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Kurzgeschichten rund um HP

Kurzbeschreibung
KurzgeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P12 / Gen
17.05.2022
20.05.2022
2
1.250
1
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Dieses Kapitel
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17.05.2022 1.032
 
Wieso kommt Slughorn auf so bescheuerte Ideen, wie Mitternachtspartys? Und wieso war ich auch noch eingeladen? Mit einen genervten seufzend  betrat ich den Raum. Schlimm genug das Minerva nicht mal so nett war mich zu begleiten und jetzt zufrieden mit einen Buch im Gemeinschaftsraum saß. Slughorn stand an der Tür, begrüßte uns alle höflich und lächelte strahlend. "Hallo Via, Hallo Tom." Ich lächelte-zumindest hoffte ich das es ein lächeln war- höflich zurück. Ehe ich den blick zur Person neben mir wand. Es war ein Slytherin. Ich glaube wir waren im selben Jahrgang, aber er könnte auch ein Jahr  älter sein. Ich war mir nicht so sicher. Als alle am Tisch saßen und warteten bis das Essen kam, hielt Slughorn natürlich eine Rede. Ich schaltete schon nach den ersten paar Sätzen ab und starrte gelangweilt aus den Fenster zu meiner Linken. Der Junge von vorhin, ich glaube er hieß Tom, saß neben mir. Als er bemerkte das ich ihn beobachtete, schenkte er mir ein kleines Lächeln. Peinlich. Slughorns rede war mittlerweile zu ende und das Essen stand auf den Tisch. Alle griffen nach den Schüsseln und taten sich etwas davon auf den Teller. ich hatte schon gegessen und hoffte nur, dass ich möglichst schnell hier raus kam. "Via richtig?" fragte mein gegenüber. Ich hob überrascht den Kopf und nickte. "Willst du nichts essen?" Ich schüttelte den Kopf. "Nein danke. Ich hab schon zu Abend gegessen."  Er nickte verstehen, dann beugte er sich etwas zu mir rüber und sagte leise:" Ach übrigens, an deinen Lächeln solltest du noch etwas üben. Auch wenn Slughorn nichts bemerkt hat sind nicht alle so schwer von Begriff wie er." Ich musste unwillkürlich kichern. "So schlimm?" hauchte ich leise zurück. Er nickte. "Ja definitiv. Ich verstehe ja, dass du keine Lust drauf hast. Ich glaube das hat niemand, aber irgendwann wird Slughorn das auch merken." Er grinste mich schief an.  Ich kicherte erneut. Was war bloß mit mir los? Sonst kicherte ich doch nie. "Normalerweise ist es nicht so schlimm, aber heute wurde ich eiskalt im Stich gelassen. Minerva, meine ursprüngliche Begleitung, sitzt jetzt im Gemeinschafstraum und liest ihr Buch."  erzählte ich. Tom lachte. "Mein Beileid."

Seid ich Tom auf Slukhorns Party kennengelernt hab, verstehen wir uns super. Wir haben viele Kurse zusammen und machen deswegen oft am Nachmittag unsere Hausaufgaben zusammen in der Bibliothek. So auch an diesem Nachmittag.  Als ich die Bibliothek betrat war er wie immer schon da. Lächelnd setzte ich mich zu ihm. "Bin ich eigentlich immer zu spät oder wieso bist du immer schon hier?" fragte ich belustigt. Ein verschmitztes grinsen trat in sein Gesicht. "Nein. Ich lasse eine Dame nur nicht gern warten." ich spürte wie mir röte in die Wangen stieg.  "Also fangen wir mit Zaubertränke an?" fragte ich hastig um meiner Verlegenheit zu verstecken. Er nickte. eine Weile arbeiteten wir beide Konzentriert an Zaubertränke ohne irgendein anderes Thema zu erwähnen, aber dann fragte Tom:" Hast du von den Hogdmeadwochenede gehört, das am Valentinstag stattfindet?" Ich nickte. "Hast du schon eine Begleitung?" fragte Tom zögerlich weiter. "Denn wenn nicht würdest du dann vielleicht mit mir hingehen?" fragte er bevor ich auch nur antworten konnte. Ich lächelte verlegen. "Ich würde gern mit dir hingehen." Ein Lächeln legte sich auf seine Lippen. "Dann hol  ich dich um 11 in der großen halle ab." wir machten noch unsere Zaubertrankhausaufgaben zu ende, dann ging Tom zum Quidditchtraining. Fröhlich lief ich zum Gryffindorgemeischaftsraum (oder besser gesagt hüpfte ich). Als ich diesen betrat, saß Minerva mit ihrem Buch vor den Kamin in einen der Sessel. Sie hob den Kopf und blickte mich fragend an. "Hat Tom dich gefragt ob du mit ihm ausgehst?" Ich blickte sie verdutzt an. "Woher weißt du das?" Sie zuckte mit den Schultern. "Es geht das Gerücht um das Tom interesse an einen Mädchen hätte und da du das einzige Mädchen mit dem er regelmäßig Zeit verbringt ist das wohl nahliegend, oder?" Ich verdrehte die Augen. "Du bist echt zu schlau Minerva." Meine Freundin grinste. "Aber ja du hast Recht, dass hat er." Minerva grinste. "Glaub ja nicht dass ich dich vor irgendwelchen Mädchen beschützte, die eifersüchtig sind." Ich lachte. "Keine Sorge, dass krieg ich auch alleine hin."

Heute war Valentinstag! Endlich! Ich zog mir eine enganliegende schwarze Jeans an und eine helle Bluse mit Mustern an. Als ich in die große Halle kam wartete Tom schon dort an eine Säule gelehnt. Er lächelte, während er mich betrachtet. Dann zog er mich zu sich heran und hauchte "Du siehst bezaubernd aus. Wie immer." Ich errötete. "Wollen wir dann in den drei Besen?"  fragte Tom. Ich hakte mich bei ihm ein und wir traten raus in die Sonne. In  den drei Besen war es so voll, dass wir mühe hatten uns einen Platzt zu suchen. Schließlich fanden wir jedoch einen in der Ecke. Der Tag war wunderschön. Nachdem wir unser Butterbier getrunken hatten, führte Tom mich auf eine wunderschöne Blumenwiese, die auf einen Hügel lag. (Hügel der heulenden Hütten) Wir setzten uns in Gras. "Was willst du eigentlich später werden?" erkundigte ich mich bei Tom. "Ich weiß es nicht. Aber ehrlich gesagt möchte ich jetzt auch nicht darüber nachdenken. Dafür ist der Moment zu schön." Er zog mich an sich, sodass ich an seine Brust gelehnt da saß. Ich drehte den Kopf und blickte in seine grauen Augen. Einen unendlichen Moment saßen wir so da, dann beugte er sich langsam zu mir vor. Seine Lippen waren nur noch Zentimeter von meinen entfernt. Leise murmelte er:" Ich liebe dich Via." Er überbrückte die letzte Entfernung zwischen uns und legte seine Lippen sanft auf meine. Alles um mich herum wurde unbedeutend, dafür nahm ich den Kuss viel intensiver wahr. Tom zog mich an meiner Hüfte auf seinen Schoß und ich vergrub meine  Hände in seinen Haaren.
 
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