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Ich gehöre zu...

Kurzbeschreibung
GeschichteLiebesgeschichte / P16 / Het
Rin Sesshoumaru Setsuna Towa Higurashi
12.06.2022
26.06.2022
3
5.562
 
Alle Kapitel
2 Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
 
12.06.2022 1.622
 
Ihr lieben Leser,

ich habe Yashahime gesehen und dabei ist mir diese Geschichte in den Sinn gekommen. Mein eigentlicher Plan war es, nicht mehr als 3 Kapitel dazu zu nutzen um sie fertig zu kriegen, aber es kommt halt immer anders.
Ich bin gespannt ob Euch das gefällt was mir so einfällt. Lasst mir doch ein Review da, auch gerne die Schwarzleser.

Liebe Grüße
SailorStar86

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Es waren jetzt ein paar Wochen seit dem Kampf und dem Sieg über Kirinmaru vergangen. Mein Halbbruder Inuyasha,seine Frau und seine Tochter- meine Nichte- Moroha, waren wieder in das Dorf zurück gekehrt wo sie gelebt hatten, bevor die ganzen Ereignisse geschahen.
Und auch ich war wieder in mein Reich zurück gekehrt, zusammen mit meiner Frau Rin und unseren Töchtern Towa und Setsuna. Und wir fingen an als Familie zusammen zu wachsen, trotz der ganzen Zeit die fehlte.
Doch es sollte wohl mir nie gegönnt sein, einfach mal in Ruhe zu Leben. Vor ein paar Tagen war ein Bote gekommen mit einer Nachricht von meiner Mutter. Sie schrieb, sie müsse mit mir reden und ich solle sofort kommen. Rin sagte ich nichts von dieser Nachricht, denn sie würde sich nur wieder Sorgen machen. Meine Frau war so glücklich unsere Töchter um sich zu haben, dass ich es nicht übers Herz brachte sie wieder in Unruhe zu versetzen. So verließ ich das Schloss ohne dass es jemand merkte.

Und jetzt war ich an der Treppe die zu der Plattform führte wo meine Mutter ihren Thron hatte. Ich wollte eigentlich gar nicht mit ihr sprechen. Aber wenn man ihrem Befehl nicht folgte, konnte sie sehr grausam werden. Dies hatte ich in meiner Kindheit öfters gesehen.
Also stieg ich die Treppe empor. Oben angekommen saß meine Mutter wie immer gelangweilt da und starrte in meine Richtung. „Da bist du ja endlich Sesshomaru.“ sprach sie und richtete sich auf. „Du wolltest mit mir reden, Mutter.“ gab ich zurück in meinem ruhigsten Ton. „Ja, das stimmt. Mein Sohn, du bist der Inu-Daiyokai des Westens und doch werden dich die anderen Reiche nicht als ebenbürtig ansehen.“ Ihre Augen waren während sie sprach immer auf mich gerichtet. „Und du weiß auch wieso.“ diese fünf Worte hatte sie extrem betont.
Noch immer sagte ich nichts und stand immer noch an der obersten Stufe der Treppe. „Oh Sesshomaru, wieso warst du so töricht und hast dieses Mädchen zu deiner Gefährtin gemacht? Und dann hat sie auch noch zwei Hanyous geboren. Ich gebe zu deine Töchter sind stark, aber sie werden niemals in der Lage sein, dein Erbe mal anzunehmen.“ Langsam wurde ich wütend. Das passierte recht selten, aber meine Mutter schafft es dass ich meiner Wut bald freien Lauf lassen würde. „Wieso interessiert es dich, was mit meinem Erbe passiert?“ fragte ich zwischen zusammen gebissenen Zähnen. „Weil unsere Blutlinie weiter gehen muss. Und zwar rein. Deshalb fordere ich dich auf dir eine Gefährtin zu suchen, die deiner würdig ist und diese niedere Menschenfrau aus deinem Reich zu verbannen.“
Ein Knurren stieg meine Kehle hoch. „Mutter...das was ihr da sagt werde ich niemals machen.“
„Mir war klar dass du so reagieren würdest und deswegen gehe ich sogar noch einen Schritt weiter. ICH habe Dir schon drei Dämonenfrauen gesucht die perfekt zu unserer Blutlinie passen würden. Sie werden dich in den nächsten Tagen besuchen. Such Dir eine von ihnen aus und lass ab von dieser Menschenfrau. Das meine ich völlig ernst, Sesshomaru.“ Ihr Blick hielt sie die ganze Zeit während sie sprach auf mich gerichtet. Es war sinnlos mit ihr zu diskutieren, sie würde ein Nein nie akzeptieren. „Gut, wenn es denn sein muss. Aber was ist wenn keiner dieser Dämonen mir zusagt?“ „Dann werde ich weiter nach einer passenden Frau für dich suchen. Ich werde es nicht zu lassen, dass du die Blutlinie deines Vaters zerstörst. Jetzt geh.“ Damit war das Gespräch für sie beendet.

