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Die Garde der Löwen - Rückkehr ins Geweihte Land

Kurzbeschreibung
GeschichteAbenteuer, Familie / P6 / Gen
Kiara Kion Nala OC (Own Character) Rafiki Simba
15.06.2022
15.06.2022
1
2.725
2
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1 Review
Dieses Kapitel
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15.06.2022 2.725
 
Ein nachträglich von mir verfasster One-Shot für meine jüngste Fanfiktion "Die Garde der Löwen - Flucht aus dem Wilderercamp". Dieser dient als Epilog /erweitertes Ende.
(Ich wollte diesen Teil ja eigentlich am Ende der eigentlichen Story setzten. Aber weil ich bereits diese als "fertiggestellt" markiert hatte, konnte ich kein neues Kapitel mehr einfügen. Aber ich hoffe, dass es auch so geht).

Link zur Ursprungsstory:
https://www.fanfiktion.de/s/6247149d0009ac871fd3daa8/1/Die-Garde-der-Loewen-Flucht-aus-dem-Wilderercamp

"All Copyrights belong to Ford Riley and The World Disney Company. Dieses Werk wurde nicht aus kommerziellen Gründen verfasst und hochgeladen. Sondern ist einzig und allein eine Arbeit von einem Fan für andere Fans. "
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Hell strahlte die Sonne vom blauen auf den Königsfelsen herab. Langsam und majestätisch trat König Simba aus dem Schatten der Höhle ins Sonnenlicht. Gegen die Helligkeit blinzelnt richtete er seinen Blick hoch zum wolkenlosen Himmel. Er wurde aus seinen Gedanken gerissen, als er das Geräusch von Flügelschlägen hörte und kurz darauf Zazu vor seinen Pfoten landete: „Majestät.“ „Irgendetwas Neues, Zazu?“, erkundigte sich der König. Resigniert schüttelte Zazu den Kopf: „Bedauerlicherweise nicht. Es sind jetzt schon fast 10 Tage. Sicher das die Informationen der jungen Anga auch nun ja, korrekt sind?“ Simba blickte von seinem Berater erneut hoch zum Himmel: „Ich habe Vertrauen in Anga und ich habe Vertrauen in Kion und seine Freunde. Wir müssen einfach Geduld haben.“

Kaum das er dies gesagt hatte, entdeckte er etwas am Horizont. Einen dunkelvioletten Fleck, welcher schnell größer wurde und schon bald die Form eines Kampfadlers annahm. „Majestät! Majestät!“, mit einem atemberaubenden Tempo kam Anga angeflogen und landete kurz darauf vor Simba und Zazu auf dem Felsboden. Etwas ungeschickt und völlig außer Atem. Doch Simba bemerkte, dass trotz alledem ihr Gesicht geradezu strahle. Tief in seinem Innerem regte sich etwas: „Anga. Was gibt es?“ „Sie sind hier! Nicht ganz hier, aber fast da. Sie befinden sich noch im Bereich des Schattenlandes und werden gerade durch dieses von Jasiri und ihren Clan geführt. Aber sie sind hier. Sie sind zurück und werden über die westliche Grenze kommen.“ Es brauchte keine Sekunde bis Simba begriff, wovon Anga da sprach: „Kion.“ Schlagartig wandte er sich an Zazu: „Zazu! Trommel die Löwinnen zusammen und sag ihnen sie sollen ausschwärmen und die Botschaft verbreiten. Die Garde der Löwen ist wieder Zuhause.“ „Ja, Majestät. Sofort, Majestät!“, so schnell er konnte wirbelte Zazu herum und erhob sich in die Lüfte.

Auch ließ sich Anga nicht lange aufhalten und war, trotz ihrer Sichtbaren Erschöpfung, kurz darauf wieder in der Luft und drehte abwartend Kreise über den Eingang des Königsfelsens. In diesem war Simba gerade verschwunden und tauchte kurz darauf, in Begleitung von Nala und Kiara, wieder auf. Dicht gefolgt von Tifu und Zuri. An der Spitze fliegend führte Anga die Löwenfamilie Richtung westliche Grenze. Es dauerte nicht lange, bis sich ihnen begannen andere Tiere anzuschließen: das restlichen Löwenrudel, Zebras, Antilopen, Elefanten, Flussperfe. Bunte Vögel, die über ihren Köpfen hinwegflogen. Und mittendrin natürlich Timon der auf Pumbas Kopf ritt. Eine riesige Herde, die den Boden unter sich zum Erzittern brachte und sich wie aus dem Nichts gebildet hatte. Deren Mitglieder steuerten alle das gleiche Ziel an. Urplötzlich blieb Simba stehen, was zur Folge hatte, dass auch die restlichen Tiere hinter ihm stehen blieben. Wie eine Welle ging es durch die Herde durch. Anders als der Rest war Anga weitergeflogen und kreiste über einem Hügel. Auf der Spitze des Hügels waren gerade fünf Gestalten aufgetaucht. Fünf Tiere: Ein Löwe. Eine Gepardin. Ein Honigdachs und ein Kuhreiher, welcher auf dem Rücken eines Flusspferdes saß.

Schwer beeindruckt pfiff Banga durch seine Zähne: „Wow! Seht euch mal das Begrüßungskomitee an.“ Sie hatten es endlich geschafft. Nach einer mehrtätigen, beschwerlichen und vor allen verdammt langen Reise waren sie endlich wieder im Königreich des Geweihten Landes. Dort wo sie hingehörten. Je näher sie ihrem Ziel gekommen waren, desto größer war die Aufregung geworden. Eine Wiedersehensfreude im kleinen Format hatte es bereits gegeben, als die Gruppe im Schattenland auf Jasiri und ihre Hyänen getroffen war. Das junge Hyänenmädchen war überglücklich gewesen sie zu sehen. Hatten sie aber auch die Schuldgefühle geplagt, da sie es damals nicht geschafft hatte ihnen zu helfen. Daraufhin hatte sie kurzerhand beschlossen die Garde und ihre vielen Begleiter sicher durch das Schattenland zu führen. Als Wiedergutmachung. Obwohl Kion mehrmals klar gemacht hatte, dass keiner von ihnen ihr böse oder nachtragend war. Davon aufhalten hatte sie sich aber trotzdem nicht.

Sie hatten sich gerade erst von Jasiri und ihrem Clan verabschiedet und das erste Mal in, was sich wie eine Ewigkeit anfühlte, einen Fuß ins Geweihte Land gesetzt. Als sie sich scheinbar der halben Bevölkerung des Königreiches gegenüber wiederfanden. Kion ließ seinen Blick über die verschiedenen Tiere schweifen, bis er schließlich bei einer kleinen Gruppe von Löwen hängen blieb: „Mama! Papa! Kiara!“ „Kion!“, rief seine Familie im Chor und stürmten los. Und ab da gab es kein Halten mehr. Von beiden Seiten liefen Garde und Bewohner des Geweihten Landes aufeinander zu. Kion war der Erste, welcher die Tiere erreichte und sich vor Freude jauchzend seiner Familie entgegenwarf. Seine Eltern nahmen ihn sofort in ihre Mitte und überschütteten ihn regelrecht mit Liebkosungen und zärtlichen Ablecken ihrer Zungen. Was für ihn normalerweise furchtbar peinlich war, genoss er es jetzt in vollen Zügen. War er für einen Moment nicht Kion. Der furchtlose Anführer der Garde der Löwe. Sondern ein einfaches Löwenjunge, welches unheimlich froh war wieder bei seiner Familie zu sein. Kaum das seine Eltern von ihm abließen, um ihn etwas Luft zum Atmen zu geben, stürmte seine Schwester Kiara heran und fiel lachend über ihn her. Als sich dann auch noch Tiju und Zuri dazugesellten, wurde Kion beinahe unter ihnen begraben. Glücklich wischte sich Kiara mit ihrer Vorderpfote über ihre Augen: „Bin ich froh das du wieder da bist. Wir haben uns solche Sorgen um dich gemacht.“ „Ach wirklich? Ich hätte nicht gedacht, dass dir mein Fehlen auffallen würde.“, antwortete Kion scherzhaft, woraufhin ihm Kiara gespielt verärgert in die Seite knuffte.

Die tiefe Erleichterung und Freude in Nalas Gesicht wich plötzlich Besorgnis, als sie ihren Sohn genauer in Augenschein nahm: „Kion. Du bist ja verletzt und du siehst abgemagert aus.“ So ungerne Kion es zugab. Es stimmte. Er hatte wirklich bessere Tage gesehen. Und nicht nur er. Immerhin hatten sie alle während ihrer Zeit im Wilderercamp mächtig einstecken müssen. Außerdem hatten sie einen langen Weg durch meistens ödes Land hinter sich, wo es nicht viel zu erbeuten gab. Trotzdem versuchte Kion die Sorgen seiner Mutter mit einem Lächeln fort zu wischen: „Macht euch um mich keine Sorgen. Das wird alles wieder verheilen. Makini hat uns gut versorgt. Aber die Menschen waren häufig nicht sehr feinfühlig mit uns.“ Bei dem Wort wurde Kiara hellhörig: „Menschen? Dann hatte Rafiki wirklich recht und ihr wurdet von diesen komischen Menschen entführt?“ Kion nickte ernst: „Ja. Sie haben uns gefangen genommen und an einen weit entfernten Ort verschleppt, von wo aus sie uns weiterverkaufen wollten. Und nicht nur mich und meine Freunde. Auch viele andere. Papa. Ich hoffe es ist in Ordnung. Aber wir haben ein paar neue Freunde mitgebracht.“ „Ein paar sehr viele neue Freunde, würde ich sagen.“, lachend richtete Simba seinen Blick auf die vielen Neuankömmlinge, die langsam über den Hügel kamen. Zögernd näherten sie sich den Bewohnern des Königreiches, noch immer überwältigt von allem. Es dauerte nicht lange, bis immer mehr von ihnen von ihren Artgenossen umgeben wurden und langsam taute die Stimmung auf.

Simba hielt inne, als er einen einzelnen Raubvogel bemerkte, der ganz ohne Artgenossen dastand. Noch nie zuvor hatte er ein Exemplar dieser Art gesehen. Weiter wuchs seine Verwunderung, als der Vogel langsam auf sie zukam und direkt vor ihm und seiner Familie stehen blieb. Tief verbeugte sie sich vor ihm: „Eure Majestät.“ "Das ist Jasmine. Sie war uns auf unserer Flucht eine große Hilfe. Sie kennt sich zudem sehr gut mit den Menschen aus. Ich dachte ihr Wissen könnte hilfreich werden, für den Fall, dass wir irgendwann wieder Probleme mit ihnen bekommen sollten.", stellte Kion sie einander vor. Jasmine scharrte nervös mit ihren Krallen: "So gerne ich das Lob Eures Sohnes annehmen möchte, habe ich es nicht verdient. Es ist alleine meine Schuld, dass er und seine Freunde entführt wurden." "Aber am Ende hast du ihnen ihre Flucht ermöglichst. Ist das wahr?", Simba reckte seinen Hals und musterte sein gegenüber haargenau. Jasmine duckte nervös ihren Kopf: "Ja. Eure Hoheit. Es ist das mindeste was ich tun konnte." Zu Jasmines großen Schock, nickte Simba ihr anerkennend zu: "Dann bin ich froh, dass du es getan hast. Und ich freue mich darauf dich kennen zu lernen." Nicht nur Simba, sondern auch Nala, Kiara und sogar Zuri und Tifu schenkten ihr ein willkommenes Lächeln. Ungläubig starrte Jasmine sie an, bevor sie ihren Blick zu Kion wandte, welcher ihr mit seinem Gesichtsausdruck förmlich zu sagen schien: „Siehst du? Was habe ich dir gesagt?“ Und da wusste Jasmine, dass alles gut werden würde.

Während sich Jasmine mit Kions Familie unterhielt, bald schon mit den dazukommenden Sarabi und Sarafina. Auch wenn die stolzen Löwinnen es ungerne zugaben, waren sie durch ihr bereits höheres Alter nicht mehr so schnell wie ihre jüngere Verwandtschaft. Waren die Löwen nicht die einzigen, die eine Wiedervereinigung feiern konnten. "Banga!", schallte es lauthals über die Savanne. "Onkel Timon! Onkel Pumba!", wie ein schwarz-weißer Blitz schoss Banga über das Gras und kollidierte mit dem Kopf voran mit seinen beiden Onkeln. Als sandfarbenes, braunes und schwarzes Knäuel rollten sie über den Boden, während aus diesem eine Mischung aus Freudenschreien und Schluchzern zu hören war. Zazu, der dicht neben der königlichen Familie gelandet war, beobachtete das Ganze für ein paar Sekunden. Bevor er genervt seine Augen verdrehte und sich wieder abwandte. Unterdessen hatten Ono und Beshti in dem ganzen Misch-masch aus Tieren ihre eigenen Familien wiederfinden können. Aufgeregt berichtete Beshti seinen Eltern: "Ihr werdet es nicht glauben. Da gab es keinen Fluss, keinen See. Nicht mal einen Tümpel. Ich hatte zum Abkühlen nichts weiter als einen Bottich, der gerademal so groß war wie ich." Entsetzt riss Beshtis Mutter die Augen auf: "Das ist alles? Keine Wasserstelle? Oh! Mein armes Baby." Ono war währenddessen von seiner Familie und restlichen Mitgliedern seines Schwarms umzingelt. Alle musterten sie sein ramponiertes Gefieder. Beschwichtigend hob Ono seine gestutzten Flügel vor sich: "Keine Sorge. Ich weiß es sieht schlimm aus. Aber die nächste Mauser kommt sicher bald."

Den besten Überblick über die kunterbunte Ansammlung hatte man natürlich aus der Luft. Über den Köpfen der Tiere flog Bobby. Dabei hielt er noch immer die ziemlich aufgeregte Makini in seinen Krallen: "Bobby! Lass mich da runter! Ich will zu den Anderen!" "Verstanden!", sofort steuerte Bobby die Stelle an, an welche Makini hingezeigt hatte. Doch gerade als er dem Boden näherkam, entdeckte er etwas aus dem Augenwinkel, was ihn dazu brachte sofort in der Luft innezuhalten: "Anga!" Seine vorherige Aufgabe vergessend wechselte er den Kurs und Flug in die Richtung seiner Artgenossin. Diese wirkte aber nicht besonders begeistert ihn zu sehen. Kaum das sie Augenkontakt hatten, drehte Anga ab und landete kurz darauf bei Ono und seiner Familie. Wollte sie ihre kostbare Zeit doch lieber mit ihrem besten Freund verbringen. Was den meisten jedoch entgangen war, was mit Bobbys Fluggast passiert war. Hatte er im Eifer des Gefechts doch tatsächlich Makini vergessen und sie, ohne es zu merken, einfach aus seinen Krallen fallen lassen.

Mit dem Gesicht voran war Makini im Dreck gelandet. "Nicht schon wieder.", hörte man ihre gedämpfte Stimme, bevor sie mit einem Stöhnen ihren Kopf hob. Das erste was sie vor sich sah waren Füße und als sie ihren Blick hochwandern ließ, sah sie in die strengen Augen eines alten Mandrill. "Rafiki!", schlagartig war Makini aufgesprungen und hatte sich die Erde von ihrem Fell abgeklopft. Mit aufrechter Haltung stand sie vor ihrem Mentor, doch dieser tat nichts als sie schweigend anzusehen. Geschlagen ließ Makini ihre Schultern hängen: "Es tut mir leid. Rafiki. Es tut mir wirklich leid. Ich weiß, dass ich mich als dein Lehrling nicht angemessen verhalten habe. Aber ich hatte diesen Traum, wo ich Kion und die Anderen gesehen habe. Dann wollte ich es euch sagen, aber Niemand hat mir zugehört. Nicht mal du. Und dann hatte Anga diese verrückte Idee und ich wusste nicht was ich sonst hätte tun sollen. Also habe ich-" Makinis Gestammel hörte schlagartig auf, als eine Hand sich behutsam auf ihre Schulter ablegte. Mit weit aufgerissenen Augen, starrte sie Rafiki an. Langsam breitete sich ein Lächeln auf seinem faltigen Gesicht aus: "Du hast dich den Regeln widersetzt. Das stimmt. Aber ich bin froh, dass du es getan hast. Anderseits wäre das hier vielleicht nicht möglich geworden." Rafiki referierte auf die vielen Tiere um sie herum. Viele von ihnen, die sich erst wieder langsam wieder an das Gefühl von Freiheit herantasten mussten. Neue Kontakte wurden geknüpft, Bekanntschaften gemacht, während Familien wiedervereint waren. Und mittendrin waren Makini und Rafiki, dessen Hand immer noch auf ihrer Schulter lag. Es dauerte nicht lange, bis auch auf ihrem Gesicht ein Lächeln trat.

Etwas abseits von alle dem, wie es sich für Geparde gehörte, standen Fuli und ihre Mutter. Fuli lachte ausgelassen, das erste Mal seit Langen: "Sieh dir diese Meute an. Wer hätte gedacht, dass ich das mal vermissen würde." Mara selbst hatte scheinbar keine Augen für die vielen verschiedenen Tiere. Vielmehr ließ sie ihren Blick über die Landschaft schweifen: "Das ist also deine Heimat." "Gefällt es dir?", fragte Fuli aufgeregt. Tief atmete Mara die frische Luft ein: "Es ist wunderschön." Fuli sprang auf einen kleinen Termitenhügel, um mit ihrer Mutter auf Augenhöhe zu sein: "Es gibt so vieles was ich dir zeigen will. So vieles was ich mit dir machen will." Mara lachte: "Und wir werden alles davon zusammen machen. Es hat lange gedauert aber wir haben jetzt endlich alle Zeit dafür. Wir haben alle Zeit der Welt, mein Schatz." Zärtlich schmiegte Mara ihren Kopf an den von Fuli. Fuli schloss glücklich ihre Augen und war überrascht, als sie sich selbst das erste Mal überhaupt Schnurren hörte.

Da brach plötzlich ein anderes Geräusch durch: "Fuli! Kommt ihr? Meine Familie will unbedingt deine Mutter kennenlernen!" Fuli blickte hoch und musste in der Menge nicht lange nach ihrem Freund suchen. Mit dem feuerroten Mähnenschopf war er ziemlich auffällig. Gleiches galt für seinen Vater, den Fuli in einiger Entfernung zusammen mit seiner Gefährtin und Tochter entdeckte. "Wir kommen.", rief Fuli zurück und sie und Kion schenkten einander ein warmes Lächeln. Neben sich hörte Fuli Mara leise kichern "Was ist?", schlagartig wandte Fuli sich zu ihr um. "Ach nichts.", doch ihrer Tonlage zufolge schien wesentlich mehr dahinterzustecken. Fuli beschloss aber nicht weiter darüber nachzudenken und sprang von dem Termitenhaufen runter: "Bereit dich ins Getümmel zu stürzen und die königliche Familie zu treffen?" "Ich kann es kaum erwarten.", liebevoll leckte Mara Fuli über den Kopf, bevor sie ihr einen spielerischen Schubs gab.

Ausgelassen lachte Fuli, während sie um ihre Mutter herumwuselte. Schließlich war sie langsam genug, dass sie im Schritttempo neben ihrer Mutter herging, dorthin wo bereits Kion und seine Familie warteten. Als Fuli so neben ihrer Mutter trottete, und diese ihr einen Blick und ein Lächeln zuwarf, konnte Fuli nicht anders als es zu erwidern und noch einem Ticken näher an Mara heranzurücken.

In diesem Moment wurde Fuli klar, dass es keinen Ort gab an welchem sie jetzt lieber sein würde als hier. Und auch wenn der Weg bis hier hin schwer war, sehr schwer sogar. Für sie war es das alles wert gewesen. Denn sie hatte ihre Freunde, ihre zweite Familie sozusagen. Ihre Mutter, ihre blutsverwandte Familie. Etwas, was sie bis vor kurzem noch für unmöglich gehalten hatte. Sie hatte ihre Freiheit zurück und nicht nur sie. Und sie war Zuhause. Sie war endlich Zuhause. Dort wo sie hingehört, zusammen mit Jenen, mit denen sie zusammengehörte.

Und was sollte man da schon mehr wollen?

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Ich hoffe dieser One-Shot (Epilog) gefällt euch. Ich selbst habe mich beim Schreiben sehr reingehängt.
Viel Spaß euch noch und vielleicht bis zur nächsten Fanfiktion
;)
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