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Ein Encanto für die Königin

von Yin2016
Kurzbeschreibung
GeschichteFantasy, Freundschaft / P12 / Gen
Böse Königin / Regina Mills Die blaue Fee / Mutter Oberin Emma Swan Henry Mills jr. OC (Own Character) Rumpelstilzchen / Mr. Gold
25.05.2022
25.05.2022
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!Info: Wechsel zwischen Absätzen, bedeutet zeitgleich ein Wechsel zwischen Märchenland (Vergangenheit) und Storybrooke(Gegenwart)!

Es war ein schöner Morgen in Storybrooke, den zum ersten Mal kam ein Gefühl von Frieden auf. Sowohl Peter Pan, als auch die böse Hexe waren besiegt und kein neuer Bösewicht schien am Horizont auf die Helden zu warten.
„Bis später Mom,“ rief Henry als er aus dem Haus ging. „Bis später Henry,“ rief Regina, grinsend hinterher. Zum ersten mal seit langer Zeit, hatte sie das Gefühl ihrem Happy End ein Stückchen näher gekommen zu sein. Die Bürgermeisterin machte sich zum Aufbruch bereit, um zu ihren Büro zu fahren, als plötzlich ihr Haus anfing zu beben. „Der Frieden hielt ja nicht lange,“ fluchte sie, rollte mit den Augen und zauberte sich aus dem Haus vor die Haustür. Als sie vor der Haustür wieder auftauchte schaute sie sich um, doch das einzige was sie erblickte waren riesige Ranken, die sich um das Haus schlängelten. „Was zum?,“ fragte die Königin sich. Sie griff nach ihrem Handy und rief Emma an. „Kannst du vorbeikommen? Ich habe ihr ein kleines Rankenproblem.“
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„Spieglein, Spieglein an der Wand, sag mir ist das gesamte Königreich in meiner Hand?,“ fragte die böse Königin, als sie sich in ihrem schwarzen Gewand dem Spiegel näherte. „Meine Königin, wie ihr bereits wisst, sind Snow und Charming euch nicht wohlgesonnen.“ Regina winkte die Antwort ab. „Spiegel sag mir, gibt es wirklich keinen außer ihrer erbärmlichen Rebellion. Ist mir das ganze Königreich untertan?“ Sydney schloss seine Augen und als er sie wieder öffnete, sah Regina, ihm seine Antwort an. „Sag mir wo ich die Verräter finde.“
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„Das ist definitiv nicht normal,“ meinte die Retterin, als sie den Zustand vom Haus ihrer Freundin sah. „Was du nicht sagst,“ konterte Regina, „könnten wir jetzt bitte versuchen mein Zuhause von diesen Pflanzen zu befreien?“ Die beiden gingen in Position und versuchten mit ihrer gemeinsamen Magie die Ranken zu schrumpfen, doch es geschah nichts. „Warum hat das nicht funktioniert?,“ wunderte sich Emma. „Wäre ja auch zu einfach gewesen, verdammt,“ fluchte Regina und schlug die Hände über dem Kopf zusammen. „Bleib ruhig, wir kriegen das schon hin. Geh zu Gold und frag ihn ob er sich mit Riesenranken auskennt die gegen Magie immun sind und ich frage Mutter Oberin. Vielleicht können ja die Feen etwas bewirken. „Glaube ich zwar nicht, aber schaden kann es ja auch nicht.“ Emma stieg in ihren grünen Käfer und machte sich auf den Weg zu den Schwestern.
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Die böse Königin machte sich mit ihrer Kutsche und einem dutzend schwarzer Ritter auf den Weg in das kleine Dorf, das ihr den gehorsam zu verweigern schien. Doch es war kein einfacher Weg. Das Dorf war von einem riesigen Gebirge umgeben, das es nahezu unmöglich machte in das Dorf zu gelangen. „Anhalten,“ befahl die Königin und stieg aus der Kutsche aus, „findet einen Weg in das Dorf.“ Die Wachen machten wie ihnen befohlen wurde, während Regina sich die Füße vertrat. „Wer bist du?,“ fragte plötzlich ein kleiner Junge, nicht älter als sechs Jahre alt. Die Königin erschrak, als sie das Kind im Gebüsch hockend sah. „Wer ich bin?,“ fragte sie leicht erzürnt, doch dann kam ihr eine Idee. „Entschuldige liebes, ich wollte nicht so sauer werden. Ich hatte mich erschrocken, als du mich angesprochen hattest. Mein Name ist Regina und wer bist du?“ Das Kind kam aus seinem Versteck gekrochen.
