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Ich gehöre zu...

Kurzbeschreibung
GeschichteLiebesgeschichte / P16 / Het
Rin Sesshoumaru Setsuna Towa Higurashi
12.06.2022
26.06.2022
3
5.562
 
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15.06.2022 1.642
 
Meine lieben Leser,

es scheint mir so als würde meine Geschichte dem ein oder anderem evtl. gefallen. Das freut mich sehr.
Heute geht es weiter. Bin gespannt wie ihr es findet.

Liebe Grüße

SailorStar86

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Ein Klopfen riss mich aus der Erinnerung. „WAS?“ brüllte ich und ging zur Tür. Vor dieser stand Jaken und verbeugte sich als er mich sah. „Mein Herr, es wurde mir berichtet dass ihr heute Abend Besuch bekommt. Daher wollte ich fragen was ich vorbereiten soll?“ sprach er.
„Ich erwartet keine Besuch, Jaken.“ gab ich zurück und wollte ihn schon zurecht weisen, doch dann fielen mir die Worte meiner Mutter ein. Konnte es sein dass…
„Jaken, wer wird heute Abend kommen?“ fragte ich knurrend. Der Kappa erhob sich und schaute zu mir auf. „So wie mir gesagt wurde eine Herrscherdämonin aus dem Östlichen Reich.“
„Alayla“ sagte ich und verdrehte die Augen. „Genau mein Herr, das ist ihr Name. Soll ich nun etwas veranlassen?“ fragte Jaken mich erneut. Um endlich Ruhe zu kriegen, nickte ich und wandte mich um. „Ja lass das Abendmahl in den kleinen Saal verlegen. Ach und Jaken, kein Wort zu Rin oder meinen Töchtern. Hast du mich verstanden?“ Mein Blick war scharf auf ihn gerichtet. Er nickte und lief so schnell davon wie es ihm mit seinen kurzen Beinen möglich war.
Grade wollte ich die Tür wieder schließen als mir ein Geruch in die Nase stieg, den ich sehr gut kannte. „Setsuna.“ rief ich und meine Tochter trat aus dem Schatten einer Säule hervor. „Vater, bitte verzeiht, aber ich bekam einiges mit.“ Sie kam langsam auf mich zu. Ihr Kimono in einem blau das dem des Meeres ähnelte ließ sie erstrahlen. Ihre Haare hatte sie offen, es fielen ihr sanft über den Rücken. Sie kam vom Aussehen her mehr nach ihrer Mutter. Es machte mich stolz, einen so wunderschöne Tochter zu haben, doch sagen würde ich das nie. Diesen Stolz trug ich in meinen Herzen. „Ich möchte dich bitten mit niemanden darüber zu sprechen Setsuna.“ Ich setzte meinen ernsten Blick auf den ich drauf hatte. „Aber Vater, bitte sag mir, was ist los? Du bist seltsam und glaub mir das spüre nicht nur ich, dass spürt auch Mutter.“ Ich riss meine Augen auf da es mir einleuchtete was meinen Tochter mir sagen wollte. Rin war nicht blöd. Sie merkte immer sofort wenn etwas nicht stimmte. Ich seufzte und strich mir übers Gesicht. Doch einen Rückzieher konnte ich auch nicht machen, da meine Mutter sicher sofort Wind davon bekommen hätte. Immerhin war auch sie nicht auf den Kopf gefallen.
„Lass es bitte Setsuna. Ich werde Dir bei passender Gelegenheit sagen was los ist, aber momentan kann ich es nicht.“ sagte ich und hoffte dass sie es damit lassen würde noch weiter nachzufragen. Und tatsächlich. Ein stummes Nicken und schon ging sie den Gang entlang der in Richtung ihres Gemachs ging.
Mit tat es irgendwie weh, meine Töchter und auch meine Frau so zu belügen, aber eine andere Wahl blieb mir nicht. Genervt und auch voller Zorn ging ich zurück in mein Arbeitszimmer. Bis Alayla eintreffen würde, würde ich mich mit den Papieren auf meinem Schreibtisch herum ärgern.

