Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Eiskalter Engel

Kurzbeschreibung
GeschichteDrama / P18 / Gen
Draco Malfoy Fred Weasley George Weasley OC (Own Character)
18.05.2022
01.07.2022
2
5.908
1
Alle Kapitel
4 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
 
18.05.2022 2.648
 
Hallo liebe Leser (:
und herzlich Willkommen bei meiner zweiten Harry Potter Fanfiction.
Ich möchte euch vorwegs sagen, dass diese Story mit meiner anderen Story (Ein Jahr Hogwarts) verbunden ist. Falls ihr die ebenfalls lesen möchtet, rate ich euch, die zuerst zu lesen (:
Falls nicht: viel Spaß beim Lesen (:

_______


‚Ein eiskalter Engel‘ ist das erste, an das sie denken muss, wenn sie in dieses unantastbare Gesicht sieht.
Makellos, wirklich perfekt, wie es eine Hexe kaum sein könnte, gesteht sie sich selbst ein. Die blasse Haut hat keine einzige Narbe, keine Rötung oder was sonst noch irgendwie störend sein könnte. Ihre Augen leuchten in dem kältesten Blau, dass sie je zu Gesicht bekommen hat.
Sofort ist ihr kalt, als ihr das klar wird und sie zieht ihren schwarzen Umhang fester um ihren athletischen Körper. Dabei kann sie jedoch nicht die Augen von der Person vor ihr abwenden, die so wunderschön und gleichzeitig so eiskalt auf sie wirkt.
Die langen, glatten Haare gehen dem Mädchen fast schon bis zur Hüfte. Sie haben eine sehr helle blonde Farbe – fast schon schneeweiß.
Ihre Lippen sind das einzige, das sich von ihrem blassen Gesicht hervorhebt. Sie sind rot und voll und bringen nahezu jeden Jungen um den Verstand, aber ihr wahres ich ist versteckt, hinter ihrem vollkommenen Gesicht. Gefühlstod – echte Liebe kennt sie nicht.
Durch den Gedanken schleicht sich ein Lächeln auf den Lippen des Mädchens vor ihr, aber es ist alles andere als glücklich.
So Mancher würde sagen, ihr Lächeln wäre hochnäsig, dass sie sich für etwas Besseres halten würde, geheimnisvoll.
Aber sie weiß es besser. Es ist nur ein trauriges Lächeln eines seelisch kaputten Mädchens.
Ein Junge taucht hinter dem Mädchen auf und sieht sie an. Er sieht genau wie der eiskalte Engel aus, der sie mit dem kalten Lächeln beobachtet. Allerdings gehen ihm die weißblonden Haare nur bis zu den Schultern und er hat eine muskulösere Statur als sie. Er ist aber ebenfalls sehr hochgewachsen und überragt sie nur um wenige Zentimeter.
Seine Hand findet ihren Weg zu ihrer Schulter. Sie fühlt sich kälter als alles andere, was ihr in den Sinn kommen könnte an und erst jetzt wendet sie den Blick von ihrem Spiegelbild ab und dreht sich um, damit sie ihren nur wenige Minuten älteren Zwillingsbruder direkt in die Augen sehen kann.
„Wird es Zeit?“, fragt sie und ist von ihrer eigenen Stimme erschrocken, die sich so fremd anfühlt, als würde sie in einem falschen Körper stecken, was irgendwie auch zutrifft.
Der Junge nickt kaum merklich und lässt sie nicht eine Sekunde aus den Augen. Immer wenn er das macht, kommt es ihr so vor, als versuche er, in ihre Seele zu blicken. Und jedes Mal fühlt sie sich aufs Neue entblößt. Sie wünschte, er würde wieder gehen und sie mit ihren Gedanken allein lassen, aber sie weiß, dass das nicht geschehen wird. Dafür kennt sie ihn zu gut.
Sylvain ist einer der Sorte Magier, die immer alles bekommen, was sie sich erwünschen.
Ganz im Gegensatz zu Leia Lacroix, auch wenn das so jeder Zauberer, der sie auch nur flüchtig kennt, bestreiten würde.
In den Augen der anderen gilt ihre Familie als eine der Einflussreichsten der ganzen Zaubererwelt von Westeuropa. Sie sind allesamt Reinblüter und begeisterte Anhänger des berüchtigten und vor kurzem erst wieder auferstandenen Lord Voldemort.
Nach seinem Fall durch den berühmten Harry Potter, den Leia nie begegnet, aber ihr dennoch nicht unbekannt ist, kamen viele Todesser, wie sich die Anhänger des Dunklen Lords selbst nennen, ins Gefängnis nach Askaban, das sich auf einer unortbar gezauberten Nordseeinsel befindet. Ihr Vater zählte bis zu dem Massenausbruch, der Anfang des Jahres stattfand, ebenfalls zu den Mithäftlingen.
