Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Tiefgründiges Gespräch

Kurzbeschreibung
GeschichteRomance / P16 / MaleSlash
Megatron Soundwave
05.06.2022
05.06.2022
1
4.161
2
Alle Kapitel
1 Review
Dieses Kapitel
1 Review
 
 
 
05.06.2022 4.161
 
Hallo meine Lieben, ich melde mich mal wieder zurück mit einer OS. Ich wünsche euch viel Spaß. Natürlich würde ich mich über Kritik freuen, damit ich mich verbessern kann.

GLG eure Bumblebiene
______________________________________________________________________________________________________________________________________


Tiefgründiges Gespräch


Wieder einmal ist ein Plan gescheitert gegen die Autobots. Langsam ging ihm auch die Ideen aus, wie man sie beseitigen konnte. Der Lord lief grimmig und nicht gerade gut gelaunt durch die Gänge der Kriegsschiffes. Sein Ziel ist sein Quartier. Er hatte durch den Kampf mit dem Bots einiges Abbekommen, weil sich die feige Ratte von Starscream aus dem Staub gemacht hatte. Dafür lang dieser Seeker jetzt auf der Krankenstation. Er hörte sprichwörtlich Knockout schon fluchen, weil er ihn schon wieder reparieren musste. Aber das ging dem Lord gänzlich am Heck vorbei. Megatron fragte sich heute noch, warum er Starscream zu seinen SIC gemacht hatte. Gut, er hatte ihn zu seinem SIC gemacht, weil Starscream gerissen und Intelligent ist. Aber er ist und blieb eine feige Ratte, die sich bei großer Bedrohung sich vom Acker machte. Es ärgerte ihn so unfähige Leute zu haben, aller außer Soundwave und Shockwave. Sie sind wenigstens zu etwas Nütze und sie lieferten Resultate. Knockout ist auch wichtig als CMO, aber als Kämpfer konnte man ihn auch in den Skat drücken. Seine besten Kämpfer sind alle offline. Klar konnte Soundwave und Shockwave kämpfen, aber es reichte nicht gegen die Autobots. Eine Tatsache, die ihm noch mehr wütender werden ließ. Er richtete auch seinen Ärger an sich selbst, das was ihm Prozessorschmerzen verursachten und ihn noch übellauniger werden ließ. Er versuchte es an manchen Tagen nicht das an seiner Crew auszulassen, aber hatte er sich mal den Entschluss gefasst, wurde er meist durchbrochen durch Starscream. Was ihn dann zur Palme brachte und er gewalttätig wird. Er ist eigentlich nicht so, aber der täglich Krieg gegen die Autobots und der täglich Stress hier auf der Nemesis, wo jeder angeschissen kam. Er stand schon zahlreiche Stunden allein in seinem Quartier und dachte über ein Aufgeben nach. Aber sein Hass auf den Prime ließ sich nicht einfach so weg wischen und vergessen. Dieser Hass ließ ihn immer auf Höchstleistung fahren und veranlasste ihn weiter zu kämpfen. Jetzt ist es wieder so. Er stand in seinem Quartier. Die Wänden sind grau und triest. Langweilig und eintönig. In dem Quartier ist keine persönliche Note. Warum auch, es ist nur ein Platz zum Stasis halten. Selbst das tat er nur noch, wenn es wirklich dringend nötig ist. Wahrscheinlich hielt Soundwave noch mehr Stasis als er. Aber da ist daran geschuldet, dass wenn er schlief immer Alpträume hatte. Wie er vor Optimus im Staub lag, seine Crew allesamt offline auf dem Schlachtfeld lagen, deswegen hatte er auch Soundwave bis auf weiteres den Gang auf dem Schlachtfeld untersagt. Er ist am wichtigsten, er könnte sich nicht verzeihen ihn zu verlieren. Das wollte er ihm nicht auch noch antun. Es tat ihm schon immer schon in der Seele weh, wenn er ihn schicken musste, weil sie sonst nicht weiter kamen. Soundwave, auch ein Grund, warum er ruhelos ist. Auch wenn er es nicht wollte schlich sich dieser schlanke Mech in seine Gedanken, was durchaus nicht typisch für den Lord ist. Seine Crew kannten ihn nur grimmig, streng und tyrannischen Lord. Sie hatte keine vorstellung von dem Lord, der er früher war. Der früher Lord kannte die Wörter wie Vergeben noch.