Einige Stunden später klopfte es erneut am meiner Tür. Ich hatte aber dieses Mal darauf verzichtet sie zu zuschließen und so streckte nur einen Augenblick später Jaken seinen Kopf hindurch. „Mein Herr, sie ist da. Die Herrscherin aus dem östlichen Reich.“ Stumm erhob ich mich und verließ das Zimmer. „Führe sie in den kleinen Saal ich komme sofort nach.“ befahl ich ihm und ging dann ohne ein weiteres Wort in mein Gemach. Die Sonne war dabei unter zu gehen und tauchte die Landschaft in verschiedenen Orange und Rottöne. Wie gerne wäre ich jetzt da draußen mit…
„Sesshomaru, bitte entschuldige, ich wollte dich nicht stören.“ ich wirbelte herum und sah Rin in die Augen. Mir fiel nicht ein was ich erwidern konnte, also schwieg ich. „Jaken hat mir gesagt dass du heute ein Essen mit wichtigen anderen Dämonen hast. Daher haben Towa und Setsuna vorgeschlagen dass wir mal zusammen ein abendliches Picknick im Park machen. Ich hoffe dass ist in Ordnung, Sesshomaru.“ fuhr sie fort und kramte dabei im einer Truhe, ehe sie lächelnd eine Decke in den Händen hielt. „Es ist in Ordnung.“ mehr fiel mir beim besten Willen nicht ein was ich darauf hätte antworten sollen. Es konnte ihnen hier nicht passieren und die Abende waren noch angenehm, also wieso sollten sie da nicht so etwas machen. Jaken allerdings würde ich einen kräftigen Tritt verpassen. Er hatte doch nichts erwähnen sollen.
Noch während ich mir ausmalte wie weit mein Tritt den Kappa befördern würde, verließ meine Frau das Zimmer. Verdutzt schaute ich die Tür an. Doch ich hatte keine Zeit mir weiter Gedanken zu machen. Ich würde später oder Morgen mit ihr darüber reden, das nahm ich mir fest vor.
Schnell wechselte ich meine Kleider. Ein wenig edler als das was ich sonst immer trug war es schon da, es mit goldenen Fäden durchwoben war. Aber auch nicht zu extrem.
Ich überlegte während ich mich umzog wie die Herrscherin des Ostens aussah. Ich hatte sie nur zwei mal getroffen, und da waren wir beide noch sehr jung gewesen. Doch ich konnte mich bei besten Willen nicht daran erinnern wie sie ausgesehen hatte.
Frustriert verließ ich mein Gemach und begab mich zu dem kleinen Saal. Eine der Wachen dort öffnete mir die Tür. „Sesshomaru, es freut mich dich zu sehen.“ eine schrille Stimme dran an mein Ohr. Mitten im Raum stand einen lange Tafel an der locker 15 Gäste Platz hatten. Etwas entfernt lagen dicke Kissen auf dem Boden, die eine Art Sitzecke bildeten und auf der gegenüber liegenden Seite war der Kamin der in den kalten Tagen den Raum wohlig wärmte. Zwei große Fenster ließen Licht in den Raum und man hatte einen guten Blick von dort hinaus auf einen großen Teil des Schlossgeländes.
Grüne Augen schauten mir von eben einen diesen Fenstern entgegen. „Alayla, es freut mich sehr dich in meinem Schloss willkommen zu heißen.“ begrüßte ich die Herrscherin und ging auf sie zu. Ein Lächeln war auf ihrem Gesicht zu erkennen, dass aber nichts ehrliches wieder gab. Ihre langen blonden Haare fielen ihr auf die Schultern und ein Gewand das wohl aus mehreren verschiedenen zusammen gesetzt worden, kleidete ihren Körper. Zwar war sie so groß wie ich, jedoch noch schlanker, fast schon mager. Um nicht ewig stumm dazu stehen, forderte ich sie mit einer Geste auf sich auf den für die reservierten Platz zusetzten der zu meiner rechten war. Und da kamen auch schon die Diener mit den Speisen. Erst als wir wieder allein waren, griff Alayla plötzlich nach meiner Hand. „Sesshomaru, ich freue mich sehr hier zu sein. Ich war sehr erstaunt als ich plötzlich eine Nachricht deiner Mutter bekam.“ säuselte sie und strich mit dem Daumen über meinen Handrücken. Diese Berührung gefiel mir überhaupt nicht und so entzog ich meine Hand ihrem Griff mit einem entschuldigenden Blick. Hoffentlich war dieser Abend schnell vorbei ging es mir durch den Kopf.
