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Life is Strange : The way to find your Destiny's

Kurzbeschreibung
GeschichteMystery, Schmerz/Trost / P18 / Mix
Alexandra "Alex" Chen Chloe Price Maxine "Max" Caulfield Rachel Amber
11.06.2022
11.06.2022
1
4.042
1
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1 Review
Dieses Kapitel
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11.06.2022 4.042
 
Aloha und Herzlich Willkommen zu meiner allerersten FF. Seid nicht so streng mit mir, es ist wiegesagt meine allererste FF und auch generell der längste zusammenhängende Text, den ich jemals geschrieben habe.
Achtung Spoilergefahr für Life is Strange before the Storm, Life is Strange und Life is Strange true Colors
Schreibt mir gerne eure Meinung, konstruktive Kritik, Ideen, usw. in Form eines Reviews ich würde mich sehr über eure Meinungen freuen.
Ich wünsche euch viel Spaß beim lesen meiner Geschichte.

LG

Dragon__Studio

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Kapitel 1 [Prolog]


~~~William~~~


⋙12.9.2008 , 22:13 , Arcadia Bay , Chloe’s Zimmer⋘


"Es war einmal…" "Dad wieso müssen alle Geschichten immer mit Es war einmal beginnen?", sprach Chloe mir trotzig dazwischen. "Du wolltest doch das ich…" sprach ich ruhig wurde aber von Chloe gleich wieder unterbrochen: "Aber…" "Chloe!" mischte sich nun Max ein "Lass doch William die Geschichte erzählen wie er möchte" "Gut ok. Dann halt ich eben meine Klappe" ,sagte Chloe eingeschnappt und Max warf noch ein "Das macht ein Dollar für das Fluchglass" "Sehr gut erkannt Max" sagte ich "Kann ich nun mit der Geschichte weiter machen?" Beide geben synchron eine zustimmende Antwort also erzählte ich weiter.
"Es war einmal eine Gruppe von Piraten, die mit ihrem Schiff über die sieben Weltmeere reisten. Sie plünderten und brandschatzen wo es ihnen gerade passte. Niemand traute sich ,sich mit ihnen anzulegen. Sie waren die mächtigsten Piraten aller Zeiten, bis sie eines Tages spurlos verschwanden. Niemand wusste wo sie waren.  Nur ihr sagenumwobener Schatz, den sie irgendwo versteckt hatten, zeugt von ihrer Existenz. Es haben schon hunderte Piraten versucht, den Schatz zu finden, doch niemandem ist es gelungen…"

Wie es aussieht sind beide eingeschlafen dann kann ich ja jetzt auch endlich ins Bett gehen.

⋙5 minuten später , Schlafzimmer von Joyce und William⋘


"Na mein Schatz" begrüßte ich meine Frau "Wolltest du nicht schlafen weil du Frühschicht hast." "Ja das wollte ich auch eigentlich aber ich konnte einfach nicht schlafen" antworte Joyce mir. Das beunruhigte mich ein wenig deshalb fragte ich sie nach dem Grund. Sie sagte:" Ich mach mir Gedanken um Chloe. Weißt du ob Max mit Chloe über den Umzug geredet hat? Ich habe einfach Angst, dass Chloe daran zerbrechen könnte." "Ob Max mit Chloe über den Umzug geredet hat, weiss ich nicht, aber eins weiss ich, dass die beiden Freunde bleiben werden sie werden sich zwar nicht mehr täglich sehen, aber sie können sich schreiben und telefonieren. In den Ferien können sie sich gegenseitig besuchen fahren. Ich habe auch kein Problem damit, sie nach Seattle zu fahren oder Max von dort abzuholen, damit sich die beiden sehen können. Du brauchst keine Angst zu haben, ich werde das Schiff schon auf dem Wasser halten." "Danke" "Kein Problem aber jetzt solltest du noch für ein paar Minuten versuchen zu schlafen, deine Schicht fängt bald an und du solltest einigermaßen ausgeschlafen sein. Ich Liebe dich Mein Schatz schlaf gut" "Du auch mein Schatz"

