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Ina und Kai -  Schau nach vorne

von duck
Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P12 / Het
Arzu Ritter Dr. Kai Hoffmann Dr. Martin Stein Dr. Philipp Brentano OC (Own Character)
30.05.2022
31.07.2022
28
16.128
2
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09.06.2022 699
 
Auf dem Weg zum Klinikausgang wurde Kai von einer Schwester gerufen, er musste nochmal zu seiner Patientin. Kai schaute Ina fragend an. „Geh schon, ich gehe nochmal ins Ärztezimmer und verabschiede mich von den anderen Kollegen. Melde dich, wenn du fertig bist“, antwortete Ina. „Danke. Ich beeile mich“, sagte Kai und gab Ina einen Kuss auf die Stirn, bevor er zu seinem Patienten lief.

Ina machte sich auf den Weg ins Ärztezimmer, traf aber auf dem Weg dorthin Martin. „Ina… Hi… Ich habe gehört, dass du heute entlassen wirst… Das freut mich für dich“, begrüßte Martin sie. „Ja… Ich wollte mich nur noch von den Kollegen verabschieden, Kai musste nochmal kurz zu einer Patientin“ „Ahh, ok. Ich verstehe… Wie geht es dir denn?“ „Gut, danke… Und dir? Wie geht es Klara?“ „Die kleine wächst… Wobei so klein ist sie gar nicht mehr…schau selbst“, erklärte Martin und zeigte Ina ein aktuelles Bild von Klara auf seinem Handy. Die beiden unterhielten sich dann noch eine Weile, hauptsächlich ging es um Klara. Dann rief Kai Ina auf dem Handy an und erklärte ihr, dass er nun fertig war. Ina verabschiedete sich noch kurz von Martin und lief dann in die Tiefgarage, in welcher Kai schon im Auto wartete.

Bei Ina angekommen ließ sich diese erstmal erschöpft auf die Couch fallen. „Alles gut?“, fragte Kai, als er aus dem Schlafzimmer, wo er die Taschen abgeladen hatte, wiederkam und Ina erschöpft auf der Couch sitzen sah. „Ja… Es war nur doch ganz schön anstrengend“, erklärte Ina und lächelte Kai verliebt an. „Dann ruh dich doch ein bisschen aus. Ich bringe dir eine gemütliche Hose“, erklärte Kai und kam wenige Sekunden später mit einer Jogginghose im Arm zurück. Als Ina diese angezogen hatte legte sie sich zurück auf die Couch. „Hast du Hunger? Ich würde uns was kochen.“, fragte Kai und strich Ina über die blasse Wange. „Ne… grade nicht… Kannst du dich nicht einfach zu mir legen?“, fragte Ina und rückte etwas zur Seite, sodass Kai auch noch auf dem Sofa Platz hatte. Kai legte sich sofort zu ihr und Ina vergrub ihr Gesicht ins Kais Pulli. Dieser angelte nach der Fernbedienung und machte eine Reportage an, der er schnell gar nicht mehr zuhörte, da Ina eingeschlafen war und er sie die ganze Zeit beobachtete.

Nach einigen Stunden wachte Ina dann wieder auf. „Na Schlafmütze… Geht’s dir besser?“, fragte Kai seine Freundin. „Ja… Ich denke schon… Aber ich habe Hunger“, lachte Ina und wollte gerade aufstehen, doch Kai drückte sie sanft wieder herunter. „Ich koche uns was, auf was hast du Lust?“ „Spaghetti Bolo?“, fragte Ina lächelnd. „Warum habe ich mir das gedacht… Wie gut, dass ich heute Morgen alles dafür gekauft habe“, lachte Kai. „Du kennst mich halt zu gut… Und genau deshalb solltest du wissen, dass ich dir helfen will und hier nicht rumliegen möchte“, konterte Ina und startete einen zweiten Anlauf aufzustehen. Doch auch diesmal wurde sie von Kai zurückgedrückt. „Ich weiß, dass DU das willst. Das ist mir aber grade ehrlich gesagt egal. Deine… EURE Gesundheit ist mir wichtiger“, erklärte Kai und gab Ina einen Kuss auf den Bauch. Ina verdrehte nur die Augen. Sie wusste ganz genau, dass Kai sie nicht helfen ließ und machte sich dann eine Liebesschnulze im Fernseher an. „Ohje… Ich kümmere mich dann mal ums Essen. Schau du deinen Film“, erklärte Kai und lief in die Küche.

Nach einer Stunde war das Essen fertig und Ina trottete an den Tisch. Ihr Ausflug in der Klinik hatte ihr doch sehr viel Kraft genommen. Sie aßen und redeten dabei nur wenig. Als Ina aufstehen wollte um ihr Geschirr in die Spülmaschine einzuräumen, hielt Kai sie davon ab. „Lass stehen ich mache das“, erklärte er. „Kai… bitte… Ich bin Schwanger… Nicht krank. Ich kann meinen Teller selbst in die Spülmaschine einräumen“, stellte Ina klar und tat es. Kai sagte lieber gar nicht. „Ich gehe jetzt in die Wanne. Kommst du mit?“, fragte Ina, als Kai auch seinen Teller weggebracht hatte. Kai schaute kurz in die unordentliche Küche, wollte grade was sagen, doch Ina kam ihm zuvor. „Das machen wir später. Ich will jetzt erst baden“, erklärte Ina und zog Kai am Unterarm mit ins Bad.
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