Megatron trat an das Fenster in seinem Quartier, seine Statur spiegelt sich im Glas, das was er sah, löste in ihm das blanke Entsetzen aus. Nichts erinnerte noch an sein glorreiche Dasein seines Lebens als erfolgreicher Gladiator der Arena auf Cybertron. Sein Spiegelbild zeigte ihm auch wie müde er ist. Sein Lack glänzte nicht mehr wie damals. Seine Optiken hatten auch ihren kämpferisches Feuer verloren. Sie kämpften nur noch um das nackte überleben. So ist der Krieg, man verlor alles, selbst seine letzten Rest der Seele. Sein Hass und seine Sturheit ließen ihn weiter machen. Trieb sein Crew in den Abgrund. In einem sehr dunklen Abgrund, wo es kein Entkommen gab. Klar, sie glaubten an seine Worte, das sie den Krieg gewinnen würden, weil sie einfach besser aufgestellt sind. Aber langsam fühlten sich seine Worte nur noch leer an. So leer wie er mittlerweile. Er lachte freudlos auf und verstummte nach wenigen Sekunden wieder, es folgte ein Seufzer der Verzweiflung. Er hatte sich immer noch um eine Crew zu kümmern. Es gingen langsam auch alle Energonreserven zur neige. Die letzte Miene die sie fanden gingen die Ressourcen aus. Er wusste wirklich nicht mehr weiter und jetzt ist guter Rat teuer. Der Lord bemerkte nicht, das sich ein anderer sich zugang zu seinem Quartier verschaffte hatte. Er hatte keinen Code, warum auch es getraute sich so oder so keiner sein Quartier zu betreten, wenn er in diesem sich befand, es sei denn, derjenige hatte einen Todeswunsch. Dennoch gab es einen, der dreist sein Quartier betrat ohne die Angst zu haben nicht mehr lebend raus zu kommen. Es ist Soundwave, der stumme Mech und sein engster Vertrauter überhaupt. Er ist der einzigste, dem er erlaubte einzutreten auch ohne Ankündigung ohne zu klopfen. Der Warlord bemerkte den Ankömmling erst, als sich dieser in der Spiegelung des Fensters zeigte.
“Was gibt es, Soundwave?”, fragte der Lord in gewohnten Ton. Seine Haltung hatte sich auch in einem Schlag geändert. Es ist die stolze und erhabene Haltung, die er immer vor seiner Crew hatte. Er ließ nicht zu, selbst bei Soundwave nicht, wie verletzlich er gerade eben noch war. Obwohl er sich nicht sicher ist ob Soundwave auf sein schauspielerischen Künste reinfiel. In seinem Innersten wünschte er sich es, das ersparte ihm nervenaufreibende Gespräche, auch wenn sein TIC nur über aufgezeichnete Aufnahmen sprach, trifft er meist den Nagel auf dem Kopf und das ist Megatron unangenehm.
“My Lord, Sie wünschte einen detaillierten Bericht von mir”, sagte Soundwave über eine Aufnahme, die Stimme hat er sich von Knockout geliehen. Megatron brummte als Antwort darauf. Er ahnte schon, was er ihm berichten wollte, das was er schon wusste und das was ihm nicht gefiel. Er wollte es nicht mehr hören.
“Dieser Bericht bezieht sich auf unsere momentane Lage und diese ist fatal schlecht. Das ist mir schon zu Audios gekommen.”, sagte der Lord. Soundwave legte kurz den Kopf schief. Was Megatron nicht wusste ist, das der Spion einen ganz anderen Plan verfolgte. Er hatte schon lange gemerkt, das sein Anführer immer missmutiger wurde und das Tag für Tag. Er hatte die Befürchtung das sein Lord seinen Willenskraft verlor, das er sich verlor. Das konnte er auf gar keinen Fall zu lassen.
“Das ist Korrekt, was Sie sagen. Aber es nicht der Bericht, den ich zu berichten habe”, sagte Soundwave. Megatron wandte sich zu Soundwave und sah ihn überrascht an. Nicht wegen seine Satz, sondern über die Stimme. Sie klang kratzig und rau, was dadurch resultierte, das Soundwave seine Stimme nie benutzte. Damals ist Soundwave sehr Wortkarg gewesen, aber als der Krieg begann, hatte er nie wieder gesprochen bis jetzt. Der Lord versuchte gefasst zu wirkten. Was irgendwie nicht klappte und an sich zweifelte ließ, ob es nicht eingebildet war von ihm, da er doch schon wieder 34 Stunden auf den Beinen ist.
