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Wenn ein Mann, dein Leben verändert

Kurzbeschreibung
GeschichteLiebesgeschichte, Erotik / P18 / Gen
Anastasia Steele Christian Grey
06.06.2022
06.08.2022
10
11.323
6
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06.08.2022 1.038
 
Seine Hände berührten meine Beine, bis diese dann langsam hoch zu meiner Mittewanderten. Er berührte mich intim und meine nackte Haut reckte sich ihm entgegen. Ich konnte sein Tun nicht beobachten, da meine Augen mit einem Seidentuch verbunden wurden. Eine leise und gefühlvolle Melodie ertönte im Hintergrund. Meine Arme wollte ich nach ihm ausstrecken, doch er, dieser gutaussehende Mann, verschränkte sie über meinen Kopf. Er hielt sie mit einer Hand fest und flüsterte mir ins Ohr, dass ich mich nun nicht bewegen sollte. Leise flüsterte ich ihn meine Zustimmung und er ließ von mir ab. Das Bett erhob sich wieder, das bedeutete, dass er mich verlassen hatte. Ich hörte seine Schritte und wie eine Schublade öffnete. Ich vernahm ein Rascheln und das er etwas aufriss. Dann war ruhig. Selbst die Musik war erloschen. Ich bekam Angst, als ich dann wieder merkte, dass sich das Bett nach unten senkte, atmete sich ein wenig erleichtert aus. Meine Arme blieben weiter über meinem Kopf. Und da spürte ich auch schon wieder seine Hände. Wieder auf meinen Beinen. Er drückte meine Beine auseinander und drängte sich dazwischen. Ich schrie auf, als seine Erektion in mich drang und er mich ausfüllte.

„STOP. Nein. Aufhören.“ Schrie ich und schrak hoch. Schwer atmend und Luft holend versuchte ich mich zu beruhigen. Ein Albtraum und das schon zum zweiten Mal. Aber Moment mal, wo bin ich? Das ist doch nicht mein Schlafzimmer. Meine Kopf neigte sich zum Fenster und ich sah nach draußen. Seattle lag mir zu Füßen. Draußen war es bereits hell und die Sonne schien. Ich war tatsächlich noch in seinem Apartment. Was war passiert. Als ich daran dachte, was vergangenen Abend geschehen war, meldete sich mein Kopf mit einem Dröhnen. Aua. Ich legte mich zurück aufs Bett und warf, da ich Kälte verspürte einen Blick und die Bettdecke. Nur in Unterwäsche bekleidet lag ich im Bett. Hatte Mr Grey mich etwa ausgezogen? Bitte lass es nicht so sein!

Ich rieb mir meinen Kopf und richtete meinen Blick auf den Nachttisch. Erst jetzt bemerkte ich, dass darauf ein Tablett, mit Orangensaft und einem belegten Brötchen. Langsam richtete ich mich wieder auf und nahm mir zu erst den Orangensaft, welchen in wenigen Sekunden ausgetrunken hatte. Dann widmete ich mich dem Brötchen zu und macht einige große Bissen. Bestimmt hatte das wieder Miss Jones vorbereitet.

Nach diesem kleinen Frühstück stand ich dann auf und legte die Bettdecke zusammen. Mein Blick fiel in den Kleiderschrank. Bis auf einen Bademantel, war nichts drin und auch von meinen Kleidungstücken vom gestrigen Tag war keine Spur gewesen. Ich zog mir den Bademantel über und ging zur Tür, welche ich leise öffnete und ich heraustrat. Da mir Mr Grey, bereits sein Apartment gezeigt hatte, wusste ich genau, wo ich mich gerade befand. Im zweiten Stock seines Apartments und ganz in der Nähe von dem Zimmer, welcher er mir vorenthalten hatte.

Ich ging den Flur entlang und lauschte immer wieder. Ich vernahm überhaupt nichts. Oder trügte der Schein? War doch jemand da gewesen? Vor dem 'verbotenem' Zimmer blieb ich stehen uns drückte, so neugierig ich war, die Türklinke nach unten. Aber Fehlanzeige, der Raum war verschlossen. Ich konnte also ein weiteres Mal nicht herausfinden, was sich hinter dieser Tür befand. Also ging ich weiter und betrat den Wohnbereich.

„Guten Morgen, Miss Steele.“ Hörte ich es aus der Küche rufen. Ich drehte mich in die Richtung, von der ich eine weibliche Person hörte. Miss Jones. Ich war ein bisschen erleichtert gewesen, dass ich auf sie traf und nicht auf Mr Grey. Ich trug ja schließlich nur einen Bademantel. Ich ging in die Küche um sie ebenfalls zu begrüßen.
„Guten Morgen, Miss Jones.“ Lächelte ich sie an und wurde sofort durch ihr positives Auftreten angesteckt.
„Wie geht es Ihnen? Haben Sie gut geschlafen?“ Erkundigte sie sich über meinen aktuellen Zustand.
„Bis auf das, dass ich ziemliche Kopfschmerzen habe, habe ich eigentlich ziemlich gut geschlafen. Das Bett war sehr weich und ich bin mit einem atemberaubenden Ausblick aufgewacht.“ Ich nahm am Tisch Platz und beobachtete Miss Jones bei ihren Tun. Anscheinend kümmerte sie sich gerade um den Aufwasch.
„Ja, da kann ich Ihnen nur recht geben. Man hat hier einen fantastischen Ausblick über Seattle. Immer wieder beeindruckend. Und um ihre Kopfschmerzen kümmere ich mich gleich.“ Lächelte sie und packte das abgetrocknete Geschirr zurück in den Schrank. Die Frau war der Wahnsinn. Ich mochte Miss Jones von Sekunde für Sekunde mehr. „Hat Ihnen das kleine Frühstück geschmeckt? Oder hätte es mehr sein können?“
Also hatte nicht er sondern die Haushälterin sich wieder um alles gekümmert? Was ein Faultier, schoss es mir durch den Kopf. „Ja, das Frühstück war fein und ausreichend. Mehr hätte ich wirklich nicht gebraucht.“
„Das freut mich sehr zu hören.“
„Wo ist Mr Grey?“ erkundigte ich mich.
„Er sitzt bereits im Büro und arbeitet.“ Erklärte sie mir und nahm das zur Kenntnis.
„Wo ist eigentlich meine Kleidung?“ Ich hatte vor, in der nächsten halben Stunde dieses Apartment zu verlassen und zurück nach Hause zu fahren.
„Ihre Kleidung ist noch in der Wäsche, sie musste aber bald fertig sein. Dann kommt Sie noch in den Trockner und dann wird’s noch gebügelt.'
„Das hätten Sie alles nicht tun brauchen, Miss Jones. Ich wollte mich in einer guten halben Stunde wieder auf den Weg nach Hause machen.
„Aus der halben Stunde wird leider nichts. Tut mir leid, Miss Steele. Hätte ich gewusst..“ begann Sie, sich zu entschuldigen. Doch ich unterbrach Sie.
„Sie brauchen sich für nichts entschuldigen. Okay...dann...“ Ich überlegte, was ich nun tun könnte. „...könnte ich mich vielleicht ein wenig frisch machen? Also eventuell duschen gehen?“
„Aber natürlich. Sie sind hier Gast. Wo sich das Bad befindet, wissen Sie ja. Handtücher sind auch genügend da und Shampoo ist auch haufenweise vorhanden. Machen Sie langsam und sollten die Kopfschmerzen nach der Dusche noch nicht besser werden, dann komme ich mit einer Kopfschmerztablette.“
„Okay, sehr schön. Vielen Dank.“ Ich verließ Sie und machte mich auf den Weg zum Badezimmer.

Ich kam den Badezimmer näher und öffnete, als ich es endlich erreicht hatte, die Tür. Schwungvoll schob ich sie auf und mein Herz hörte für einen Moment auf zu schlagen, als ich sah, wer mir da seinen nackten Hintern präsentierte.
 
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