dieser Kaffee aber kein „üblicher“ war, das wusste er in diesen Moment nicht. Auch wusste er nicht, dass etwas mit seinem Getränk nicht stimmte, als er den Kaffee leer trank und sein Frühstück beendete. Er würde es früher oder später erfahren…in diesem Fall später….


+++++++



Der Unterricht begann. Alle Schüler saßen in der Klasse und unterhielten sich, bis ihr Lehrer für Zaubertankkünste kommen würde.


Hermine hörte Ginny bloß halbherzig zu. Sie versuchte es ja, aber Quidditch? Sie seufze. Sie wusste, dass ihre Freunde sie nicht verstehen würden, wenn sie ehrlich war.
Sie hasste Quidditch! Es gehörte zu dieser Schule und das wollte sie zu schätzen wissen…doch sie konnte sich einfach nicht dafür begeistern.
Es interessierte sie einfach nicht. Ginny redete weiter darüber. Ihr Blick richtete sich auf ihre Uhr. Komisch, normalerweise wäre Professor Snape schon längst hier um diese Uhrzeit…
Wo war er nur?


Ihre Augen durchsuchten den Raum. Es war kein Snape zu sehen.

Und die anderen Schülern störte es nicht einmal, dass er weg war. Sie wusste zwar, dass Professor Snape nicht oben auf der Beleibtheit Liste stand, dennoch
ist es eine traurige Tatsache mitanzusehen, wie sich keiner um ihn scherte. Machte sich den wirklich keiner Gedanken um ihn? Sie dachte oft an ihn.
Viel zu oft...
Seufzend sah sie zu Ginny, die immer noch weiter redete wie ein Wasserfall. Seufzend sah sie noch einmal auf ihre Uhr. Eine halbe Stunde Verspätung. Das gab es noch nie! Etwas stimmte hier nicht… Ob sie ihn suchen sollte? Aber wo?...


„Sag mal Hermine, hörst du mir überhaupt zu?“ Grüne Augen mustern sie. „Sorry, ich war wohl in meinen Gedanken versunken. Sag mal Ginny, du hast nicht zufällig was mitbekommen, wo Professor Snape ist, oder? Eigentlich müsste er schon längst hier sein“ Fragend sah sie Ginny an.
Sie zuckte sie Schultern. „Keine Ahnung. Ist doch eh besser für uns! Dann haben wir mehr Freizeit und können noch länger über Quidditch reden.“ Funkelte sie. Hermines Funkeln war auf Sparflamme bei diesem Thema.

„Emm..ja..das ist zwar schön, aber ich mache mir langsam wirklich Sorgen, ob was passiert…“ Gerade als sie zu Ende sprechen wollte, ging die schwere Tür auf.


Als sie eine schwarze wehende Robbe erwartete, kam stattdessen ein weiter weißer Umhang in ihr Sichtfeld.

Professor Dumbledore. Das war kein gutes Zeichen...
Erleichtert sah er in die Runde


„Fast hätte ich vergessen, dass ihr heute bei Professor Snape Unterricht... Nun ja…bevor…er…naja.
An alle Schüler, kommt unverzüglich mit mir mit in die grosse Halle. Die anderen haben sich schon dort versammelt.“ Mit diesen Worten drehte er sich um und ging in die Halle.

Alle Schüler sahen sich verdutzt an und standen auf, um in die grosse Halle zu gehen.
Es wurde getuschelt. Hermine setzte sich am Gryffindor Tisch. Was war bloß vorgefallen?
Sie versuchte etwas aus den Gesprächen von den Anderen herauszuhören.


„Ich habe Professor Snape heute Morgen gesehen, da sah er noch gleich aus“ „Ist er krank?“  „Vielleicht hat er ja gekündigt“  „Ich glaube, der wird entlassen. Wurde aber auch Zeit! Den mochte doch eh Niemand!“

Ihre Hände ballten sich zu Fäusten. Was erlauben die sich eigentlich, so über ihn zu reden?!


„Tot wäre auch besser als lebendigt..“ Das hörte sie noch nebenbei.


Jetzt platzte ihr der Kragen. Hastig stand sie auf und nahm ihren Zauberstab und ließ eine Lichtkugel über ihnen zerplatzen, der kurz den ganzen Raum erhellte.


„SEIT STILL. ALLE.“ Ihre Worte hallten durch den gesamten Raum. Es wurde still und alle Augen richteten sich auf sie.


„PROFESSOR SNAPE IST EIN HELD! OHNE IHN HÄTTEN WIR NIEMALS GEGEN VOLDEMORT GEWONNEN! So viele Male hat er Harry gerettet. So viele stehen in seiner Schuld. Diesen Hass von euch hat er nicht verdient! Er ist ein bemerkenswerter, mächtiger Zauberer, der bestimmt ein gutes Herz hat. Ihr seid einfach von eurem Hass geblendet, um das zu sehen…
Seit dem Krieg hat er sich im positiven verändert. Ihr gibt Snape nicht einmal die Chance, um ihn richtig kennenzulernen. Jahre lang trug er eine Maske. Doch heute trägt er sie nicht mehr. Er wurde fairer. Verteilt Punkte sogar an die Gryffindors. Zwar ist er streng, doch sind das nicht alle Professoren auf ihre Art?

Hassen wir dafür Professor McGonagall? NEIN! Und sie ist auch streng. Das nennt man Professionalität!“ Schwer außer Atem beendete sie ihren langen Dialog.


Traurig sah sie auf den Tisch, der vor ihr war.


„Danke Miss Granger, für diese schöne Rede. Wir alle sollten ihre Worte zu Herzen nehmen.“ Hörte sie Dumbledores Stimme.

Sie setzte sich wieder und sah zu ihm.


„Denn wir alle sollten jeden Professor Respekt gegenüber bringen. Selbst einer, der für die meisten von euch nicht im besten Licht steht. Dann kommen wir zu meiner Rede und Bitte an euch. Einigen von euch ist es wahrscheinlich schon aufgefallen, dass gerade der angesprochene Severus Snape, nicht hier anwesend ist.“ Fragend sahen die Schüler den Direktor an.


„Wir wissen zwar nicht wie das geschehen konnte. Professor Snape ist momentan wieder 20 Jahre jung.“ Ein Raunen ging durch die Halle.

„RUHE!“ Und schon wurde es wieder still.

„Wie schon gesagt, ist er anstatt gealtert…sagen wir eher, gejüngert.“ Er gluckste.

Typisch Dumbledore. Sie verdrehte die Augen.


„Ok, aber Schluss mit den Scherzen. Eine Person berichtete, er wurde heute Morgen um zehn Uhr früh beobachtet, wie er immer jünger wurde. Er brach in den Gängen zusammen. Wir haben ihm daraufhin untersucht und die Diagnostik zeigt, dass er wieder 20 Jahre alt ist.  Professor Snape liegt gerade im Krankenflügel und erholt sich. Wahrscheinlich wird er noch heute oder Morgen zu sich kommen.  Daher bitte ich euch, seit gut und belastet ihn nicht noch mehr, lasst ihn in Ruhe. Keine Sorge es geht ihm soweit gut und wenn er wach ist, werden wir sehen, wie es weiter geht.“

Ein leichtes Lächeln erschien auf seinen Lippen.


„Ich wünsche Euch noch einen angenehmen Tag. Heute habt ihr alle frei und bleibt so vom Unterricht verschont. Genießt eure Freizeit und schätzt einander.“ Damit ging Professor Dumbledore vom Tresen und ging aus der Halle.

Die anderen Professoren standen ebenfalls auf, das auch die Schüler spiegelten. Fast alle waren glücklich, dass sie freihatten.


Fast alle …Hermine war gar nicht glücklich. Sie spürte Mitleid und machte sich Sorgen. Ob es ihm wirklich gut ging?

_______


Ihre schweren Bücher schleppte sie durch die Gänge. Ach..waren das noch Zeiten, als sie noch DIE ''Tasche'' hatte. Leider hat sie ihre Tasche Zuhause vergessen. Nun musste sie die Bücher selbst herumschleppen..natürlich könnte sie die Bücher auch in der Gegend herumfliegen lassen, aber sie durfte es nicht!
Professor McGonagall hatte sie einmal zusammen gestaucht, als sie mehrmals ihre Bücher durch die Gänge fliegen ließ. Dabei hatte sie den ein oder anderen schwer getroffen..seither durfte sie die Bücher wieder mit ihren Händen durch die Gegend tragen. Und gerade als sie dachte, dass es nicht noch schlimmer ging, stolperte sie und alle Bücher fielen zu Boden.

Verflucht!