“My Lord, sie scheinen irritiert zu sein. Soll ich lieber wieder eine Aufnahme abspielen?”, fragte der Spion seinen Anführer.
“Irritiert? Ich bin überrascht. Da ich schon seit sehr vielen Jahren deine Stimme nicht mehr gehört habe und ich schon dachte, ich höre vor Erschöpfung akustische Halluzinationen”, erwiderte er auf seine Frage hin und entlüftete erleichtert aus.
“Zumindest ist mir diese kleine Überraschung gelungen, My Lord. Meine Stimme ist nur etwas brüchig und rau. Ich hoffe es stört sie nicht, das ich sprichwörtlich wie ein Reibeisen klinge”, sagte Soundwave. Er fand es etwas befremdlich so viel zu sprechen mit seiner eigenen Stimme. Zudem ist seine Stimme durch das Visier noch ein Stück gedämpfter.
“Dann solltest du deine Stimme öfters benutzten, auch wenn es nur kurz ist”, schlug Megatron seinen Spion vor.
“Natürlich, ich werde sehen, was sich da machen lässt. Ich beabsichtige es nur in ihrer Gegenwart zu tun.”, kam es von ihm.
“Gut. Jetzt zurück zu deinem Bericht. Es geht nicht um unsere momentane Lage. Worum dann?”, fragte Megatron und sah ihn eindringlich an.
“Um meinem Bericht geht es um Sie.”, antwortete Soundwave gehorchsam.
“Um mich?”, fragte er ihn. Jetzt wurde Megatron nochmal überrascht von ihm. Es ging um ihn in diesem Bericht. Was hatte das zu bedeuten? “Dann sprich! Was sagt der Bericht über mich?”, forderte er ihn auf zu sprechen, auch wenn er seine bedenken hatte. Das Gespräch wirkte steif und zu förmlich für den Geschmack von Megatron. Soundwave sprach seit Jahren mit ihm und dann wirkte das ganze alle zu unpersönlich.
“Zuerst. Kann ich um die Erlaubnis bitten, offen mit Ihnen zu sprechen.”, Megatron nickte auf die Frage hin. Es ist fast so, als könnte er seine Gedanken lesen. Gut, sie verstanden sich auch ohne Worte. Soundwave wusste immer was der Lord gerade dachte, was manchmal gruselig war.
“Ich sehe keinen Grund, warum ich es dir verwehren sollte, nachdem du wieder sprichst mit mir.”, meinte der Lord. Er wirkte auf einmal etwas nervös. Warum er es ist, konnte er nicht benennen. “Wollen wir uns setzen oder willst du alles im Stehen mir berichten?”, fragte er ihn. Soundwave musste leicht lächeln, was der Lord natürlich nicht sah durch seine Maske. Megatron ist auch der einzigste, der sein Gesicht kannte. Auch wenn es nur für einen kurzen Augenblick war.
“Wie ihr wünscht, Lord Megatron”, sagte Soundwave und sie setzten sich auf die kleine Couch die im Raum stand. Davor stand ein kleiner Tisch, darauf lagen ein paar Pads. In den angrenzenden Räume, befanden sich nur das Bad und sein Schlafzimmer. Soundwave war schon oft in diesem Quartier. Es wirkte zu den anderen Quartieren recht trostlos. Hier ist nichts, was darauf hindeutete, das jemand lebte. Klar es war immer sauber. Aber in den anderen Quartieren ist wenigstens die Einrichtung lebhafter und deutete darauf hin, das jemand mit persönlichkeit füllte. Selbst er hatte in seinem kleinen Quartier etwas stehen, was ihn persönlich aus machte. Bei seinem Lord war da nichts zu finden.
“Wann haben sie sich das letzte Mal richtig Entspannt?”, platzte Soundwave mit der Frage heraus. Megatron sah ihn verdutzt an. Ja, das ist eine gute Frage. Wann war das? Er konnte sich nicht mehr daran erinnern, wann das gewesen war. Er strengte sich wirklich an, die Frage von dem Spion zu beantworten. Das es eine Minute dauerte, bis der Lord den Mund aufmachte, aber Soundwave schon was sagte.
