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CM - Sag mir erst, wer ich bin, wenn du dich kennst!

von THARA
Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Action / P18 / Mix
Aaron "Hotch" Hotchner David Rossi Derek Morgan Dr. Spencer Reid Jennifer "JJ" Jareau Penelope Garcia
06.06.2022
04.02.2023
313
332.130
6
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25.01.2023 978
 
Beklemmungen loszulassen, gelang ihnen nur, weil sie allesamt die Angriffe auf ihr ziviles Recht auf freies Leben und Unversehrtheit am vergangenen Mittwoch unbeschadet überstanden hatten, als der Schusswechsel vorm Schulhaus die beiden Elternbeiräte getötet und später die Geiselbefreiung ohne schwerwiegenden Verletzungen der Opfer funktioniert hatte.
Diese extra Schübe von Adrenalin im Blut wollten sie nicht wieder erleben müssen, aber es herrschte in Jessicas Auto angespannte Stille, während Derek den Wagen dort auf den Turnhallen-Parkplatz lenkte und anhielt. Gleich, nachdem er den Motor ausgeschaltet hatte, gab er den Schlüssel an Jessica zurück, und er zückte beim Aussteigen sein Handy. Er wählte eine Nummer an, und lief dabei zum Kofferraum, worin er die gepackte Reisetasche für sich und Savannah herausnahm, ehe er die zweite Sport-Tasche nahm, die Jack gehörte. Die Taschen am Teer-Boden abgesetzt, schloss er den Kofferraum und sah sich dabei sichernd um. „Hey, Garcia, mein Mädchen!“, grüßte Derek seine Kollegin am Handy.
„Was kann ich für dich tun, mein Bester?“, hielt sich Penelope etwas im Überschwang, den sie gern beim Telefonieren verbal auslebte, zurück. Ihr saßen die Ereignisse der letzten Tage im Nacken, obwohl sie nur wenige Aspekte davon direkt am eigenen Leib erlebt hatte. Allerdings waren ihre Lieblingsmenschen betroffen, was sie nicht ertragen konnte.
„Wir sind an der High School – hast du am Schirm was ausmachen können, das für die Jungs der Schwimm-Riege und für uns eine kritische Bedrohungslage bedeuten könnte?“
Heute war Freitag, und die Kinder hatten schon ab dem gestrigen Donnerstag vorgezogene Schulferien antreten dürfen, die erst nach dem Vormittag begonnen hätten, so lag das von Polizisten bewachte Schulgelände ruhig da; nur ein paar wenige Autos standen schon da oder kamen soeben mit Eltern oder Verwandten an, die ihre Jungs der Schwimmriege der Altersklasse 12/13 Jahre bei der Sporthalle zum geparkten Bus brachten. Derek, und auch Jessica und Aaron, sahen erleichtert, dass die Learys mit dem Humm-Vee angerückt waren, um ihre Zwillingssöhne bis zur Busabfahrt sicher zu begleiten.  
„Leider haben wir eine dichte Nebelsuppe, die es Hotch und mir erschwert, unliebsamen Besuch aus der Luft oder auf der Straße weit genug im Voraus zu erkennen. Was kannst du mir aufbieten, mein Mädchen?“ Derek wartete ab, was Penelope in der Rossi-Villa an technischer Zauberei auf Lager hatte, die ihren wetterbedingt eingeschränkten Sichtkreis verbesserten.
„Mithilfe von Satelliten kann ich Stielaugen machen, aber bei der heutigen Wetterlage ist das knifflig, mein Bester – keine Bedrohung aus der Luft oder im momentanen Verkehrsumfeld sehe ich, was euch ausbremsen könnte, wenn ich Radar und Wärmesignaturen überprüfe … sind noch Polizisten vor Ort, die das Areal der Schule absichern?“
„Ja, es sind noch ein paar Beamte hier, die sich als Wachen postiert haben. Ich denke, wir können sicher mit dem Bus zum Schwimm-Trainingskurs abreisen. Die Kontrollstelle an der Straße haben wir unbehelligt passiert, nachdem wir uns ausgewiesen hatten.“
„Ich sehe auch kein Hindernis, das euch aufhalten könnte – meine und Kevins computeranimierten Analysen haben ergeben, dass es eine sehr geringe Wahrscheinlichkeit ergibt, bereits heute erneut von einem Unglück diesen Ausmaßes wie am Mittwochnachmittag heimgesucht zu werden, zumal es sogar im Moment am selben Ort geschehen könnte … wir haben uns heute abermals in die Adamis-und-Ebal-Ermittlungen gekniet, nachdem du Savannah und Jack in der Rossi-Villa abgeholt hattest“, bestätigte Datenanalystin Garcia die momentane Lage unter den BAU-Kollegen. „Derek, pass mir gut auf auf die kleinen Krümel, besonders auf den Hotch-Krümel! Ich will kein Kind vom Schwimmkurs als Opfer in den Folgeermittlungen wegen Ebal auflisten müssen, das wir Alphabet-Adam zuschreiben müssen! Der Kerl hat irgendwann wieder was gegen uns vor, aber nicht jetzt; das meint auch unser Gehirnakrobat Reid wegen dem Hinweis auf seinem Rücken, also, die griechischen Buchstaben die ZEIT ergeben. Er meint, dass sein ehemaliger Vorschulkamerad sich zurückgezogen hat, um mit der Zeit zu spielen, die er für etwas benötigt, um weitere Anschläge vorzubereiten, was naheliegend klingt, dass er inzwischen ganz allein in einem Kämmerlein hockt und sich einen Tiefschlag gegen das FBI ausdenkt, bevor er diesen in die Tat umsetzen wird. Seine jugendliche Mei wird nicht wieder von den toten auferstehen, und wir haben Ebal samt seiner räudigen Sippschaft, die an der High School für ihren Frust sich die falschen Opfer suchten. Dave und Cruz werden sich heute auf die Socken machen und in der FBI-Zentrale Ebal auf die Getriebe-Zähne fühlen, ob und was er ausspucken wird über seine Tat. Man nimmt seit gestern seine Werkstatt forensisch auseinander. Mal sehen, was dort zwischen Altölfässern und ausgeleierten Keilriemen zu finden ist!“ Erst jetzt schwieg Penelope und holte Luft. Ihre Sorgen waren echt und kamen von Herzen und waren aufs Hier und Jetzt am Freitagvormittag auf die Busabfahrt und die FBI-ermittlungen im Fall Adamis-Ebal ausgerichtet, so fragte sie ihren Kollegen SSA Derek Morgan nicht nach dem Hochzeitstermin von Jessica und Aaron.
„Die Jungs sind zwar keine kleinen Krümel mehr, aber ich gebe dir völlig recht! Ich werde alles tun, damit wir einen entspannten Ffw-Schwimmkurs absolvieren … Jack hat einen neuen Schwimm-Anzug und ist schon elektrisiert wie ein Zitteraal! Garcia, du kannst davon ausgehen, dass Savannah und ich die Wasserflöhe im Griff haben!“
„Oh, ja! Gut! Und wie lief es für Jess und Hotch am Standesamt? Ist Jack nun adoptiert und sie haben ihren Heiratstermin?“
„Das kannst du Hotch selbst fragen – ich reiche dich an ihn weiter!“
„Hey, guten Morgen, Garcia! Wir haben uns vorhin bei der Abholung gar nicht gesehen!“, sagte Aaron, als er sich das Handy von Derek ans rechte Ohr hielt.
„Und wann wird nun geheiratet, Hotch?“, fackelte Penelope nicht länger mit der ihr auf der Zunge brennenden Frage des Tages.
„Wir haben den Termin am dreißigsten Oktober bekommen um zehn Uhr früh! Ich hoffe, du wirst mich als Trauzeugin begleiten!“
„Das ist Ehrensache, Hotch! Ich hatte bereits zugesagt, als du mich gestern gefragt hast, und ich werde herzensgern deine Trauzeugin sein, Chef!“
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