~~~Max~~~


⋙Später , Chloe’s Zimmer⋘


Ich liege gefühlt eine Ewigkeit hier rum und starr an die Decke. William ist auch schon gegangen als er gedacht hat, dass wir beide schlafen was eigentlich nur bei Chloe zutrifft sie Schnarcht leise vor sich hin doch ich kann nicht schlafen. Das ist vermutlich die letzte Nacht die ich bei Chloe verbringen kann das letzte mal dass ich bei ihr sein kann, bevor ich gezwungenermaßen mit meiner Familie nach Seattle ziehen muss. Doch ich hab mich noch nicht getraut es ihr zu sagen, aus Angst wie sie reagiert und dann noch die ungewisse Frage, werde ich sie jemals wieder sehen? Das ist vermutlich meine letzte Chance, das zu tun was ich schon ziemlich lange tut wollte. Schon nach wenigen Minuten drifte ich in einen Traumlosen schlaf ab.


~~~Chloe~~~


Es ist Dunkel um mich herum. Ich weiß nicht wo ich mich befinde. Auf meiner Brust scheint etwas drauf zu liegen aber ich kann leider ich sehen was. Es ist einfach zu dunkel hier. Ganz ruhig bleiben Chloe. Sage ich zu mir selbst. Denke an Max. Das bis jetzt immer bei Albträumen funktioniert. Ihr Lächel kann Eisberge schmelzen. ich bin mir sicher, sie ist sich der Wirkung ihres Lächeln nicht bewusst. Immer wenn sie lächelt muss ich auch lächeln.
Immer wenn sie bei mir ist, habe ich so ein angenehmes Kribbeln im Bauch, ich weiß nicht, was es damit aufsich hat aber es fühlt sich einfach toll an.
Max wird morgen vermutlich die letzte Gelegenheit nutzen, um mir von dem Umzug nach Seattle zu erzählen, was ich zwar bereits weiß, weil ich Mom und Dad belauscht habe. Aber ich weiß, wie unangenehm Max solche Gespräche sind und wie traurig sie das machen wird.
Ich möchte nicht, dass Max traurig ist, ich möchte, dass sie glücklich ist und lächelt. Deswegen werde ich sie ablenken und ich weiß auch schon genau, wie ich das anstellen werde. Plötzlich ertönt ein Piepen. Es scheint von überall her zu kommen.


⋙13.9.2008 7:50 , Chloe’s Zimmer⋘


Ich erwache mit einem Druck auf meiner Brust. Der Wecker hat gerade aufgehört zu Piepen. Als ich an mir herunter sehe, sehe ich auch warum. Max hat sich an mich ran gekuschelt und ihren Kopf auf meiner Brust abgelegt. Ihr schnarchen ist fast unerträglich aber sie sieht so süß aus wenn sie schläft. Ich könnte ihr stundenlang dabei zugucken. Aber leider muss ich sie wecken, denn wir haben Dad versprochen, ihm beim Frühstück für Mom zu helfen denn sie kommt bald von der Arbeit nach Hause.
Nur die Frage ist, wie wecke ich Max am besten? Schüttel oder abkitzeln? Ich versuchs erstmal mit schütteln. "Max aufstehen wir müssen Dad beim Frühstück helfen"  sage ich zu ihr während ich sie sanft schüttele aber Max grummelt nur irgendwas unverständliches. Also doch abkitzeln. Ich fange an sie abzukitzeln "Max! Aufstehen!", es tut sich was. Sie fängt an sich zu winden und zu kichern. Sie windet sich so sehr, dass sie aus dem Bett fällt. "Na auch mal wach, hat sich gut auf meiner Brust geschlafen?" Ich könnte sehen, wie Max immer mehr errötete und peinlich berührt zur Seite sah. "Ich konnte nicht schlafen", sagte sie so leise, dass ich Probleme damit hatte sie zu verstehen. Als