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Ein ehrliches Gespräch

von Sophie29
Kurzbeschreibung
OneshotAllgemein / P12 / Gen
Harry Potter Severus Snape
18.05.2022
18.05.2022
3
3.239
9
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18.05.2022 1.105
 
Ich freue mich das ihr auf meine Geschichte aufmerksam geworden seit. Vorrab möchte ich sagen, alle Charaktere, Beschreibungen und Orte gehören JK Rowling. Ich bin ihr sehr dankbar für die wundervollen Geschichten die sie herraus gebracht habe und schätze ihre Arbeit. Diese Fanfiction schreibe ich rein aus Spaß, ich verdiene damit kein Geld.


Wie JK Rowling einmal gesagt hat, wünscht sie sich Vergebung für Harry und Snape. Ich konnte dies sehr nachvollziehen, doch mir fehlte ein aller letztes Gespräch zwischen den beiden. Ich bedauer es sehr, das sie dies nie haben konnten. Deshalb habe ich diese FF verfasst. Ich hoffe sehr sie gefällt euch :))))

Ich entschuldige mich schon im vorrab für mögliche Grammatik und Rechtschreibfehler.

Sehr würde ich mich über ein kurzes Review freuen, eine Rückmeldung bedeutet mir wirklich viel.

Aber jetzt endlich zur Geschichte.