„Ich bin Antonio und das ist ist Parce,“ sagte das Kind, als hinter ihm ein Jaguar aus dem Gebüsch kam. „Hab keine Angst, ich kann mit Tieren sprechen und Parce ist eigentlich echt freundlich.“ Regina sah das Kind verwundert an. „Du kannst mit Tieren reden? Was für ein außergewöhnliches Talent. Kommst du aus dem Dorf hinter dem Gebirge?“ Das Kind nickte. „Zeigst du mir das Dorf? Ich würde sehr gerne sehen wo du wohnst.“ Antonio zögerte sichtlich, doch dann nickte er, „gerne doch. Ich könnte dich meiner Abuela vorstellen. Sie ist so etwas wie die Chefin im Encanto.“ „Encanto?,“ fragte die Königin. „Ja unser Wunder. Komm mit ich erzähle dir auf dem Weg alles über das Encanto.“
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„Gold?,“ rief Regina, als sie seinen Laden betrat. Sie schaute sich zwischen den Kuriositäten um, bis der Dunkle aus dem Hinterraum kam. Dabei erblickte sie die Überreste einer abgebrannten Kerze. „Was willst du Teuerste,“ zischte Rumpelstilzchen. „Mein Haus wurde heute morgen von riesigen Ranken überzogen, die gegen meine und Emmas Magie immun sind. Irgendwelche Ideen?“ Der Dunkle trat vor den Tresen. „Glaubst du ernsthaft, du kannst mich in meinem Laden belästigen und von mir in diesem Ton verlangen, dass ich dir helfe, Teuerste?,“ Rumpel hob seine Hand und begann mit seiner Magie Regina zu würgen, „mach das du davon kommst, sonst werden die Ranken deine kleinste Sorge sein.“ Die Bürgermeisterin biss die Zähne zusammen und zauberte sich aus dem Laden heraus. Kaum war sie verschwunden trat eine weitere Person aus dem Hinterzimmern. Es war eine junge Erwachsene mit lockigen Haaren und einer grünen Brille. In ihrer Hand, hielt sie den Dolch des Dunklen. „Gut gemacht, mein Lackei und jetzt seh zu, dass du wieder nach Hinten kommst.,“ sagte die Frau. Rumpel zischte kaum hörbar und tat wie ihm befohlen wurde.
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Zur gleichen Zeit, wie Regina bei Mr. Gold ankam, kam auch Emma bei den Feen an. „Mutter Oberin,“ rief sie als sie das Gebäude betrat. „Emma, schön dich zu sehen, was gibt es,“ antwortete die Fee. „An Reginas Haus sind riesige Ranken aufgetaucht und unsere Magie war nicht stark genug um sie zu zerstören. Ich hatte gehofft das ihr eine Idee habt beziehungsweise vielleicht Feenmagie der richtige Weg sein könnte.“ Die blaue Fee schaute die Retterin verdutzt an. „Ich glaube nicht das unsere Magie das richtige sein könnte.
Plötzlich schaltete sich eine weitere Fee ein. „Entschuldigt, ich wollte nicht lauschen, aber ich habe vom Problem der Königin gehört. Blaue Fee ich bitte euch, ihr dürft ihr nicht helfen, sie hat so viel schlechtes getan und verdient nicht die Unterstützung der Feen.“ Mutter Oberin legte ihrer Feenschwester die Hand auf die Schulter. „Ich verstehe deine bedenken türkise Fee, aber die Regina ist nicht länger die böse. Nach dem ersten Fluch hat sie sich zum guten bekehrt und viele gute Taten vollbracht. Du kennst sie nicht so gut wie der Rest von uns, immerhin bist du erst seit kurzen in Storybrooke, aber vertraue meinem Wort.“ Die türkise Fee, wandte sich von der blauen Fee ab und ging in Richtung der Küche.
Die Mutter Oberin schaubte. „Es ist nicht einfach mit ihr, sie kam erst mit dem letzten Fluch von Snow nach Storybrooke. Dafür ist sie eine unglaublich starke Fee. Ich habe gesehen wie sie Krankheiten und Wunden mit einfachen Essen heilt.“ Emma schaute die Fee erstaunt an. „Das ist wirklich eine starke Gabe.“ Die blaue Fee schaute betrübt, „wie auch immer. Ich komme wenn ich kann zu Regina.“ Emma bedankte sich bei der Nonne und ging zurück zu ihrem Auto.
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Deine Großeltern wurden also von schwarzen Rittern angegriffen?,“ fragte die Königin, auf die Geschichte des Kindes. „Genau,“ antwortete der Junge, „gerade als meine Mama, meine Tía und mein Tío geboren wurden. Und mein Abuelo starb leider, als er sie beschützte. Durch sein Opfer wurde uns ein Wunder geschenkt und das Encanto war geboren.“ Regina lächelte, „und du lebst in einem lebendigen Haus.“ Antonio nickte erneut, „ja, in unserer Casita, gemeinsam mit meiner ganzen Familie.“ „Ist das nicht ein wenig nervig,“ fragte Regina, „wenn ich mir vorstelle immernoch mit meiner Mutter zusammen zu wohnen, dass wäre die Hölle für mich.“ Der kleine Madrigal lachte. „Nein , wir haben uns alle sehr lieb. Auch wenn mein Bruder Camilo manchmal sehr nervig sein kann.“ Die beiden gingen noch eine Weile durch einen kleinen Tunnel durch das Gebirge. „Sieh mal wir sind da.“
Antonio rannte die letzten Meter voraus. „Nerviges kleines Balg,“ murmelte Regina, die kurz aus ihrer Rolle der netten Freundin fiel. Als sie dem Kind wieder näher kam, lächelte sie wieder. „Wow,“ stammelte sie, als sie der Anblick des Encanto traf. Inmitten der Berge befand sich eine kleine Siedlung umrandet von Bäumen in einem satten grün und einem Wasserfall der in einem Fluss mündete, welcher zur besagter Siedlung führte. Am höchsten Punkt der Siedlung befand sich eine prächtige Villa, die in den kräftigsten Farben leuchtete, die Regina je gesehen hatte. „Hier wohnst du also,“ murmelte sie und Antonio schaute sie stolz an. „Regina, willkommen im Encanto!“
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„Wie war es bei den Feen? Hatten sie eine Idee?“ Emma lächelte, „die blaue Fee kommt bald vorbei und wird ihr bestes versuchen.“ Regina seufzte, „na ja immerhin etwas. Mehr als ich bei Gold bekommen konnte.“ Emma hörte einen negativen Unterton aus Reginas Aussage heraus und zog die Augenbraue hoch. „Was ist passiert?,“ fragte die Retterin skeptisch. „Er hat mich angegriffen,“ antwortete Regina genervt von Gold, „ich kam rein, fragte nach den Ranken und plötzlich würgte er mich.“ „Was ist dem den über die Leber gelaufen? War er nicht letztens wieder relativ gut gesonnen und glücklich mit Belle?“ Die Königin schnaubte, „ wann war er dann mal für längere Zeit gut.“ Emma verzog das zustimmend das Gesicht. „Und jetzt?,“ fragte Emma. Regina hielt sich die Hände an die Hüften und ging ein Stück näher an die Ranken. „Ich warte auf die Feen und du gehst Henry von der Schule abholen und verbringst den Tag mit ihm.“ Die Retterin schüttelte den Kopf. „Ich lasse dich jetzt nicht alleine. Wer weiß wer hinter den Ranken steckt. Nicht das dich jetzt ein Poison Ivy Verschnitt verfolgt oder so.“ Regina schaute Emma verwirrt an. „Poison was?,“ sie schüttelte den Kopf, „wie auch immer. Ich danke dir, aber ich konnte mich schon lange bevor du geboren wurdest selber verteidigen und ich möchte nicht, dass Henry sich Sorgen macht.“ Emma knickte ein. „Na schön, aber wenn sich etwas neues ergibt, meldest du dich.“ Die beiden umarmten sich. Danach ging Emma zu ihrem Auto und fuhr zu Schule. Regina stand weiterhin vor ihrem Haus und fragte sich wer hinter diesem Angriff stecken könnte.
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Die Königin lief durch die Siedlung und war schockiert davon, dass ihr dieses Prachtstück ihres Landes so lange verborgen war. „Gefällt dir das Encanto?,“ fragte Antonio. Regina lächelte, „es ist wirklich atemberaubend.“ Die beiden gingen die Hauptstraße entlang und zogen viele Blicke auf sich. „Warum starren die dich alle so merkwürdig an?,“ fragte das Kind. Die Königin fühlte sich ertappt und behielt ihr Stärke bei. „Ich denke sie finden meine Kleidung eigenartig.“ Antonio schien erst jetzt die ungewöhnliche Kleidung der Königin zu bemerken. „Stimmt, was trägst du denn eigentlich?,“ fragte das Kind verwirrt. Regina biss sich auf die Lippe. „In meinem Dorf bin ich sowas wie das Oberhaupt. So wie deine Abuela. Deswegen sehe ich etwas auffälliger aus, damit die Leute mich erkenne.“ Antonio schien sich mit dieser Antwort zufrieden zu geben. „Wie lange dauert es denn noch, bis wir bei deiner Familie angekommen sind?“ „Nicht mehr lange,“ sagte Antonio und zeigte auf das Ende der Straße, welches nicht mehr weit entfernt war. Die Königin und der Junge gingen noch ein Stückchen und schon standen sie vor dem Haus der Madrigals.
„Hallo Casita,“ sagte Antonio und begrüßte somit das Haus. „Das ist meine neue Freundin Regina, lässt du uns rein?“ Casita öffnete zögernd die Türen. Regina fluchte innerlich, denn das Haus schien die Dunkelheit in ihrem Herzen zu spüren. „Abuela,“ rief Antonio, als er das Haus betrat. Kurz darauf erschien eine ältere Dame auf der Treppe die aus dem oberen Geschoss führte. Regina musterte die Frau, die als Oberhaupt der versteckten Siedlung galt. „Toñito, komm schnell zu mir,“ befahl Abuela. Antonio zögerte nicht und folgte dem Befehl seiner Abuela. „Was ist los Abuela?,“ fragte er, als sie ihn in den Arm nahm und hinter sich zog. „Toñito du hast keine Ahnung wer das ist,“ die Stimme des Oberhauptes zitterte. „Schön dich kennenzulernen Alma Madrigal.“ zischte Regina und zeigte ihr finsterstes Lächeln. Antonio bekam Angst. „Wer bist du,“ stammelte er und klammerte sich an das Gewandt seiner Abuela. „Sie ist die böse Königin, die Mörderin von Pedro!“
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Mittlerweile war die blaue Fee bei Regina angekommen. „Ich danke Ihnen sehr dafür blaue Fee.“ Die Fee schaute Regina mitfühlend an. „Ich habe Sie lange verabscheut, wissen sie. Sie waren nicht mehr als ein Monster für mich.“ Regina schaute zu Boden. „Aber in der letzten Zeit haben Sie gezeigt, dass mehr in Ihnen steckt und Ihr Herz hat an Dunkelheit verloren,“ Mutter Oberin lächelte die Königin an. „Sie werden noch eine Heldin, da glaube ich fest dran.“ „Ich danke Ihnen,“ Regina war den Tränen nahe, doch versuchte es nicht zu zeigen. Soweit war sie dann doch noch nicht. „Dann wollen wir mal schauen, was ich so ausrichten kann.“ Die blaue Fee zog ihren Zauberstab und richtete ihn auf die Ranken. Blaue Funken erschienen an der Spitze des Stabes und schwebten an die Ranken. Die Pflanzen fingen an gold zu leuchten und Schmetterlinge aus puren Licht erschienen aus dem Leuchten. Plötzlich brach die Fee zusammen.
„Mutter Oberin,“ rief Regina geschockt und fing die Frau auf. Währenddessen hörten die Ranken auf zu leuchten und die Schmetterlinge verschwanden. „Was ist passiert?,“ fragte Regina geschockt. Die blaue Fee hustete, dann richtete sie sich auf. „die Ranken wurden durch Wundermagie erschaffen. Keine Magie, kann es mit Wundermagie aufnehmen.“ „Wundermagie?,“ fragte Regina. Mutter Oberin nickte. „Die reinste Form von Magie. Die alten Götter gewähren nur selten Menschen ein Wunder und auch nur in ihrer dunkelsten Stunde. Was haben Sie bloß getan, um jemanden derartig zu verletzten, dass ihnen ein Wunder geschenkt wird?“ Regina fiel es, wie Schuppen, von den Augen. „Ich glaube ich erinnere mich da an etwas.“ Die Bürgermeisterin half der Fee auf die Beine, als ihr Handy klingelte und sah das Emma sie anrief. „Was ist los Emma?,“ fragte sie und stand dabei leicht neben sich. „Das wüsste ich gerne von dir. Warum schickst du mich los, um Henry abzuholen, wenn du ihn vorher schnell selber abholst?“ Regina runzelte die Stirn. „Emma, hör mir genau zu. Ich war das nicht, dass war ein anderer Junge der die Gestalt von anderen Menschen annehmen kann. Er gehört zu einer Familie, der ich im Zauberwald etwas schreckliches angetan habe. Die Ranken stammen auch von einem der Familienmitglieder, seiner Cousine.“ Regina hielt sich die Hand vor die Augen. „Emma hör mir genau zu, traue niemanden mehr außer mir. Wenn du mich triffst frag mich etwas, dass nur wir beide wissen können.“ „Ok, aber was machen wir jetzt?,“ fragte Emma. „Finde Robin Hood und schütze ihn. Ich nehme an, sie wollen mich so verletzen, wie ich sie damals. Ich kümmere mich um Henry.“ „Weißt du überhaupt, wo du anfangen musst.“ Regina schnaubte, „ich habe eine starke Vermutung. Vertrau mir Emma, unserem Sohn wird nichts zustoßen. Sie wollen mich quälen und dafür brauchen sie ihn lebend.“ Emma gab ihr Einverständnis, „sei vorsichtig und rette Henry.“ Regina beendete das Telefonat und sah die blaue Fee an. „Machen sie Ihren Fehler wieder gut, ich weiß, dass sie das können.“ Reginas Lippen formten ein sanftes Lächeln, „danke.“ Dann zauberte sie sich davon.
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„Schön dich kennenzulernen, Alma Madrigal. Aber ich bin nicht die für die du mich hältst.“ Alma knurrte, „ich weiß sehr genau wer du bist.“ Mittlerweile waren alle Mitglieder der Familie Madrigal im Innenhof der Casita eingetroffen und versammelten sich hinter ihrem Oberhaupt. „Du bist die böse Königin, Tochter von Cora der Herzkönigin, der Mörderin meines geliebten Pedro.“ Regina war verwirrt. „So nennt sich meine Mutter jetzt also. Wie auch immer. Woher weißt du das alles?“ Alma zeigte auf ein Mitglied ihrer Familie. „Dolores hat ein erstklassiges Gehör. Sie hielt mich auf dem Laufenden. Ich weiß alles über dich.“ Regina grinste finster. „Dann weißt du auch was als nächstes kommt.“
Die böse Königin ließ einen Feuerball in ihrer Hand erscheinen, doch genauso schnell wie er erschien, wurde er auch wieder gelöscht, als eine Regenwolke über ihr erschien. Sie schaute zu der Familie und sah, dass eine der älteren mit roten Haaren ihre Hand ausstreckte und triumphierend lachte. „Gut gemacht Pepa,“ sagte Abuela, „wie du siehst, kannst du uns nichts anhaben. Unsere Magie ist stark!“ „Ach ja?,“ knurrte Regina und mit einer Drehung ihres Handgelenks erklang ein Knacken, dass einem das Blut in den Adern gefrieren ließ. Plötzlich fiel Abuela schlaff zu Boden. „Nein,“ kreischte ein älteres Mitglied, vermutlich die Mutter von Mirabel, und fiel auf die Knie. „Vergesst nie ich bin euer Oberhaupt..., eure Königin. Von nun an gehört das Encanto mir.“ „Wie kannst du nur,“ schluchzte Antonio, als er neben seiner eben verstorbenen Abuela stand, „ich dachte du wärst meine Freundin.“ Regina fühlte sich ein wenig schuldig, doch ließ es sich nicht anmerken. „Die Welt ist ungerecht Antonio vergiss diese Lektion nie,“ und mit diesen Worten verschwand die böse Königin durch Zauberhand.
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