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I won't say I'm in love

von Xiema
Kurzbeschreibung
GeschichteRomance, Schmerz/Trost / P12 / MaleSlash
Pauly Rob Lucci
12.05.2022
13.06.2022
5
5.381
2
Alle Kapitel
4 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
24.05.2022 1.293
 
Das vorletzte Kapitel. Wie schnell das doch ging, ich bin selbst ein bisschen erstaunt. Lasst nen Kommentar dar falls es euch bis hierhin gefallen hat, oder auch nicht, wie ihe wollt.

Jetzt aber weiter im Text :)


--------oOo-------

Lucci betrachtete sein verschwommenes Spiegelbild im Wasser. Pauly hatte bestanden das sie sich Nachts hier am alten Brunnen traffen und hier waren sie. Nicht nötig zu erwähnen das Lucci ein ungutes Gefühlt quälte, als würde etwas passieren das unweigerliche Folgen mit sich bringen würde.

Es dauerte eine ganze weile bis der Jüngere endlich anfing zu sprechen und die Stille zwischen ihnen brach. Doch nur wenige Sekunden später wünschte sich der Schwarzhaarige er hätte es nicht getan. "Wir kennen uns jetzt schon fast 5 Jahre. Wie schnell die Zeit vergeht. Es kommt mir vor als würde ich dich schon ewig kennen, dabei erinnere ich mich noch an deinen ersten Tag bei der Galley La. Auf jeden fall was ich sagen wollte....nun ja."  Es gab eine  Pause "....Ich habe mich in dich verliebt und ich wollte dich fragen ob du mit mir ausgehen würdest."

Vorsichtig umschloss er die Hände des anderen Mannes welche immer noch den Blumenstrauß festhielten. Der Schwarzhaarige rührte sich nicht, aber innerlich zitterte er.

Ich liebe dich auch. Pauly war der erste Mensch, dem Lucci tatsächlich diese Worte hätte sagen wollen. Aufrichtig und Ehrlich. Nicht als Teil einer Mission, nicht weil es von ihm verlangt wurde. Sondern aus seinem Eigenen freien willen.

Vielleicht war der Jünger manchmal ein Idiot, hatte definitiv eine merkwürdige Beziehung zu Frauen die freizügige Kleidung trugen und Schulden doppelt so hoch als sein durchschnittlicher Jahreslohn. Aber dennoch. Doch er war auch lebensfroh, stark, mutig, aufrichtig und sagte den Leuten immer was ihm auf der Zunge lag. Er war der einzige der merkte wenn es Lucci mal nicht gut ging, trotz seiner perfekten, emotionslosen Maske. Derjenige der ihn immer fragte, ob etwas nicht stimmte während die anderen sich nicht trauten. Der einzige der es tatsächlich schaffte ein kleinen wenig hinter die Fassade des Agenten zu blicken.

Er liebte Pauly mit all seinen Ecken und Kanten. Lucci öffnete den Mund um genau das zu sagen.

Tat es aber nicht.

Er blieb still, sah Pauly einfach nur an und schwieg. Lucci senkte seinen Kopf sodass seine Augen verdeckt von dem Schatten der Krempe seines Zylinders und der Finster der Nacht nicht mehr zu sehen war. Die Hände immer noch um die des Schiffbauers umschlossen schob er sie von sich weg.

Lucci konnte das. Er hatte es bereits so viele male vorher getan. Was hatte sich geändert?

Er.....Er hatte sich geändert

Das Monster hatte gelernt zu lieben.

Es hatte Jahre gedauert ehe er verstand was dieses warme Gefühl bedeutete das sich in seiner Brust breitmachte wenn er mit Pauly sprach, oder das Gribbeln im Bauch wenn er in sah und nun wo er endlich wusste das es Liebe war konnte er es ihm nicht einmal sagen.

"Ich verstehe. Ich hätte wissen müssen das du nicht auf Männer stehst, es tut mir leid. Ich komm mir jetzt ganz schön bescheuert vor. Bitte vergiss das alles einfach, ok?" Lucci hob seinen Blick nicht für eine Sekunde, er schaffte es nicht ihn in die Augen zu schauen. Hätte er doch nur Hattori bei sich "Ich seh dich dann Morgen auf der Werft?" Eine Antwort kam nicht Lucci drehte sich nur weg. "Gute Nacht Lucci."

Was war dieser Schmerz in seiner Brust? Wieso taten diese Worte so sehr weh?