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Während die anderen in der großen Halle, den Sieg über Voldemort feierten, konnte Harry nur an die Opfer des Krieges denken. Harry hatte mit Hermine und Ron reden können über alles, fast alles. Geredet hatten sie über jedes Opfer und über die letzten Jahre des Kampfes. Ron und Hermine waren die einzigen die nicht wie die anderen „den jungen der überlebte“ sahen und die einzigen die ihn nicht als Helden feierten. Sie sahen den echten Harry. Der Harry der nicht immer perfekt war. Doch ein Ding, konnte niemand verstehen.
Seit Harry, Snapes Erinnerungen im Denkarium gesehen hatte, ließen ihn die Gedanken an seinen ehemaligen Zaubertranklehrer nicht los. Über Jahre lang hatte Harry ihn gehasst. Immer hatte er ihn verdächtigt für Voldemort zu arbeiten und nach Dumbledores Tod, hatte er ihm schreckliche Sachen gewünscht. Niemals hätte Harry damit gerechnet. Snape hatte schon immer etwas Geheimnisvolles an sich und nie konnte Harry ihn ganz verstehen. Doch das was er gesehen hatte, überstieg seine Vorstellungskraft. Es erklärte aber alles. Harry wusste das sein Zaubertranklehrer kein unschuldiger Mann war. Snape hatte schreckliche Dinge getan und in Harrys kompletter Schulzeit ihm das Leben schwer gemacht. Trotzdem schätzte Harry seine endgültigen Taten und Entscheidungen. Eins war Harry bewusst, Severus Snape war einer der mutigsten Männer die er je kennengelernt hatte. Vielleicht sogar der mutigste. Harry trauerte über den Verlust des Mannes. Nichts wünschte er sich mehr, als noch ein Mal mit ihm zu sprechen. Über Jahre lang, hatte er ein falsches Bild gehabt und wenigstens ein letztes Gespräch mit dem Mann ohne den wahrscheinlich Voldemort niemals besiegt worden wäre, war das wonach sich Harry sehnte. Harry wurde schnell bewusst, mit welcher Last Snape sein Leben verbringen musste und das das Leben von Snape kein Happy End hatte. Er war sich darüber bewusst, dass Snape vielleicht einer der schrecklichsten Schicksale durchlebt haben musste. Harry bewunderte Snape dafür, dass er mit der unbeschreiblichen Schuld und Trauer die er fühlte, weiterleben konnte. Er hatte gesehen wie es Snape nach dem Tod von Lily ging und noch nie in seinen Leben hatte er so etwas Trauriges zu Sehen bekommen. Das Elend was Snape in der Situation als er vor Dumbledore stand, durchlebte war unbeschreiblich, dass war Harry bewusst. Snape war nicht unschuldig an dieser Situation, doch genau das verschlimmerte seine Gefühle in den Moment. Severus Snape wusste das er Schuld daran trug, wieso sich Lily von ihm abwandte. Er beendete die Freundschaft und wären seine Taten andere gewesen, hätte er bei Lily bleiben können. Vielleicht, darüber war sich Harry nicht im Klaren, aber vielleicht wäre es sogar mehr als eine Freundschaft gewesen. Snape war der Mann der wissend, das eine Familie sterben würde und auseinandergerissen werden würde, Voldemort von der gehörten Prophezeiung berichtete und damit Mitschuld an dem Tod von Lily Evans seiner Liebe trug. Wie Snape es schaffte mit diesem Wissen und mit dieser Schuld zu überleben, wusste Harry nicht. Eins konnte man aber sagen. Severus Snape hat für seine Fehler bitter bezahlt und er ist sicher ein Mann der aus seinen Fehlern gelernt hat. Es gibt wahrscheinlich nicht viele Menschen, wenn es überhaupt welche gibt die ihre Fehler auf so eine Art und Weise bezahlen mussten, wie es Severus Snape getan hat. Seine Fehler kann er nie wieder gut machen, doch mit dem Mut und mit der Kraft die er jeden Tag aufgebracht hat, hat er viele Menschenleben gerettet und auch dies gehört zu ihm. Er hat viele schlechte Taten vollbracht, doch genauso auch sehr viele gute. Severus Snapes Leben zeigt wie entscheidend Liebe ist und er beweist damit das es schwarz und weiß nicht so einfach gibt und das die einzigen wirklich bösen Menschen diejenigen sind die keine Liebe empfinden. Harry wünschte den Mann der fast sein ganzes Leben Leid erfahren hatte, einfach nur Frieden.
Erklären konnte er dies seinen besten Freunden schwer. Hermine würde es vielleicht verstehen und Ron würde es versuchen, aber Harry hatte einfach noch eine besondere Verbindung zu Snape die nur er verstehen konnte. Die einzige Möglichkeit, damit abzuschließen, das wusste Harry war ein einziges ehrliches Gespräch. Doch dies, so dachte Harry, würde er niemals wieder mit dem ehemaligen Tränkmeister führen können. Severus Snape war Tod. Seine Leiche wurde wie die anderen begraben. Jeder im Schloss wusste jetzt zwar darüber Bescheid das Severus bis zum Ende an der Seite von Dumbledore stand, doch trotzdem gab es genug Menschen die ein falsches Bild von ihm hatten und das würde auch für immer so bleiben. Harry nahm dies den Menschen nicht übel. Schließlich hatten sie nur die eine Seite von Snape gekannt und konnten sich genauso wenig wie Harry bevor er die Erinnerungen gesehen hatte, vorstellen wer er wirklich war. Trotzdem machte es Harry traurig. Er hoffte trotzdem sehr, dass auch Snapes gute Taten mit in die Geschichte eingehen würden.
Harry lief durchs Schloss als er über all diese Dinge grübelte. Es trieb ihn in den Keller, denn hier hielt sich keiner auf. Keine Schüler die ihn für seine angeblich „heldenhaften Taten“ feierten. Keine Menschen die jubelten. Einfach nur die Stille. Irgendetwas trieb Harry zu dem Ort, den er früher am meisten in Hogwarts gehasst hatte. Den Ort an dem Snape das erste Mal zu ihm gesprochen hatte. Der alte Kellerraum, worin sie in Zaubertränke unterrichtet wurden, sah wie alle anderen Räum in Schloss nicht so aus wie früher und trotzdem war es der selber Raum. Immer noch kühl und eine gewisse Distanz ausstrahlend. Die Tische und Regale waren fast alle Zerstört, deshalb setzte sich Harry einfach auf den Boden und lehnte sich an einer der Wände. Er schloss die Augen und ließ in seinen Gedanken die alten Erinnerungen an die langen Zaubertank-Stunden in seinen Kopf Revue passieren. Nach ein paar Momenten, hörte er ein Geräusch oder fühlte auch nur ein komisches Gefühl. Er öffnete die Augen und vor ihm stand Severus Snape.
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