Immer noch wütend über das Gespräch mit meiner Mutter kehrte ich ins Schloss zurück.
„Vater.“ Towa stand plötzlich vor mir und schaute mich ernst an. „Darf ich fragen was los ist, verehrter Vater?“ Ich war erstaunt über meine Tochter, doch zeigte ich es ihr nicht. „Was soll los sein?“ fragte ich sie daher und ging an ihr vorbei. „Ihr hab das Schloss verlassen, ohne etwas zu sagen.“ sprach sie weiter und drehte sich zu mir um.
Wie hatte sie bemerkt dass ich gegangen war?
„Ich musste etwas überprüfen. Und jetzt möchte ich nicht gestört werden. Es liegen wichtige Dinge an um die ich mich kümmern muss.“ Mit diesen Worten ging ich in die Richtung meines Arbeitszimmers und schloss die Tür hinter mir ab.
Es machte mich stolz dass meine Tochter so einen wachen Verstand hatte und auch so aufmerksam war und viele Dinge bemerkte. Auch Setsuna war sehr clever und sie verstand es auch zu kämpfen.
Langsam ging ich zum Fenster und schaute auf die große Wiese hinaus, die hinter dem Schloss war. Eine mächtiger Baum stand in der Mitte. Er war schon mehrere hundert Jahre alt. Als Kind hatte ich dort sehr oft das Kämpfen trainiert und auch meine Verwandlung übte ich damals dort.
Jetzt saß unter eben diesen Baum Rin. Sie hatte den Kimono an, den ich ihr geschenkt hatte, als wir wieder hier her zurück kamen. Er war in einem zarten Grünton der nach unten hin dunkler wurde. Die Farbe brachte ihre braunen Augen zum strahlen. Die Augen die mich damals immer mit soviel Dankbarkeit und Güte angeschaut hatten, nachdem ich sie gerettet hatte. Seit dem war sie mir nie wieder von der Seite gewichen. Und irgendwann hatte ich bemerkt dass auch ich ihre Nähe genoss. Und dann kam dieses Gefühl dazu, welches ich mir zu erst nicht eingestehen wollte, doch je länger sie bei dieser alten Kaede gewesen war und nicht bei mir, um so mehr vermisste ich sie. Ich hatte mich in sie verliebt. Seufzend drehte ich mich um und setzte mich an meinen Schreibtisch. Die ganzen Papiere die darauf lagen mussten von mir überprüft und unterzeichnet werden. Doch ich hatte gar keine Lust dazu. Meine Gedanken kehrten zu damals zurück...
Als Rin 17 Jahre alt war, hatte sie mich gebeten zu ihr zu kommen. Wir waren gelaufen, keine Ahnung wie lange, doch wir genossen die Nähe zueinander. Erst als wir auf einer kleinen Wiese am Fluss angekommen waren, hielt Rin an. „Lass uns hier den Abend geniessen, Meister Sesshomaru.“ sprach sie und setzte sich ins Gras. Mir war es egal gewesen, ich setzte mich neben sie ohne etwas zu sagen. Der Himmel über uns war voller Sterne, es sah toll aus, doch ich kannte diesen Anblick schon zu gut. Mein Blick fiel auf die junge Frau neben mir, auch sie schaute in den Nachthimmel. Doch so wie ihre Augen leuchteten, schien sie diesen so zum ersten mal zu sehen. „Du müsstest doch den Anblick kennen, Rin.“ sagte ich und beobachtete sie weiter. Leicht schüttelte sie ihren Kopf. „Er sieht überall anders aus.“ flüsterte Rin und wurde leicht rot. „Meister...“ bevor sie weiter sprach, legte ich meinen Finger auf ihren Mund.
