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When I met my daughter

von Julirot
Kurzbeschreibung
GeschichteHumor, Fantasy / P18 / MaleSlash
Alexander "Alec" Lightwood Magnus Bane
15.06.2022
27.01.2023
28
39.700
16
Alle Kapitel
258 Reviews
Dieses Kapitel
12 Reviews
 
 
15.06.2022 938
 
Hallöchen ihr Lieben,

ich bin zurück. Und ja, eigentlich sollte doch jetzt die traurige Geschichte kommen, aber ich habe gerade viel mehr Lust auf was Lustiges und ich denke, das hier ist genau das Richtige für den Sommer.
Die Geschichte hier staubt schon ein wenig länger in meinem PC vor sich hin, aber nun erblickt sie das Licht der Welt und ich bin sehr gespannt, wie ihr sie findet.

Dieses Mal verrate ich euch auch nicht, wie viele Kapitel es geben wird. Denn ihr wisst ja, dass ich mich sowieso nie daran halte *grins*.

Eine Anmerkung noch:
Einige, die hier bei SH lesen, werden denken: Moment mal, das Thema kennen wir doch. Magnus und ein Kind und auch noch eine Tochter. Ja, sage ich. Die liebe Diamond99 und ich hatten irgendwie unabhängig voneinander dieselbe Idee. Nur während Diamonds Geschichte ein Drama ist, ist meine hier eher lustig-romantisch.
Wir beide sind gespannt auf unsere Geschichten und wie wir dasselbe Thema unterschiedlich verarbeitet haben.
Wir hoffen ihr seid auch gespannt.
Wer möchte, kann ja mal bei diamond99 vorbeischauen.
https://www.fanfiktion.de/s/627e0e210001a1e92ca332c5/1/Hi-Dad-

So, nun genug der Vorrede. Auf geht's.
Ich freu mich drauf.

LG
Eure Juli

**********

Prolog
So könnte es für immer bleiben – eigentlich …



Mit einem Stöhnen und einem Lächeln ließ er sich zurück in die Kissen sinken. Nein, eigentlich war es kein normales Lächeln, es war ein breites Grinsen, was Magnus da auf dem Gesicht hatte. Sein Herz raste noch und er spürte die wohligen Wellen des Höhepunktes durch sich hindurchgleiten. Es war einfach himmlisch. Alecs Kopf kam unter der Bettdecke hervor und der Shadowhunter schaute verschmitzt zu Magnus hinauf, um dessen Reaktion, die sein Tun eben ausgelöst hatte, zu betrachten. Er wirkte sehr zufrieden mit seinem Werk und Magnus betrachtete fasziniert das sinnliche Leuchten in den Augen seines Mannes. Alecs Augen waren dunkelblau und hatten in intimen Situationen immer eine gewisse Tiefe. Wenn Magnus sagen müsste, was er an Alec am anziehendsten fand, dann würde er sagen: seine Augen nach dem Sex und sein schüchternes Lächeln dabei.
„Alles okay?“, fragte Alec und ließ seine Hände an Magnus’ nacktem Körper hinaufwandern, während sein Mund kleine Küsse auf Stellen verteilte, die sich für Magnus gerade sehr empfindlich anfühlten. Alles war überreizt und prickelte und wenn Alec sich auch nur noch ein klein wenig mehr bewegen würde, konnte Magnus für nichts mehr garantieren. Sein zweiter, ach nein, dritter Höhepunkt stand kurz vorm Explodieren. Und er hatte das Gefühl, dass Alec ganz genau wusste, was er da tat. Er hatte sich in der Zeit, in der sie jetzt zusammenwaren zu einem ausgesprochen geschickten und experimentierfreudigen Liebhaber entwickelt und Magnus erlebte gerade viele Dinge einfach neu, was ihn furchtbar glücklich machte.  
„Mehr als das“, murmelte er daher und fasste nach Alecs Hand, zog ihn auf sich und ließ es zu, hinweggerissen zu werden in den Strudel aus Lust, der sie beide seit dem Aufwachen umgab.
Alec keuchte und ließ sich fallen. Magnus hielt ihn fest und Alecs Kopf landete an Magnus Schulter. Magnus spürte Alecs Haare, die über seine erhitzte Haut glitten und ihn sanft kitzelten. Er küsste Alecs Schläfe. Alec schloss die Augen und brummte zufrieden vor sich hin.
„Ich liebe dich, Alexander.“
„Ich liebe dich auch, Magnus.“
„Ich könnte den ganzen Tag hier liegen und mit dir v …“, begann Magnus, doch Alec legte ihm gerade noch rechtzeitig eine Hand über den Mund.
„…ich wollte sagen: verrückte Dinge tun.“
Magnus zwinkerte Alec zu und dieser grinste.
„Sicher.“
„Was denn?“ Magnus hob entschuldigend die Hände und Alec drückte ihm einen Kuss auf den Mund. Dann richtete er sich auf und suchte nach seinen Sachen, die er sich jetzt eilig überwarf.
„Ich muss zur Arbeit, Magnus. Wir können heute Abend verrückte Dinge weitermachen.“
„Ich bin bereit, wenn du es bist“, kicherte Magnus und Alec fragte sich, ob sein Mann ein wenig zu viel Testosteron abbekommen hatte. Er schüttelte den Kopf und hüpfte abwechselnd auf einem Bein, während er sich seine Socken und seine Schuhe überstreifte. Magnus beobachtete ihn und als Alec fertig war und seine Haare kurzerhand mit den Fingern einfach nur ein wenig glattstrich, sagte er:
„Du bist das Beste, was mir je passiert ist.“
Alec stoppte in seiner Bewegung und schaute Magnus an. Sein Herz hatte sich bei diesen Worten vor Liebe zusammengezogen und stolperte gerade wie wild durch seine Brust.
„Das … freut mich“, sagte er und ärgerte sich, dass wieder einmal seine alte Schüchternheit zum Vorschein kam und ihn einfach nur sprachlos machte, in einem Moment, in dem Sprachlosigkeit nicht gerade angebracht war.
„Du bist meine wahre Familie, Alexander.“
„Oh.“ Alec öffnete den Mund und schloss ihn wieder. Noch mehr Komplimente. Das machte ihn verlegen. Magnus war aufgestanden und kam auf ihn zu, die Decke um seinen nackten Körper herumgeschlungen. Ganz dicht neben Alec blieb er stehen und flüsterte:
„So könnte es von mir aus immer bleiben. Du und ich.“ Er malte mit dem Finger kleine Kreise auf Alecs Brust.
„Du und ich“, wiederholte Alec langsam und umarmte Magnus, hielt ihn fest, bis sein Handy klingelte und ihn unsanft daran erinnerte, dass er schon viel zu spät dran war.
„Wir spielen heute Abend weiter Familie“, flüsterte Alec und entwand sich aus Magnus Armen, um ans Telefon zu gehen.
„Ich freu mich drauf“, rief Magnus seinem Mann hinterher und als dieser verschwunden war, ließ er sich rücklinks aufs Bett fallen, breitete die Arme aus und lächelte wieder wie bescheuert vor sich hin.
Eine Familie. Genau das waren sie. Er und Alec waren eine Familie.
Sie waren eins und keiner konnte sich zwischen sie drängen. Eigentlich könnte es für immer so bleiben.
Eigentlich …
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