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Mercy Mirror

Kurzbeschreibung
GeschichteSchmerz/Trost, Liebesgeschichte / P16 / FemSlash
Hotaru Tomoe / Sailor Saturn Königin Nehelenia Michiru Kaioh / Sailor Neptun Mistress 9 Rei Hino / Sailor Mars
15.06.2022
23.06.2022
5
6.818
 
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23.06.2022 947
 
Nico Robin:

Ver…Verdammt…ich konnte sie nicht schützen. Und mein Körper schmerzt, doch mein Inneres brennt. Wieder habe ich es nicht geschafft etwas Schlimmes zu verhindern und es einfach zugelassen.
Nun liege ich hier und kann mich kaum rühren. Ich versuche mich zu bewegen, doch geht es nur schwer. Zu stark sind die Wunden meines Körpers und meine Seele scheint zerrüttet. Aber irgendwie muss ich mich erheben und so versuche ich es unter starkem Schmerz, wobei auch einiges an Blut meinen Lippen entläuft.
„Hotaru!“, höre ich das Gebrüll Reis als diese durch die Tür tritt. Hinter ihr ist Makoto. Beide sehen mich am Boden liegen und beugen sich zu mir hinunter. „Oh mein Gott, was ist passiert?“, fragt die Schwarzhaarige, als sie ihre Hand auf meine Schulter legt, während Makoto versucht, mich auf zurichten und mich zu stützen. Sie nimmt mich in ihre Arme und hebt mich hinauf.
Die Arme der Brünetten umfassen meinen Körper und sie legt mich erst mal auf das Bett, bevor Rei eine Nummer auf dem Handy wählt. Ich höre, wie sie zu einem Arzt spricht, bevor sie auflegt und mich darüber informiert, doch kaum noch, nehme ich diese Worte aufgrund meines erschöpften Zustandes wahr. Immer schwerer wird es für mich zu atmen, als ich das betrübte Gesicht der Beiden sehe.
„Wo…ist Michiru?“, frage ich die Zwei, was ihren Blick auf mich fallen lässt. Ich sehe den sorgenvollen Ausdruck in ihren Augen, auch wenn sie versuchen zu lügen.
Sie ist weg oder?
Mit trübem Blick sehen sie zu mir und entschuldigen sich für sie, als Rei ihre Hand über meine Stirn wandern lässt. Es ist ein angenehmes Gefühl, wie ihre Hand sanft durch mein Haar geht. Es hat etwas tröstendes, obwohl ich eigentlich immer wusste, dass es nie echt war. Außer für mich… Aber daran kann ich nichts ändern…
„Nehelenia…hat Hotaru geholt! Ich konnte…nicht…es ...nicht…verhindern…verzeiht mir…“, gebe ich noch von mir, bevor meine Lider sich vor Schwäche schließen.

„Robin…Robin…?“, höre ich eine weibliche Stimme meinen Namen rufen. Mich fragend, wem diese Stimmlage wohl gehört, bin ich bemüht meine Augenlider zu heben und nach vorne zu schauen, was ich letztlich auch schaffe. Auf dem Bett liegend, blicke ich auf eine Frau mit langem grünen Haar vor mir. Sie schenkt mir ein Lächeln, bevor sie mich fragt, ob es mir wieder besser gehen würde.
„Ja, Danke. Aber was ist überhaupt passiert“, möchte ich von der Frau mit der schlanken Figur wissen, als ich mir mit meiner Hand an die Stirn fasse.
Du hast einiges abbekommen, als du versucht hast, Hotaru zu verteidigen.
„Stimmt, da war Nehelenia, diese Frau mit dem langen schwarzen Haar, welche Splitter durch den Raum geschleudert hat und sie hat Hotaru mit genommen“, erinnere ich mich schwach, während ich mich versuche auf zu setzen, doch stößt mich die Frau sofort in das Bett zurück. „Das geht noch nicht. Du bist noch viel zu schwach. Bleibe liegen und erhole dich“, meint sie zu mir, doch will ich das nicht, denn hätte ich besser aufgepasst, wäre ihr nichts geschehen.
Wieder will ich mich erheben und brülle die Frau an, doch ehe ich weiter reden kann, begibt sie sich zu mir aufs Bett und sieht mit ernstem Blick in meine Augen, während ihre Hände über meine Wangen streichen. Innerlich spüre ich noch immer die vielen Wunden, welche auch äußerlich noch zu sehen sind, als sie mich berührt. „Wer bist du?“, frage ich sie, worauf sie mir ihren Namen „Setsuna“ mit einem leichten Atemzug in meinen Mund haucht, ehe sie ihre Lippen auf meine presst.
Einen Schrei würde ich am liebsten von mir geben, denn schmerzt dieser Kuss. Ihre Lider sind geschlossen, während meine geöffnet sind. Auch, wenn sich ihre Lippen wundervoll anfühlen so schmerzt es mein Inneres, aber wieso? Wehren kann ich mich nicht, denn hält sie meine Arme mit ihren Händen unten und presst ihre Lippen noch fester auf meine, wobei sich ihre Augen öffnen und sie mich während des Kusses freudig ansieht. Ein kurzer Ruck durchfährt mein Herz, bevor ich nichts mehr spüre, als sie ihren Mund von meinem löst.
Nichts! All die Schmerzen sind wie weg geblasen. Ein Blick fällt auf meine Hände und die Narben der Splitter sind noch sichtbar, doch spüre ich nichts mehr.
„Tut mir Leid, aber mehr kann ich nicht tun“, blickt sie reumütig zu mir, worauf ich sie verdutzt ansehe.
Mich aus dem Bett erhebend, gehe ich auf sie zu und sage: „Danke Setsuna“, bevor ich ihr einen Kuss auf die Wange schenke und mich aus der Tür begeben will. „Was hast du nun vor?“, fragt sie, als ob sie es nicht wissen würde und da sie es mit Sicherheit weiß, ihrem Blick zu urteilen, antworte ich nur mit einem Lächeln im Gesicht. „Ich wünsche dir viel Glück. Bringe Sie bitte zurück“, lässt sie betrübt von sich als Rei und Makoto in die Tür hinein platzen und so seltsam verändert aussehen. Als würden Sie eine Uniform tragen.
„Seid ihr etwa ein Paar und tragt deshalb Partneranzüge?“, frage ich die Zwei leicht verdutzt, was sie sichtlich etwas rot werden lässt, bevor sie es verneinen und angeben, sich verwandelt zu haben. Rei in Sailor Mars und Makoto in Sailor Jupiter. Beide wollen mich begleiten und so begibt Setsuna sich nach ihrer Verwandlung ebenfalls zu uns, bevor sie ihr Zepter in die Höhe reckt und wir uns plötzlich an einem finsteren Ort aufhalten. Ein altes Schloss von der Finsternis umgeben erblicke ich, ehe wir uns ins Innere begeben, wo es nur so von Spiegeln wimmelt.
Setsuna hat uns her gebracht, doch kann sie uns an diesem Ort nicht begleiten. Nur zu Dritt sind wir, als wir dieses Kabinett aus Spiegeln durchwandern.
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