ich ihren traurigen Blick sah, sage ich schnell "Das war nicht böse gemeint, ich habe mich nur gewundert" mit einer Geste zeigte ich ihr, dass sie wieder aufs Bett kommen soll, damit ich sie umarmen könnte. Dieser Einladung kam sie auch umgehend nach. Während wir uns umarmten dachte ich: Ich würde sie am liebsten nie wieder loslassen, aber wir müssen aufstehen also meinte ich zu ihr "Du kannst dich von mir aus jederzeit an mich ankuscheln, wenn du willst. Aber jetzt sollten wir erstmal aufstehen und Dad beim Frühstück helfen" Wir machen uns beide im Bad fertig, gingen danach runter in die Küche.

⋙Später , Küche⋘


"Guten Morgen Mädels, gut geschlafen?", wurden wir von Dad freudig begrüßt "Ihr seid ja doch noch rechtzeitig wach geworden, ich wollte schon hochkommen und euch wecken.", fügte er grinsend hinzu. "Guten Morgen Dad und wie gut ich geschlafen habe", sage ich, während Max ein Morgen brummt. "Also ich bin rechtzeitig wach geworden aber jemand…, ich will ja niemanden schief angucken…" ich warf einen Seitenblick zu Max "...wollte nicht aufstehen und hat dann noch ewig im Bad gebraucht" "Stimmt doch gar nicht!", brummt Max beleidigt.
Dad sagte lächelnd: "Max unser Morgenmuffel hat wohl schlecht geschlafen" Max wirkte schon wieder so deprimiert "Hey es ist alles in Ordnung, das war nur ein Spaß" sagte ich zu Max, legte meinen Arm über ihre Schultern und zog sie an mich.
Sie legte ihren Kopf auf meine Schultern. Ich lächelte und auch  sie  lächelte leicht. Wir erschraken, als der Blitz einer Kamera uns blendete. Dad hatte die Gunst der Stunde genutzt und  mit seiner alten Polaroid Kamera ein Foto von uns gemacht. "Das ist zwar garantiert nicht so gut wie deine Fotos Max aber es sollte gut ins Familien Fotoalbum passen. " warf William ein.
"Du kennst die Regeln…" sagte ich und sah zu Max "...ich entscheide welche Bilder ins Familien Fotoalbum kommen. Nicht wahr Max?" "Du bist der Boss", sagte Max und fügte noch leise lächelnd hinzu "Manchmal" "Das hab ich gehört", warf ich gespielt empört ein, woraufhin sie mir die Zunge rausstreckte. Dad sah mich ungeduldig von der Seite an und fragte: "Und? Was meinst du? Daumen hoch oder Daumen runter?"
Woraufhin ich ihm Antwortete "Ich könnte es für das Familienalbum zu lassen, mit Betonung auf könnte. Aber mir gefällt das Bild, es ist zwar nicht so gut wie die Bilder von SuperMax aber nah dran."
"Also ist das Bild zugelassen? Aber erstmal sollten wir mit den Crêpes anfangen. Wie viele Eier brauchen wir?", fragte er woraufhin ich ihm sagte: "Pancakes. Es heißt Pancakes und ich weiß nicht wie viele Eier benötigt werden." "In Frankreich nennt man sie Crêpes.", erzählte Dad während Max noch ein warf "Oui, Crêpes dafür benötigt man für 2 Erwachsene plus einmal Chloe und mich acht Eier vielleicht auch zehn." und Dad sagte lächelnd "Ihr beide fresst Joyce und mir noch die Haare vom Kopf, so viel wie ihr futtert." "Das stimmt doch gar nicht, so viel essen wir gar nicht und außerdem müssen wir noch wachsen.", sagte ich gespielt wütend. Das Telefon klingelte Dad sah Max und mich erst fragen an, ging dann aber zum Telefon.

