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Butterflies in my mind - Drehbuch des Schicksals

Kurzbeschreibung
GeschichteRomance, Familie / P18 / Het
OC (Own Character) Tom Hiddleston
14.05.2022
02.07.2022
50
72.739
6
Alle Kapitel
28 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
 
14.05.2022 1.687
 
Hallo, liebe Mitmenschen! ^-^

Willkommen bei meinem bisher größten Projekt! Ein bisschen aufgeregt bin ich ja schon, muss ich gestehen.
Bis auf zwei kleine Storys bin ich auch ein Neuling in diesem Fandom. Nichtsdestotrotz würde ich mich über den ein oder anderen Leser, der sich hierher verirrt, und ein paar Reviews freuen! Kritik nehme ich gerne entgegen.
Inspiriert hat mich PuneM699, die mich in einem unserer Gespräche erleuchtete. Danke für deine Hilfe, Anregungen, Meinungen und die Vorfreude, die mich angetrieben haben. Ohne all das gäbe es diese Geschichte nicht. Schaut doch mal bei ihr vorbei, wenn ihr mögt!
Ich möchte mich auch bei allen um mich herum bedanken, die meine Schreibphasen und nervigen Fragen ebenso stoisch erduldet haben wie meine schlechte Laune oder Euphorie. Ohne eure Geduld, Einsicht, Ansagen und kleinen Hilfen wäre mir der Text nicht so gelungen, wie er heute ist. Ich danke euch!
Disclaimer: alle realen Personen gehören nicht mir! Wie diese reagieren, fühlen oder denken habe ich mir ausgedacht. Außerdem habe ich einige reale Orte und Events in meine Story eingebaut. Ob diese genau so sind, wie ich sie beschrieben habe, liegt nicht in meiner Macht.
Der Film Butterflies in my mind ist eine Erfindung von mir, ebenso die FantasyCon in San Diego, die nichts mit der Fantasycon in London zu tun hat. Auch The Time Traveler gibt es nicht (zumindest noch nicht, an der Geschichte arbeite ich nämlich selbst). Bei dem Rest habe ich mich von Eindrücken und kleinen Recherchen inspirieren lassen.
Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen!

LG, First Vampyre ^-^


Eliza näherte sich mit bedächtigen Schritten dem großen Tor, während sie die Platte mit den kalten Snacks auf den Händen balancierte.
Sie arbeitete als Köchin für ein Cateringunternehmen, das sich darauf spezialisiert hatte, große und exklusive Events zu beliefern. Sie selbst hatte zwar keine große Beteiligung am Unternehmen, sondern kochte nur und lieferte ab und zu aus – so wie jetzt – aber sie hatte sehr viel Spaß bei ihrer Arbeit gefunden.
Die Zweiunddreißigjährige meinte schon fast, ihre Berufung als Köchin gefunden zu haben, nachdem sie mehrere Jobs ausprobiert hatte. Ein Studium konnte sie zwar nicht nachweisen, da ihr und ihren Eltern das nötige Kleingeld dafür fehlte, aber sie hatte eine Ausbildung gemacht, als sie ihr Talent in der Küche für sich entdeckt hatte. Seit mehreren Jahren schon kochte sie für das Catering-Unternehmen.
Dieses hatte schon öfter Events beliefert, die mehr als exklusiv waren: Einige Galas mit Stars, Firmenfeiern von steinreichen Geschäftsmännern, private Feiern von Leuten, die es sich leisten konnten. Elizas jetziges Ziel war ebenso bedeutend wie unerreichbar für die meisten Menschen, die nicht das große Glück hatten, hier zu arbeiten.
Die Universal Studios in Los Angeles.
Ihr Chef hatte sie heute Morgen nach den ersten Vorbereitungen für den Abend zu sich ins Büro gerufen und ihr mitgeteilt, dass sie noch eine vegetarische Platte mit Snacks für die Universal Studios zubereiten sollte – irgendein Produzent hatte sich wohl wegen der mangelnden Auswahl beschwert. Also hatte sie flink etwas gezaubert und nun stand sie vor dem Eingang und lieferte das Essen ab.
Sie trat an das Wachhäuschen heran und versuchte, trotz der Platte auf ihren Händen auf sich aufmerksam zu machen. Schließlich trat ein junger Mann in Uniform an den Schalter und betätigte einen Knopf. „Ja?“, fragte er und seine Stimme erklang durch einen Lautsprecher.
„Guten Tag, Eliza Fernsby mein Name. Ich komme vom Catering und bringe noch eine vegetarische Platte“, gab sie ihren Besuchsgrund an. Gleichzeitig hob sie die Platte etwas höher, um ihre Aussage zu untermauern.
Der Wachmann nahm seine Hand von der Gegensprechanlage und legte sie an ein Funkgerät, das sich an seiner Schulter befand. Dann sprach er mit jemandem, aber sie verstand wegen der Glasscheibe nicht ein Wort, das gesprochen wurde. Schließlich wandte er sich ihr wieder zu. „Hören Sie“, begann er und hob seine freie Hand, mit der er irgendwo zwischen die Studios zeigte. „Sie überqueren den Parkplatz und gehen zwischen den Hallen entlang, bis Sie bei Halle H angekommen sind. Da werden Sie dann abgeholt und man zeigt Ihnen den Weg.“
Eliza lächelte. „Vielen Dank“, flötete sie, nickte dem Wachmann zu und drehte sich in Richtung Tor, wo sich wie von Zauberhand eine Seite öffnete, die sie durchschritt. Als sie auf der anderen Seite angekommen war und schon einige Schritte über den Parkplatz gemacht hatte, schloss es sich hinter ihr auch wieder.
Mit flotten Schritten lief sie über den Parkplatz und zwischen die Hallen. Sie war noch nie hier gewesen, hatte aber auch nicht die Zeit, sich umzusehen. Natürlich war sie neugierig und vielleicht konnte sie den ein oder anderen Blick erhaschen, aber sie hatte nicht vor, zu gaffen.
Zwischen den Reihen der Hallen war einiges los. Es war später Vormittag – die Platte kam also gerade rechtzeitig für das Mittagessen – und schon reger Betrieb. Sie konnte sich vorstellen, dass schon seit dem frühen Morgen in den verschiedenen Studios gedreht wurde.
Vorsichtig, um die Platte nicht fallen zu lassen, während sie lief, schaute sie an den Wänden der Gebäude hoch. D. Also musste sie noch ein Stück gehen.
Einige Meter weiter tauchte Halle H auf. Jetzt sah sie sich genauer um, denn weiter als hier wusste sie nicht. Der Wachmann hatte sie nicht ohne Grund nur bis hierher gelotst, denn sie sollte ja nicht alles sehen und deswegen abgeholt werden.
Da sie aber noch niemanden sehen konnte, der auf sie zu warten schien, stellte sie sich neben eine Tür mit der Aufschrift Personaleingang. Irgendjemand würde sie schon abholen und zu dem Bereich führen, wo das Buffet aufgebaut war.
Nach kurzer Zeit öffnete sich die Tür, ein Mann kam herausgetreten und als sie ihm den Kopf zuwandte, erkannte sie ihn sofort. Obwohl sie nicht so viele Filme sah, da sie als Köchin eh keine Zeit hatte, kam sie nicht an den großen Blockbustern vorbei. Deswegen staunte sie nicht schlecht, als er auf sie zukam.
„Miss Fernsby?“, fragte er mit der tiefen Stimme, wie Eliza sie aus seinen Filmen kannte. Sie musste schon zugeben, dass Tom Hiddleston ein attraktiver Mann war, doch zu einem energischen Fan wurde sie auch nicht.
Deswegen ließ sie sich auch nicht anmerken, dass sie ihn erkannte. Bestimmt würde ihm ein normaler Umgang angenehmer sein, als mit ihr über seine Berühmtheit zu sprechen.
„Ja“, antwortete sie und lächelte. „Ich komme vom Catering.“
Er nickte und hielt ihr die Tür auf. „Kommen Sie. Ich zeige Ihnen den Weg.“
Vor ihm trat sie in das Gebäude und wartete drinnen auf ihn. Warum sie ihn geschickt hatten, erschloss sich ihr zwar nicht, aber vielleicht war er gerade der Einzige, der Zeit hatte. Als er auf ihrer Höhe angekommen war, gingen sie zusammen los, er lotste sie durch die Gänge und Eliza fragte sich, ob sie den Weg auch wieder zurückfinden würde. Doch im Moment war das nicht ihre Sorge.
Schließlich kamen sie in einem Raum an, in dem bereits Tische mit verschiedenen Speisen aufgebaut waren. Sie steuerte einen freien Platz auf einem der Tische an, den sie erspäht hatte und stellte die Platte ab.
Während sie versuchte, die Alufolie von der Platte abzuziehen, ohne die Speisen durcheinander zu bringen, sagte er das erste Mal etwas, seitdem sie sich begrüßt hatten. „Arbeiten Sie schon lange beim Catering?“
Sie warf ihm aus dem Augenwinkel einen Blick zu, während sie an der Folie zupfte. „Nun, ich koche jetzt schon seit mehreren Jahren in diesem Unternehmen. Davor habe ich eine Ausbildung in einem kleinen Familienrestaurant gemacht. Obwohl ich zugeben muss, dass ich nicht so oft ausliefere. Aber naja, mein Chef schickte mich, damit hier mal nach dem Rechten schaue.“
Er verschränkte die Arme vor der Brust und lehnte sich gegen die nächst gelegene Tischplatte. Das Hemd, das er trug, spannte sich unter der Bewegung seiner Armmuskeln. „Ah ja.“ Mehr sagte er nicht.
Eliza wandte den Kopf ab und schmunzelte. Sie spürte, dass ihm etwas auf dem Herzen lag, das er fragen wollte, es sich aber nicht traute.
Sie pulte die Folie weitestgehend ab und erzeugte so ein Rascheln. Beinahe hätte sie seine nächste Frage nicht gehört. „Sind Sie Film-Fan?“ Er klang neugierig und ehrlich interessiert, auch wenn er leise sprach.
Da sie sich in einem Filmstudio befanden, war seine Frage nicht ungewöhnlich. Seine Gegenwart war ihr eh angenehm und sie brauchte noch etwas Zeit, um sich das Essen anzusehen, sodass sie beschloss, ein wenig mit ihm zu plaudern.
Sie lachte etwas verlegen. „An den Filmen mit hohem Interesse komme ich nicht vorbei, aber sonst fehlt mir die Zeit. Ein Buch, über dem ich abends im Bett einschlafen kann, ist mir deutlich lieber, muss ich gestehen.“
Er grinste. „Dafür komme ich selten zum Lesen. Dann sind Sie wahrscheinlich gar nicht neugierig, welche Promis sich hier alles rumtreiben, oder?“ Innerlich musste Eliza grinsen. Deswegen also die Fragerei. Er dachte, dass sie ihn für einen Mitarbeiter des Studios hielt, und wollte testen, ob sie neben ihrer Arbeit noch Interesse daran hatte herauszufinden, welche Berühmtheiten heute zugegen waren.
„Sie meinen, so wie Sie einer sind?“ Sie blickte ihn erneut aus den Augenwinkeln an und sah, dass sein Grinsen erstarb. Dieses Mal lachte sie herzlich auf. „Keine Sorge. Ich bin hier, um meine Arbeit zu erledigen und nicht, um zu gaffen.“ Sie knüllte die Alufolie zusammen und sah sich suchend im Raum um.
Mr Hiddleston verstand. „Ein Mülleimer ist neben der Tür.“
Als sie sich auf den Weg machte, um die Alufolie zu entsorgen, wurde die Tür aufgerissen und ein Mann kam hereingestürzt. „Tom! Hier steckst du!“, rief er aufgebracht und beachtete Eliza nicht.
Der Angesprochene seufzte auf. „Was gibt es? Ich dachte, ich habe solange Drehpause, bis Chloe endlich hier auftaucht.“
„Sie wird auch nicht kommen. Warum auch immer, aber sie hat für das Projekt abgesagt. Wir brauchen dringend Ersatz für sie. Zumindest für die Probeaufnahmen heute.“
Eliza hörte nur mit halbem Ohr zu, schließlich ging es sie nichts an. Mit langsamen Schritten ging sie zurück zu ihrer Tasche, die sie auf den Boden neben den Tisch gestellt hatte, um sie sich zu nehmen und zu verschwinden.
Als sie sie hochhob, sich umhängte und zum Gehen umwandte, wurde sie von Mr Hiddleston am Arm festgehalten. „Miss Fernsby, haben Sie schauspielerische Erfahrung?“
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