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[Übersetzung] Der Auroren-Kalender - The Auror Calendar by melanie_bxx

Kurzbeschreibung
GeschichteHumor, Romance / P18 / MaleSlash
Blaise Zabini Draco Malfoy Harry Potter Neville Longbottom Ronald "Ron" Weasley Theodore Nott
18.05.2022
15.06.2022
6
21.309
13
Alle Kapitel
6 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 
18.05.2022 953
 
Ein kleines Vorwort:


Meine Zuckergoscherln,

hier findet ihr eine weitere Übersetzung. Es werden in Zukunft ziemlich sicher noch einige folgen - ich habe meine Liebe zum Übersetzen entdeckt.

> melanie_bxx < (auch bekannt als daddiesdrarry) hat mir erlaubt, diese humorvolle Geschichte ins Deutsche zu übertragen.

Das Original ‘The Auror Calendar’ findet Ihr > hier <.

Falls einer von Euch das Original liest oder gelesen hat, werdet Ihr merken, dass meine Satzlängen und Zeichensetzung nicht immer dem Original entsprechen. Um der Sprachmelodie (und auch der Beistrichsetzung) willen habe ich - mit dem Einverständnis der Autorin - die Länge der Sätze variiert.

Warnungen, falls nötig: alle sind queer, Lemons, (semi-)öffentlicher Sex, keine Wort-für-Wort-Übersetzung.

Warnung, auf jeden Fall nötig: Obwohl größtenteils humorvoll, gibt es im 4. Kapitel sehr ernste Untertöne (Depression, Selbstverletzung). Passt auf Euch auf beim Lesen!

Disclaimer: Alle bekannten Figuren und Orte gehören der wunderbaren JKR, ich habe sie nur ausgeborgt und verdiene nichts damit.

Viel Spaß.

~~°~~


1. Kapitel - Einen Trinkspruch!


„Einen Trinkspruch!” Pansy hob ihr Weinglas mit einem breiten und stolzen Lächeln auf ihrem Gesicht hoch in die Luft; sie sah heute außergewöhnlich hinreißend aus. Draco dachte das, weil sie ihren roten Hosenanzug trug mit nichts darunter, ihren Vorbau der ganzen Welt zeigend; ihr kurzes schwarzes Haar fiel auf ihre Schultern und eine Goldkette hing um ihren Hals. „Auf meine wunderschöne Ehefrau! Die jetzt Zaubereiministerin ist!"

„Hör auf, das ist der etwa zehnte Trinkspruch darauf!” sagte Hermione, während sie laut lachte - Pansy war betrunken und sie hörte nicht auf, ihr Glas zu erheben; Hermione schmiegte sich an Pansys Arm. Sie trug ein rückenfreies, marineblaues Cocktailkleid. Draco war sich sicher, dass Pansy es für ihre Frau ausgesucht hatte; sie hatte sogar eine kleine Tiara in ihrem Haar - sie hatte es vor Kurzem schneiden lassen, so dass es so lang wie Pansys war, aber nach wie vor gelockt.

„Mein Liebling, meine Königin, meine Liebe, meine Welt”, lächelte Pansy. „Ich war noch niemals so stolz auf dich.”

„Danke”, wisperte Hermione jedesmal sanft in ihr Ohr, wenn Pansy das Glas erneut erhob.

„Auf Hermione!” rief Ron und der Rest stieß laut lachend mit den Gläsern an. Pansy hatte heute die Neuigkeit verkündet, in Dracos Haus stürmend, während sie brüllte, und er vermutete, dass sie dasselbe bei den Auroren gemacht hatte, denn Harry, Neville und Ron waren noch immer in ihren Auroren-Uniformen, weil sie noch nicht die Möglichkeit gehabt hatten, sich umzuziehen.

„Okay, aber was ist mit mir?” Ginny stürzte ihr Bier hinunter und schmollte; sie trug ein Partner-Shirt mit Luna. Sie trugen sie immer, wenn sie feierten und sich betranken - auf Ginnys Shirt stand ‘Wenn betrunken und ohnmächtig, bitte an Luna retournieren’ und Lunas Shirt sagte einfach ‘Ich bin Luna’. Sie waren schon so lange verheiratet, aber weit davon entfernt, ein langweiliges altes Ehepaar zu sein und ihr Humor war noch immer pointiert. „Ich meine, ich habe heute neue Besen gekauft. Bekomme ich dafür keinen Trinkspruch?”

„Also gut, dann!” sagte Ron und hob sein Glas. „Auf Ginny und ihre neuen Besen!”

„Hört, hört!” brüllten sie wieder. Draco kicherte leise und lehnte sich zurück.

„Es ist beinahe mein Geburtstag!” rief Theo und hielt sein Glas in die Luft.

„Es ist beinahe Theos Geburtstag!” bellte Ron ihm nach; sie stießen ihre Gläser gegeneinander und verschütteten alles auf den Tisch. Theo setzte sich; seine Augen funkelten, als er Neville sah. Draco grinste wissend. „Zehn Galleonen, dass Ginny sich heute Nacht wieder besinnungslos betrinkt.” Harry lehnte sich hinüber, sein Gesicht nahe an Dracos Ohr, was bei ihm Gänsehaut verursachte.

„Du bist auch ziemlich betrunken, Harry”, sagte er. „Ich kann den Feuerwhisky aus deinem Mund riechen.” Die Hälfte von ihnen war am Rande der Bewusstlosigkeit, der Rest waren die Verantwortungsbewussten, die sich zurückhielten - so wie Draco.

„Ich bin nicht betrunken”, murmelte Harry in sein Ohr. „Ich bin nüchtern genug, um zu wissen, dass ich dich mag.”

„Jetzt erzählst du Unsinn”, antwortete er, ignorierend, was Harry gerade gesagt hatte. Er konnte den Worten einer betrunkenen Person nicht glauben - er sollte das wissen.

„Tu ich nicht.” Harry lehnte sich näher. „Ich mag dich.” Er vergrub sein Gesicht in Dracos Halsbeuge und seufzte. „Ginny ist als Erste hinüber.”

„Das ist offensichtlich”, spöttelte Draco und sah zu Ron, der sich an Blaise lehnte. Er schien schon ziemlich fertig. „Zehn Galleonen, dass Ron vor Ginny einschläft.”

„Hmm, wenn ich gewinne, darf ich dich küssen.”

„Hey.” Draco stupste den Auror an und errötete. „Du sagtest gerade etwas von zehn Galleonen.”

„Mir gefällt das besser.” Harry sah ihn an, lächelte breit; der Blonde biss auf seine Lippen und nickte.

„Abgemacht”, sagte er und Harry hielt ihm die Hand hin.

„Bääh, Zuneigung!” Ginny zeigte auf Ron, dessen Haare gerade von Blaise sanft durcheinandergebracht wurden; sie streckte ihrem Bruder die Zunge heraus und lehnte sich träge an Luna. „Eklig.”

„Du bist eklig!” raunzte Ron zurück.

„Du wirst sehen.” Harry lehnte sich erneut näher, sein Kopf berührte Dracos. „Ginny wird die Erste sein.”

„Keine Chance”, versetzte Draco, der wieder den Alkohol roch.

„Der hier ist hinüber”, sprach Blaise, seine Zigarette im Aschenbecher auf dem Tisch ausdrückend, und hob einen schlafenden Ron in seine Arme. „Wir gehen als Erste nach Hause.”

„Aha!” rief Draco. „Gewonnen! Gewonnen! Gewo-” Dracos Augen weiteten sich, als Harry ihn küsste; jäh vergaß er, wie man atmete. Als Harry an seiner Unterlippe nuckelte, kam Draco wieder zu Sinnen und stieß Harry weg.

„Ich mag dich wirklich sehr”, murmelte Harry und lehnte sich an Dracos Schulter. Er saß da, zu Eis erstarrt; nach einigen Minuten hörte er ein sanftes Schnarchen von dem an seiner Schulter schlafenden Mann. Draco seufzte und lehnte sich zurück…was, zum Teufel, war gerade passiert?

~~°~~



Ada: Das 2. Kapitel folgt gleich, weil das erste so kurz ist. ;)
 
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