~~~William~~~


Ich nahm ab: "Price."
Es war Joyce: "Hey mein Schatz."
Ich lächelte: "Hey Süße, wir machen gerade ein fabelhaftes Frühstück, auf das selbst die Gäste das Two Whales neidisch wären"
Joyce sagte: "Du William, ich muss noch Einkaufen, könntest du mich bitte mit dem Auto abholen?"
Ich sagte verwundert: "Ich wusste nicht, dass du noch Einkaufen musst, aber kein Problem, ich hole dich vom Supermarkt ab, dann hab ich wenigstens eine Entschuldigung, mir kurz einen Mokka zu holen, ich liebe dich bin gleich da mein Schatz."
Joyce antwortete erleichtert: "Ich liebe dich auch, bis gleich."
Anschließend gehe ich ins Wohnzimmer und suche meine Autoschlüssel. "Entschuldigt meine Damen, ich muss unsere Königin drüben im Supermarkt retten. Sie hat viele Tüten mit köstlichem Essen, an denen wir uns erfreuen können." sagte ich während ich meinen Autoschlüssel suchte. Chloe konnte sich ihren Kommentar nicht verkneifen und meinte "Du bist so lächerlich." "Dafür wirst du mir eines Tages dankbar sein." sagte ich lachend zu ihr, und fluchte leise "Scheiße, wo sind meine Autoschlüssel?" vor mich hin, aber nicht leise genug, denn Chloe hat es trozdem gehört und meinte schelmisch grinsend "Das macht ein Dollar für das Fluchglas."
Ich erwiderte:  "Du meinst dein College-Geld!" und setzte noch leise hinterher "Schlüssel bitte…" Schließlich fand ich meine Autoschlüssel und sagte:" Aha! Du kannst dich nicht ewig vor mir verstecken! Schließt ab nachdem ich weg bin, spielt schön miteinander und versucht das Haus ganz zu lassen." Ich ging zur Tür , bei der Küche hielt ich nochmal kurz an und meine:"Und keine Chloe und Max Weinverkostung." "Daaaad!" gab sie beleidigt von sich woraufhin ich noch ernst meinte:"Ich meine es ernst, vermasselt es nicht, denn deine Mutter hat versprochen heute Abend ihre Weltberühmte Lachs Überraschung mit Schokoladenkuchen zum Nachtisch, zu machen. Max du wirst auch da sein, richtig?" " Sie verlässt mich nie." sagte Chloe noch bevor Max antworten konnte. "Wir tun was wir können." sagte ich noch, bevor ich das Haus verließ und ins Auto stieg. Als ich losfuhr, musste ich daran denken, was Joyce gestern zu mir gesagt hatte. Der Umzug von Max wird für beide hart werden. Die beiden gehören einfach zusammen ich könnte wetten, dass die beiden eines Tages ein Paar werden, dann muss ich mir wenigstens keine Gedanken wegen irgendwelcher Typen machen die Chloe anschleppt. Ich werde nachher noch mit Ryan reden und mir seine neue Nummer geben lassen, damit wir in Kontakt bleiben können. Denke ich und fuhr weiter bis zur Hauptstraße.
Plötzlich hörte ich nur noch ein lautes Hupen. Ruckartig schaute ich nach links und sah, dass es zu spät war, um auszuweichen. NEIN! Ist alles was ich noch denken konnte, bevor alles Schwarz wurde.

~~~Chloe~~~


⋙später , Haus der Familie Price⋘


