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Nanani's Adventures

von Nanani
Kurzbeschreibung
GeschichteAbenteuer, Liebesgeschichte / P16 / FemSlash
13.06.2022
24.06.2022
3
932
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14.06.2022 478
 
Nanani ritt auf einer hübschen cremefarbenen Stute durch irgendeinen Wald in Kalimdor. Sie war schon so lange einfach aus Langeweile herumgeritten, sie wusste nicht mehr wo sie war.
Vermutlich irgendwo im Süden, Orgrimmar oder Donnerfels hatte sie nämlich auf ihrer Reise noch nicht gesehen. Mirynn, ihr Sukkubus, saß auf der Satteltasche und las irgendein Buch.
Für einen Dämon war sie erschrecken klug und belesen. Tja, wenn man lang genug suchte, fand man wohl alles, oder?
Ihre Stute, der sie nach drei Jahren immer noch keinen Namen gegeben hatte, da ihr keiner wirklich passend erschien, schnaubte leise. Nanani tätschelte sanft ihren schwitzigen Hals, dann galoppierte sie an.
Sie wurde kräftig durchgerüttelt, doch sobald sie den Wind in ihren langen, goldenen Haaren spürte, fühlte sie sich wirklich richtig frei.
Vor langer Zeit, vermutlich von 5000 Jahren, Nanani hatte es nicht so mit Zahlen, hatte sie ihr Erscheinungsbild als Hochelfe gewählt. Mit ihren glodblonden Haaren und den Himmelblauen Augen war sie zwar hübsch, jedoch nicht wirklich auffällig, außer sie verwandelte sich in den großen, bronzenen Drachen, der sie eigentlich war.
Aber wenn sie ehrlich sein musste, sie fand ihre Hochelfenform praktischer. Die Jüngeren Rassen hatten sie schon immer fasziniert, was ihren Ruf beim bronzenen Schwarm der Zeit schon deutlich gesenkt hatte.
Die Sache mit der Dämonenmagie hatte das Fass jedoch zum Überlaufen gebracht.
Doch das ist eine andere Geschichte für einen anderen Tag.
Nanani blickte sich um, und merkte, dass man den Wald wortwörtlich vor lauter Bäumen nicht mehr sah. Wohin sie ihre schönen, himmelblauen Augen auch wandte, überall waren Bäume. Und noch mehr Bäume. Und, wer hätte es gedacht, nochmehr Bäume. Überraschung!
Der Drache mochte diese Gegend gerne, es war etwas relativ neues für sie, immerhin war sie in den trockenen, schwülen Sanden von Tanaris aufgewachsen, und der kühle Dschungel mit den angenehmen Schatten und seiner feuchten, leicht süßlichen Luft stand im krassen Gegensatz dazu.
Ihre Stute hörte ruckartig auf zu Galoppieren, und als Nanani aufblickte, sah sie dass sie in einem der eher undurchdringlicheren Gebiete des Unterholzes gelandet waren. Ihr treues Pferd hatte schlichtweg keinen Platz mehr, weiterzureiten.
Nanani sattelte sich geschickt ab und band die ledernen Zügel rasch an einem dicken, tiefliegendem Ast fest.
"Scht, meine Gute, ich schaue nur kurz ob es einen guten Pfad gibt.", flüsterte sie der Stute zu und wandte sich zum Gehen.
Ihre goldene, praktisch gehaltene Robe verfing  sich immer wieder in kleineren Dornen und Gestrupp, wodurch Nanani ärgerlicherweise immer wieder stehenbleiben musste. Ihre Kleidung nahm dabei jedoch keinen Schaden, sie hatte sie schon am Beginn ihrer Reisen durch Azeroth mit einem Zauber belegt, der genau das verhinderte.
Glücklicherweise hielt er immer noch.
Als der Wind ihr das lange Haar wieder und wieder ins Gesicht blies, machte sie kurzerhand einen Knoten hinein, sodass es ihr schlaff als Zopf über die Schulter hing.
Nunja, das war schon um vieles praktischer.
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