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Selenes Anhänger

Kurzbeschreibung
GeschichteRomance, Fantasy / P16 / Div
Jonathan Christopher "Jace" Herondale OC (Own Character)
27.05.2022
25.01.2023
10
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27.05.2022 908
 
Sarahs Sicht
Ich war gerade auf dem Heimweg von meinem Laden in der 13 E 65th St., als ich den Weg durch den Central Park einschlug. Ich sehnte mich nach Schatten und einem kühlen Cocktail. Der Laden war trotz des schönen Wetters beinahe von Kunden überrannt worden. Einmal mehr war ich dankbar für den Fahrstuhl in meinem Wohnkomplex, denn allein der Gedanke bis in den zehnten Stock Treppen zu steigen, verursachte meinen schmerzenden Füßen Albträume. Im Park sah ich mich um und konnte kurz abschalten, als ich von weitem ein komisches Geräusch wahrnahm. Ich folgte diesem vorsichtig, bis ich an einer Lichtung ankam. Dort verschlug es mir die Sprache. Auf der Lichtung kämpfte ein Schattenjäger gegen einen Ravener. Der Schattenjäger kämpfte unerbittlich gegen den Dämon, bis der Dämon ihm die Seraphklinge aus der Hand schlug und ihn mit seinem Schwanz in die rechte Flanke stach. Der Schattenjäger schrie auf, drückte mit beiden Händen auf die Wunde und sank zu Boden. Dunkles Blut quillte zwischen Fingern hervor. Der Dämon wollte dem Nephilim den erlösenden Schlag versetzen, aber das würde ich nicht zu lassen. Ich rannte zum Schattenjäger, der einen Arm nach seiner Klingt ausstreckte. Doch diese lag knapp außerhalb seiner Reichweite. Ich schnappte mir seine Klinge und bohrte sie zwischen die Augen des Raveners. Dieser zerfiel zu Asche und verschwand. Ich eilte zum verletzten Schattenjäger. Stöhnend drückte er seine Hände auf die Wunde, um die Blutung zu stoppen. Während ich mich neben ihn kniete, stellte ich fest, dass dies der berühmte Jace Herondale war, der große Held der Schattenwelt. Vorsichtig suchte ich nach seiner Stele, um die Iratze zu aktivieren. Erschüttert stellte ich fest, dass sie nicht richtig wirkte. Dann suchte ich sein Handy, doch es war kaputt.
Was mache ich denn jetzt? Hilfe holen kann ich nicht so schnell, vorher würde er sterben. Ich werde ihn wohl oder übel mit zu mir nehmen müssen.
Seufzend nahm ich die Stele und aktivierte ich meine Runen für Kraft und Zauberglanz. Ich nahm mir die Seraphklinge und hievte Jace hoch, sodass ich ihn stützend in mein Apartment bringen konnte.
»Jace, du musst mir helfen, dich in meine Wohnung zu schaffen, bitte.«
Er stöhnte unter großen Schmerzen und er stützte sich bei mir ab. Blutverschmiert, doch ansonsten heil in meiner Wohnung angekommen, verfrachtete ich Jace ins Badezimmer und aktivierte noch einmal die Iratze sowie die Amisso-Rune, dabei stöhnte er kurz auf und rief immer wieder: »Clary.«
Er tat mir sehr leid. Die Nachricht von Clarys Tod huschte durch mein Bewusstsein, doch ich schüttelte den Kopf.
Erst die Blutung stoppen, dann das Ravener-Gift!
Ich drückte Jace ein Handtuch in die Hände und suchte meinen Erst-Hilfe-Kasten, den ich unterm Waschbecken fand. Mit dem Kasten ging ich wieder zu Jace. Die Blutung hatte zwar aufgehört, doch aufgrund des dämonischen Ursprungs der Wunde konnte diese nicht durch die Iratze geschlossen werden. Ich nähte Jace’ Wunde und legte einen Verband um, bevor ich vorsichtig seinen Oberkörper vom Blut reinigte. Nachdem er auch den Rest seiner Montur ausgezogen hatte, half ich ihm ins Gästezimmer zu kommen. Während er sich dort ins Bett legte, suchte ich in meinem Arbeitszimmer nach dem Trank gegen alle Gifte. Neben Blumen verkaufte ich in meinem Laden auch Tränke, die dank meines Anhänger, den ich um Hals trug, eine stärkere Wirkung hatten als die der Hexenwesen.
Nachdem ich Jace den Trank verabreicht hatte, legte ich ihm einen kühlen, nassen Lappen auf die Stirn und wies ihn an, sich auszuruhen. Jetzt hieß es abwarten, ob er die Nacht überstehen würde. Ich verließ leise das Zimmer, ließ die Tür einen Spalt offen und machte es mir, nachdem ich das Chaos im Badezimmer beseitigt hatte, auf meiner Couch bequem. Ich las ein Buch über seltene Pflanzen und ihre Anwendungen, bis meine Augenlider immer schwerer wurden und ich einschlief.

Jace’ Sicht
Alles um mich herum war schwarz, bis ich ein helles Licht sah und Clary vor mir erschien. Meine geliebte Clary. Ich rannte zu ihr und wollte sie in meine Arme nehmen, aber sie glitten durch Clary hindurch.
Dann sah sie mich aus ihren schönen grünen Augen an und sagte liebevoll: »Jace, es ist nicht deine Schuld. Ich werde immer in deinem Herzen bleiben. Öffne dein Herz und lass jemand Neues an deine Seite. Ich werde immer über dich wachen.«
Nach diesen Worten verblasste Clary immer mehr.
»Clary warte.« Mehr konnte ich nicht sagen, da war Clary schon verschwunden.
Aber ich liebe Clary doch immer noch wie am ersten Tag. Aber haben Alec, Izzy, Magnus und Simon nicht etwas Ähnliches gesagt …?


»Daddy, fang mich!«, rief ein vier Jahre altes Mädchen. Der Anführer der Gruppe rannte hinter seiner Tochter her, während die anderen Mitglieder vergnügt zusahen. Die kleine Gruppe wurde mit jedem Tag lebhafter. Nachdem der Anführer seine Tochter gefangen hatte, ging er zur Gruppe zurück, die auf die zwei warteten, da sie wieder los mussten.
Die Kleine lachte und fragte: »Daddy, darf ich bei dir bleiben?«
Er küsste sie auf die Stirn. »Alles für meine Prinzessin!«
Auf das Kommando des Anführers hin, ritten sie los.
Am Ziel angekommen, schlug die Gruppe ihr Lager auf. Der Anführer beaufsichtigte alles, während seine Tochter bei den Pferden blieb. Sie fütterte die Tiere, als auf einmal ein stinkendes Tuch auf ihren Mund und Nase gelegt wurde und sie jemand hochhob. Die Kleine wollte schreien und beißen, doch die Hand war zu groß. Sie entfernte sie immer weiter von ihrer Gruppe und verlor nach wenigen Minuten das Bewusstsein.
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