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Feuer und Wasser TEIL 1

Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P18 / MaleSlash
Alexandra Rietz Christian Alsleben Gerrit Grass Michael Naseband Robert Ritter
14.05.2022
24.05.2022
11
11.106
1
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14.05.2022 1.024
 
Michael schaute zurück auf eine erfolgreiche Woche sie hatten einen Drogenring zerstört , und hatten einige wichtige Dealer festgenommen. Es würde die Welt nicht besser machen , aber sie hatten ihnen einen harten Schlag versetzt. Er war stolz auf seine Leute aber loben war nicht so Ding , schließlich war es ihr Job. Er war ein Mann der selten Gefühle zeigte er konnte sehr laut werden und so kannten ihn alle hier. Sein ziemlich schwarzer Humor und sein Sarkasmus war etwas womit viele nicht umgehen konnte. Man respektierte ihn sehr und seine Meinung war ihnen wichtig , aber viele gingen ihm auch aus dem Weg weil sie mit seiner polternden Art nicht klar kamen . Sein Aussehen unterstrich seinen Typ , er war groß und kräftig mit Händen denen man ansah das er zupacken konnte .
Er war ein glatzköpfiger Mann mit einem markanten Gesicht und klugen Augen . Die Frauen im Präsidium wußten bei ihm nie voran sie waren er konnte nett und höflich sein , aber seine Sprüche waren auch schon mal ziemlich daneben.
Einer der wenigen Frauen die gut damit umgehen konnte war Alex eine zierliche hübsche Blondine , die mit seinen Sprüchen umgehen konnte . Sie wußte sein Leben war geprägt von seiner Arbeit , und er hatte schon viele Kämpfe hinter sich .  Er verpackte seine Gefühle hinter einer harten Schale die nur schwer zu knacken war , aber sie wußte für seine Leute war er immer da. Die Jungs hatten es nicht einfach mit ihm , aber sie versuchten damit klar zu kommen . Robert gelang das ganz gut er hörte nur zu wenn es einen Fall betraf oder wichtig schien , ansonsten ließ er es an sich abprallen und ignorierte es. Zum K 11 zu gehören war etwas besonderes für ihn da ließ man sich schon mal anschreien , und er hatte ja auch noch Gerrit der sich oft schützend vor ihn stellte. Gerrit und Michael waren wie Feuer und Wasser .
Er war das genaue Gegenteil von Michael , sein guten Morgen schallte durch die Flure und er strahlte gute Laune aus . Er war überall gern gesehen mit seiner flapsigen offenen Art , er war ein kluger humorvoller Mann der mit fast jedem klar kam. Nur mit Michael knallte es schon mal , der hatte mit Gerrits  guter Laune kein Problem  , aber manchmal hatte er das Gefühl er nahm seine Arbeit nicht ernst . Dagegen wehrte sich Gerrit er liebte seine Arbeit , sie war ihm wichtig aber deswegen mußte er nicht so ein Muffel wie Michael sein. Es war ja nicht das sein Leben nur Sonnenschein war , er hatte schon viel Not und Elend gesehen . In der Drogenszene gab es  nur den ewige Kampf um ein wenig gekauftes Glück , und den großen Absturz danach. Und das hatte er viele Jahre Tag für Tag erlebt und bekämpft , aber er hatte immer versucht nicht alles mitzunehmen sonst hätte es ihn  kaputt gemacht. Er liebte sein Leben und da änderte auch ein schlecht gelaunter Chef nichts dran.
Eigentlich fand er Michael cool wenn auch morgens ein bißchen mürrisch , aber er liebte seine Arbeit und war kompromissbereit . Als Team waren sie gut und da gab es auch keine Diskussionen, jeder wußte was er zu tun hatte. Wieder im K11 konnte sich Michael ein paar kleine Seitenhiebe nicht verkneifen „ Man könnte meinen du hast noch nie einen Toten gesehen , oder hast du deine Tage ." Gerrit ärgerte sich über Michaels Worte nur weil ihm eingepflegtes Aussehen wichtig war , und er sich gerne modisch anzog , deswegen war er doch kein Mädchen. „ Würde dir auch mal gut stehen kannst ja trotzdem den harten Bullen raushängen , " konterte Gerrit . Bevor sich das Ganze wieder hochschaukelte ging Alex dazwischen . Manchmal verstand sie Michael nicht warum immer Gerrit , er konnte es einfach  nicht lassen.
Aber heute war Gerrit nicht nach blöden Sprüchen er kannte einen der Toten , er hatte ihn kennengelernt da war  er 17 Jahre und ging auf den Strich . Gerrit hatte ihn damals geholfen aus dem Sumpf von Drogen und Gewalt zu entkommen . Er hatte ihm beim Entzug geholfen und dazu gebracht wieder zur Schule zu gehen. Danach hatte er ihn aus den Augen verloren  , und jetzt lag er tot vor ihm seine Arme zerstochen er war und offenbar wieder als Stricher unterwegs gewesen. Es tat ihm leid wider einer von diesen hoffnungslosen Fällen , die ihn oft zweifeln ließen . Aber das wollte er Micharl heute nicht erklären müssen , er wollte einfach seinen Bericht schreiben und seine Ruhe haben. Michael war nicht gerade ein gefühlvoller Mann , aber merkte wie nah Gerrit der Tod des Mannes ging .„ Alles in Ordnung bei dir kann ich dir irgendwie helfen ," fragte er und legte eine Hand auf seine Schulter , das war seine Art sich zu entschuldigen .
Gerrit schüttelte den Kopf und sah ihn unglücklich an „ Ich würde gern Feierabend machen wenn ich meinen Bericht geschrieben hab ," sagte er zu ihm und Michael war einverstanden. Er war einfach müde und wollte sich nur noch in sein Bett verkriechen und nicht mehr darüber nachdenken.Es tat weh den Mann so da liegen zu sehen , und zu wissen er hatte eine Chance . Er wollte Schicksal spielen und war gescheitert  damit mußte er sich abfinden. Morgens hatte  er sich wieder im  Griff er wußte jammern  half nichts es mußten Taten folgen mit gewohnten Schwung und Elan ging er ins Präsidium , Sein guten Morgen schallte über die Flure und Michael würde mit schlechter Laune da sitzen ,  der Tag begann wie immer. Robert sah ein bißchen zerknautscht aus  er war noch mit Freunden weg , und Alex hatte einen verliebten Gesichtsausdruck. Er lachte leise es war wirklich wie immer jeder hatte seine Art und Weise mit den Situationen umzugehen. Nur bei Michael war er sich nicht sicher , sie gingen alle ab und zu  zusammen essen oder ein Bier trinken . Aber was er machte wenn ein Fall besonders  nahe ging wußte er nicht. Überhaupt Michael war jemand der nicht viel über sein Privatleben erzählte , er pokerte gerne und gut . Er ging in seine Stammkneipe er trank sich gern ein Bier , und er hatte scheinbar einen hohen Frauenverschleiß . Aber was festes hatte er wohl nicht , kein Wunder dachte Gerrit bei seiner Unfreundlichkeut.
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