Rose Lacroix dagegen konnte sich bei den Prozessen herausreden, als sie meinte, sie stand die gesamte Zeit über unter einem der unverzeihlichen Flüche, dem Imperiusfluch und verhinderte somit, dass ihre Kinder Leia und Sylvain ins Waisenhaus mussten – zu Leias Bedauern, denn sie ist sich sicher, dass ihr bei einem Aufenthalt im Waisenhaus einiges an Leid erspart geblieben wäre.
Es ist kein Versehen, dass sie Rose, statt Mama sagt. Seit Leia halbwegs allein denken konnte, strich sie die Worte Mama, Papa, wie auch Eltern aus ihrem Wortschatz. Sie ist keineswegs dumm, brachte sich sogar das Lesen selbst bei. So konnte sie schon - noch bevor sie mit sechs Jahren einen Privatlehrer bekam, selbstständig lesen, schreiben und einfache Zauber aussprechen. Allerdings verstand sie dadurch bereits in frühen Jahren, dass ihre ‚Eltern‘ sich als alles andere als ‚Eltern‘ bezeichnen sollten, aber dazu später mehr.
„Ist das dein Gepäck?“, fragt Sylvain und deutet auf die zwei großen Koffer und den Nimbus 2001, dem noch immer neuesten Modell der Comet Trading Company. Wie Leia weiß, soll schon im nächsten Jahr ein noch schnellerer Flugbesen auf dem Markt erhältlich sein, den sie höchstwahrscheinlich sofort bekommen wird, da sie laut ihrer Erzeuger eine bedeutungsvolle Zukunft als Treiberin vor sich hat. Bis vor kurzem spielte sie noch auf der Position einer Jägerin, aber durch Zufall wurde bekannt, dass sie als Treiberin unschlagbar ist. Leia selbst ist sich sicher, dass sie als Treiberin nur so gut ist, weil sie da ihren ganzen inneren Groll loslassen kann, wenn sie mit ihrer gesamten Körperstärke den Klatscher mit dem Schlagholz in die Richtung ihrer Gegner schlägt. Sie würde nicht direkt sagen, dass sie Quidditch liebt, aber es ist eine großartige Abwechslung – erst recht, dass sie dadurch anderen Schmerzen zufügen kann, die gar nicht wissen, wie schlimm das Leben in Wahrheit eigentlich ist.
Auf Sylvains Frage nickt sie lediglich und er hört endlich auf, sie so eindringlich anzusehen und dreht sich zu ihrem Gepäck um. Sie macht es ihm gleich und entdeckt erst jetzt seinen großen Koffer, der im Türrahmen steht. „Apparieren wir?“, fragt sie daraufhin.
Sylvain bedeckt sie mit einem Blick, als wäre es das normalste der Welt, wenn die eigenen – immer noch minderjährigen – Kinder, die bis zum Ende des Schuljahres auf eine Schule, die sich in einem anderen Land befindet, wechseln und allein zum Bahnhof apparieren.
Leia seufzt und sieht sich in ihrem Zimmer um. Es ist fantastisch eingerichtet. Es hat helle Wände, die mit professionellen Quidditch-Bekanntheiten tapeziert wurden und einen weißen, flauschigen Teppich. Ihr großes Doppelbett, das sich auf einem Podest befindet, wird jeden Tag mit neuer weißer Bettwäsche von ihrer eigenen kleinen Hauselfe bezogen, obwohl Leia ihr schon mehrmals mitteilte, dass dies nicht notwendig sei. Neben dem großen Doppelbett, in welchem Leia jede Nacht, die sie im Anwesen ihrer Erzeuger war, allein verbrachte, befinden sich je ein Nachtschrank mit passender Nachtlampe. An einer Wand stehen zwei riesige Kleiderschränke, einer gefüllt mit vornehmer Kleidung, die Leia bei bestimmten Todesser-Galas – wie sie die Treffen ihrer Erzeuger gerne nennt – tragen muss und ein zweiter mit Schulkleidung, Quidditch-Klamotten und Alltagskleider, wenn man so die eleganten Sachen überhaupt nennen kann. Auf der gegenüberliegenden Wand steht ein großer Schreibtisch, an dem Leia sogar in den Sommerferien lernen musste, da ihre Erzeuger nur Bestnoten erwarten.
Ansonsten ist ihr Zimmer gefüllt von Büchern. Leia liebt das Lesen. Allerdings würde sie viel lieber Jugendbücher lesen, aber Rose erlaubte ihr lediglich Schulbücher und Bücher, in denen sie geschickte Strategien für Quidditch erlernen kann.
„Bist du dann so weit?“, reißt ihr älterer Bruder sie aus den Gedanken.