"…Und denkt immer daran: Der wahre Schatz ist…" hören wir Dad mit seiner Piraten Stimme aus den Lautsprechern das Kassettenrecorders reden und Max und ich versuchen den Satz von Dad zu vervollständigen. "Freundschaft" sage ich und Max meinte "Liebe." Nur liegen wir beide falsch denn Dad sagte:"...dein Staatlich finanzierter College-Sparplan." Wir beide müssen anfangen zu lachen. Ich machte den Kassettenrecorder aus und sprang vom Tisch, auf dem ich die ganze Zeit über gesessen hatte, um mir unsere Schatzkiste zuschnappen und auf den Tisch zustellen. Max öffnet die Kiste, das erste was ich sah ist Billy der Tintenfisch. Ich nehme ihn mir und plappere heiter drauf los:"WTF. Billy der Tintenfisch lebt! Oh mann."  Max sagte :"Das ist wirklich eine Zeitkapsel." "Auf keinen Fall" sage ich woraufhin Max sagte "Chloe, sieh nur. Wir haben uns gegenseitig Briefe geschrieben" Wir nehmen uns jeder seinen Brief und ich meinte:"Ich erinnere mich noch daran, als wir uns diese Briefe geschrieben haben." Wir öffnen jeder seinen Brief und ich lasen einen Teil von meinem Brief vor ”An Chloe Price. ”Danke Max." Max fing an ausgelassen zu lachen und ich fuhr fort: ”Ich hoffe, du hast viel Spaß als Teenager mit deiner besten Freundin.” ,,Aww, du warst so süß und bist es immer noch. Sieh dir das an." Ich zeigte Max den Brief und ihre einzige Reaktion war: "Ernsthaft Maxine, Bäääh." "Was stört dich denn, dein Name ist doch Maxine?" fragte ich leicht schelmisch grinsend und Max warf mir bitter böse Blicke zu und ich ihr entgegnete:  "Ganz ruhig, Bad-Max kein Grund gleich den Todesblick auszupacken. Lies dir lieber meinen Brief durch." Max lächelt mich an und meinte :"Du warst so Süß." Aufgrund von Max Aussage verpasse ich ihr einen Hüft Rempler und meinte zu ihr:"Oh, Mann bin ich bekloppt." "Mir gefällts" konterte Max mit einem leichten grinsen und ich entgegnete ihr ebenfalls mit einem grinsen "Das liegt daran, dass du ein Trottel bist. Das ist so cool - mein altes Notizbuch - ich habe es wieder gefunden. Ich werde mich gleich hinsetzen und was zeichnen." Also nehme  ich mir mein Notizbuch, Stifte und bin gerade auf dem Weg zum Sofa, da fragte Max mich etwas. "Wird deine Mutter das Chaos hier stören?" "Keine Ahnung. Ich dachte, sie wären schon wieder zurück.", antworte ich ihr und während Max noch weiter die Sachen aus unserer Zeitkapsel ansah, setzte ich mich auf’s Sofa, um zu zeichnen. Um es beim zeichnen bequem zu haben, lege ich die Beine hoch. Dass ich dadurch das ganze Sofa im alleingang einnehme ist mir egal. Nach einer Weile höre ich Wasser rauschen. Ich spähte heimlich in die Küche und sah Max beim Abwasch. Das ist halt typisch Max aber ich werde sie einfach machen lassen. Mein Kunstwerk nimmt immer mehr Gestalt an und ich war so sehr in meine Arbeit vertieft, dass ich nicht mitbekam wie Max vor dem Sofa stand. "Rutsch du dickes Ding das Sofa ist nicht für dich alleine da!", sagte sie zu mir, was mich ein wenig empörte. Auch wenn es als Spaß gemeint war gab ich gespielt empört zurück. "Hast du mich gerade Fett genannt? Jetzt mach ich dir erst recht nicht platzt." Woraufhin sie einfach meine Beine vom Sofa runter schob und sich entspannt neben mich setzte. Schon allein weil es bequemer ist legte ich meine Beine wieder hoch nur diesmal über Max’s Beine woraufhin sie einfach nur mit den Augen rollte. Nach einer Weile des angespannten schweigens fragte Max: "Was zeichnest du eigentlich die ganze Zeit? Darf ich es sehen?" woraufhin ich ihr gespielt nachdenklich antworte. "Ich weis nicht ob du es verdient hast mein Meisterwerk zu sehen so frech wie du zu mir warst?". "Och komm schon.", sagte sie und setzt ihren Hundeblick auf dem ich einfach nicht widerstehen konnte was ich ihr aber niemal sagen würde und meinte: "Na gut aber nur weil du es bist." Ich zeigte ihr das Bild. Ihre Reaktion sprach Bände das einzige was sie zusammen gestottert bekam war. "Da…das bin ja ich." "Du bist eben mein Lieblingsmotiv genauso wie ich dein Lieblingsmotiv bin. Du brauchst es gar nicht erst zu leugnen ich weiß das du am liebsten Bilder von mir machst.",sagte ich ihr kek woraufhin sie leicht rot wurde.  