Doch meine Hoffnung zerschlug sich schon bald. Schon während des Essens redet Alayla ständig und berichtete mir über Dinge die mich nicht im entferntesten interessierten. Und auch nach dem Essen ging es weiter. So langsam brummte mir der Kopf und ich sehnte mir den Schluss dieses schrecklichen Abends herbei. Wie kam meine Mutter nur darauf dass sie eine geeignete Partnerin für mich wäre?
„Was soll nur dieser Krach da draußen.“ schrie plötzlich die Herrscherin. Sofort sprang sie auf und eilte an eins der Fenster. Seufzend folgte ich ihr und sah selbst hinaus. Es war schon sehr dunkel draussen, doch ein Platz auf dem Schlosshof war durch Fackeln erleuchtet. Und dort waren meine Töchter und Rin. Fröhlich lachten sie und schienen Spass zu haben. „Sind das Eure Hanyo-Töchter Sesshomaru?“ fragte Alayla und deutet mit einer Kopfbewegung zu ihnen. „Ja das sind meine Töchter. Wieso fragt ihr?“ Mir gefiel der Ton mit dem Sie sprach überhaupt nicht.
„Es ist nur so, nun wenn wir beide ein Paar werden sollten, dann möchte ich mit DIR Kinder haben, die reine und vollwertige Dämonen sind, verstehst du? Ich verzeihe Dir, dass du einen Fehltritt hattest und dabei DIESE zwei da entstanden sind.“ erneut deutete sie auf Towa und Setsuna. „Es muss für dich wahrlich schwer gewesen sein, all die Jahre hier allein, da kann auch der stärkste Daiyokai mal schwach werden. Auch deinem Vater ist dies ja passiert.“ sie kicherte und schaute weiter hinaus. „Doch ich werde sie nicht länger hier dulden wenn wir erst mal zusammen sind.“ in ihrer Stimme hörte ich den Hass heraus und dies ließ mir einen Schauer über den Rücken laufen. Doch danach kam sofort die Wut. „Wollt ihr mir etwa damit sagen dass ich meine Töchter verbannen soll?“ mit zusammen gepressten Zähnen hatte ich diese Worte gesprochen, aus Angst ich könnte mich nicht beherrschen. Alayla nickte. „Weißt du noch wer die Mutter von ihnen ist und wo sie lebt? Dann...“ weiter ließ ich sie nicht sprechen. „Ja ich weiß wer ihre Mutter ist und wo sie lebt. Doch ich werde es nicht zulassen dass du meine Töchter verbannst.“ mit Wut in meiner Stimme schrie ich ihr die Worte entgegen. Mit eiligen Schritten ging ich zur Tür und forderte eine der Wachen auf nach Jaken zu schicken. Dieser kam in nur wenigen Augenblicken angerannt. „Ich möchte dass du die Herrscherin des östlichen Reiches hinaus geleitest.“ befahl ich und schaute zu Alayla. Ihre Augen sprühten Funken und ihre ganze Körpersprache verriet mir das sie echt sauer war. Doch das war mir einerlei. Ich hatte genug gehört und wollte jetzt einfach meine Ruhe haben. Mit wehenden Haaren und ohne ein weiter Wort ging mein Gast.
Kraftlos ließ ich mich auf die Kissen auf dem Boden sinken und wollte nur für einen kurzen Moment die Augen schließen, als ich aufgeregte Stimmen vernahm die aus dem Schlosshof kamen.
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