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Into another World

von Andoblade
Kurzbeschreibung
GeschichteAbenteuer, Drama / P16 / Gen
05.06.2022
05.06.2022
1
2.875
 
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05.06.2022 2.875
 
Lange lag der Braunhaarige Mann auf der Luftmatratze, die er sein Bett nannte. Seine Exfrau und er teilten sich noch eine Wohnung, da sie sich noch gut verstanden. Die Kinder schliefen schon und seine Exfrau lag im anderen Zimmer. Sicher war sie noch wach und plante den Umzug weiter. Der Blick des Mannes war gen Decke gerichtet. Das Zimmer war dunkel und er konnte nichts sehen. Bis vor etwa einer halben Stunde hatten er, seine Exfrau und weitere Freunde ein Onlinespiel gemeinsam gespielt. Dort verkörperten sie jeder einen anderen Charakter und gemeinsam stellten sie sich immer größeren Gefahren und Bedrohungen. Der Mann seufzte lautstark vor sich hin, schlafen würde er wohl doch wieder erst viel zu spät. Da kam ihm eine Idee. Vielleicht würde ein Spaziergang helfen? Aber es war gerade 3 Uhr morgens. Das konnte er doch nicht einfach so tun und so stand er auf und ging zum Kühlschrank. Es fehlte Milch. Kurz musste er lachen. Was für ein Klischee war das denn jetzt? Er nahm sich einen Zettel und einen Stift. ‚Ich bin eben Milch holen‘, schrieb er auf und pinnte den Zettel mit einem Magneten an den Kühlschrank. Dann zog er sich auch und verließ die Wohnung. Schnellen Schrittes ging er aus der Sackgasse in dem das Haus, wo er wohnte, stand. Kurz überlegte, wie er auf dem schnellsten Weg zur Tankstelle kam. Kurz darauf bog er links ab und kurz darauf noch einmal rechts. Er war vielleicht etwa 10 Minuten unterwegs als er dort ankam.

Die Tankstelle war sehr voll für diese Uhrzeit. Zumindest kam es ihm so vor und er stellte sich in die Warteschlange. Es dauerte gut 25 Minuten, bis er drankommen konnte. Plötzlich hörte er einen lauten Ton in seinem Ohr und spürte ein Stechen in seinem Kopf. „Geht es Ihnen gut? Hallo, hören sie mich?“; die Stimme des Mitarbeiters der Tankstelle war sehr dumpf zu hören. Es dauerte gute drei Minuten, bis er wieder richtig bei sich war. „Entschuldigen Sie. Es geht wieder“, sagte der Mann und bezahlte schnell die Milch. Innerhalb von 10 Sekunden hatte er die Tankstelle verlassen. Die frische Luft würde ihm sicher guttun. So dachte er zumindest. Also ging er auf demselben Weg nach Hause, auf den er dorthin gekommen war. Also musste er auch über eine Straße gehen und kurz bevor er über die Straße gehen wollte, erblickte er in Augenwinkel ein sehr helles Licht. Es war ein LKW, der mit unglaublicher Geschwindigkeit. Normalerweise wäre der Mann stehen geblieben, doch das grelle Licht tat in den Augen weh, was einen weiteren Stich in seinem Kopf auslöste. Dadurch taumelte er einige Schritte nach vorn. Das letzte, was er merkte war, dass er durch etwas Großes weggestoßen wurde und zu Boden gerissen wurde. Die Milch fiel neben ihm zu Boden und verteilte sich überall.