Schnell fügte ich hinzu:"Es ist in Ordnung,  ich bin gerne dein persönliches Foto model." was sie etwas beruhigte und sogar ein leichtes schüchternes Lächeln zeigte sich auf ihren Lippen. Aber etwas bedrückte sie immer noch und ich hatte eine leichte Vermutung, dass es mit dem Umzug zu tun hatte also fragte ich sie:"Was ist los Max? Was bedrückt dich?Ist alles in Ordnung?" "Chloe.Ich,ähm…Meine Familie zieht sehr bald nach Seattle.", sagte sie leicht deprimiert und ich warf noch ein. "In drei Tagen, richtig?" "Was? Du wusstest es bereits,Woher?", fragte sie mich leicht verwirrt, woraufhin ich sie darüber aufkläre dass unsere Eltern miteinander geredet hatten, darauf meinte sie:"Aber meine Eltern meinten, ich soll es dir sagen…" "Sie haben es meinen Eltern trotzdem erzählt.", sagte ich während ich mich aufsetze und meinen Arm um Max legte, fügte noch hinzu:"Mom und Dad haben versucht es vor mir geheim zu halten aber sie sind nun mal nicht so gut darin, Dinge zu verbergen. Guck nicht so besorgt, Max, es ist ok. Komm schon Mad-Max, das ist nicht das Ende der Welt." "Ich hätte es dir früher sagen sollen, ich komm mir so dumm vor." ,sagte Max und ich versuchte, sie zu beruhigen. "Ich sagte doch es ist Ok." "Ich wollte es dir heute Morgen sagen aber…",  startet sie einen weiteren Ablauf sich zu rechtfertigen, denn ich gleich stoppte. "... Aber ich habe dich mit der Schatzsuche total abgelenkt. Mission Erfolgreich." Während sie mich mit ihrem ist-das-dein-ernst-Blick ansah,erkläre ich ihr."Ich wollte nicht das den ganzen Tag so eine miese Stimmung herrscht. Außerdem weiß ich wie sehr du solche Unterhaltungen hasst, deswegen hab ich's seinen gelassen" "Wir bleiben in Kontakt, okay? Und Besuchen uns gegenseitig. Und vielleicht ziehen wir wieder zurück. Wer weiß?" Gibt Max mit einer Mischung aus euphorie und besorgtheit von sich woraufhin ich ihr sage. "Entspann Dich! Wir können zusammen auf's College gehen. Es wird alles gut. Denk immer dran wir sind Max und Chloe. Wir sind immer zusammen auch wenn wir es nicht sind. Jetzt komm schon ich möchte jede freie Minute damit verbringen mit dir Spaß zu haben." Damit springe ich vom Sofa auf ziehe Max auch vom Sofa auf die Beine und laufe gefolgt von Max in Richtung Küche. Auf einmal merkte ich das auf Höhe des Flurs stehen geblieben ist und mich besorgt ansieht. Ich gehe zu ihr und will ihr sagen das alles in Ordnung ist aber dann sehe ich warum Max so besorgt guckt. "Mom?!" Das ist alles was ich sagen kann. Ich laufe auf sie zu denn sie kann sich nicht mehr auf den Beinen halten ich stürze sie so gut wie ich kann und lasse uns beide langsam zu Boden gleiten. "Mom…was ist passiert?" fragte ich sie wärend mein Puls vor Angst raste, sagte sie mit brüchiger Stimme :"Es ist etwas schreckliches passiert…William dein Vater…er hatte einen Unfall und er ist…er ist…Tod."

⋙4 Tage später , Haus der Familie Price⋘


Mom und ich kommen gerade von Dad’s Beerdigung zurück und das Haus wirkte einfach nur leer und trostlos. Max Eltern haben sich dazu entschieden ihren Umzug um einen Tag nach hinten zu verschieben um sich noch gebührend bei Dad zu verabschieden. Zum Abschied bekam ich noch eine Umarmung und einen Kuss auf die Wange von Max was mich ein wenig verwirrte hat aber mir irgendwie auch gefallen hat. Es hat sich angefühlt wie Tausende Schmetterlinge im Bauch die die Dunkelheit in mir vertreiben. Doch jetzt fühle ich mich so alleine wie schon lange nicht mehr. Dad ist weg und Max hat mich jetzt auch noch verlassen. Ich gehe in mein Zimmer um Allein zu seinen. In meinem Zimmer angekommen finde ich Dad’s Kassettenrecorder mit einem Zettel drauf auf dem in Max’s Handschrift ∗Es tut mir so leid∗ steht auf dem boden liegen. Ich setzte mich auf den Boden und denke mir so das kann nur von Max sein und drücke auf Play. Und tatsächlich höre ich Max’s Stimme die sagt:" Hey…Chloe…Max hier. Ich glaube, ich wollte dir nur noch eine Nachricht hinterlassen. Weil ich weiß, dass dies die absolut schlimmste Zeit für mich war,um zu gehen. Ich dachte, wenn du meine Stimme hörst, könnte es vielleicht ein bisschen so sein, als wäre ich bei dir. Ich weiß nicht, vielleicht war das eine dumme Idee. Ich würde alles dafür geben, jetzt bei dir zu sein. Es ist so schwer zu sagen, was ich denke. Wenn ich dich nur sehen könnte...wir sind gute Freunde…und werden es bleiben auch wenn wir getrennt sind. Wir werden die ganze Zeit schreiben und reden. Und dann wirst du zu Besuch kommen und es wird sein, als ob ich nie gegangen wäre. Ich meinte es ernst, du musst dir keine Sorgen machen, dass sich etwas ändert. Du hast es mit so vielen anderen Sachen zu tun. Du verdienst nichts davon. Chloe, hörzu. Auch wenn ich nie – selbst wenn wir für immer umziehen … Wir sind immer zusammen, okay? Auch wenn wir getrennt sind. Wir sind immer noch Max und Chloe. Ich werde dich immer, immer lieben. Lebwohl." Ich habe die Augen geschlossen um mich nur noch auf ihre Stimme zu konzentrieren. So fühlt es sich für mich an als wäre Max noch bei mir doch das ist sie nicht denn ich weiß sie ist fort. Ohne das ich es mitbekam oder dagegen was hätte tun können habe ich angefangen zu weinen. Ich liege inzwischen zusammengekauert auf dem Boden den Kassettenrecorder mit Max’s Nachricht fest umklammert, wie ein Schiffbrüchiger auf hoher See der sich an eine Rettungsboje klammert, es ist das einzige das mich vor dem ertrinken bewahrt. Ich wünschte Max wäre jetzt hier bei mir aber sie ist fort und wird nicht wieder kommen.

~~~Max~~~


⋙Später , Interstate 5 nach Seattle⋘


Wir haben vor wenigen Minuten Oregon verlassen und ich habe das Gefühl es zerreißt mich von innen. Mein Herz schmerzt, als würden jemand tausende Nadeln reinstecken und wieder rausziehen. Die Schmerzen sind so stark, dass ich am liebsten schreien würde aber es würde nichts bringen. Deswegen werde ich meinen Schmerz still ertragen und mir nichts anmerken lassen. Werde ich Chloe je wieder sehen? Vielleicht lauf ich irgendwann vor's Auto. Bei meiner Schusseligkeit wäre das kein Wunder. Chloe und ich würden wieder rumalbern, als wäre ich nie weg gewesen aber das ist nur Wunschdenken. Ich muss mich damit abfinden dass ich sie nie wieder sehen werde denn das ist eine unumstößliche Tatsache.


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