"Richtig, in den ganzen Jahren, hast du dich nicht einmal entspannt. Die kurzen Zeiten wo Sie auf der Krankenstation lagen, lag daran das die lebensgefährlich verletzt waren. Das wertet ich nicht", sagte Soundwave und Megatron schloss den Mund wieder. In seinem Audios klang es nach einen gewaltigen Vorwurf. Zumindest siezt er ihn nicht mehr. Einen Schritt weiter in diesem Gespräch.
"Ja Soundwave du hast recht. Ich habe kaum Freizeit. Ich kenne das Wort nicht mehr. Es ist immer irgendwas los.", sagte Megatron und seufzte auf. Er hatte schon geahnt, das dieses Gespräch in diese Richtung verlief.
"Aber du brauchst auch mal eine Pause. Wann hast du das letzte mal Energon zu dir genommen?", schon bei der Frage wurde es für ihn unangenehm. Da das letzte mal vor drei Tagen war. Da Energon Mangelware ist, musste er erst seine Crew denken, dann kam zum Schluss Megatron.
"Vor drei Tagen", sagte er zögerlich. Selbst Soundwave war schockiert von der Antwort seines Anführers. Die Crew nahm jeden Tag Energon zu sich.
"Das ist schlecht für dich.", sagte gefasst, obwohl er das Bedürfnis hatte ihn zu schlagen, aber er hielt sich zurück. "Du musst regelmäßig Energon zu dir nehmen. Auch mit dem Wissen, dass das Energon knapp ist. Wir habe aber immer noch das künstlich erzeugte Energon, auch wenn es nicht so ist wie das Original. Aber es reicht aus um die Speicher zu füllen.", kam es von Soundwave. Der zweite Vorwurf.
"Du willst nur sagen, das ich besser auf mich achten soll. Das ist löblich, aber…"
"Es gibt kein Aber, Mylord! Was machen wir, wenn du einfach so umkippst durch den Mangel der eben Gesagte zwei Punkte. Wir brauchen dich, alle blicken auf zu dir. Jeder von ihnen würde sofort auf ihre Ration Energon verzichten um es dir zu geben. Du musst es nur befehlen", sagte Soundwave. Langsam wurde auch seine Stimme klarer.
"Du bist unser Anführer. Wenn es dir gut geht, geht es auch deiner Crew gut.", fügte er hinzu. Der Spion bekam ein Brummen als Antwort, ein Zeichen dafür, dass der Lord längst abgeschlagen hatte um genauer zu sein auf Durchzug geschalten hatte um es sich nicht anhören zu müssen Was der Spion zu sagen hatte. Megatron hatte seine Optiken geschlossen.
Der TIC stand auf und stellte sich gegenüber seines Lords. Er konnte es ihm nicht durchgehen lassen. Er musste drastischer werden um sich gehör zu verschaffen. Als öffnete er sein Geheimversteck von seinen Fangarme, diese schnellte rasch zu dem Lord und verpasste ihm eine Ladung Strom. Erschrocken riss Megatron die Optiken auf, als er plötzlich den Stormschlag durch sein Körper zog. Er sogar heftiger ist als von Soundwave geplant.
"Was soll das Soundwave?", fragte er sauer. Sein Körper ist angespannt.
"Deine Ignoranz vor Optiken führen, das du Starscream und die anderen ignorierst ist verständlich. Aber mich zu ignorieren ist ein fataler Fehler und das weißt du. In deiner momentaner Verfassung bist du nicht mal mir gewachsen.", Soundwave klang wütend, was durchaus verständlich ist. Er sprach seit Jahren wieder mit Megatron und dann hatte er die Dreistigkeit ihn zu ignorieren. Innerlich musste Megatron ihm recht geben. Er ist durch den ständigen Mangel nicht gerade in der bester Verfassung.
"Soundwave, überstrapaziere nicht meine Geduld.", sagte Megatron knurrend. Das ist eine Warnung. Er mag nicht in der Verfassung sein, aber es reichte immer noch gegen Soundwave zu kämpfen.