In der ferne hörte er noch wie etwas ins Wasser viel. Erst als er ich sicher war das Pauly nicht mehr in Sichtweite war wagte Lucci sich in die Richtung zu sehen in der der Blonde in der Dunkelheit der Nacht verschwunden war. Wie lange er schon genau da stand wusste Lucci nicht. Es kümmerte ihn auch nicht, es war bedeutungslos.

"Lucci?" Es war Ekki, der jüngere Agent kam in seiner üblichen Galley-La Montur aus den Schatten getreten. "Was machst du so spät noch hier?"

"Dasselbe könnte ich dich fragen." Zischte er nur zurück.

Ekki verschreckte die Arme hinter dem Kopf und sah aufs Meer hinaus, so stand er mit dem rücken zu Lucci. Idiot dachte dieser, wäre Lucci sein feind wäre er jetzt Tod. "Ich konnte nicht schlaffen, dachte ein kleine Rundlauf durch die Stadt könnte helfen, aber jetzt bin ich noch weniger müde als vorher. Ich vermisse unser Training, danach konnte man wenigsten gut schlafen."

Lucci schwieg.

"Sei ja vorsichtig. Nur weil du unser Anführer bist, heißt das noch lange nicht das du dich nicht an die Regeln halten musst."

"Willst du mir irgendetwas damit sagen?"

"Beziehungen sind verboten, das gilt auch für dich.

"Es gibt nichts worüber du dir sorgen machen müsstest."

"Tatsächlich? Ich habe euch beobachtet. Du hast sieben Sekunden gebraucht bis du reagiert hast, ziemlich lange, findest du nicht?"

Im selben Moment packte der Leopardenmensch Ekki am Hals und drückte ihn auf den Boden.

"Anstatt mir Predichten zu halten solltest du dich lieber auf unsere Mission konzentrierten. Diesmal kommst du noch davon, aber lass dir das eine Warnung sein. Das nächste mal bin ich nicht so gnädig. Geh nach hause Ecki, bevor ich es mir anders überlege. " Um seinen Worten mehr Nachdruck zu verleihen wartete er der Leopardenmensch noch ein Paar Sekunden ehe er von dem Jüngeren abließ. Vielleicht sogar ein wenig länger als das, als dieser schon langsam anfing aus Luftmangel blau anzulaufen. Erst als er sicher war das die Botschaft angekommen war ließ der Ältere ab und beobachtet schweigend wie Ekki das weite suchte.

Zum ersten mal in seinem Leben zweifelte er an dem was er war. Er zweifelte an der Weltregierung, die CP9, ja sogar an sich selbst für seinen blinden gehorsam. Aber tief in seinem Inneren wusste er das es das richtige war.

Nein .... nicht das richtige, aber das beste, für sie beide.

Das zwischen ihnen würde niemals eine Zukunft haben. Schon bald musste die CP9 zurück nach Enies Lobby. Und ohne die Baupläne der Pluton, gab es keinen anderen Weg als Eisberg selbst danach zu fragen, auch wenn dies dessen Tod bedeuten würde. Pauly verehrte diesen Mann wie einen Helden, er würde das Lucci nie verzeihen. Wenn er das durchzog gab es kein zurück mehr. Keine Hoffnung auf Versöhnung oder gar auf Freundschaft. Es wäre vorbei, in binnen eines Wimpernschlages und Pauly würde das Monster in ihm kennenlernen.

Die Weltregierung nannte ihn nicht um sonst Killermaschiene. Das töten bereitet ihn Freude. Er tötete seine Beute nicht nur, nein, er spielte so lange mit ihr bis sie ihn anflehte es zu beenden.

Es gab keinen Platz an dem er gehörte. Er war ein Monster das randalierte bis nicht mehr übrig war. Es war ein Teil von ihm und würde es auch immer bleiben.

Verraten von dem Mann der ihn zurückgewiesen hatte, oder von dem, der ihn liebte? Am Ende würde es auf diese Weise weniger wehtun .... zumindest für Pauly.

Aber Lucci würde leiden, so oder so. Doch er nahm es in kauf. Für die Mission, für die CP9, für die Weltregierung .... und warum? Weil er es nicht anders kannte. Weil seine Gefühle keine Rolle spielten. Selbst wenn jeder Tag sein letzter sein könnte.

So war das Leben nun mal, Grausam und Unfair. In der Realität existierte so etwas wie ein Happy Ever After nicht. Egal für was sich Lucci entschied. Entweder würde Pauly ihn hassen oder sterben. Alles was er tun konnte war ihm wehzutun, also tat Lucci es auf die Weiße tun auf die es am Ende am wenigstens Schaden würde.

'Ich liebe dich.'

Diese Worte würden niemals über seine Lippen kommen.
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