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Detour

Kurzbeschreibung
OneshotDrama / P12 / Gen
Bob Andrews OC (Own Character)
14.05.2022
14.05.2022
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Hallo meine lieben Leser! :D

Wieder einmal hat mich der aktuelle Prompt aus dem Projekt „Wochen-Challenge“, von Sira-la, aus dem Forum, inspiriert. ^^

Zum besseren Verständnis, hier noch einmal die Vorgehensweise bei dem Projekt:

Sira-la postet jeden Sonntag einen Prompt unterschiedlichster Art für die nächste Woche, zu dem man dann genau eine Woche Zeit hat, Etwas dazu zu schreiben und am folgenden Sonntag dann hochzuladen.

Der Prompt von dieser Woche lautete:

Kalenderwoche 19: von Fenja Flower
Es ist noch dunkel und du bist auf einer Landstraße unterwegs. Es regnet schon seit einer Weile Nieselregen-Bindfäden. Warum bist du unterwegs und wer oder was begegnet dir? Und hilft er/sie/es dir?

Ich hoffe, die Umsetzung ist mir gelungen! :)


Nun aber genug der langen Vorrede!
Ich wünsche viel Spass beim Lesen! :D



Vlg Lady Duchess



Titel: Detour

„Und jetzt wieder ein Hit aus den 80ern um wach zu werden! Erhebt Euch von Euren Stühlen, Sofas oder Betten und tanzt Euch in den Morgen mit „Wake me up before you go- go“ von Wham!“

Missmutig aufschnaubend, drehte er mit der rechten Hand die Lautstärke des Radios in seinem Auto herunter.
Er war eigentlich kein Morgenmuffel, aber heute war ihm absolut nicht nach solch Gute-Laune-Musik.
Schon gar nicht, weil er seit über einer Stunde unterwegs zurück nach Rocky Beach war und es noch mindestens eine weitere, lange Stunde dauern würde, plus, dass ihm der anhaltende Regen ziemlich auf die Nerven ging.

Sein Vater, den er in L.A., in seiner ‚Zweitwohnung‘ besucht und auch dort übernachtet hatte, hatte ihn um 5 Uhr früh mit aus dem Schlaf gerissen.
Er war an einer exklusiven Story dran und musste daher früh ‚loslegen‘, so seine Erklärung.
Keine zwanzig Minuten später stand er vor dem gemieteten Apartment seines Vaters, immer noch schläfrig und nur halbwach, nach nur einer Tasse Kaffee.
Zudem war es noch dunkel draußen und der permanente Regen, der sich seit Tagen über der gesamten Küstenregion hielt, hatte seine Stimmung nicht im Geringsten gehoben.
Letztendlich hatte er sich seinem Schicksal ergeben, war die zwei Etagen hinunter und zu seinem VW-Käfer gegangen, eingestiegen und hatte sich auf den Weg zurück nach Hause gemacht.

Die morgendliche Rush Hour, trotz dass Samstag war, hatte er relativ schnell hinter sich lassen können und war eine halbe Stunde später am äußeren Stadtrand gewesen.
Doch statt jetzt nur noch knapp eine dreiviertel Stunde bis nach Hause zu brauchen, würde es sich um das Doppelte hinziehen.
Grund dafür war eine neue Baustelle auf der Interstate. Und um diese zu umgehen, war eine weiträumige Umleitung eingerichtet wurden.
Lästig, aber ändern konnte er daran nichts.
Zumindest war hier auf der Landstraße der Verkehr eher verhalten und gering.
Wer war auch schon an einem Samstagmorgen, hier, um kurz nach 6 Uhr unterwegs?

Die Scheibenwischer arbeiteten auf Hochtouren, um den stärker werdenden Regen wieder schnellstmöglich von der Windschutzscheibe zu wischen.
Im Licht der Scheinwerfer war nicht viel zu erkennen, außer der endlos scheinenden, leeren, dunklen Straße.
Vermutlich würde es auch noch eine Weile so sein, bis er in die Nähe von Rocky Beach kam.

Innerlich aufseufzend, setzte er, dem Hinweisschild folgend, den Blinker nach rechts und bog ab, um weiter der Umleitung zu folgen.

Die schattenhafte Umgebung änderte sich kaum.
Hin und wieder tauchte nun ein dorniges Gestrüpp, ein Fels oder ein kahler Baum im Licht der Scheinwerfer, am Straßenrand, auf. Also nicht besonders abwechslungsreich.

Gerade als er den Gedanken hatte, dass etwas Interessantes seine Laune etwas heben würde, vernahm er eine blitzartige, plötzlich von rechts und quer über die Fahrbahn gehende, Bewegung und reagierte instinktiv.
Kupplung und Bremse bis zum Anschlag durchtretend, wurde er in seinen Sitz gepresst, während die Reifen versuchten auf der regennassen Fahrbahn zum Stillstand zu kommen.
Schlitternd und ein wenig schlingernd, wurde sein VW-Käfer immer langsamer und gerade als er aufatmen wollte, dass er gleich stillstand, sah er eine zweite, rasante Bewegung. Dieses Mal aus der Gegenrichtung kommend und noch bevor das Auto richtig stoppte, riss er das Lenkrad herum.
Diese plötzliche Bewegung ließ seinen ohnehin schon schlitternden Wagen am Heck ausbrechen, drehte sich halb um sich selbst, schlitterte weiter über eine Art Huckel auf der Fahrbahn, kippte und prallte schließlich mit einem lauten Knall von irgendetwas ab.
Durch diesen Aufprall wurde er zur Gegenseite geschleudert, stieß sich den Kopf schmerzhaft an, prallte zurück und noch während er den Schmerz wie eine heiße Flamme in seinem Kopf auflodern fühlte, wurde es immer schneller, immer schwärzer um ihn herum, bis er schließlich das Bewusstsein verlor.



Ein kräftiges, energisches Rütteln an seiner Schulter riss ihn unvermittelt wieder zurück ins Bewusstsein.
Ein undeutliches Rauschen und ein nicht identifizierbares Geräusch waren das Erste, was er wahrnahm.
Musste er schon aufstehen und zur Schule?

„…o! …ey, k…nst ...u ...i..h… ör…n?!“

Erneut dieses undeutliche Geräusch. Gefolgt von einem weiteren, kräftigen Rütteln an seiner Schulter.

„Hey! K…nst…du….mi.. h…ör…n?!“, drangen auf einmal einige Wortfetzen, wie durch einen dicken Wattebausch, an sein Ohr. Doch Sinn ergab es für ihn noch nicht.
Was war hier los?

„Hey!“, wurde er nun zum dritten Mal angesprochen und es nun als Ansprache verstehend, öffnete er nach einem weiteren, kräftigen Rütteln an seiner Schulter, schließlich die Augen.
Unvorstellbar langsam und viel zu lange dauerte es, bis er es geschafft hatte und blickte verständnislos in ein unbekanntes, halb von Schatten verzehrtes Gesicht schräg über ihm.

„Wer…?“, begann er mit unglaublicher Anstrengung die Frage zu formulieren, die ihm als Erstes in den Sinn kam und brach anhand seiner so fremden und kratzig klingenden Stimme kurz darauf wieder ab.

„Schon gut, ich bin hier um dir zu helfen!“, antwortete ihm die fremde Person, die er aufgrund der Stimmlage als weiblich und jung einstufte, und hatte Mühe sich auf ihre Worte zu konzentrieren.

„Was…?“, stellte er ohne nachzudenken, die nächste, offensichtliche Frage.
Doch noch ehe er die Frage vollständig artikuliert hatte, antwortete ihm sein Gegenüber leise und ernst: „Du hattest einen Autounfall. Offensichtlich bist du von der Fahrbahn abgekommen, über die Böschung in den Straßengraben gerutscht und dort von einem Baum abgeprallt.“, und die Stimme seines Gegenübers zitterte leicht, als sie dies erklärte.
Vermutlich stand ihr auch noch der Schreck in den Knochen und wandte dann den Blick von ihm ab, um irgendetwas links vor ihm zu betrachten und herum zu hantieren.
Was tat sie da?, fragte er sich unwillkürlich und versuchte vor sich irgendetwas klarer zu erkennen.
Doch es waren kaum mehr als schwarze Umrisse zu erkennen.

„Wie es aussieht, ist die Tür weniger beschädigt als ich dachte. Ich müsste sie öffnen und dich dann herausholen können!“, erklang wieder die weibliche Stimme und ein Hauch Optimismus klang dabei hindurch.

Nur langsam ihren Worten folgen könnend, versuchte er sich zu konzentrieren und beobachtete sie, wie sie ruckelte, zog und drückte und schließlich nach einigen Minuten ein hässliches, metallisch-quietschendes Geräusch erklang, was ihn das Gesicht verziehen ließ, und dann eine kleine Erschütterung spürte.

Für einen Moment schien sie zu verschwinden, dann tauchte ihr Gesicht wieder, und diesmal näher als zuvor ,vor seinem auf und schien ihn zu mustern.
Dann fragte sie mit leiser, sorgenvoller Stimme: „Kannst du dich bewegen?“, und ließ erneut ihren Blick über ihn schweifen.

Kurz blickte er sie einfach nur an, ehe er sich konzentrierte und versuchte sich zu bewegen.
Es klappte. Wenn auch ein wenig steif und ungelenk.
Sich nun von dem Sicherheitsgurt befreien wollend, glitt seine rechte Hand zu dessen Verankerung. Zumindest versuchte er es.
Erst jetzt bemerkte er, dass mit seinem rechten Arm etwas nicht stimmte.
Er versuchte es nochmals, doch schon nach wenigen Augenblicken stand fest: das wurde nichts.
Einige Sekunden schwieg er, dann sprach er seinen Verdacht laut aus: „Ich glaube mein Arm ist gebrochen.“
Als er sie wieder ansah, nach dieser Äußerung, meinte er so etwas wie Alarmiertheit in ihrem Blick aufflackern zu sehen. Doch im nächsten Augenblick war es auch schon wieder verschwunden.
Dann näherte sie sich ihm ein weiteres Mal.
Er brauchte einige, längere Sekunden, ehe er verstand, dass sie ihm helfen wollte sich abzuschnallen.

Das leise ‚Klick‘ vernehmend, löste sich schließlich der Sicherheitsgurt und sie zog sich wieder zurück.

Wiederum traf ihn ein musternder Blick ihrerseits.
Dann sprach sie unvermittelt: „Ich helfe dir.“, und lehnte sich noch etwas zurück, um ihm den Raum zu gehen, sich zu bewegen.

Dies auch augenblicklich in die Tat umsetzend, drehte er sich in dem Sitz nach links, um auszusteigen.
Dabei hielt er seinen rechten, sehr wahrscheinlich gebrochenen Arm, nah am Körper und versuchte ihn so ruhig wie möglich zu halten.
Schließlich schaffte er es sich halb von seinem Sitz zu erheben, als ihn unvermittelt etwas Feuchtes und Kaltes im Gesicht traf.
Regen., gab sein Verstand ihm verspätet die Antwort.

Jetzt sichtliche Mühe habend, allein aus dem Auto auszusteigen, spürte er im nächsten Augenblick zwei Arme, die ihn halb umschlangen, stützten und schließlich aus dem Auto halfen.
Das Mädchen hatte ihm buchstäblich unter die Arme gegriffen.

Mit einigen Schwierigkeiten stand er plötzlich fest auf dem Boden und hätte sich am liebsten gleich wieder hingesetzt.
Zunächst drehte sich alles um ihn und, als der Schwindel endlich nachließ, wären seine Beine beinahe unter ihm weggeknickt. Es fühlte sich an, als bestünden diese aus Wackelpudding.
Doch im letzten Moment hatte das Mädchen dies verhindert, in dem es ihn kräftig stützte.

Nach dieser kleinen Achterbahnfahrt seines Kreislaufs wandte er sich ihr zu und sah ihr ins Gesicht.
Sie erwiderte seinen Blick und sprach: „Mein Wagen steht da drüben!“, und wies mit dem Zeigefinger ihrer rechten Hand schräg rechts von sich, wo er verschwommen im Regen ein paar Lichtkegel ausmachen konnte, die durch die Dunkelheit schnitten.
War er im ersten Augenblick erleichtert, verließ ihn nur kurz darauf beinahe sämtliche Kraft.
Das Auto war ganz schön weit weg.
Und erst jetzt begriff er die größte Schwierigkeit daran: Sie befanden sich immer noch im Straßengraben und mussten erst noch die Böschung hinaufkommen, um zu ihrem Fahrzeug zu gelangen.
Und dabei galt es nicht nur die Steigung zu überwinden, sondern auch nicht auf dem aufgeweichten, schlammigen Boden auszurutschen.
Eine schwere Herausforderung.

„Komm, …!“, begann sie ihn aufzufordern, ehe sie innehielt und bemerkte, dass sie sich noch gar nicht einander vorgestellt hatten.
Dann fügte sie hinzu: „Wie heißt du eigentlich?“, und blickte ihn fragend, aber interessiert an.

Nun ebenfalls innehaltend, antwortete er ihr: „Bob Andrews. Und wie heißt du?“, und spielte so auch den Ball zurück.

„Ich heiße Marina Hull.“

„Freut mich dich kennenzulernen, Marina!“, entgegnete er höflich und musste trotz der ernsten Situation, lächeln.
Sie erwiderte das Lächeln, ehe sie wieder ernst wurde und sagte: „Gut, Bob. Wir werden jetzt zusammen versuchen so schnell wie möglich diese Böschung hinauf zu kommen. Sie ist nicht besonders steil, aber tückisch durch den aufgeweichten Boden. In meinem Auto habe ich eine Decke und auch noch etwas zu Trinken. Dann werde ich einen Krankenwagen rufen. Vor lauter Hektik und Panik habe ich dies nämlich noch nicht gemacht!“, erklärte sie sich und sah ein wenig verlegen aus.
„Ziemlich bescheuert, oder?“, versuchte sie halb belustigt, halb spöttisch die Situation aufzulockern.

Den Blickkontakt haltend, antwortete er ihr fest: „Nein, nicht bescheuert, sondern menschlich. Ich wäre mit Sicherheit genauso durcheinander gewesen, wenn ich als Erster an eine Unfallstelle kommen würde!“, und versuchte ihr das schlechte Gewissen, dass sich augenscheinlich dahinter verbarg, ein wenig zu nehmen.

Ein sanftes Lächeln und ein Blick voller Dankbarkeit, war ihre Antwort.
Dann wurde sie wieder ernst und fragte etwas angespannt: „Bereit?“

Mit einem leichten Nicken bestätigte er ihre Frage und biss im selben Moment fest die Zähne zusammen.

In wortloser Verständigung machten sie sich an den Aufstieg aus dem Graben.

Trotz, dass der Straßengraben nicht besonders tief war, hatte ihn der Regen in eine ekelhaft schlammige und rutschige Masse verwandelt, die ihnen den Weg hinaus erheblich erschwerte.
Hatte sich der Schmerz in seinem Arm, seit seinem Ausstieg aus dem Auto, in Grenzen gehalten, hatte dieser mit jedem weiteren Schritt, jeder weiteren Anstrengung, zugenommen.
Teilweise war es so verstörend, dass er so fest die Zähne aufeinanderbiss, dass sein Kiefer schmerzte.

Nach endlos scheinenden Minuten und einem wahren Kraftakt hatten sie es schließlich geschafft und standen auf der asphaltierten Straße.
Erschöpft von dieser Anstrengung hatte er heftig nach Atem gerungen und wollte kurz verschnaufen, doch Marina hatte ihn schließlich weiter gedrängt, um ins trockene Innere ihres Wagens zu kommen.
Nass bis auf die Haut waren sie auch nur wenige Augenblicke später dort angekommen und Marina hatte ihn umgehend auf die Rückbank verfrachtet.
Danach hatte sie kurz im Kofferraum nach etwas gesucht und war anschließend ebenfalls zu ihm auf den Rücksitz geklettert.

Nur einen Moment später hatte sie eine dicke Wolldecke um ihn geschlungen und er hatte erst da bemerkt, wie heftig er eigentlich zitterte und fror.

„Dies sollte dich zumindest etwas aufwärmen!“, sprach sie und musterte ihn wiederum aufmerksam.

Sich unendlich erschöpft fühlend, nickte er nur müde als Antwort.
Anscheinend war dies doch anstrengender gewesen, als er gedacht hatte und spürte, wie er einfach nur noch schlafen wollte. Den verstörenden Schmerz in seinem Arm ignorierend.

Ein leises Rascheln ließ seine Aufmerksamkeit wieder stärker werden und er öffnete seine schon fast geschlossenen Augen wieder und sah wie Marina halb über den Fahrersitz kletterte und irgendetwas am Armaturenbrett machte.

Nach kaum einer Minute hatte sie sich wieder zurückgelehnt, blickte ihn an und richtete dann ihre Aufmerksamkeit auf Etwas, was sie in der Hand hielt.
Ein Handy.
Schnell entsperrte sie dieses kleine, technische Wunderwerk und wählte eilig den Notruf.

Während sie dem Freizeichen lauschte und wartete, ließ sie ihn nicht aus den Augen und er konnte nichts dagegen tun, dass seine Augen sich wieder langsam zu schließen begannen.

„Hallo?“, erklang ihre Stimme erneut, ehe sie fortsetzte: „Ja, ich benötige einen Krankenwagen und die Polizei auf der Umleitungsstrecke nach Rocky Beach, ca. fünf Kilometer vom Parkplatz Luz del Sol entfernt. Ja, hier hat es einen Unfall gegeben.“

Es folgte eine kurze Pause, dann antwortete Marina der anderen Person: „Der Name des Verunfallten ist Bob Andrews. Ich konnte ihn aus seinem Auto befreien, aber er benötigt dringend medizinische Hilfe. Sein rechter Arm scheint gebrochen zu sein und er hat eine ziemlich stark blutende Wunde am Kopf.“, fuhr sie fort, ehe ein weiteres Mal Stille eintrat.

Bei der Nennung seines Namens hatte er seine schon fast geschlossenen Augen nochmals geöffnet und war zum wiederholten Mal ihrem aufmerksamen und gleichzeitig sorgenvollem Blick begegnet.

Eine Wunde am Kopf?
Davon hatte er noch gar nichts bemerkt., ging es ihm durch den Kopf.

„Ja, er war bewusstlos, als ich ihn fand. Wie lange kann ich allerdings nicht sagen.“, vernahm er zum wiederholten Mal ihre Stimme.
Wieder folgte eine Unterbrechung im Gespräch, ehe sie fortfuhr: „Mein Name? Marina Hull. Ich bin mit ihm in meinem Auto, dass direkt an der Unfallstelle steht und nicht zu übersehen.“

Immer noch hielt er den Blickkontakt mit ihr, konnte aber nicht verhindern, dass sein Blick zunehmend unfokussierter wurde.

Nur noch schwer gegen das Schließen seiner Augenlider ankämpfen könnend, hörte er sie noch sagen: „Bitte beeilen Sie sich!“

Und bevor sich seine Augenlider gänzlich schlossen, spürte er eine warme Hand seine Linke umfassen, diese kurz und kräftig drücken, ehe es ein weiteres Mal schwarz um ihn wurde.



-Ende-
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