"Doch ich überspraziere dich jetzt, weil ich sonst nicht weiter komme bei dir. Weil du mich ignorierst und ich es nicht so stehen lassen will. Das du so weiter machst. Dich weiter ignorierst. Wir brauchen dich, ich brauche dich. Also höre mir jetzt zu!", sagte Soundwave und nahm während seines Sprechen auch die Maske ab. Megatron sah ihn und sah deutlich das Soundwave unter Strom stand und das er bereit ist seinen Willen durchzusetzen. Soviel stand fest, Soundwave hat einen starken Willen. Inoffiziell stand Soundwave an zweiter Stelle auf diesem Schiff. Er ist seine zweite Servo und um das zu sein, musste Soundwave stark sein und sich durchsetzen können, auch gegenüber ihm. Er musste sich beweisen können. Etwas ihn schon die ganzen Jahre reizte und manchmal keinen ordentlich Gedanken fassen ließ, weil er sich vorstelle wie wohl Soundwave im Bett ist. Ob er auch so dominant ist, wenn es um Interface ging. Er gab es für sich zu, das Soundwave auch seinen Reiz hatte. Er musste nur diesen Gedanken immer wegschieben, weil die Vernunft sich meldete und dieses nicht als richtig empfand. Der Drang, den er versuchte die ganzen Jahre zu unterdrücken, rückte in seinem Prozessor immer weiter nach vorn.
“Soundwave, ich weis sehr wohl was ich tut und ich tue es, wenn ich es für richtig halte.”, sagte Megatron grollend zurück.
“Für richtig hältst? Dann ist es nach deiner Definition niemals.”, das ist ein Punkt für Soundwave. Megatron würde sich niemals sagen lassen, was er zutun hatte und was nicht. Er machte es einfach, wenn er es wollte. Er hörte etwas knistern, was durch die Fangarme verursacht wurde.
“Soundwave, ich warne dich jetzt. Mach so weiter…”, Soundwave beugte sich vor. Die violetten Optiken trafen direkte in die karminroten Optiken von Megatron. Mit seinem Servos stützte er sich auf die breiten Oberschenkel von Megatron ab. Er konnte die Wärme deutlich in seinen schmalen Finger spüren.
“Mylord willst du mir gerade drohen? Mir? Deiner rechten Servo und engsten Vertrauten. Der durchaus weis, wo deine Schwachpunkte liegen in deiner brillanten Verteidigung deiner Panzerung.”, das ist mittlerweile der zweite Punkt für Soundwave. “Du wagst dich ganz schön weit aus dem offenen Fenster, es trennen dich nur wenigen Zentimeter vor dem freien Fall.”, es lag eine versteckte Drohung in den Worten von Soundwave, die der Lord ernst nehmen sollte. Er hatte eigentlich nichts ihm entgegen zu setzen. Es war dumm von Megatron gewesen. Soundwave ist der einzigste in seiner Crew, wo er den Schwachpunkt nicht ausmachen konnte. Da er sich nie hinter die Maske blicken ließ und auch ein Geheimnis um sich selbst machte. Er wusste nur das Soundwave ein Datasaver ist und das die Brückentechnologie perfekt beherrschte. Alle dachten das es nur über das Visier funktionierte, aber dem ist nicht so. Die Fangarme konnten nicht nur Daten verarbeiten, sondern sind tödlich Werkzeuge. Megatron sah ihn nur als perfektes Werkzeug. Zu perfekt um es wegzuschmeißen und zu ersetzen. Er konnte ihn auch nie ersetzen, dazu ist er einfach zu wertvoll für ihn. Soundwave ist sogar in der Lage andere zu manipulieren, er brauchte nur einen Zugang zu dem Prozessor. Deswegen ist er auch so gefährlich.
“Soundwave es reicht deine Predigt ist angekommen. Jetzt kannst du dich zurückziehen!”, befahl er ihm. Es lag zuviel Spannung in der Luft, das sie schon zum greifen ist.
“Nein”, widersprach er dem Befehl. Megatron sah ihn verärgert an. Soundwave verweigerte nie einen direkten Befehl von seinem Lord.
“Was in Unicrons Namen ist mit dir los?”, fragte er ihn. Er wollte aufstehen, aber er konnte sich nicht bewegen. Der Grund ist, das Soundwave seine Fangarme um seine Beine gewickelte hatte, das Ende eines Tentakels ist an Steiß. Dort lag ein empfindlicher Knotenpunkt der Nerven eines Körpers. Wenn Soundwave gewollt hätte, könnte er ihn bewegungsunfähig machen.  Es kroch etwas Furcht in den Leitungen von Megatron, aber er zeigte sie nicht. Aber Soundwave sah den kleinen Funken in den Optiken des Lords.
