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I See Your Fire [Version 2022]

Kurzbeschreibung
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Marco der Phoenix Puma D. Ace / Gol D. Ace
15.05.2022
05.08.2022
16
24.021
6
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Dieses Kapitel
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02.07.2022 1.446
 
Man kennt es doch, nicht immer bekommt man das, was man will. Manchmal ist es unpassend, nicht erreichbar oder einfach nicht möglich.

Sich seine Wünsche zu erfüllen ist immer eine Gradwanderung zwischen wollen und sollten. Manchmal gewinnt unsere Vernunft oder man findet einen Kompromiss und manchmal muss man sich einfach das holen was man will!

Ace stand immer noch vor mir, doch seine Mimik und Haltung änderte sich. Seine Hände stemmte er in seine Hüfte und er hob eine Augenbraue. „Aber du bist immer noch du.", sagte er. „Was willst du?", fragte er dann. Ich hielt inne. Eine gute Frage, auf die ich so abrupt keine Antwort parat hatte. Ich könnte jetzt sagen, dass ich ein guter Sohn sein wollte, dass ich meinen Vater stolz machen wollte und ihn zum König der Piraten machen wollte. Es gab so vieles was ich hätte sagen können, doch nichts von dem entspräche der Wahrheit. Denn in Wahrheit wollte ich nur ihn, nur Ace. Doch das konnte ich ihm doch nicht sagen.

„Marco, was willst du?", wiederholte er. Ich verlor mich kurz in diesen tiefen, schwarzen Augen. Sein Blick war angespannt, abwartet und irgendwo auch voller Hoffnung. Entweder ich sagte ihm nun die Wahrheit und brach damit mein Versprechen von damals. Oder aber ich zerstörte nun endgültig die Möglichkeit, dass es ein wir geben könnte.

Sein Blick wurde traurig und er sah enttäuscht zur Seite. Ich hatte ihn verletzt, ein weiteres Mal, ohne überhaupt irgendwas getan zu haben. Mein Brust schnürte sich zu. Ich wollte ihn nicht verletzten, sondern beschützen, er sollte frei leben können, ohne eine solche Bürde wie ich es war ertragen zu müssen. Er drehte seinen Oberkörper etwas weg, schien sich von mir abgewiesen zu fühlen. Der Druck in meiner Brust wurde fast unerträglich. Ich wollte gerade nicht sehnlicher, als ihn an meine Brust zu ziehen und festzuhalten, ihn nie wieder loslassen. Meine Hand war schon auf dem halben Weg und streifte seine Wange auf dem Weg zu seinem Nacken. Die plötzliche Berührung ließ ihn wieder zu mir blicken.

Die Hoffnung war nicht zu übersehen und ließ mich einmal schwer schlucken. Ich konnte mir nichts mehr vormachen, nicht wenn ich in diese Augen sehen und ihm so nahe war. Er war es, er war alles was ich wollte. Ihn glücklich zu machen hatte sich unbewusst zu meinem obersten Ziel erhoben und ich war bereit alles und jeden dafür zu opfern. Auch mein Versprechen von damals.

„Dich.", hauchte ich dann leise, umfasste seinen Kopf und zog ihn zu mir hoch. Ich versiegelte unsere Lippen miteinander und Ace Hände griffen in mein Hemd. Als er sich an mich drücken wollte, schob ich ihn aber  wieder leicht weg. Verdutzt sah er mich an, konnte seine Überraschung aber auch seine Freude nicht verbergen. „Ich will nur dich.", hauchte ich gegen seine weichen Lippen und fesselte seinen Blick. Er verzog seine Mundwinkel nach oben, lächelte mich mit einem unglaublich strahlendem Lächeln an. Er war glücklich, ich hatte ihn glücklich gemacht!

Freudig und leicht lachend versiegelten wir wieder unsere Lippen miteinander.

Ich schlang meine Arme um ihn, drängte mich mit meiner Zunge zwischen seine Lippen und entlockte ihm ein wohliges Seufzen. Meine Hände fuhren unter sein Hemd und streichelten über seine weiche Haut. Auch er ließ seine Hände nicht bei sich, denn ich spürte sie über meinen Rücken gleiten. Unser Kuss wurde schnell fordernder und mein Blut wurde langsam in andere Körperregionen geleitet.

Ich rückte etwas von Ace ab, sah in seine leicht glasigen Augen, sah das er mehr wollte genau wie ich. „Wenn wir das jetzt tun, dann werde ich dich nicht mehr hergeben. Nichts in der Welt könnte mich dann noch von dir fernhalten.", ich war tatsächlich ein wenig unsicher. Läge die Entscheidung bei mir, wäre Ace nicht hier und wir würden nicht vor so einer Wahl stehen. Wir wären einfach nur Freunde geblieben. Ich wollte diese Entscheidung für uns beide treffen, da ich dachte, dass Ace noch zu jung war und die Dinge nicht richtig verstand. Doch Ace war reifer, als ich dachte und er verstand sehr wohl, was auf ihn zukommen sollte. „Und ich würde die Welt in Flammen aufgehen lassen, ehe mich etwas von dir trennen sollte.", sein glasiger Blick wich einem entschlossenen. Und mit dieser Entschlossenheit, welche ich schon von Beginn an faszinierend an ihm fand, fegte er meine lang gehegten Zweifel weg.

„Sag später nicht, ich hätte dich nicht gewarnt.", mit diesem Satz fiel ich wieder über seine Lippen her und schob ihn auf mein Bett zu. Bestimmend drückte ich ihn nach hinten und er fiel auf meine Matratze. Ich krabbelte hinter her, entledigte mich meines Hemdes bevor ich mich zu ihm runter beugte. Ace kam mir mit seinem Oberkörper entgegen, ich fummelte ihm den Hut und sein Hemd ab und schmiss beides ins Zimmer hinein. Ich küsste mir meinen Weh von seinen Lippen, über seinen Hals und seine Brust hinunter zu dem Bund seiner Hose. Während ich mit einer Hand seinen Gürtel öffnete, zwirbelte ich einen seine Nippel zwischen den Fingern meiner anderen Hand. Als ich ihn von seiner Hose befreien konnte zeichnete sich auch bei ihn schon eine deutliche Beule ab.

Ich schob auch das letzte bisschen Stoff von seinem durchtrainierten Körper und bekam ihn endlich in vollkommener Nacktheit zu sehen. „Hör auf so zu starren.", sagte Ace und wandte sich ein wenig unter meinem Blick. „Wenn ich doch bloß könnte.", raunte ich und küsste mich von seinem Beckenknochen, über seine Lendenmuskeln hinunter zu seinem sehr aufrecht stehenden Freund. Mit meiner rechten hob ich sein linkes Bein etwas hoch, legte es auf meiner Schulter ab. Meine linke Hand umschloss seinen Schaft und brachte ihn das erste Mal zum stöhnen. Ich bewegte sie auf und ab, sah wie er seine Finger in das Laken krallte. Meine Finger der rechten Hand befeuchtete ich etwas und führte sie sachte zu seinem Eingang.

Er quickte etwas erschrocken auf, als ich anfing ihn dort zu massieren. Doch als ich seinen Schaft in den Mund nahm, während ich ihn mit beiden Händen bearbeitete, verwandelten sich seine Laute in verzücktes Stöhnen.

Es dauerte nicht lange und ich weitete ihn mit zwei Fingern, brachte ihn hemmungslos zum Stöhnen. Eine Hand legte sich auf meinen Kopf und drückte mich an der Stirn nach oben. „N-Nicht, ich komm gleich.", keuchte Ace außer Atem. Seine Wangen waren rot und sein Blick raubte mir den Atem. Ich schenkte ihm ein Grinsen, krümmte meine Finger und sah wie er seinen Kopf in den Nacken warf, unterdrückte aber den aufkommenden Stöhner. Der Druck auf meiner Stirn ließ nach und ich ließ seine Erregung wieder in meinen Mund gleiten. „Ma- ....", der Versuch meinen Namen zu sagen ging in einem heiseren Stöhnen unter, während er sich in meinen Mund ergoss.

Er war jung, da sollte zwei Runden locker sind sein.

Schwer atmend lag Ace unter mir und beobachtete mich aus halb geschlossenen Augen dabei, wie ich meine Hose auszog, etwas von seinem Sperma in meine Hand tropfen ließ und damit seinen Eingang befeuchtete. „Bereit?", fragte ich und bekam nur ein Nicken. Ich positionierte mich zwischen seinen Beinen und drang langsam in ihn ein. Er verzog leicht das Gesicht und spannte sich etwas an. „Entspann dich.", ich beugte mich zu ihm herunter und legte ihm meine linke Hand auf die Wange. Er sah mir in die Augen und fing an sich zu entspannen. Als ich gänzlich in ihm war entkam auch mir ein leiser Seufzer. Es fühlte sich einfach zu gut an, so eng und heiß.

„Du bist großer als ich dachte.", scherzte er und lachte leicht. Dieser Bengel! Ich schob mein Becken nach vorn und kam dadurch noch ein wenig tiefer in ihn. „Selber Schuld.", keuchte ich nur, als er mich überrascht ansah.

Danach verloren wir uns in einem wilden Zungenkuss, sowie meinen rhythmischen Stößen. Meine Arme stütze ich neben seinem Kopf ab. Er krallte sich mit seiner Rechten in die Lacken, seine Linken suchte an meinem Arm Halt. Mein Bett knarzte in wenig, aber Ace Stimme war lauter und bestimmt auch von draußen zu hören. Am Ende musste ich ihm sogar den Mund zu halten, da er sich so in unserem Liebesspiel vergaß. Doch auch ich konnte meine Stimme zum Ende hin nicht mehr leise halten. „Ace, ich ..." „Ich auch ...“.

Es brauchte nur noch wenige herrlich tiefe Stöße und ich kam in ihm, während Ace sich auf seinem Oberkörper ergoss. Ich knickte etwas ein und stütze mich nun auf meinen Unterarmen ab, mein Gesicht schwebte direkt vor seinem. Wir küssten uns innig und ich fühlte mich in diesem Augenblick so glücklich wie noch nie.

„Ich liebe dich, Ace."
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