„Fast“, sagt Leia leise. „Ich würde mich noch gern von Sinny verabschieden.“
Kaum hat Leia den Namen ausgesprochen, ertönt ein mittellautes ‚Plopp‘ und ihre eigene kleine Hauselfe erscheint in ihrem Zimmer.
„Sie haben nach mir gerufen, junge Meisterin?“, fragt das kleine Geschöpf und verbeugt sich vor Leia.
„Ich bitte dich“, erwidert Sylvain abfällig und ignoriert die Hauselfe, als wäre sie Luft. „Hauselfen sind nichts wert. Sie sind unsere Sklaven und nichts, wovon man sich verabschieden muss.“
Leia ignoriert die Worte ihres Bruders und geht in die Hocke, damit sie auf Augenhöhe mit Sinny ist. „Sinny“, sagt sie leise, „ich werde für eine lange Zeit nicht nach Hause kommen.“ Auch wenn sie bestimmte Worte aus ihrem Wortschatz verbannt hat, benutzt sie noch immer das Wort zuhause. Sinny ist der einzige Grund dafür.
„Aber die Meisterin wird im nächsten Monat doch wieder bei Sinny sein und mit ihr spielen?“, fragt die kleine Haushelfe, die, obwohl Leia in die Hocke gegangen ist, noch immer nach oben sehen muss, mit hoffnungsvollen, großen Augen.
Leia schließt kurz ihre Augen und schluckt den großen Kloß, der sich in ihrem Hals gebildet hat, hinunter. Sie fand es in letzter Zeit gar nicht so schlimm, wenn sie nach Hause musste, da Rose und Antoine, ihr Vater, seit der Auferstehung des Dunklen Lords immer seltener im riesigen Anwesen auftauchen. Früher war es ihr ein Grauen, wenn sie von Beauxbaton, ihrer eigentlichen Schule, nach Hause musste, was - abgesehen von den Feiertagen und den Sommerferien - immer einmal im Monat der Fall war.
„Es tut mir leid, Sinny“, sagt Leia mit fester Stimme, auch wenn ihr Innerstes schmerzt, da die Hauselfe schon immer ihre einzige Freundin war und sie sie schrecklich vermissen wird. „Aber wie es aussieht, werde ich eine ganz lange Zeit nicht mehr zurückkommen.“
„Aber wieso darf Sinny die Meisterin denn nicht besuchen kommen?“, fragt Sinny, deren Mundwinkel traurig nach unten hängen.
„Es geht leider nicht“, antwortet Leia ausweichend auf die Frage. Sinny ist so ein unschuldiges Wesen und sie möchte es vermeiden, dass ihre kleine Freundin ihretwegen Schmerzen erdulden muss, wenn sie sich nicht an die Regeln ihrer wirklichen Meister hält.
„Jetzt beeile dich endlich“, meldet sich Sylvain, der sich hinter Leia befindet, ungeduldig zu Wort. „Wir dürfen keine sinnlose Zeit mehr verschwenden und ich wiederhole mich nur ungern, aber es ist nur eine Hauselfe, eine Sklavin, ersetzbar.“
Leia breitet ihre Arme aus und Sinny lässt sich nur zu gern von der einzigen Person, die jemals nett zu ihr war, umarmen. Ein eigener Geruch, der nur von Hauselfen ausgeht, steigt Leia in die Nase und die großen Ohren von Sinny kitzeln ihr am Hals.
Unsanft werden die beiden schon nach kürzester Zeit wieder auseinandergerissen und Sinny prallt mit dem Rücken so sehr gegen die Wand, dass allein das Hinsehen wehtut.
„Was das wirklich nötig?“, fragt Leia mit geschlossenen Augen noch immer am Boden hockend.
Sylvain ignoriert ihre Frage und zieht seine jüngere Schwester auf die Beine. Mit zwei Fingern, die er unter ihr Kinn platziert, bringt er sie dazu, ihn anzusehen. Seine Finger fühlen sich eiskalt auf ihrer ebenfalls kühlen Haut an. „Muss man dich ständig daran erinnern, wer du bist?“, fragt er, aber erwartet keine Antwort darauf.
Leia wartet, bis er von selbst die Finger von ihrem Gesicht wieder entfernt, bevor sie zu ihrem Gepäck geht und verstohlene Blicke auf Sinny wirft, um sich zu vergewissern, dass ihre kleine Hauselfe sich nicht schwer verletzt hat. Zu ihrem Erstaunen steht Sinny schon wieder auf beide Beine und fegt den nicht existieren Staub mit einem kleinen Besen auf.
Als Leia sich nach ihrem Nimbus 2001 bückt, entdeckt sie eine kleine vertraute Puppe daneben liegen. Leia hatte keine Ahnung, dass sie noch immer existiert und Sinny sie mit sich herumträgt. Sofort steigen ihr die Tränen in die Augen, als sie sich an den Tag zurückerinnert, als sie sie mit Sinny zusammen gebastelt hat.

Es war an einem verregneten 25. Dezember, als viele Familien gerade glücklich zusammen Weihnachten feierten, als Leia weinend in ihrem Bett saß. Sie hat gerade erst herausgefunden, dass viele Kinder an Weihnachten Geschenke von ihren Eltern erhalten, zusammen essen, vielleicht sogar in die Kirche gehen und fragte mit ihrem naiven Kindermund, wieso ihre Familie dies nicht macht.
Es war der Tag, an dem Leia erfuhr, was Schmerzen sind.
Rose, die im Dezember immer besonders gereizt ist, zog ohne Vorwarnung ihren Zauberstab aus der Tasche und jagte Leia den Cruciatus-Fluch auf den Hals.
Leia schrie sich daraufhin die Seele aus dem Leib. Sie wandte und krümmte sich aufgrund der fürchterlichen Qualen, schmiss sich auf den Boden und dachte, sie würde vor den Augen ihrer ‚Mutter‘, in ihrem eigenen zuhause sterben.
Gerade, als sie dachte, sie könnte es nicht länger aushalten, ließ Rose die Hand, in der sie ihren Zauberstab hielt und auf Leia zielte, sinken und der Schmerz war augenblicklich vorbei. Ohne ein Wort zu verlieren, ließ sie Leia auf den Boden liegen und verließ das Zimmer.
Leia weiß bis heute nicht, wie sie es damals schaffte, bis zu ihrem Zimmer zu gelangen, da sie so geschwächt war und kann auch nicht sagen, wie lange sie in ihrem Bett lag und weinte, aber irgendwann kam Sinny zu ihr und sagte, dass Rose das Haus verlassen hat und erst am 31. Dezember zurückkäme, um sie und Sylvain abzuholen, um mit anderen Todessern den Geburtstag des Dunklen Lords zu feiern.
Sinny wartete im Türrahmen auf eine Reaktion von Leia, aber bekam nichts. Sie näherte sich zögernd dem großen Bett auf dem Leia lag und fragte, ob sie etwas benötige, aber Leia schüttelte mit dem Kopf.
Die kleine Hauselfe wollte gerade wieder das Zimmer verlassen, als Leia sie fragte, ob sie wisse, wieso ihre Familie Weihnachten nicht feiert, wie andere. Sinny wusste keine Antwort darauf, da sie selbst noch nie ein richtiges Weihnachtsfest miterlebt hatte und fragte Leia, wie andere Familien Weihnachten feiern würden.
Leia erzählte, was sie in der Zeitung der Muggel las, die sie auf einer Parkbank gefunden und einfach mit nach Hause genommen hat.
Sinny hörte bis zum Ende neugierig zu und überlegte gleichzeitig, was sie machen könnte, um ihre Meisterin wieder zum Lächeln zu bringen. Schließlich kam ihr der Gedanke, dass sie aus einer alten, löchrigen Socke, die sie in der Gummidichtung einer Waschmaschine gefunden hat, vielleicht etwas basteln könnte. Sie zeigte Leia den fetzen Lump und fragte, ob sie etwas habe, womit man es füllen könnte.
Leia überlegte kurz und schnitt mit einer Schere ein Loch in ihr Kissen und nahm eine Handvoll Federn heraus. Sie fragte Sinny, ob das genügt.
Die kleine Hauselfe nickte mit ihrem Kopf, wodurch ihre großen Ohren lustig durch die Luft flogen, wie Leia feststellte. Für einen kurzen Moment verschwand Sinny mit einem Plopp vom Bett, nur, um wenige Sekunden später mit Nadel, Faden und Knöpfen wieder aufzutauchen.
Leia war sofort Feuer und Flamme, als sie verstand, was Sinny vorhat und half der kleinen Hauselfe so gut sie konnte, eine Puppe aus der alten Socke zu machen und vergaß die Schmerzen, die sie kurz davor noch so sehr spürte.