“Was mit mir los ist? Die Frage gebe ich zurück. Du wirkst angespannt, abgekämpft und erschöpft. Deine Aufmerksamkeit lässt nach, was mir beweist, das du im Moment nicht in der Lage bist die Decepticons ordnungsgemäß zu führen.”, sagte er zu ihm. Für Megatron was das ein Schlag ins Gesicht, das von ihm zu hören machte ihn rasend. Bei Starscream hatte er kein Problem, er konnte ihn in die Schranken weisen, aber Soundwave ist ein anderes Kaliber als Starscream.
Soundwave wagte sich weiter vor, so das seine Lippen nah an dem empfindlichen Gehör von Megatron ist. “Du bist Schwach geworden, Megatron.”
Das reichte Megatron um Bewegung in den Körper zu bringen. Er packte Soundwave an der Kehle und man hörte einen lauten Knall von außen. Der Lord hatte den Spion auf dem Tisch geschmettert, wodurch das Tisch in zwei Hälften brach durch die Gewalt, die von dem Lord aus ging. Die Klauen drücken gegen den Hals von Soundwave und hinterließen Kratzer. Aus den kleinen Wunden kam die blaue lebenswichtigen Flüssigkeit. Soundwave machte keine Anstalten sich zu wehren.
“Wag es nochmal mich als Schwach zu bezeichnen, dann ignoriere ich das Verhältnis zwischen uns und merkst was es heißt Schmerzen zu haben.”, knurrte der Lord sauer. Soundwave fing an zu lachen. Was den Decepticon nur noch mehr zorniger machte und fester zudrückte um zum verstummen zu bewegen.
“Schmerzen haben ich jeden Tag, wenn ich dich nur ansehen. Wie du mit deinem Körper umspringt, lässt mein Spark bluten”, er hob seinen Arm und legte ein Servo auf die Wange des Lords. Er merkte, das Megatron daraufhin zuckte und plötzlich verringerte sich der Druck auf seinem Hals. “Ich will dich nicht verlieren, weil du nicht auf dich achtest. Ich wünsche mir den Lord von früher zurück. Auch wenn ich weis das es niemals geschehen wird. Dafür hat dich dieser Krieg zu sehr abgestumpft, das ich bezweifel, das du noch Zuneigung empfinden kannst für jemanden.”, sagte er zu ihm. “Auch wenn deine Blick, die mir zuwirfst etwas anderes vermuten lässt. Es kann nur einfache Begierde sein auf meinen Körper. Ich kann natürlich mich auch irren, weil ich selten mit Gefühlen in Kontakt komme. Aber ich liege zu 99% immer richtig, auch in Bezug auf dich.”, sprach er einfach weiter. Er hoffte, er verschreckte Megatron jetzt nicht. Der Griff um seinen Hals löste sich. Megatrons Wut hatte sich mit den wenigen Sätzen von Soundwave verraucht. “Ich will dir helfen, damit du wieder zu Kräften kommst, egal wie. Selbst wenn ich mein leben lassen muss um dich zu retten.”, sagte er und er meinte jedes gesprochene Wort ernst. Soundwave bewunderte ihn schon seit er ihn zum ersten Mal in der Arena kämpfen sah. Es war damals ein  glücklicher Zufall gewesen, das er sein Assistent wurde, damit er sich um die Belangen von ihm kümmern konnte. Der Spion hatte seine ewige Treue geschworen und das er immer da ist, wenn er brauchte wurde und so ist es jetzt auch. Sie lagen auf dem Boden, zwischen den beiden Hälften des kaputten Tisches. Soundwave lag mit seiner Annahme richtig. Schon die ganzen Jahre überlegte Megatron Soundwave einfach über einen Befehl von ihm in sein Bett zu zwingen. Aber er hatte es aus Respekt zu ihm nie getan und jetzt sagte er ihm unverfroren, das er seine Blicke mitbekommen hatte.
“Ich streite nicht ab, das da Begierde im Spiel ist. Ich habe öfters mit dem Gedanken gespielt, dich einfach in mein Bett zuziehen. Nur um diese Gier zu befriedigen. Aber aus Respekt zu dir es nie getan. Weil du nicht als Hure des Lords gebrandmarkt werden solltest. Sowas verdienst du nicht.”, sagte der Lord zu ihm.