Es fühlte sich so an als hätte er eine Ewig geschlafen und als er die Augen öffnete war es hell und der salzige Geruch des Meeres lag ihm in der Nase. Hier fühlte er sich gut, bis eine Hand auf seinen Oberkörper gelegt wurde starrte er einfach zufrieden an die Decke. Langsam wendete der Mann seinen Blick zur Seite und erblickte eine Au’Ra vom Volksstamm der Raen neben sich. Ihre weißen Harre mit pinken Strähnen würde er überall wiederkennen. Es war Arisu Miwa, die verlobte seines Charakters in dem Online-Spiel, welches sie so viel spielten. Warte mal, wieso lag sie neben ihm? Kurz blickte er an sich herab und merkte, dass er gute 30 Zentimeter gewachsen sein müsste. Darüber hinaus hatte er Hörner an den außen Seiten seines Kopfes, die als Ohren fungierten und einen Schweif. Er war Ando Yamada. Sein Charakter, aber wieso? Was war passiert, dass er plötzlich hier aufgewacht war. „Ando…ist alles okay?“, die Sorge in der Stimme der Au’Ra war unüberhörbar. „Was, ähm also...ich...“, stammelte der Dunkelhaarige Au’Ra vom Xaela Stamm. „Schläfst du noch halb, oder warum bist du so neben der Spur?“, fragte seine Verlobte und blickte ihn weiterhin an. „Nein...nein, bin wach...tut mir leid. Aber warum liegst du hier…neben mir?“, fragte Ando und wirkte ein wenig überrascht. „Warum...?“, fragte Arisu leise und blickte zur Seite. Etwas röte stieg ihr dabei in die Wangen. „Du Idiot…frag sowas doch nicht!“, sagte sie schnell und stand direkt auf, griff nach ihren Sachen und zog sich an. Okay damit hatte er jetzt nicht gerechnet. Natürlich waren die Zwei zusammen, wie kam er also auf diese Frage? „Zieh dich an. Aiko und Kagami warten sicher schon!“, fauchte sie noch immer etwas beschämt und zog ihre Rüstung an. Ando setzte sich auf und legte eine Hand vor die Augen. Das letzte, woran er sich erinnerte, war ein helles Licht und stechende Kopfschmerzen und dann öffnete er hier seine Augen. „Du vertrödelst unnötig Zeit. Komm zieh dich an, Ando“, die Stimme der weiblichen Au’Ra war jetzt wieder ruhig und freundlich. „Ist okay, aber wieso denn die Eile?“, fragte der Xaela und blickte zu der anderen.

„Was?!“, Arisu fiel plötzlich alles aus dem Gesicht. „Wir wollten heute mit dem Rest der Mitglieder vom Bund der Morgenröte nach Sharlayan abreisen. Hast du das etwas vergessen?“; fügte sie dann noch verwirrt hinzu. „Ach okay...stimmte. Nein nicht vergessen...“, murmelte Ando, schwang die Beine aus dem Bett und betrachtete den Boden. „Dann zieh endlich deine Rüstung an…die Mädels warten schon“, fügte sie ruhig hinzu und knöpfte ihr Oberteil zu Ende zu. Ando blickte auf die Rüstung, die neben dem Bett hing. Es war genau die, die er sich so mühselig im Spiel erarbeitet hatte. Tief durchatmend stand der große Au’Ra auf und begann seine Rüstig anzulegen. Dies war gar nicht so leicht, wenn man dies noch nie getan hatte. Angefangen bei der Hose war es noch recht leicht, aber mit jedem Teil wurde es schwerer und schwerer. „Hast du es bald? Heute bist du echt komisch Ando...“, merkte die weibliche Aura an und blickte dabei aus dem Fenster auf das Meer. Nach einer gefühlten Ewigkeit hatte Ando seine Ausrüstung angezogen und blickte an sich herab. „Wow...“, grinsend gab Ando erstaunt von sich. Er liebte diese Ausrüstung. Langsam hob er den Blick und sah Arisu direkt an. Sie konnte wirklich süß sein. So, wie sie ihn ansah. Schnell wandte er seinen Blick ab und atmete tief durch. „Ist etwas?“, fragte sie mit einem süßen, lieblichen Unterton in der Stimme. „Ach ähm...gar nichts...“, murmelte der Xaela vor sich hin. „Sicher, dass es nicht so wie gestern ist?“; jetzt begann Arisu frech zu werden und Ando schüttelte schnell den Kopf. Er hatte sofort verstanden, was sie gemeint hatte, aber dafür war wohl jetzt auch nicht die Zeit. „Na, wenn du das sagst“, hauchte sie und zwinkerte ihm zu, während ihre Hand kurz über seinen Bauch streichelte. „Vergiss nicht. Kagami würde sich freuen, wenn ihre Mutter bald schwanger werden würde“, kicherte die Raen und ging zur Tür. „Ja...schon verstanden“, kopfschüttelnd folgte der großgewachsene Au’Ra seiner Partnerin und sie verließen das Zimmer des Gasthauses.

Als sie den langen Korridor entlang gegangen waren und im Runden raum des Gashauses ankamen sah Ando auch schon zwei bekannte Gesichter. Die eine war eine Blauhaarige Aura. Es war seine kleine Schwester Aiko und ihr gegenüber saß seine rothaarige Tochter, aus der Zukunft, Kagami. Ja aus einer Zukunft, die nicht eingetreten war, da Ando mit Arisu, Aiko und Kagami gemeinsam die achte Katastrophe Verhinderten. Dennoch hatten sie jetzt einem anderen Weltuntergang vor ihrer Nase. Zwei Sachen fiel dem Xaela direkt auf. Die beiden hatten nicht ihre Gewohnten Kleidungen und Waffen. „Da seid ihr ja. Wir haben uns schon gefragt, wieso ihr so lange braucht. In der Zwischenzeit habe ich jemanden getroffen, der mir einen neuen Jobstein geschenkt hat. Ich habe jetzt den Stein eines Weisen.“, preschte Aiko direkt hinaus und strahlte über beide Ohren. “Papa, Mama endlich seid ihr da. Schaut mal“, begann Kagami, sprang auf und zog ihre Sense. „Ich war vorhin in Ul’dah und habe einen neuen Kampfstil gelernt. Seht mal der Schnitter Jobstein“, fügte sie glücklich hinzu und zog einen schwarzen Stein aus der Tasche, um ihren Eltern diesen zu zeigen. „Das ist toll...“, antwortete Ando schnell und wirkte fast schon etwas überfordert. „Ähm Brüderchen...ist alles okay?“, fragte Aiko etwas irritierte, während sie aufstand. „Papa...?“, die jüngste und kleinste der weiblichen Au’Ra war mehr als nur besorgt. Schnell ging sie zu ihm und sah ihm in die Augen. „Ihm geht’s gut. Er ist nur ein Idiot, ihr kennt ihn doch“, kicherte Arisu, während sie ihre Tochter in den Arm nahm. „Mama...siehst du es nicht?“, flüsterte Kagami ihrer Mutter ins Ohr. Diese nickte nur knapp. „Mach dir keine Sorgen Schatz. Ich denke das wird sich wieder legen“, flüsterte sie ihrer Tochter ins Ohr und die kleinere nickte knapp. „Wie geht es denn Raha?“, fragte Arisu schnell frech, um das Thema zu wechseln. Kagami wurde schlagartig knallrot im Gesicht. „Mama...“, sagte die Rothaarige Au’Ra peinlich berührt und löste sich von ihr. „Was denn? G’raha ist heute in den frühen Morgenstunden aus deinem Zimmer gehuscht, nicht wahr?“, fragte Aiko frech kichernd und blickte zu ihrer Nichte. „Okay, okay...er war da, na und?“, frage Kagami leicht zickig und verschränkte die Arme. „Hey...alles ist gut...keiner verurteilt dich hier, Süße“; fügte Aiko beruhigend hinzu. „Hmpf…“, gab Kagami leise von sich und guckte schnell weg.

„Natürlich darfst du mit ihm Zeit verbringen“, zwinkerte Ando seiner Tochter zu und Arisu nickte zustimmend. Dadurch beruhigte sich die junge Au’Ra wieder. „Wir sollten langsam los. Thancred wird sicher nicht erfreut sein, wenn wir zu spät kommen“; merkte Aiko an. Da hatte sie Recht. Die anderen warteten auf die vier. Ohne noch ein Wort zu wechseln, machte sich die Gruppe auf den Weg zum Dock. Doch, bevor sie das Gasthaus über die Treppe verlassen konnten, stockte Arisu für einen Moment und sah Ando geschockt an. „Hast du gerade auch...?“, erschrocken griff sie nach seiner Hand und blickte nach draußen Richtung Achterburg. Der hochgewachsene Au’Ra blickte durch den Gang und in der Ferne erblickte er für einen Moment einen anderen Au’Ra vom Stamm der Raen. „Hiro…?“, murmelte Ando irritiert. Hiro war der ältere Bruder von Arisu und er hatte die Gruppe verraten. Vor langer Zeit, als sie die Ultima-Waffe besiegt hatten griff dieser die noch recht unerfahrene Arisu an und Ando, der damals noch Krieger und nicht Dunkelritter war hatte sich heldenhaft in den Angriff geworfen. Zum Glück konnte Arisu ihn noch einmal retten, doch der Verrat ihres großen Bruders und Ando’s bestem Freund nagte sehr an ihr. Erst einige Jahre später hatte sie es überwunden, doch jetzt war er hier in Limsa Lominsa? Da konnte doch etwas nicht stimmen. „Hiro? Du meinst Onkel Hiro, Mama’s Bruder, nicht wahr?“, mischte sich Kagami ein und begann kurz nachzudenken. Ihr kamen die Erinnerungen aus ihrer Zeit vor als wären sie in einem anderen Leben passiert, doch sie waren einfach ein Teil von ihr. „Louyix…“, murmelte sie und begann zu kichern. Sie erinnerte sich wage daran, dass sie einen Cousin gehabt hatte. Er war der Sohn von Hiro und Alisaie. Letztere hatte den Jungen allein aufgezogen, weil Hiro die Gruppe ein weiteres Mal Verraten und als Kriegsgefangener im Kerker von Limsa Lominsa war. Doch ihre Zeit würde sich nicht mit ihrer Welt vermischen. Würde Hiro also vielleicht gar nicht ein Kind mit Alisaie bekommen? Oder würde ihre Anwesenheit und das Verhindern der achten Katastrophe auch dieses Ereignis löschen? „Wer ist Louyix...?“, fragte die blauhaarige Au’Ra, die kaum älter als Kagami war und sah ihre rothaarige Nichte an. „Ach Niemand...“, murmelte die Gefragte und versuchte auch nach ihrem Onkel Ausschau zu halten. Dier war aber schon nicht mehr in Sicht. „War er das wirklich?“, fragte eine besorgte Arisu und sie schien leicht zu zittern. „Mama…“, erst jetzt bemerkte Kagami, dass ihre Mutter Angst verspürte, doch wer konnte ihr das verdenken? „Ich bin mir nicht genau sicher, aber falls er es ist, müssen wir gucken, was er vorhat“, sagte Ando mit fester Stimme. So langsam reagierte er schon, wie sein Charakter es wohl auch getan hätte. Er fand sich immer mehr in seiner Rolle als Ando Yamada ein.

„Aiko, pass auf Arisu auf. Kagami, wir gehen gucken!“, beschloss er und blickte seine Tochter ernst an. Diese nickte sofort. „Verstanden, Vater!“, sagte sie mit ebenso ernster Miene, ehe sie sich an ihre Tante wendete. „Geht ohne Umwege an die Docks und macht schnell“, fügte sie sofort hinzu. Aiko wusste, wenn Ando so ernst wurde, dass die Lage ernst war und wenn ihre Nichte nun auch noch so ernst war, sollte sie umgehend handeln. Schnell griff sie nach der Hand ihrer Schwägerin und lief los. „Wenn Thancred, Urianger, Alphinaud, Alisaie und Y’Shtola davon Wind bekommen, dann haben wir ein Problem. Du weißt, dass er auf der Roten Liste des Bundes steht oder nicht?“; frage Aiko, während sie ihre hibbelige Art abgelegt hatte. „Und deswegen dürft ihr nichts sage...bitte Aiko...Raha wird es verstehen, dass wir das hier allein machen werden. Fahrt, wenn nötig ohne uns vor nach Sharlayan. Hast du das verstanden?“, Kagami’s Gesicht sah aus, wie vor einigen Monaten. Die Trauer stand ihr ins Gesicht geschrieben. Sie wollte G’raha Tia, Aiko und Arisu nicht allein gehen lassen. Nicht jetzt, wo sie endlich mit ihnen zusammen sein konnte. Doch das hatte aller höchste Dringlichkeit. In der Sekunde legte ihr Vater eine Hand auf ihre Schulter. „Wir werden rechtzeitig sein. Versprochen!“, sagte er mit ruhiger Stimme und ging dann los Richtung Achterburg. Etwas erleichtert atmete die kleine Au’Ra aus und folgte ihrem Vater schnellen Schrittes. Sie mussten doch nur kurz nachsehen, ob sie recht hatten oder ob es vielleicht doch jemand anderes gewesen war. Es war keine schwere Aufgabe. Schnell liefen sie über den Platz an der Achterburg. Hier waren einige Miqo’te, Viera, Au’Ra und Elezen, aber sie fanden Hiro nicht. Natürlich war dies eine gute Nachricht, doch wen hatten sie denn dann gesehen? „Hast du ihn wirklich gesehen?“, begann Kagami und sah ihren Vater an. Mit einem Nicken bestätigte er ihr, dass er sich sicher gewesen war. Wie konnte das nur sein? Er war ins Exil geschickt worden und man hatte ihn nie wieder gesehen. Nach all den Jahren jetzt mitten in der Stadt aufzutauchen war doch unwahrscheinlich oder nicht? Fragen über Fragen, aber keine Antwort. So wirkte etwas Positives doch recht negativ. „Papa...?“, fragte die kleine Au’Ra und blickte zu dem blauhaarigen Mann hoch. „Wir werden ihr sagen, dass er es nicht war. Bitte Kagami. Lass uns ihr die Angst vorerst nehmen. Sie hat ein Trauma davongetragen. Ich denke auch, dass sie jetzt erst einmal wieder den Rotmagier Jobstein anlegen wird.“, erklärte er ihr ruhig und ging dabei runter auf Augenhöhe mit ihr. „Ja. Versprochen!“, leicht nickend und entschlossen blickte sie ihm ins Gesicht. „Wir werden für sie da sein.“, fügte sie noch schnell hinzu, woraufhin ihr Vater ihr ein zufriedenes Grinsen schenkte. „Danke“, sagte er noch, ehe die Beiden sich auf den Weg Richtung Docks machten.

Schnell waren sie dort angekommen. Während die anderen groß die überfahrt planten, nahm Ando die Hand seiner Angetrauten und zog sie sanft zu sich und ihrer Tochter. „Oh Ando. Ein Glück geht es dir gut. Hast du ihn gesehen?“, fragte Arisu nervös und blickte verunsichert drein. Sie hatte ihren Job von Gelehrten schon auf Rotmagier gewechselt, wie er vermutet hatte. „Wir haben einen Raen getroffen, der ähnlich aussah, wie dein Bruder, aber es war nicht Hiro! Zum Glück nicht wahr, Kagami?“, fragte er die junge Au’Ra an ihrer Seite. Diese nickte eifrig. „Ja, stimmt!“, sagte sie grinsend. „Dann bin ich erleichtert. Dennoch kam alles wieder hoch. Ich hätte dich beinahe verloren Ando. Wenn er jetzt wieder auftaucht...“, nervös blickte sie sich bei den letzten Worten um, doch Ando zog sie einfach zu sich umarmte sie. „Er wird mich nicht noch einmal so überrumpeln...damals war ich Schwach. Jetzt nicht mehr und das weißt du.“, flüsterte er ihr zu, während die Tochter der Zwei eine Hand auf die Schulter ihrer Mutter legte. „Ando...du bist einfach ein Idiot…sag sowas nicht...“, meckerte die weißhaarige Au’Ra und löste sich von der Brust ihres Mannes. „Aber ich habe doch gar nichts falsches gesagt...?“, fragte Ando verwirrt, während Arisu leise zu Kichern begann. „Habe ich das denn gesagt?“, das Kichern, welches sie nicht unterbinden konnte, gefiel Ando sehr. Schnell legte er seiner Frau eine Hand auf den Kopf und er konnte sehen, wie ihre Wangen anfingen zu glühen. „Soll ich euch einen Moment geben?“, fragte Kagami leicht verunsichert, während ihr Blick auf einen Kater mit rotem Fell fiel. Schlagartig musste sie anfangen zu Grinsen. „Geh ruhig zu ihm“, zwinkerte Ando seiner Tochter zu und blickte danach die Hochrote Arisu an. Das ließ Kagami sich kein zweites Mal sagen und marschierte direkt los. „Geht es dir jetzt besser?“, fragte der Größere der beiden und wirkte immer noch leicht angespannt. „Ja...ich werde das schon irgendwie verkraften. Wollen wir uns jetzt auf den Weg zu den anderen machen?“, die Au’Ra mit den rosa Strähnen blickte hoch zu Ando und ihre Angst war aktuell zumindest wie verflogen. Ein knappes Nicken war die Antwort, die sie bekam und beide begaben sich zum Rest der Gruppe.
 
 
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