Mit zitternden Händen hebt Leia die, wie sie zugeben muss, abgrundtief hässliche Puppe vom Boden auf, als sie sich an jenen Tag zurückerinnert. Sie bekam das erste Mal den Cruciatus-Fluch zu spüren, aber sie fragt sich, ob sie sich je mit Sinny angefreundet hätte, hätte Rose sie nicht so gefoltert. Sie war niemals gemein zu Sinny und kommandierte sie herum, aber von diesem Tag an wurde Sinny ihre Freundin.
„Was hast du da?“, holt Sylvain sie in die Gegenwart zurück und versucht, über ihre Schulter zu spähen.
Schnell lässt Leia die Puppe in ihren Koffer verschwinden, um Sinny vor Ärger zu schützen und hebt ihren Nimbus 2001 vom Boden auf, mit dem sie sich zu ihrem Zwillingsbruder umdreht.
„Ich bin bereit“, sagt Leia und meint es auch so. Sie ist nicht bereit für das, was kommen wird, aber sie ist bereit, sich einer neuen Herausforderung zu stellen, die sie im Leben nur stärker machen wird.
„Das wurde auch Zeit“, erwidert Sylvain kühl und ergreift Leias Handgelenk mit der einen und sein Gepäck mit der anderen Hand.
Es dauert nicht lange und Leia hat das Gefühl, nicht mehr atmen zu können. Sie möchte Husten, aber sie kann nicht. Ihr Herz rast unkontrolliert in ihrer Brust, die stark schmerzt. Schwindelgefühle treten mit der Angst zu Ersticken auf und sie fühlt sich, als würde sie durch einen dünnen Schlauch gepresst.




__________________

So, das war mein erstes Kapitel zu Eiskalter Engel.
Ich hätte eine Frage: gibt es jemanden, der von 'Ein Jahr Hogwarts' hierher gekommen ist? Falls Jahr, lasst es mich gerne mal wissen (:
Und hättet ihr gedacht, dass ich eine Story aus der Sicht von Leia schreiben werde?
Ich wünsche euch eine schöne Restwoche (:
LG Julie<3
Review schreiben
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast