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The second Potter

Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P12 / Gen
14.06.2022
23.06.2022
4
8.612
1
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20.06.2022 2.734
 
Ivan sah sich langsam und immer wieder die Papiere durch. Dann schüttelte er den Kopf. ,,Das ist unmöglich. Es gibt sowas wie Zauberei nur in Märchen.", erklärte er und legte die Papiere weg.

,,Dann denk doch mal genau nach. Wenn du wütend oder verängstigt warst. Sind da nie sonderbare Dinge passiert?", fragte der Mann.

Ivan sah seine Mutter an. ,,Wieso glaubst du ihnen? Das ist doch ein Haufen Unsinn Mum.", erklärte er.

,,Du wurdest in einem völlig zerstörten Haus gefunden Ivan. Deine Eltern sind ohne bekannte Ursache gestorben. Und dieser Mann hat seine magischen Fähigkeiten vor unseren Augen präsentiert.", erklärte sie.

,,Diese magischen Fähigkeit möchte ich sehen.", meinte Ivan nun doch etwas neugierig. Hagrid stand auf. ,,Was soll ich machen da mit du uns glaubst kleiner?", fragte er. Der Junge schlug seine Hand gegen die Stirn. ,,Hast du den Prinz von England gerade kleiner genannt?", fragte er. Ivan beachtete dies nicht.

,,Wenn Sie wirklich zaubern können. Dann lass die Schuhe dieser Angestellten verschwinden.", meinte er und zeigte auf eine Frau die gerade Tee servieren wollte.

Hagrid nickte und schwang seinen Regenschirm leicht. Die Frau schrie kurz erschrocken auf, aber nun stand sie in Socken vor ihnen. Verwirrt sah sie sich um. ,,Meine Schuhe!", rief sie. Ivan stand auf und stellte sich vor ihr hin.

,,Tut mjr wirklich leid Grace. Hagrid ist bestimmt so freundlich und zaubert sie wieder zurück.", meinte er. Hagrid nickte und im nächsten Moment hatte sie ihre Schuhe wieder. ,,Ich werde sie sicher nicht ein weiteres mal in solch eine unangenehme Lage bringen. Mögen Sie heute Abend als Entschädigung eine Partie Schach spielen?", fragte er. Sie nickte und machte dann ihre Arbeit weiter.

Er sah Hagrid an. ,,Also Sie sind gekommen um mir von Ihrer Welt zu berichten?", fragte er. Hagrid nickte. ,,Und sie haben so einen Jungen Sicherheitsdienst?", fragte er und musterte den Fremden. Dieser musste kichern.

,,Nein. Das ist Harry. Dein leiblicher Bruder. Ihr seit zweieiige Zwillinge.", erklärte er. Ivan hob misstrauisch eine Augenbraue.

,,Mein leiblicher Bruder?", fragte er und stellte sich nun vor Harry der vom Aussehen her doch komplett anders wirkte als er.

,,Hallo.", meinte der Junge namens Harry zögernd. ,,Vielleicht erkenne ich doch eine kleine Ähnlichkeit.", meinte Ivan nachdenklich.

,,Ivan. Dieser Mann, Hagrid würde gerne mit euch beiden eure Schulsachen für diese magische Schule besorgen.", erklärte seine Mutter. ,,Nein.", meinte Ivan sofort.

Er drehte sich zu seiner Mutter um. ,,Ich will nicht alleine mit Fremden irgendwohin.", erklärte er. ,,Und wenn Jane dich begleitet?", fragte sie.

Jane war die Schwester seiner Mutter und kam des öfteren mal gerne zu Besuch. ,,Mir ist es sowieso lieber wenn jemand auf dich aufpasst.", erklärte seine Mutter. Ivan nickte. ,,Gut. Grace? Rufen Sie bitte meine Schwester an?", fragte sie. Grace nickte sofort und lief davon.

,,Wie lange dauert dieser Ausflug denn ungefähr?", fragte sie nun. ,,Gegen Abend sollten wir zurück sein.", erklärte Hagrid. Sie nickte.

Eine Stunde später liefen sie auch schon los. Die beiden Erwachsenen liefen vor auch wenn Jane einen sicheren Abstand von Hagrid hielt.

Harry sah Ivan immer mal wieder an. ,,Wir benutzen die U-Bahn!?", fragte Ivan irritiert als sie die Treppen der U-Bahn runter gingen. ,,Ich dachte ihr seid mit dem Auto gekommen.", erklärte Ivan. ,,Nö sowas haben wir nich.", brummte Hagrid. Ivan seufzte nur kurz ehe er den anderen folgte. Auch Jane schien davon nicht begeistert zu sein.

,,Ich habe gehört in der U-Bahn gibt es Zwielichtige Leute.", meinte Ivan unsicher und sah sich um. Alle an der Haltestation sahen sie an.

,,Mir wäre das total unangenehm, wenn man mich ständig angucken würde.", gab Harry zu. ,,Ja das ist auch sehr unangenehm.", meinte Ivan und wich dem Zigarettenqualm eines Mannes aus. Angeekelt verzog er das Gesicht.

In der Bahn versuchte Ivan nichts anzufassen während Harry sich entspannt auf einem Sitz niederlies. ,,Du kannst dich auch anstellen.", meinte Hagrid. ,,Gar nicht wahr! Ich will mir nur keine Krankheiten einfangen.", erklärte er und versteckte sich hinter Jane als jemand ein Foto von ihm machen wollte.

In der Innenstadt war er dann wieder etwas entspannter. ,,Ich war noch nie in der Stadt.", gab Ivan zu. ,,Normalerweise habe ich auch keinen Grund dazu.", erklärte er. ,,Ich war noch nie in London.", berichtete Harry. ,,Dafür, dass ich hier lebe, kenne ich auch nicht viele Orte hier.", meinte er. ,,Ich versteh immer noch nich was die Leute so interessant an dir finden.", gab Hagrid zu.

,,Mein Vater wird der nächste König. Mehr ist da eigentlich auch nicht.", meinte Ivan. ,,Muggel, die soll mal jemand verstehen.", meinte Hagrid. ,,Seine Familie hat hier eben das sagen.", grinste Harry. ,,So kann mans auch nennen.", grinste Ivan.

,,Wo wohnst du eigentlich? Bei dem?", fragte er und nickte zu Hagrid. ,,Nein. Bei Tante Petunia und Onkel Vernon. Sei ja froh, dass du da nicht gelandet bist. Hausarbeiten wo du nur sehen kannst. Und einen nervigen Cousin der dich schikaniert.", brummte Harry.

,,Ich darf mir dafür fast gar nichts erlauben, aus Angst es würde den Ruf schädigen. Und ich muss ständig allen in England gefallen und immer irgendwo dabei sein.", brummte er. Harry lächelte. ,,Und zu gerne würde ich den Leuten sagen, dass sie nicht so gucken sollen. Aber naja...das wäre ja wieder unfreundlich.", erklärte er. ,,Das klingt wirklich nicht so schön.", gab Harry zu.

,,So hier rein.", meinte Hagrid und betrat einen unauffälligen Pub den jeder für geschlossen gehalten hätte.

Jane rümpfte ein wenig die Nase. Ivan folgte ihr unsicher. Der Pub war klein und die wenigen Leute die hier saßen tranken auf jeden Fall Alkohol.

Ivan lief unbewusst dich neben Jane die ihn auch an die Hand nahm. ,,Hagrid! Das übliche?", fragte der kahlköpfige Wirt. Ivan zuckte erschrocken zurück.

,,Nein, danke Tom. Bin in Auftrag von Hogwarts hier. Helf den Jungen Harry und seinem Bruder bei den Schulsachen.", erklärte Hagrid.

Der Wirt riss die Augen auf. Ivan wollte sich schon verstecken doch dann: ,,Meine güte! Das ist ja Harry Potter!", rief er. Sofort wurden alle ganz aufgeregt. Ivan klammerte sich verwirrt an Janes Arm. ,,Was stimmt denn mit diesen Leuten nicht?", fragte Ivan verwirrt. Harry schüttelte viele Hände. Ivan kannte das gut. Er hat in seinem Leben schon tausende Hände schütteln müssen.

,,Wir müssen auch weiter!", rief Hagrid und sie drängelten sich in den Hinterhof.

,,Siehst du Harry. Sie mögen dich.", gluckste Hagrid. ,,Aber wieso? Woher kennen mich diese Leute!?", fragte Harry irritiert. ,,Das erklärt dir lieber jemand anderes.", murmelte Hagrid dann und tippte mit seinem Regenschirm ein paar Backsteine der Mauer an.

Ivan riss ungläubig die Augen auf, als die Mauer sich zu bewegen begann. Langsam formten sich die Steine zu einem Tor und sie standen vor einer stark verwinkelten Straße. Die Häuser waren in verschieden größen und Farben. Hexen und Zauberer wuselten ganz Chaotisch Kreuz und Quer.

,,Wir müssen erst zur Bank und Geld holen.", meinte Hagrid und lief vor. Ivan lief neben Jane her und betrachtete die Leute misstrauisch.

,,Das ist so schön hier.", lächelte Harry. ,,Wenn das deine Definition von Chaotisch ist.", meinte Ivan und blieb stehen da eine Katze vor seine Füße lief.

,,Das ist nun mal unsere Welt. Nicht so komisch wie die der Muggels.", meinte Hagrid. Ivan seufzte leise.

Es gab Läden für Kessel, andere verkauften Scherzartikel wiederum andere verkaufen merkwürdig bunte Tränke, es gab auch ein Eulenkaufhaus. Alles Läden die Ivan so noch nie gesehen hatte.

An jeder Ecke sah er Eulen, Katzen aber auch Ratten und er hatte echt mühe allen möglichen hier aus dem Weg zu gehen.

Er war Struktur gewohnt. Ordnung und eine gewisse art von Ruhe. Die Winkelgasse war das komplette Gegenteil, und dies stresste ihn doch ein wenig.

Die Bank war ein großes ziemlich schiefes weißes Gebäude. Sie liefen die Treppen nach oben und betraten dann das Gebäude.

Harrys schienen jeden Winkel des Raumes zu begutachten. Doch Ivan blieb kurz am Eingang stehen. Rechts und Links an kleinen Tischen standen kleine Kreaturen mit spitzen Ohren. ,,Kobolde.", erklärte Hagrid.

Ivan folgte den anderen durch den Raum und blieben vor einem kleinen Tisch stehen. Der Kobold beugte sich langsam über den Tisch.

,,Sie wünschen?", fragte er in einer Stimme die Ivan als unangenehm empfand. ,,Die Potters würden gerne ihr Verlies aufsuchen.", erklärte Hagrid. Der Kobold musterte Harry und Ivan streng.

,,Haben die Potters den auch ihren Schlüssel dabei?", fragte er. ,,Oh! Momentchen! Der kann nicht weit sein.", meinte Hagrid und kramte in seinen Taschen herum.

Tassen, Kannen, Besteck, gar eine Eule holte er aus seinen Umhängetaschen. Und als schon eine Menge auf dem kleinen Tisch vom verdutzten Kobold lag, hielt er einen kleinem goldenen Schlüssel hoch.

,,Hier! Und hier, es geht um sie wissen schon was, im Verließ 713.", erklärte Hagrid geheimnisvoll. ,,Hagrid, was ist das?", Fragten Harry und Ivan gleichzeitig. ,,Darf ich nicht sagen. Streng geheim.", meinte er. ,,Sie wissen schon, dass dieser Satz bei einem Kind nur noch mehr Neugierde weckt?", fragte Jane.

Sie folgten den Kobold und stiegen dann alle in einen kleinen Wagen. ,,Ihr solltet euch gut festhalten.", meinte Hagrid noch. ,,Wieso?", fragte Ivan doch dann ging es schon los.

Hoch, runter, links, rechts, hoch, hoch...schneller als Ivan sehen konnte und irgendwann blieben sie dann vor einem verließ stehen.

Ivan beugte sich über den Wagen und erbrach sich. ,,Das mach ich garantiert nie wieder!", erklärte Ivan und stieg aus. ,,Gehts?", fragte Jane besorgt ehe der Kobold das Verlies öffnete.

Harrys Augen waren weit aufgerissen vor staunen. Auch Ivan staunte bei den vielen Goldmünzen im Verlies nicht schlecht. ,,Nimmt euch ein bisschen raus. So dass ihr eure Schulsachen finanzieren könnt.", erklärte Hagrid.

Harry nickte und stieg in das Verlies. Ivan jedoch beobachtete Harry nur wie er die Münzen in einem Beutel tat. ,,Was ist mit dir?", fragte Hagrid. Ivan musterte eine silberne Münze. ,,In der Zauberwelt wird nicht mit Pfund bezahlt?", fragte er. ,,Natürlich nicht!", meinte Hagrid. ,,Aber kann man Pfund austauschen? In diese Währung?", fragte Ivan. ,,Selbstverständlich.", meinte Hagrid.

,,Dann nehme ich nichts aus dem Verlies.", meinte Ivan entschlossen. Harry sah ihn irritiert an. ,,Harry braucht das Geld mehr als ich. Ich habe eine Familie hinter mir, die mir meine Sachen finanziert. Er scheint da nicht das Glück zu haben.", erklärte Ivan.

,,Aber unsere Eltern haben es für uns hinterlassen. Nicht nur für mich.", meinte Harry. ,,Harry, es ist wirklich in Ordnung. Ich bestehe darauf. Jane, meine Eltern haben mir doch Geld mitgegeben oder?", fragte Ivan nach. ,,Ja selbstverständlich. Sie sollten auf ihn hören, Sir.", meinte Jane zu Harry. Harry zögerte, nickte dann aber.

In Verlies 713 holte Hagrid noch ein kleines Päckchen und dann waren sie zu Ivans Glück wieder in der Empfangshalle.

Jane wechselte das Geld um und dann ging es los. Sie holten Schreibwaren. Ivan musterte interessiert die Schreibfedern und legte sich einen Vorrat für das Schuljahr an. Ebenso sah es auch bei Pergament und Tinte aus.

In einem anderen Laden bekamen sie Kessel. In der Materialliste war auch genau vorgegeben welcher Kessel.

In der Buchhandlung konnte Ivan es nicht lassen außer seinen Schulbüchern noch weitere Bücher zu kaufen.

Und dann ging es zu Madam Malkins. Ein Laden der Umhänge verkaufte und andere Kleidungsstücke der Zauberer und Hexen.

Ivan saß mit Harry vor einem Spiegel. Während Harry mit einem Jungen mit weißblonden Haaren sprach beobachtete Ivan genau wie Madam Malkins arbeitete. Jane stand bei ihm während Hagrid noch was erledigen wollte.

,,Du bist nicht gesprächig, kann das sein?", fragte der Fremde. ,,Ich? Naja, ich habe eigentlich nicht viel mit anderen zutun. Also nichts näheres jedenfalls.", erklärte er. ,,Seid ihr Geschwister?", erkundigte er sich. ,,So wie es aussieht, ja.", meinte Ivan. ,,Ich bin Einzelkind. Das ist mir auch lieber so. Noch jemand, nee das wäre mir zu lästig.", meinte er.

,,Eure Mutter?", fragte er und nickte zu Jane. ,,Unsere Mutter ist tot. Sie ist nur Ivans Babysitterin.", grinste Harry. ,,Sowas wie eine Babysitterin habe ich nicht.", meinte Ivan spitz. ,,Das war nur ein kleiner Scherz.", beruhigte ihn Harry sofort.

Nach dem sie alle ihre Schuluniformen hatten wurde Harry von Hagrid mit einer Schneeeule überrascht. ,,Ne Eule kann man immer gut gebrauchen.", erklärte Hagrid schmunzelnd.

,,Jane? Darf ich mir auch ein Haustier holen?", fragte Ivan. ,,Nicht ohne Absprache deiner Eltern.", meinte sie streng. Harry grinste. ,,Sie erlauben es mir sowieso. Nächstes Jahr hole ich mir auch ein Tier.", meinte Ivan. ,,Sicher? So ein Tier könnte doch Krankheiten übertragen.", grinste Harry. Ivan verschränkte beleidigt die Arme. Harry grinste und sah dann auf seine Liste.

,,So! Eigentlich fehlt jetzt nur noch ein Zauberstab!", meinte er. ,,Da kann ich nur Ollivanders empfehlen!", meinte Hagrid.

Auf dem Weg zu Ollivanders warf Ivan noch Blicke auf die anderen Läden in der Winkelgasse. Einige Kinder hatten sich vor einem Schaufenster versammelt. Ganz fasziniert von einem neuen Rennbesen Model. ,,Quidditch?", fragte Ivan als er den Namen des Ladens gelesen hatte.

