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Rote Dämmerung

von Blythe
Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Romance / P18 / Het
Die Strohhut-Bande OC (Own Character)
09.05.2022
12.06.2022
6
6.229
1
Alle Kapitel
1 Review
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
 
09.05.2022 736
 
Vorwort

Nun, keine Ahnung was mich hier geritten hat....
Eigentlich sollte es ein OneShot werden - nun hat es sich auf über 10.000 Wörter verselbstständigt...

SPOILER für den Manga ab Kapitel 1.000 bis zum aktuellen Kapitel! Beginnt mit dem ersten Kapitel in der Dressrosa-Arc.

Geht näher auf die CP0 Agenten auf Wa no Kuni ein und fügt passender Weise  auch einen OC für die Strohhüte ein ;)
Viel Freude mit meinem verrückten Hirn, dass solche Geschichten in wenigen Stunden zu Papier bringt.

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Dressrosa – Seitenstraße zum Kolosseum

Ihr dunkelrotes Haar wirkte in der hellen Sonne wie ein Leuchtfeuer und nicht wenige Passanten, sahen sich immer wieder zu ihr um. Heute herrschte eine richtige Festivalstimmung und sie nutzte die Ablenkung für ihre Zwecke aus.

Powder D. Black war mittlerweile ebenso berüchtigt, wie ihre Freunde – allen voran Monkey D. Luffy und Roronoa Zoro. Sie war die Wissenschaftlerin auf ihrem Schiff, sammelte Informationen und brachte ihre eigenen Studien voran. Luffy hatte sie vor 2 Jahren auf ihrer Heimatinsel aufgegabelt und sie hatte der Versuchung auf dieses Abenteuer, einfach nicht widerstehen können.
Und nun stand sie hier in Dressrosa und war in ein Komplott verwickelt, einen Shichibukai zu stürzen. Es überraschte sie nicht – ihre Quellen hatten bereits ein Ereignis in diese Richtung angedeutet. Und Doflamingo war niemand, der lange an der Macht bleiben sollte.

Die warme Sonne brannte auf die sandigen Straßen hinab und sie stellte sich für einen Moment in einer schattigen Seitenstraße unter. Es war hier deutlich kühler und angenehmer. Und zudem war hier sonst niemand, was ihr kurz eine Atempause verschaffte. Die vielen Menschen waren lästig und man konnte nie wissen, wer noch unter ihnen war. Als Pirat lebte man gefährlich.
„Wie stehen die Dinge heute, Powder Black“, murmelte eine tiefe Stimme neben ihr und sie zuckte zusammen. Sie hatte nicht aufgepasst. Wieder einmal.
Neben ihr stand ein hochgewachsener Mann, in einen weißen Mantel gekleidet und auch sein Anzug war völlig in weiß gehalten. Der lange schwarze Schal war mit weißen Punkten übersät und sein Hut glich einer Melone. Die Gesichtszüge waren mit einer Maske verdeckt, und so wirkte sein Gesicht kalt und tot. CP0 - Cipher Pol Aigis Zero.
Sie seufzte und fragte sich, wie es ständig zu diesen Treffen kam. Und wie es möglich war, dass er sie immer so einfach finden konnte, egal wo sie war.

Powder spähte scharf zu ihm hinauf. „Hallo, Mr. Unbekannt. Wie sollten die Dinge schon stehen? Wir sind auf einer staubigen Insel, die einem irren Schleuser von Teufelsfrüchten gehört. Der wie ich vermuten würde, unter Eurem Schutz steht, weil er nützlich ist“, schloss sie säuerlich und ein knappes Nickten folgte.
„Korrekt. Wir sind hier, um die Lage zu sondieren und zu unterstützen. Ich benötige eine Information“, schloss er leise und sie seufzte. Wie immer: er suchte Informationen und wie es ihr großes Talent nun einmal war, besaß sie diese meist auch. Ihre Quellen waren über die gesamte Neue Welt und in alle Blues verteilt. Sie hatte keine Ahnung, wie er auf sie gekommen war – aber es war ein lukratives Geschäft geworden, wie sie zugeben musste. Es schadete nie, ein paar Berry mehr in der Tasche zu haben. Oder gar neue Informationen zu bekommen, die sonst niemand hatte.
„Schön. Was ist es dieses Mal?“, fragte sie kurz angebunden. Der Fremde griff in seine Jackentasche – sie bewunderte heute wieder für einen Moment den feinen Stoff und die hochwertige Verarbeitung – bevor sie auf den Gedanken kam, dass er auch eine Waffe ziehen könnte. Dann war auch schon ein Stück Papier in seiner Hand aufgetaucht. Ausnahmslos trug er diese schwarzen, ledernen Handschuhe, die ebenfalls von guter Qualität waren.

„Ich habe heute einen Namen für dich. Sag mir, was du dazu weißt.“ Er wartete geduldig und ruhig neben ihr, als sie sich den Namen einprägte und ihr heiliges Notizbuch aus dem Rucksack holte. Alles was sie lernte, irgendwo mitbekam oder ihr von ihren Quellen geschickt wurde, hielt sie dort fest. Es war ihr Lebenswerk und sie hatte vor, einmal die am Besten informierte Piratin der ganzen Welt zu werden. Sie wollte alles wissen, was es zu wissen gab.
Ohne sie zu stören wartete der Agent der Weltregierung auf ihre Antwort und sie hatte gelernt, diese Stille zu schätzen. Ein weiterer positiver Punkt an dieser Geschäftsbeziehung: er war ein angenehmer Kunde. Kein Drängeln, kein Fragen, kein Nörgeln. Er nahm was sie ihm anbot und bezahlte dafür. Wenn es nur immer so einfach sein könnte.
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