„Lass das -Meister- endlich weg Rin. Es reicht wenn du mich Sesshomaru nennst.“ Mein Finger an ihren Lippen kribbelte, ein seltsames und doch wundershönes Gefühl, doch ich wollte ihn dort nicht weg nehmen. Rin nickte um mir zu zeigen dass sie mich verstanden hatte. Ich beugte mich zu ihr hin, so dass unsere Gesichter nur ein paar Zentimeter trennten. „Bitte, halt kurz still.“ sprach ich leise,nahm meinen Finger weg und legte stattdessen meine Lippen sanft auf ihre. Ihr Körper versteifte sich und sie hielt die Luft an wie mir schien. Schon seit einiger Zeit hatte ich immer davon geträumt ihre Lippen zu kosten. Sie war in meinen Träumen aufgetaucht und hatte mich angelächelt. Dann war sie näher gekommen und… ich war immer aufgewacht bevor ich den Traum zu ende geträumt hatte. Jetzt, in diesem Moment ihre Lippen zu fühlen, ließ mein Herz höher schlagen.
Als wir unsere Lippen lösten, holte Rin Luft und schaute beschämt zu Boden. Doch ich wollte wissen was sie dachte und so hob ich ihr Kinn mit meinem Finger an und zwang sie so mich anzusehen. „Was ist los Rin?“ meine Stimme klang härter als ich es eigentlich wollte und ich bemerkte dass sie zusammen zuckte.
Ohne ein Wort zu sagen entwand sie sich meinem Griff und stand auf. „Davon...davon hab ich schon so lange geträumt.“ flüstere sie so leise, dass ich Schwierigkeiten hatte es zu verstehen. „Doch Sesshomaru, ich weiß dass du Menschen nicht besonders magst und es ist auch bestimmt für dich lächerlich wenn du hörst was ich Dir jetzt sage.“ eine kurze Pause entstand ehe sie sich zu mir drehte und mir in die Augen sah.
„Ich...ich hab mich in dich verliebt Sesshomaru.“ nachdem sie diese Worte gesagt hatte schlug Rin ihre Hände vors Gesicht. Daher bemerkte sie nicht wie ich mich erhob und zu ihr ging. Sanft legte ich meine Hände auf ihre Schultern. „Rin, schau mich an.“ befahl ich ihr. Zögerlich ließ sie ihre Hände sinken. „Seit du an meiner Seite bist, hat sich in mir vieles verändert. Du hast mich verändert. Daher kann ich Dir sagen dass ich Menschen nicht mehr so ablehne wie einst damals.“ Sanft zog ich sie an mich heran. „Und auch meine Gefühle haben sich in den ganzen Jahren verändert...“ Verdutzt schauten ihre braunen Augen zu mir auf. „Bitte Rin, wenn du es auch möchtest, dann komm zu mir in mein Schloss und werde meine Gefährtin, meine Frau. Denn auch ich habe mich in dich verliebt.“ Unsere Blicke trafen sich und ich sah die Freude darin.
Seit dieser Nacht war sie bei mir und ich hatte sie zu meiner Frau gemacht. Und nach wenigen Monaten hatte sie mir gesagt dass sie schwanger war. Ich wurde Vater.
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