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I won't say I'm in love

von Xiema
Kurzbeschreibung
GeschichteRomance, Schmerz/Trost / P12 / MaleSlash
Pauly Rob Lucci
12.05.2022
13.06.2022
5
5.381
2
Alle Kapitel
4 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
 
13.06.2022 923
 
Wenn Lucci an alles was er in seinem bisherigen leben tat zurückdachte, gab es nicht wirklich etwas was er bereute. Nur eine einzige Sache: Water 7.

Zwei Jahre sind es nun, vieles hatte sich geändert und gleichzeitig eigentlich gar nicht so viel. Lucci war nun Teil der CP0, er war stärker denn je, aber die Reue blieb. Zwei jahre und er konnte Pauly einfach nicht vergessen, er musste an die Windenblume denken. 'Mich wirst du nicht los.' Und wie das stimmte. In den letzten 2 Jahren war Pauly stets Teil seiner Gedanken gewesen. Immer Präsent, trotz Abwesenheit, eine Schöne Erinnerung die er niemals vergessen wollte.

Wie oft war er kurz davor ihm einen Brief zu schreiben? Wie oft wollte er zurück nach Water 7 um sich zu erklären? Er dachte  öfters gedacht, als gut für ihn war. Umso erstaunter war er als er besagten Blondschof plötzlich im Krieg vor im stand. Übersät mit Wunden konnte er sich kaum auf den Beinen halten. Lucci konnte seinen Augen nicht trauen. Was machte Pauly hier? Sie befanden sich auf einem Schlachtfeld, das hier war kein Ort für Schiffszimmermänner.

"Warte, Pauly!"

Doch es brachte nichts, so schnell konnte der Leopardenmensch gar nicht schauen war Pauly in der kämpfenden Menge verschwunden und Lucci sah sich im dem Strohhut gegenüber hin und her gerissen ob er nun Kämpfen oder Pauly hinterher sollte. Natürlich entschied er sich für den Kampf, alles andere wäre gegen Luccis Natur, am Ende blieb er nun mal immer ein Monster.

------oOo------

Wieder hatte er gehen den Strohhut verloren, eine zu große Schande, aber anscheinend sollte es einfach sein. Besiegt von dem Mann der die 4 Kaiser besiegte? Lucci glaubte damit leben zu können, vorerst zumindest, was nicht hieß das er nicht eines Tages eine Revanche fordern würde. Erst viel später, als der Krieg verloren war und die Piraten gesiegt hatten, erfuhr Lucci das Pauly im Kampf schwer verletzt wurde.

Aus irgend einen, für Lucci nicht ersichtlichen, Grund war es Nico Robin die sich dafür einsetzte Lucci nicht nur medizinisch zu versorgen sondern auch dafür sorgte das er ein letztes Mal Pauly sehen durfte, bevor er das Schiff der Strohhüte verlassen musste. Äußerlich wie gewohnt emotionslos, innerlich umso aufgeregter konnte er im ersten Moment gar nicht glauben was die Archäologin sagte.

"Und willst du?" Fragte sie scheinheilig, als würde sie nicht bereits wissen was seine Antwort sein würde. Wie ihn dieses allwissende Grinsen auf die nerven ging, wann war er eigentlich so durchschaubar geworden? Natürlich wollte er, auch wenn nicht so famuliert, selbst wenn Pauly das nicht wollte, selbst wenn er ihn verfluchte und in die Hölle wünschte.

Und als Lucci Pauly da so Bewusstlos im Bett liegen sah realisierte er zum ersten Mal was für eine lange Zeitspanne 2 Jahre eigentlich waren. In ihrem Alter änderten 2 Jahre einen Menschen nicht viel äußerlich, aber irgendwie wirkte Pauly, als wäre er 10 Jahre älter, vielleicht lag es an der Schlacht, vielleicht hatte er viel stress auf der Wertf. Lucci wusste es nicht, er wusste nichts über Paulys jetziges Leben und das wurmte ihn. Fast schon ein wenig Melancholisch dachte er an die 5 Jahre in Water 7 zurück, an alles was sie alles zusammen erlebt haben und tatsächlich schlich sich ein kleines, unauffälliges Lächeln auf die Lippen des Killers.

So langsam begann der blonde Mann sich in seinem Bett zu regen. "....Lucci...?"  Im ersten Moment überkam Lucci der drang zu flüchten, doch er unterdrückte ihn und zwang sich auf der Bettkannte platz zu nehmen. Pauly lachte heiser auf "Es ist nur ein Traum. Der echte Lucci würde niemals herkommen." Ein merkwürdiger schmerz machte sich in der Brust des Schwarzhaarigen breit. "Weißt du, eigentlich bin ich ganz froh darüber das das nur ein Traum ist." Begann Pauly plötzlich. "Denn andernfalls wäre, eine echt bescheuerte Idee."

Das Lucci es nicht hat kommen sehen wäre eine Lüge gewesen, er wehrte sich nicht als Pauly seine Hand in die Schwarzen Locken vergrub und ihn zu sich in einen Kuss zog. Zwar war der Kuss nicht sonderlich innig oder wild, aber es war mehr als genug um sein herz zum Springen zu beingen, mehr sogar, als Lucci jemals von Pauly erwartete, nach allem was vor 2 Jahren geschehen war.

Schwer nach Luft ringend trennten sie sich wiederwillig, es war der selbe Moment in dem Pauly begann wieder ins Land der Träume abzudriften und Lucci beschloss das es reichte, lieber jetzt gehen bevor noch etwas passierte. Doch da hatte er die Rechnung ohne den Schiffszimmermann gemacht, der seine Hand ergriff und nicht mehr losließ. "Bleib hier...bitte." flüsterte er, die Augen kaum noch offen.

Und Lucci blieb.

Die Weltregierung existierte nicht mehr, die Cipher Pol existierte nicht mehr. Er war froh das Pauly noch am Leben war Froh das der Kampf vorbei war, froh das er endlich frei war. Zum ersten Mal in seinem Leben konnte Lucci tatächlich das tun und sage  was er wollte, ein merkwürdiges Gefühl

"Ich liebe dich." Pauly hörte diese Worte schon gar nicht mehr, aber das war ok, Lucci würde sie wiederhohlen, wenn es sein musste. Mittlerweile war er sich sicher, dass er stark genug war, um einen kleinen Schwachpunkt zuzulassen. Und dieser trug den Namen Pauly.

Gleichzeitig war er sich bewusst, dass das Monster in ihm immer ein Teil von ihm bleiben würde.


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Und das wars fürs erste. Viellwicht kommt irgendwann noch eine Fortsetzung, weiß nich noch nicht, bis dahin: Man ließt sich :)
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