Als sie ihre Bücher mit einem murren aufhob und sich wieder aufstellte, da sah sie wo sie sich eigentlich befand. Beim Krankenflügel. Sie stand davor. Dumbledore hatte sie alle gebeten, Professor Snape in Ruhe zu lassen…


Ob sie es dennoch wagen sollte? War das nicht irgendwie Schicksal, dass sie ausgerichtet DAVOR stolperte?
Ein leichtes Lächeln erschien auf ihrem Gesicht.


Sie trat hinein und schaute sich vorsichtig um. Anscheinend war hier keiner. Was gut war.
Vorsichtig schritt sie voran, ans hinterste Ende des Raumes. Ihr Herz pochte. Am letzten Bett angekommen, sah sie ihn. Sein Gesicht erkannte man nicht, da sein Haar darüber lag.

Wie er wohl ausgesehen hat, als er jung war…
Sie meinte natürlich JETZT wo er jung IST.

Ihre Bücher legte sie beiseite auf den danebenliegenden Nachtisch. Noch einmal sah sie sich um. Das ganze fühlte sich irgendwie falsch.
Ein tieferes Gefühl dagegen empfand es als sehr richtig.


Als sie gleich neben ihm stand, packte sie eine Neugier.
Sie wollte diese störenden Haare von seinem Gesicht nehmen! Ihre Hand schellte automatisch nach vorn. Es war als wäre sie selbständig geworden. Sachte strich sie die rabenschwarzen Strähnen von seinem Gesicht.

Was sie dann sah, verschlug ihr den Atem.


Sie hatte sich schon gedacht, dass sein jüngeres ICH weniger Falten und vielleicht auch seinen harten Zügen etwas zurück dämpfen würde…aber DAS hätte sie nicht erwartet!

Sein Gesicht wirkte so makellos.



Die Falten waren kaum noch zu sehen. Sie waren weg! Das wiederum sorgte dafür, dass sein ganzes Gesicht schon fast weich aussah.

Selbst seine Nase war nicht so grob und dominant, wie man es gewohnt war. Es war jetzt auch keine kleine Stups Nase. Nein! Aber dennoch sah es männlich markant aus, aber nicht zu grob, sodass sie enorm herausstach.

Seine Blässe wirke bei ihm so edel und rein. Ihre Hand glitt zu seiner Wange und strich ganz vorsichtig darüber. Seine Haut fühlte sich sehr glatt und weich an, so wie sie auch aussah.


Er bewegte seinen Kopf und drückte seine Wange tiefer in ihre Handfläche hinein. Ein tiefes Seufzen entrang seine Lippen. Seine Stimme klang immer noch tief.


Eine kleine Gänsehaut bereitete sich über ihre Arme aus, als sie über den Mund strich, der gerade sehr einladend aussah. Zu ihren Erstaunen waren seine Lippen weich. Weder trocken noch hart…wie sie es eher vermutet hatte...  


Wer hätte gedacht, dass Snape so…so…
Sie schluckte….
SO attraktiv aussehen würde.



Erschrocken zog sie ihre Hand weg. Was dachte sie denn da? War sie noch bei alle Sinnen? Als ihr Blick noch ein letztes Mal zu ihm glitt, errötete sie.
Warum musste er auch SO gut aussehen?


Verlegen wandte sie den Blick von ihm ab und wollte gehen, als sie Stimmen wahr nahm. Schnell schwang sie ihren Zauberstab, den sie aus ihrer Hosentasche zog und verzauberte sie so, dass sie nicht mehr sichtbar war.



Oh nein…was wollen DIE denn hier?
Pansy…und ihre Anhänger…

„Was willst du eigentlich hier, Pansy?“, fragte eine von der Gruppe. „Ich möchte sehen wie der gute Professor in seinen jungen Jahren so aussieht, was den sonst?“ gab die angesprochenen von sich. Eine dritte meldete sich. „Was erwartest du denn?“ Sie lachte falsch.

„Na was wohl. Der wird bestimmt noch hässlicher aussehen. Bestimmt ist er hager und hat überall Pickeln im Gesicht. Seine große widerwärtige Nase wird sicherlich noch grösser wirken bei seinem eingefallenen Gesicht“ lachte sie böse und die anderen lachten mit.

„Davon möchte ich ein Foto. Stell dir vor, er würde wieder altern und ich hätte es verpasst, wie abstoßend er ausgesehen hat, ohne ein kleines Andenken zu haben. Das wiederum würde ich als Druckmittel gegen ihn verwenden. Dann bekomme ich bestimmt ein Ohnegleichen!“ strahlte sie und die anderen dummen Hühnern stiegen noch mit ein.

„Du bist so genial!“ Dann lachten alle.



Hermine wurde es bei diesem oberflächlichen und hirnlosen Gespräch etwas übel. In der Ecke stand sie an Snapes Bett und wartete.


Pansy und die kleine Gruppe kamen in ihr Sichtfeld.
Sie standen vor dem Bett.

Das Lachen verging jedem einzelnen von ihnen. Alle schauten mit aufgerissenen Augen hinunter zu dem schlafenden Professor.


Innerlich musste jetzt Hermine lachen.
Damit hätten die wohl nicht gerechnet! Ha!



„Wow…er sieht ja richtig.. GUT aus!“ stieß eine von der Gruppe aus. „Total Heiß“ bestätigte eine Andere
„Den möchte ich gerne vernaschen! So einen gutaussehenden Mann habe ich hier in der Schule noch nie gesehen…“ eine wandte den Blick zu Pansy.

„Möchtest du immer noch ein Foto von ihm machen, Pansy? Dein Plan wird jetzt wohl nicht mehr aufgehen...“ Diese blickte sie böse an, was sie  verstummen ließ. „Mein ja nur“, murmelte sie in ihren nicht vorhandenen Bart hinein.

„Warum sieht er SO gut aus? Damit hätte ich wirklich nicht gerechnet“ gab Pansy etwas gereizt von sich.

Ein hämisches Lächeln erschien auf ihrem Gesicht, „Plan-Änderung. Der gute Professor gehört mir!“ Die anderen, die noch immer verträumt Snape ansahen, wurden aus ihren Gedanken gerissen und sahen zu Pansy.

„Spinnst Du! Vorhin meintest du noch er sei SO HÄSSLICH“ Bockig stieß sie mit ihren Fuß auf den Boden „Ich habe eben meine Meinung geändert! Wie hätte ich denn wissen sollen, dass hinter diesen harten Schale...eine so wundervolle Perle stecken könnte? Ich gebe es ja zu! Jetzt wo ich ihn SO sehe, muss ich sagen ER ist attraktiv! Sogar mega Heiß! Wer das nicht erkennt, wenn man ihn ansieht, hat keine Augen im Kopf…“ Die anderen kicherten wieder auf.


„Meinst du, er küsst auch so GUT wie er aussieht?“  „Wetten ja!“  „Ich würde alles dafür geben eine ganze Nacht mit ihm zu verbringen!“ Alle kicherten und schmunzelten dreckig.



Hermine verdrehte die Augen. Wie Kleinkinder!
Nur bei einer Tatsache musste man ihnen recht geben, dass Snape gut aussah.
Überdurchschnittlich gut…



Wie sollte sie wieder hier wegkommen? Gerade als sie das dachte, betrat jemand den Krankenflügel.



„Hatte ich nicht gesagt, ihr sollt ihn in Ruhe lassen?!“ Erklang eine strenge Stimme.


Die Mädchen zuckten zusammen und schauten schockiert zu Professor Dumbledore, der in Begleitung kam mit Professor McGonagall und Madame Pomfrey. Sie standen nun neben den Mädels.

Pomfrey sah sie mahnend an.


„Einmal gehe ich weg, um noch was zu besprechen und dann erwartet mich sowas! Dumbledore hat vorhin ganz ausführlich gesagt, dass ihr Professor Snape ruhen lassen sollt! Geht jetzt besser! Ihr habt schon genug gestarrt!“ Alle bekam rote Wangen und gingen kichernd aus dem Raum.

Pansy schaute auch noch mal verliebt zu dem Professor.

„Gute Besserung Professor“, sagte sie noch, bevor auch sie verschwand.



Endlich! Innerlich seufze sie erleichtert auf. Endlich waren DIE weg! Jetzt musste sie nur noch schauen wie sie selbst hier rauskam…am besten sie schleicht sich leise raus…ja genau.


Dumbledore Stimme stoppte sie allerdings.



„Was meinst du, Poppy, wann wird Severus wieder zu sich kommen?“ „Ich denke, er ist in einem guten Zustand. Spätestens morgen wird er aufwachen, da bin ich mir sicher…aber…wegen seines Gedächtniss, da mache ich mir eher Sorgen.“ McGonagall sah sie fragend an, „was meinst du damit? Hat er irgend einen Schaden davon bekommen?“


Die Medihexe schüttelte den Kopf.

„Nein, das nicht, aber es besteht die Möglichkeit, dass nicht nur sein Körper sich zurückentwickelt hat. Es kann gut möglich sein, dass seine ganzen Erfahrungen, die er nach seinen zwanzig Jahren gesammelt hat, Weg sind. Oder verschlossen sind, als Selbstschutz.“ Dumbledore hob die Augenbrauen.


„Das heißt wenn er wieder aufwacht, kann es sein, er meint, er wäre wieder zwanzig Jahre alt?“ Sie nickte.

„Mit zwanzig hat er Tom Riddle, Voldemort gedient. Außerdem kommt noch die Geschichte mit Lilly…hmm...“ er zog an seinen Bart und dachte nach.


„Vielleicht haben wir auch Glück, dass der gute Severus sein vollstes Bewusstsein wieder hat und bloß sein Körper sich zurückgebildet hat, geschweige denn jung geworden ist.“ Die anderen nickten daraufhin.

„Ok. Der Plan sieht so aus, Poppy, wenn Severus aufwacht, holst du mich sofort! Egal in welcher Lage ich gerade stecke, klar?“

Sie lächelte sanft  „Das werde ich so machen“

Auch McGonagall sah ihn an.
„Und was machen wir mit den…pubertierenden Mädchen, die anscheinend…ein ''großes'' Interesse an Severus hegen?“


Glucksend schaute er zu seinem Freund.
„Nun ja, man kann es ihnen nicht verübeln. Schließlich sind sie noch sehr jung und Severus sieht in seinen jungen Jahren alles andere als schlecht aus. Nimm es nicht allzu ernst Minerva, du warst schließlich auch mal jung“


Ihre Nasenspitze wurde leicht rot.
„Wie dem auch sei, bis Severus wieder wach wird, heißt es wohl abwarten und hoffen. Ich werde mich jetzt um die Aufsicht kümmern und nach den Kindern sehen, ob alles in Ordnung ist“

„Mach das meine gute, ich begleite dich noch bis zur Tür.“ lächelte er sie an.


Dumbledore und McGonagall gingen aus dem Raum. Hermine nutze das und schlich hinterher, somit ihre Schritte nicht auffallen.
Draußen angekommen, verabschiedeten sie sich.


Dumbledore stand noch da. Warum ging er nicht auch?


„Nächstes Mal sollten sie ihre Bücher ebenfalls unsichtbar machen, Miss Granger“ Sprach er und sah sie an. Sie sah an sich hinunter. Sie war noch unsichtbar. Der alte Zauberer merkte aber auch alles! Wie peinlich...

Sie löste den Zauber von sich. Jetzt war es eh egal.


„Wie haben sie gemerkt, dass es meine Bücher waren, Sir? Schließlich waren vor ihnen noch die Anderen im Raum“


Seine Augen leuchteten
„Nur sie lesen in ihrer Freizeit fachliche Bücher über jegliche Sprüche und Tränke, Miss Granger. Mich würde es sehr wundern, wenn Miss Parkinson was anderes im Kopf hätte als ihr Aussehen und Jungs!“ Zwinkerte er ihr zu. Oh…


Verlegen kratzte sie sich am Hinterkopf.
„Ich wollte bloss sehen, wie es dem Professor geht. Nichts weiter“



Sein Blick wurde warm.
„Nichts weiter..hm? Früher oder später werden sie erkennen, dass es viel mehr als das war! Glauben sie mir, die Zeit wird kommen und sie erwartet eine Wendung in ihrem Leben, die sie SO nicht kommen sehen!“ Noch ein letztes verbeugen und er drehte sich herum und bog um die nächste Ecke ab.



Was war das gerade? Was meint er damit? Sie schüttelte den Kopf. Musste Professor Dumbledore immer in Rätseln sprechen? Hmm..


Sie hatte jetzt andere Sachen, um die sie sich kümmern musste... Krummbein hatte bestimmt schon Hunger und musste gefüttert werden!
Selbstsicherer als sie schliesslich war, ging sie zu ihren Kater.


Was war das für ein eigenartiger Tag?...







***

Lasst doch eine Empfehlung da :-D

Bei meinen anderen Geschichten sind die Favo Anzahl viel höher als die Empfehlungen. Können wir das HIER zusammen ändern?
Das ganze ist auch anonym :-)

Würde mich freuen ♡

Ich hoffe, ihr habt Spaß mit dieser Geschichte hier.

Bis demnächst!
Nekko
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