,,Jep! Ist hier ein beliebter Sport. Wirst du in Hogwarts kennenlernen.", meinte Hagrid und betrat einen kleinen Laden.

Alles im Laden war leicht verstaubt und am Schaufenster hatte man nur einen einzelnen Zauberstab begutachten können. Die Schränke und Regale waren voll mit schmalen Schachteln und hinter der Theke konnte Ivan rote Federn erkennen.

Harry ging vor und stellte sich unsicher an die Theke. ,,Hallo?", fragte er unsicher. Ivan sprang einen halben Meter zurück als ein alter Mann auf einmal an der Theke stand. Er hatte blaue glasige Augen und graues Haar.

,,Mr. Potter! Ich hab gerätselt wann Sie hier wohl auftauchen werden!", war die Begrüßung. ,,Hier sind alle ziemlich gruselig.", meinte Ivan leise zu Jane. ,,Solange du bei mir bleibst, passiert dir nichts."

Das hatte sie sich wohl so einfach vorgestellt. Offenbar musste Harry verschiedene Zauberstäbe ausprobieren, da sich laut Ollivanders der Zauberstab den Zauberer aussuchen würde. Ivan hatte keine Ahnung woran man feststellte, dass es nun der richtige war.

Aber Harry lies Gläser zersprengen und Schachteln rausfliegen. Ivan hatte sich so gut es ging außerhalb des Schussfeldes begeben.

Nach dem zwanzigsten Zauberstab den Harry schwang, hatte Ivan aufgehört zu zählen. Er setzte sich auf einem Stuhl und schaute zu wie Harry den Laden auseinander nahm.

Harry griff, langsam schon die Hoffnung aufgebend, den nächsten Zauberstab. Ivan erwartete die nächste Katastrophe doch...

Nein, rote und goldene Funken schossen aus dem Zauberstab und Ollivander seufzte erleichtert auf. ,,Stechpalme und Phönixfeder!", rief er.

Er nahm Harry den Zauberstab ab. ,,Seltsam, wirklich seltsam.", murmelte er. ,,Verzeihung, aber was ist seltsam?", fragte Harry. Ollivanders sah ihn mit seinen glasigen Augen an.

,,Es ist seltsam, dass sie ausgerechnet für diesen Zauberstab geeignet sind Mr Potter. Wo doch sein Bruder, Sie mit dieser Narbe gekennzeichnet hat.", erklärte er und deutete auf die Blitzförmige Narbe an Harrys Stirn.

,,Wer?", fragte Harry sofort. Ollivanders holte tief Luft. ,,Keiner sagt jemals seinen Namen Mr. Potter. Er hat großes getan, grausames, ja, aber großes.", erklärte er. Ivan war einfach nur verwirrt.

Nach Harry war er selber dran. Sobald er einen Zauberstab geschwungen hatte, ging er sofort in Deckung. Er zerstörte Lampen, Böden, die Tür, sogar ein Fenster, und mit jedem Zauberstab wuchs seine Angst nach dem nächsten zu greifen.

Er wagte sich inzwischen nicht mehr hinzusehen bis...

Er etwas spürte...eine angenehme kribbelnde Wärme die wie warmes Wasser durch seinen ganzen Körper strömte. Ivan öffnete die Augen und sah mit strahlenden Augen die Funken vor sich.

,,Einhornhaar und Kirschbaumholz, Neuneinhalb Zoll..", meinte Ollivanders. Ivan sah seinen Zauberstab an. Er war rot mit feinen schwarzen  Mustern die bis zur Spitze immer heller wurden. ,,Ich mag ihn.", meinte Ivan und bezahlte auch sofort.

,,Ähm Sir? Ivan muss gleich seinen Onkel zuhause empfangen. Wir würden uns hier verabschieden.", erklärte Jane. ,,Ich dachte ich bekomme heute keinen Besuch!", schmollte Ivan. ,,Überraschung.", zwinkerte Jane.

,,Okey, finden Sie alleine zurück?", fragte Hagrid. Jane nickte. ,,Wir sehen uns, nehme ich an in Hogwarts.", lächelte Ivan. Harry nickte. ,,Bis dann!", rief er und Ivan winkte ihm noch zu.
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