“Ich bezweifel, das die Crew es wagen würden so zu denken über mich. Schließlich hast du das Recht dir alles zu nehmen, was du willst. Du weißt, das ich dir keinen Wunsch abschlagen kann. Selbst wenn es ein Befehl gewesen wäre von dir, hätte ich mich niemals verweigert. Eigentlich habe ich schon darauf gewartet. Das du dir jemanden für deine Bedürfnisse nimmst”, sagte Soundwave und lächelte leicht. “Du musst schon vergessen haben wie man es macht”, dafür ernte der Spion ein dumpfes Grollen von seinem Anführer.
“Sicher Soundwave? Ich kann dir sehr wohl zeigen, das ich in diesem Bezug nichts verlernt habe.”, sagte er zu ihm und grinste perfide.
“In deiner Verfassung hältst du keine Runde durch.”, sagte Soundwave zu ihm. Interface ist eine kräftezehrende Angelegenheit zumal die Decepticons nicht gerade sanft zu einander sind, wenn es um fraggen ging. Megatron sah ihn an und beugte sich runter zu ihm. Er fasste Soundwave ans Kinn zu drückte sein Gesicht zu rechten Seiten weg und in nächsten Moment spürte Soundwave nur noch, das Megatron ihm in die Hauptleitung biss. Der Schmerz zog sich durch seinen schlanken Körper und er keuchte leise auf. Der Lord gönnte sich ein kleinen Snack bei Soundwave und leckte über die Bisswunde mit der Zunge.
“Ich gebe dir zu Güte ein Chance dich jetzt vom Acker zu machen”, sagte er zu Soundwave. Der Spion dachte nicht dran, eigentlich ist auch seine Schuld mit warum er in der Situation rein geraten ist.
“Ich renne nicht weg, ich bin ein Con und wir rennen nicht vor einer Schlacht weg. Ich bin doch kein Feigling.”, sagte er zu ihm. Seine Fangarme setzten sich wieder in Bewegung und wickelten sich um den Rumpf des grauen Kriegers. “Außerdem sollte du Mylord nicht vergessen, wem du hier unter dir liegen hast.”, Megatron konnte nicht so schnell reagieren und der Spieß wurde umgedreht. So, dass Megatron auf den Rücken verfrachtet wurde und somit Soundwave nun auf dem Lord saß und ihn siegessicher an grinste.
“Ich habe nichts anderes erwartet von dir Soundwave. Aber glaube mir, diese Schacht verlierst du”, sagte er zu ihm.
“Du bist sehr überzeugt von deinem Sieg, das wird dich einiges kosten”, der zweite Fangarm glitt nach unten und verpasste dem Lord dreist einen Stromschlag an der Spikeabdeckung, was den Lord auf knurren ließ. Seine Entscheidung ist gefallen, das wollte er sich nicht entgehen lassen.
“Dich wird es nur deine Unschuld kosten.”, sagte er und zog den ungezogen Spion runter und küsste ihn hart. Eine kleine Randinformation, die keiner außer er wusste. Es ist für ein Con untypisch, aber so ist Soundwave eben. “Ich werde dich wohl auch bestrafen müssen für deine Dreistigkeit mir gegenüber.”, seine Servos lagen auf den Oberschenkel von Soundwave und eine Hand glitten hoch zum Heck von Soundwave.
“Dann versuche es doch, Mylord. Ich muss dich aber Informieren, das ich es dir nicht so einfach machen werde. Es wäre sonst nur Langweilig und du musst gefordert werden.”, sagte Soundwave zu ihm.

Soundwave machte es dem Lord wirklich nicht leicht und der Spion war eine harte Nuss. Dennoch hatte sich das gelohnt für Megatron. Am nächsten Morgen war Soundwave schon längst nicht mehr in seinem Quartier gewesen. Dafür lag ein Würfel Energon auf dem Nachtschrank neben seinem Bett. Der Lord konnte sich ein Schmunzeln nicht verkneifen. Soundwave meinte es wirklich ernst mit ihm, das er ihn ab sofort im Blick hatte und alles tat, damit der Lord fit blieb.
Review schreiben
 
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast