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Der Wert eines Mannes oder auch Nur ein bißchen Wertschätzung

Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P18 / Gen
Albus Dumbledore Hermine Granger Severus Snape
13.05.2022
29.06.2022
10
11.231
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13.05.2022 878
 
In der Zukunft :

Hermine rannte ums nackte Überleben. Ihr Atem ging hastig. Ihr Herz schlug ihr bis zum Hals. Sie keuchte während sie versuchte irgendwo Deckung zu finden.
Sie brauchte eine Pause. Sie war noch nie sehr sportlich gewesen aber jetzt...
Jetzt war sie nur noch Haut und Knochen. Sie war beängstigend mager und kein Teil ihres Körpers schien noch heil zu sein. Kein Wunder nach monatelanger Folter.
Schließlich fand sie eine versteckte Nische hinter einer halb eingestürzten Säule wo sie vielleicht kurz verschnaufen konnte.

Hermine kamen dabei ungewollt die Bilder ihrer Gefangennahme hoch. Bellatrix Lestrange hatte sie mit Messern und ätzenden Säuren traktiert und Lucius Malfoy hatte sein Genital mit brachialer Gewalt in sie gebohrt. Sie erbrach sich zitternd während sie sich an eine Säule lehnen musste. Merlin war das erniedrigend und abscheulich gewesen. Kein Wunder das ER sich das Leben genommen hatte.
ER war ja durch niemand geringeren als Voldemort persönlich vergewaltigt worden und hatte sich nicht einmal wehren DÜRFEN.

Aber er hätte sich wohl trotzdem nicht vom Leben verabschiedet, hätten sie seinen Wert erkannt. Albus hatte es ihnen immer wieder gesagt. Keiner von ihnen hatte es hören wollen. Hätten sie nur ein wenig Wertschätzung für seine schwierige Arbeit gezeigt hätte alles anders laufen können.

Ein Geräusch riss sie aus diesen Überlegungen. Verdammt! Sie musste sich beeilen. Es gab nur noch diese eine Chance und die dachte sie zu nutzen.
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Voldemort hätte eigentlich zufrieden sein sollen. Er war es aber nicht. Nicht solange noch ein Mitglied des Phönixordens herumlief.
Warum ausgerechnet sie? Warum war sie nicht gebrochen?
Ginny Weasley war schon nach Stunden eingeknickt, Luna Lovegood wahnsinnig von der Folter, Potter im Staub zu seinen Füßen hatte er den Aasgeiern überlassen.
Nicht zu erwähnen die ganzen anderen Gutmenschen. Das beste aber war das sein Erzfeind Dumbledore sich in seiner Trauer um einen seiner angeblichen Schützlinge selbst aufgegeben hatte und durch sein neuestes Mitglied Draco eleminiert worden war.

Pah! Hatte der alte Knacker wirklich geglaubt das Severus Snape auf seiner Seite stand? Der Lord lachte gehässig. Snape war seins gewesen. Sein Eigen, sein Diener, sein williges Werkzeug.
Er hatte nachdem er wieder seinen Körper erhalten hatte erkannt das er diesen stoischen, stolzen Mann begehrte. Er hatte ihn genommen. Snape hatte sich nicht gewehrt. Wieso sollte er auch? Er war ihm treu ergeben, davon hatte er sich nach dessen Nicht-erscheinen nach dem Ritual überzeugt. Die Schmerzen die er ihm bereitet hatte hätten jeden der ihn nicht verehrte zum Reden gebracht.
Severus hatte nicht einmal geschrien, kaum gestöhnt. Das hatte seine Begierde angestachelt. Schließlich und endlich hatte er ihn sich unterworfen und es war berauschend gewesen.
Nur dieses eine Mal hatte er ihn haben wollen denn er würde, im Gegensatz zu etlichen anderen nicht angekrochen kommen um in seiner Gunst zu steigen.

Tom Riddle alias Lord Voldemort leckte sich die Lippen. Snape war Jungfrau gewesen, in jeglicher Hinsicht. Er war nicht nur so unglaublich eng gewesen er war noch nie mit irgendwem intim geworden. Tom wusste das. Er konnte es riechen, beziehungsweise hatte Nagini es gerochen. Schade das er tot war.
Aber zurück zum eigentlichen Problem.

Hermine Granger. Wie konnte es sein das eine Muggelgeborene sich seinen Todesseern entziehen konnte?
Aber war es wichtig sie auch zu beseitigen? Eigentlich nicht. Er herrschte doch schon uneingeschränkt. Die Muggel waren Sklaven seiner Getreuen. Sie mussten sich registrieren lassen wie Vieh und waren damit überwachbar. Er hatte nun mindestens die Hälfte der Zauberer auf seiner Seite und den Rest unter seiner Fuchtel. Alle die aufbegehrten verschwanden auf Nimmerwiedersehen. Die Welt war so dunkel wie seine Seele und das konnte auch niemand mehr ändern. Nicht seit Harry Potter seinen Odem ausgehaucht hatte nachdem er auch noch mitansehen musste wie sein geliebter Pate, wie ei winselnder Hund vor seinen Augen zu Grunde ging.
Auch dieses Schlammblut würde noch einmal zu seinem Vergnügen herhalten müssen. Er grinste dreckig bei den Gedanken an ihr Wimmern wenn er sich in sie ergoß bevor sie starb.
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Hermine hatte es beinahe geschafft. Sie hatte die Überreste des alten Schulleiterbüros erreicht. Wie ganz Hogwarts lag hier alles in Trümmern. Sie wusste irgendwo hier war der Gegenstand den sie suchte.
Es war zwar eigentlich nicht erlaubt aber das scherrte sie nun wirklich nicht. Sie musste IHN retten. Nur durch ihn konnte es eine andere Zukunft geben.

Sie schluckte. Hätte sie doch einiges viel früher erfahren. Einiges früher durchschaut. Er hatte so viel mehr getan als sie alle angenommen hatten, so viel mehr ertragen.
Sie hatte sein Tagebuch gefunden. Das war kurz vor ihrer Ergreifung gewesen.
Nie war ihr klar gewesen was für eine helle Seele Severus Snape besessen hatte. Die Maske die er trug war nicht nur um sich selbst zu schützen sondern auch alle um sich herum. Er musste sie abstoßen um für seine Aufgabe gewappnet zu sein.

Sie seufzte. Es brachte nichts jetzt darüber zu grübeln. Sie durchsuchte den Schutt. Da! Eine kleine Einkerbung sagte ihr das es die Wand war wo früher Fawkes auf seiner Stange saß.
Mit zitternden Finger fuhr sie über die Rillen. Es klickte. Eine Schattule kam zum Vorschein. Hermine murmelte das Passwort. Sie kannte dieses seit ihrem dritten Jahr.
Die Schattule öffnete sich und in ihr lag der Zeitumkehrer.
Merlin sei Dank. Er war noch gut erhalten. Sie würde alles ändern können.
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